Hey Lito,
ich habe mir heute mal Gedanken gemacht über das was du ansprachst.
Mir erscheint es so, dass ich irgendwann süchtig wurde, weil ich merkte, ( mit 16 ca. ), dass Alkohol es mir ermöglicht mit meinen Gefühlen besser zurecht zu kommen.
Ich musste sie nicht mehr so stark fühlen.
Dann trank ich über 2 Jahrzehnte, versuchte mich aber auch immer weiter zu entwickeln.
Z.b. durch Ängste hindurch gehen, das war ein sehr wichtiger Bestandteil meiner Persönlichkeitsentwicklung.
Irgendwann dann, mochte ich mich doch ganz gerne selbst leiden und ich denke, ich war fast schon aus dem was die Sucht ermöglichte herausgewachsen.
Trotzdem trank ich weiter.
Aus Gewohnheit, wegen des Trinkens halt.
Bis ich merkte, dass es mir so was von gar nicht gut tut.
Und dann war plötzlich auch alles ziemlich einfach.
Denn "irgendwie" war ich ja schon rausgewachsen.
Aber das bedeutet natürlich nicht, dass ich jetzt mein Suchtgedächtnis nicht mehr hätte oder nicht gefährdet wäre für einen Rückfall.
Nein, aber es fällt mir so unglaublich leicht auf Alk zu verzichten.
Wahrscheinlich weil es zum Schluss sehr einer dummen Gewohnheit glich.
Ich fand es da ja schon extrem ekelig zu trinken und zu rauchen.
Hab´einen schönen Sonntag, durch deine "unwissenschaftliche " Feststellung ist mir ein kleines Lichtlein aufgegangen heute.
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Marion