Oh! The boy is back in "town". Wellcome!
Ette
Oh! The boy is back in "town". Wellcome!
Ette
Hallo zusammen,
ja, unversehrt, unbequalmt, unbefüllt, unvernascht, eigentlich wie neu zurück. Paar Dinger schwirren einfach noch im Kopf rum.
Da war ein ganz lustiger Abend, an dem alle ballerten, wir hatten auch so Spaß, aber das Gelalle kann einen zum Nüsse knacken reizen. Da war auch ein Topmanager, der sich nach dem Abendessen mit seinen Leuten und den üblichen Promillen verabschiedete, wohl noch eine lustige Nacht hatte, morgens auch ein Stündchen zu später kam und hohlen Kappes laberte. Job ist halt Job, aber das Zeugs reicht ganz schön weit und es bleibt erschreckend, wie weit reichend die Auswirkungen sind, was in einem Konzern für ein Stuss gelabert wird, da muss ich einfach staunen.
Interessant fand ich auch, wie freundlich mich einige bisher eher Distanzierte begrüßten, die wussten, dass ich weiter meinen Weg gehe. Klack machte es leider im Flieger, die gut situierten Jungs vor mir bekamen keinen Tropfen mehr, Limit überschritten und auf dem Rückflug war die nette Dame neben mir, wir waren wohl eine Altergruppe, sehr nervös, was weniger an den engen Sitzen, dem unvermeidlichen Körperkontakt, noch an meinen gelegentlichen Gaumengeräuschen lag, sondern eher an der Ausschankbegrenzung und einem mir eingeprägten Verhaltensmuster. Manchmal wünsche ich mir, nie etwas von dem ganzen Krams gehört zu haben.
Übrigens, die größte Lasterhöhle der Welt steht bald in Macao. Da geht es nur um Saufen, Fressen, Zocken, dieses und das. Auch da waren wir, auch ohne Zirkus ein tolles Erlebnis, man muss es erlebt haben.
Anderes macht mich gerade was mehr durcheinander, weil trotz Reise, Geschäft und Spaß mit Junior, bleibt ja immer noch viel Zeit zum Denken. Mir ist aufgefallen, dass ich unterbewusst Negatives von mir gebe,
um von meiner Frau gekrault zu werden, statt meinen geraden positiven Weg zu gehen und diesen Krams einfach abzuhacken, das Gegenteil zu tun. Ich muss das mal loslassend ordnen, vielleicht nur mal unkontrolliert oder in Gegenrichtung in mich rein schwimmen und einpaar neue Erfahrungen sammeln.
Ansonsten ist alles gut, innen drin gut, äußere Hülle gut, alles stabil und wie schon gesagt: Sport, Bewegung, Leute, Kommunikation und die Birne funktioniert wieder, wenn wir es zulassen, das Seinlassen, uns fallen lassen, ins Leben.
Auf geht’s, Leben, nicht gelebt werden.
LG kaltblut
Lilith : damit keinen Missverständigungen da sind: einmal alk immer alk, einmal co immer co., aber auch schön, wenn mal was anderes in der Birne ist.
Hey schön mal wieder etwas von Dir zu lesen ![]()
LG
Dia
Hallo Ihr Lieben,
früher wäre es mir nicht aufgefallen, wahrscheinlich hätte ich mich mit 20 oder 30 Jahren einnehmen lassen und den Kerl als Vortuner angehimmelt.
Eigentlich ist der Typ eine ziemliche Erscheinung, mit Charisma, mit Eleganz, gebildet, fragend, fordernd, wissbegierig, dominant, etwas begleitet ihn, etwas Schauspielerisches, Anerzogenes, Unwirkliches, Aufgelegtes.
Jemand, der schreitet, ein Botschafter, ein Vorturner.
Jemand, der mich einnahm, den ich auf eine höhere Stufe stellte, bei dem ich einige meiner Eigenheiten als negativ empfand.
Jemand, der schluckt.
Jemand, der mit jedem Schluck sicherer aus seiner Hülle, aus seinem Versteck kommt.
Jemand, der schuckt, wenn man über das Verschlucken spricht
Jemand, der einen feurig aufs Parket legt und der gefeierte Held ist, für wenige Stunden.
Jemand, der unpünktlich ist..
Jemand, der sich über seine Mitarbeiter profiliert, sie im Beisein anderer schlachtet
Jemand, der unqualifiziert labert
Jemand, der im Beisein seines Direktors zum inkompetenten Nachplapperer wird
Jemand, der nüchtern wenig Format hat
Jemand, der sein Gesicht verlor
Jemand, mit dem ich in Zukunft kaum gute Geschäfte machen werde.
Jemand, den ich einfach nicht mag
Jemand, wie er von einigen ausgiebig beschrieben wurde, ihr kennt ihn alle genau.
Ich nehme mir jetzt einfach die Freiheit, Menschen nicht zu mögen, auf Distanz zu gehen, auf eine Zusammenarbeit zu verzichten, wenn ich dabei ein ungutes Gefühl habe, auch wenn es nicht gut für das Geschäft ist. Wisst Ihr, dass ich vor einiger Zeit noch stolz darauf war, mit allen Menschen gut auskommen zu können? Ein schönes Erkenntnisgefühl. Leider gibt es sehr viele dieser Menschen in meinem Job, sehr viele, es wird sich viel ändern.
LG kaltblut
Hallo Kaltblut,
so ehnlich ging es mir auch.Zum einen habe ich mir etwas darauf eingebildet, dass ich mit jedem Psychopaten reden konnte.Eine Gesprächseben fand, auch wenn ich die Leute zum kotzen fand.
Ich sah immer wie der Sieger aus, eine art Pferdeflüsterer für Antipaten.
Das tat irgendwie gut.Jetzt in dieser Zeit ist mir klar geworden, dass vieles auch einfach die Angst war, selber abgelent zu werden.
Dadurch Nachteile zuhaben, war noch nicht einmal das größte Problem für mich. Mehr von dem Menschen abgelehnt zu werden.
Da ist es dann wieder das Co-dasein. Jedem alles verzeihen um ja nicht hinterher schlecht da zu stehen.Geliebt werden, vielleicht, Anerkennung in jedem Fall.
Keine Frage, Beruflich bringt einem das durchaus weiter,komunikativ, gesprächsbereit, kompromissfähig.atribute des Erfolgs.
Privat als Mensch bringt es einen in derbe Gewissenskonflikte, die man wiederum voller Wohlwollen dem anderen gegenüber bei seite schiebt.
Ich weiß das viele von uns Co`s im Beruf durchaus erfolgreich sind, wundern tut mich das nicht mehr.
Gruss Innocent
Lieber Kaltblütiger,
vor Jahren ist mir einmal der Spruch begegnet: Everbody´s darling is everbodys´s Depp. Und Plato sagte dazu: Ich kenne keinen sicheren Weg zum Erfolg, nur einen zum sicheren Misserfolg - es jedem recht machen zu wollen. Von daher ist es sicherlich klug, sich von den Menschen zurückzuziehen, die einem nicht gut tun. Wir können entscheiden, inwieweit wir Kontakte pflegen. Natürlich müssen dabei auch geschäftliche Interessen mit in Betracht gezogen werden. Allerdings sollten auch Geschäfte immer so abgeschlossen werden, dass wir uns morgens noch im Spiegel betrachten können, ohne das große Würgen zu bekommen. Eine Gratwanderung, wie alles im Leben. Ich bin mir sicher, du wirst spüren, was gut für dich ist. Und das nicht nur, wenn es um die Geschäfte geht.
LG
Ette
Servus Ette,
das ist wieder einmal ein Klassiker von Dir. Kurz, prägnant, auf den Punkt:
ZitatWir können entscheiden, inwieweit wir Kontakte pflegen. Natürlich müssen dabei auch geschäftliche Interessen mit in Betracht gezogen werden. Allerdings sollten auch Geschäfte immer so abgeschlossen werden, dass wir uns morgens noch im Spiegel betrachten können, ohne das große Würgen zu bekommen.
Quintessenz: wir sind für unser Handeln verantwortlich, niemand sonst. Es liegt an uns, ob wir uns gut fühlen - nicht an "den Anderen" oder "den Umständen". Egal, ob wir nun Co oder Betroffener sind.
Danke und ein schönes Wochenende,
LG
Spedi
Hallo zusammen,
was ist denn eigentlich ein Rückfall? Ein Rückfall ist nichts anderes, als dass meine Gedanken nicht mehr am richtigen Fleck sitzen, entweder als direkte Auswirkung auf das Verhalten meines Partners, auf meine Umwelt oder auf meine eigene Fehleinschätzung.
- beim Partner habe ich keinen Einfluss darauf
- beim Umfeld, habe ich keinen Einfluss darauf
- mich selbst kann ich beeinflussen, auch kontrollieren und zusehen, wie so mancher Schuss nach hinten losgeht, bis ich es wieder lasse, loslasse, sein lasse.
Wir hatten eine Situation, die fast etwas in die Hose gegangen wäre:
a) ich steigerte mich in ein ungesundes Gefühl hinein, fast voll Co
Ich war innerlich geladen, überfordert, joh einbeiniges Gewackel ( lavendel – es geht). Sie reagierte auf mich oder ich auf sie, dachte: das kennst du doch, da ist doch wieder irgendwas im Busch, wobei „Wieder“ sehr schnell auf der Stirn geschrieben steht.
Also, wenn ich manchmal „Co-frei“ schreibe, dann für den Augenblick, niemand wird „Co-frei“, „Alk-frei“ oder „Gedanken frei“, vielleicht, wenn wir eines Tages in der Kiste liegen, aber das weiß keiner.
b) sie steigerte sich in ein ungesundes Gefühl hinein, fast Rückfallgefährdung
Ich habe mir gesagt: wenn mir die Beziehung, das drum herum jetzt gerade nicht gut tut, was mache ich denn hier überhaupt? Ich halse mir gerade zu viel Stress auf, ich brauche und will das nicht. Mach einen Abflug, nachdem ich einige Male keine Änderung in mir spürte, auch als ich genau Gegenteiliges von dem machte, was mein Körper, mein Hirn, sagte.
In diesem Fall hat sie die Situation erfahren gemeistert und sagte: wir müssen reden, sofort, wir redeten.
(Ja, sie, nicht ich, nix zu meckern, Respekt vor der Frau)
Wisst Ihr: sie kann nichts für meinen Stress, für meine Gedanken und Spiegellungen. Nur ich selbst.
Ich kann nichts für ihre Projektionen und Empfindungen, nur sie selbst.
Wir beide können uns aber den Wind aus den Segeln nehmen, halt geben, wenn wir reden.
Es kann nicht alles immer schön sein, toll sein, mit Friede, Freude, Eierkuchen und wir können auch nicht immer alles sofort hier und heute sehen, spüren, fühlen, merken, entscheiden, alles hat seine Zeit, das ist Alltag, mal so, mal so.
Innocent : Pferdeflüsterer für Antipaten, geile Bezeichnung, ja …..
@ Ette: ja, ich werde keinem auf die frisch geputzten Schuhe kotzen oder Antipasta ins Ohr, beim Flüstern…, aber dran denken, dabei sinnvoll und dahin schmelzend lächeln.
@ Spedi: ja, nicht an "den Anderen" oder "den Umständen", nur an uns und jetzt versuchst Du mal ganz langsam, ein Basta einem würgenden Spiegelgucker in das Pferdepflüsterhälschen einzutrichtern… dabei lächeln.
LG kaltblut
Korrektur Gespräche,
bis heute kenne ich noch nicht einmal die hälfte aller Symptome dieser merkwürdigen Krankheit
Co-Alkoholismus ausmachen. Da hast du mir viel voraus.
Ich lerne jeden Tag, etwas neues, das Bild wird immer klarer,
aber neue Bilder tauchen auf, und ich fange wieder von vorne an.
Co frei, gibt es nicht.
Da hast du wohl recht, alles was uns dann übrig bleibt ist,
den Zug immer wieder auf das richtige Gleis zu stellen,weiter gehen, korrigieren, neu ausrichten.
hin höheren, korrigieren,
beobachten, wachsam sein und korrigieren.
Seih wachsam!
LG Innocent
Zitat von kaltblut...wenn ich manchmal „Co-frei“ schreibe, dann für den Augenblick, niemand wird „Co-frei“, „Alk-frei“ oder „Gedanken frei“, vielleicht, wenn wir eines Tages in der Kiste liegen, aber das weiß keiner.
Kaltblütiger, da bin ich anderer Meinung als du. Wir sind nicht als Co zur Welt gekommen. Wir haben Co-sein gelernt. Um Co-frei zu sein müssen wir umlernen. Es ist ein langwieriger Prozess, dass gestehe ich ein. Gedanken-frei dürfen wir dabei nicht sein, denn aus unseren Gedanken entstehen neue Überzeugungen und neue Verhaltensmuster. Und unser nicht Co-sein wird nicht ohne Rückfälle vonstatten gehen. Aber ich bin überzeugt davon, dass wir auch wieder umlernen können. Lernen, uns frei zu machen von dem Co-Dasein.
LG
Ette
Hallo Ihr Lieben,
Ette Deine Worte machen sehr nachdenklich, weil bis heute von den Wissenschaftlern ungeklärt ist, ob und was wir in den Genen tragen oder ob und was wir anlernen. Nackt betrachtet, so wie ich oft meine Frau ohne Alkohol und ohne Liebe sehe, sehe ich mich jetzt mal im Spiegel an und denke, eigentlich bist Du genau wie früher, aber wenn ich mir die Erlebnisse und Erfahrungen der vergangenen Monate, all die Schlagworte und geköpften Betonpfeiler ansehe, bin ich innen drin anders.
Mit vielen Dingen kann ich anders umgehen, als vor Monaten und Lavendel hat vollkommen Recht, es dauert sehr lange, bis wir unsere Krücken wegwerfen können.
Ich bin froh, dass wir noch Abstand haben, dass ich meinen Zufluchtsort habe und frei entscheiden kann: es ist mir zu viel, ich mag diese Woche nicht heim fahren, ich möchte alleine sein und deshalb gibt es heute ganz einfache leckere Hühnersuppe, Wohnungsputz, Bügelstunden und Lesezeit.
Manchmal denke ich an Normalität und frage mich, was Normalität ist. Es gibt Dinge, auf die ich allergisch reagiere und weiß dann nicht mehr wo ich stehe. Das gelassene Umgehen mit der Sache ist dann gegessen.
Sie lebt in der Anonymität der Großstadt, besucht ihre Gruppen, es ist ihre Sache mit wem sie darüber spricht und mit wem nicht, damit habe ich nichts am Hut.
Sie wünscht absolute Anonymität, in ihrem Beisein, bei ihren Bekannten und Verwandten, klar, ist ihre Sache.
Sie hat keinen Kontakt mehr zu meinen/unseren Bekannten, auch nicht zu meiner Familie, auch ihre Sache.
Egoistisch und nur für mich, mache ich was ich für mich für richtig erachte.
Ich stehe zu meiner eigenen Situation und die stelle ich einige Stufen über die meiner Frau, weil das mein Ding ist. Wenn ich das Bedürfnis habe, mit jemandem über Alkohol und Co. zu reden, mich zu outen, dann mache ich das. Ich laufe nicht mit einem Schild rum, aber es gibt kein Verstecken. Würde ich mich verstecken, hätte ich Bedenken in einer Sackgasse zu landen, will ich nicht mehr.
Wenn sie damit ein Problem hat, dann ist das ihres. Manche Dinge entwickeln sich zu einem Tabu, weil sie befürchtet es würde dann hier stehen oder ich spreche mit jemandem darüber, schade, aber auch das ist ihre freie Entscheidung.
Ich habe meine. Eines hat mich die letzten Tage sehr beschäftigt. Wenn sie einen Rückfall hätte, was würde ich da tun? Es ist leicht mit Abstand das Gefühl zu haben: dann starten wir nochmals durch und nochmals und nochmals.
Ich verstehe die Menschen die sagen: nix mehr, Nase voll, auch die die sagen: da muss man jetzt durch, was ich sagen würde? Ich hoffe, nie dazu was sagen zu müssen. Ihre Äußerung, auf die Situation einer unheilbaren Person im Endstadion: „da würde ich mir auch wieder die Kante geben“, hat mich auf jeden Fall sehr getroffen, noch mehr den gleich danach abgeschossenen Entschuldigungskommentar, dass die Therapeutin das auch so meinte.
Da kotze ich doch gleich und erinnere mich an die Zeilen v. 2.7.06:
„Warum soll jemand das Trinken einstellen, wenn die Aussichten in Kürze den nächsten Infarkt zu bekommen relativ hoch sind?“
Webby: „um die zeit bis zum nächsten infarkt wenigstens 100% zu erLEBEN und noch genießen zu können...“
Wisst Ihr, ich habe mich dann hingesetzt und mal aufgeschrieben, was ich eigentlich bei so einer Diagnose noch alles machen wollte. Ich hätte keine Zeit mehr, um auch nur einmal erleben zu wollen, wie es ist besoffen das Leben fort zuschmeißen.
Wer der Ansicht ist, ich sollte nicht meckern und froh sein, das bin ich, aber meine Gedanken müssen raus, ich bin mit einem ganz lieben und wertvollen Menschen verheiratet und habe die richtige Entscheidung getroffen, wie es auch immer sein wird, wir werden damit umgehen lernen.
Die Zeit hat so viel gerichtet, sie wird auch anderes richten, warum nicht.
LG kaltblut
Hallo Elle,
danke, klar, Ängste, die kommen einfach und was ist schon einfach? Alles, wenn wir es so betrachten. Da sind wie wieder bei den Ameisen, die würden nie was packen, würden sie nur denken statt zu machen. Wir kommen vom Weg ab, lassen uns abbringen, werden abgeschubst, es gibt so unzählige Möglichkeiten, es gibt Euch und dieses Forum, so wie neue Navi-Werbung, es gibt immer einen Weg auf den Weg, auch wenn man einen weg hat. Gut, dass ich immer schon darauf bestanden habe, dass ich einen Weg habe. Ingane erzählen: einfach durch und weg und selber nach Windeln blöken, rechts und links läuft es aus den vollen Hosen.
Elle, eigentlich ist das gar keine schwierige Kiste, ich bin nur gerade was doof., weil manchmal heißt es nicht glauben, nicht rum eiern und nicht hoffen, da heißt es einfach frei nach Nideggen Arsch huh…. und gut ist.
Dann muss man einfach mal sein lassen, sich in einen Bus setzen und sehen wo man ankommt, einfach mal wieder normal sein, machen, ich denke meine Zeit ist reif normal zu werden, mal sehen.
LG kaltblut
Guten Vorfeierabend,
wisst Ihr warum ich noch in diesem Forum bin? Weil es mir manchmal mächtig auf den Senkel ging, nicht loslassen zu können, neue Erfolgsberichte aufzusaugen, Entwicklungen auf der einen und anderen Seite oder auch Abstürze und von meinen eigenen Erlebnissen zu berichten, mich frei zu schreiben, in der Hoffnung, irgendwer kann damit etwas anfangen, um irgendwann selbst zu verstehen, was ich da geschrieben habe oder jemand kann mich gerade biegen.
Im Zeitraffer:
Wir hatten eine erfüllte Ehe, meine Frau war mein geliebtes umhegtes Hascherl, ich ihr Rettungsanker,
sie bekam einen Infarkt, ich rastete aus, landete mit einem Beißholz im Mund hier auf den Seiten, begann zu lesen und entfremdete mich durch zahlreiche Siehste- und Ahaerlebnisse von meiner Frau.
Goldene Regel I: in Liebe sein lassen, weg, auf die Nase fallen lassen, was Gutes tun, auf die Liebe verzichten, dafür dann noch eine auf die Nase bekommen, Hände in die Beine nehmen, Kopf unter den Toilettendeckel einklemmen, abziehen und feste auf den Säufer drauf, bis er einsieht: ja, alles doof, aus Liebe zu Dir mache ich alles wieder heile und gut und schön. Nochmals: jemanden bis zur Selbstaufgabe lieben, alles für ihn tun und machen, wir fühlen uns als ein Stück vom Ganzen, abschneiden, wegwerfen, auffangen, wieder zusammenwachsen, gemeinsam weiter machen und dafür sorgen, dass es einem gut geht, sich um sich selbst kümmern. Einfach und klar oder?
Goldene Regel II: Entzug, Therapie, alles ist anders, alles ist schön, alles ist gut. Ist es nicht gut, Trennung vollenden, Partner Partner sein lassen, die eigene Gesundheit geht vor, erlernten Egoismus mit gestärkten Selbstwertgefühl vollenden, unabhängig, frei voneinander leben, gesund sein.
Bis hier ist alles klar, relativ einfach und verständlich- oder?
Verständlich, dass der Großteil der Beziehungen im Rahmen der Anstrengungen nicht mehr passt, also kaputt geht, weil ja auf beiden Seiten wahrsinnig viel passiert, wie passieren eben, Sieb, Stampfer, unten kommt was anderes raus als oben rein und das soll irgendwie wieder passen, passt eben selten.
Warum ich jetzt immer noch hier bin? Ich bin langsam, ich lerne, wie einen Job, das dauert 3 Jahre oder 5 oder 10 oder es ändert sich jedes Jahr was, dann lernt man immer oder wie Motorradfahren. Ich lache heute darüber, dass ich 30 Jahre brauchte, um meinen Angststreifen ganz abzufahren. Ich habe keine 30 Jahre mehr, aber eine tolle Frau, mit der es nicht mehr passte, sie hat Gigantische geleistet, sie hat mich überrundet im Vorbeigehen und sagte: „ich, ich doch nicht, du wolltest die Scheidung.“ In diesem Augeblick erlebte ich einen multiplen O-Ton Seufzer, ein chronisches Gesichtzucken, eine lähmende Kiefernsperre, weil mit einem Satz der Superstone angestoßen und monatelange Arbeit für den A… war.
Das ist dann das Resultat all der Stolpersteine, die irgendwo rum liegen und hat weniger was mit der unverständlichen goldenen Regel I oder II zu tun. Nicht böse sein, in Regel I und II steckt Wahres, aber auch Dummes, was ich damals aber nicht so gesehen hätte, also war es was, irgendwie unverständlich, damals aber verständlich.
Da lese ich Verzweifelung, „muss es immer kaputt gehen, gibt es keinen anderen Weg?“
Heute hat mir meine Frau zu verstehen gegeben, dass es endlich mal an der Zeit ist die Klappe zu halten. Anfangs habe ich das nicht verstanden, aber wenn sie mir jeden Tag und heute wieder sagen würde, da sind noch 2 mm Luft, geht es noch was tiefer in die Kurve, würde ich dumm schauen, ihr sagen: kannst du mal die Klappe halten, wenn du keine Ahnung hast.
Schwierig, so einfache Dinge nicht zu verstehen. Wir Kerle sind es eben gewohnt uns in den Schritt zu langen, den Tragekomfort unserer Männlichkeit zu überprüfen und für das Grobe da, wir brauchen Betonpfeiler und eine freie Stirn zum Köppen. Ich bin gerade mal bei so 50 Betonpfeiler angelangt, gegen die ich gebumst bin, wahrscheinlich sind es mehr, jede Woche einen könnte ich mir vorstellen. Ich arbeite noch daran, suche, finde jede Woche neue. Betonpfeiler, die ich kannte, die unbedeutend oder unbekannt waren, doch eine so große Rolle spielten und als ich hier landete gab es nur 3: Meine Frau, die Liebe, der Alkohol.
Ich weiß, manchmal drücke ich mich schwer aus, mit so Dingen wie Angst, Eigenliebe, Sowohl als auch, Sinn haben, sein, lassen, kapitulieren, radikales, alles solche Dinge eben, sie zu erkennen, anzunehmen, begreifen, umzuwerfen und wieder neu zu beginnen, immer wieder neu, ein ganzes Arsenal an Brückenpfeilern. Kann sich jemand vorstellen, wenn man sich jahrelang den Ar.. aufreist um etwas Liebe zu erhaschen, wie bescheuert man sich vorkommt, wenn man annehmen muss, einfach akzeptieren muss, dass die Liebe nicht nur verschenkt wird, sondern ohne jegliche Anstrengung einfach so da liegt. Das ist doch tausendmal besser wie, hier nimm mal meine Ferrarischlüssel, ist voll getankt und tschüss.
Hätte mir jemand ins Ohr geflüstert, dass ich selbst die Hauptrolle spiele, meine Hände statt im Schritt an der Stirn verweilen, um die Gaffitireste der geköppten Betonpfeiler zu beseitigen, ich hätte Hirnkrämpfe bekommen, denn für mich, dafür war ich nicht hier, ich war doch voll OK. Das Leben ist wunderbar und ich bezweifele, ob ich alles wirklich so richtig verstehe und begriffen habe, aber dafür gib es ja noch genug Betonpfeiler, ich lerne, ich war nicht OK, aber ich lerne täglich.
Es ist ein weiter Weg, ein schöner Weg, ein steiniger Weg. Mit den Wegen ist das wie mit den richtigen Klamotten zum Wetter, man muss die richtigen Schuhe anziehen, dann passt es. Wist Ihr was das Geilste ist? Man weiß weder wann man wo ankommt, noch ob die Schuhe wie lange halten.
Ich bin dankbar für jeden ..schtritt, für jede Streicheleinheit, für jede Minute die ich hier war und weiter bin und danke allen die hier mit unterwegs sind.
LG kaltblut
Guten Morgen,
als ich im Februar meine Wohnung bezog, da gab es ein Heizungsrohrklacken in den Wänden, an 2 oder 3 Stellen, wie das bei Altbauten eben so ist, Geisterknarren, das war schon immer so. Heute Morgen klackerte es auch wieder, in meinem Kopf, denn es ist eher ein Tropf, Tropf auf alte Holzbalken, was erklärt, warum ich wieder das System auffüllen musste und wo das Wasser geblieben ist, seit Februar. Dumm ist es, aus dem Bett zu springen, das Ohr lokalisierend an die Stellen zu legen, denn die Geräusche sind dann weg, als wollte uns jemand veräppeln. Ich habe keine Ahnung von Heizungen, das ist eine Mietwohnung und soll sich doch der Vermieter drum kümmern, nicht mein Ding, dafür gibt es Profis.
Wie im Leben, wenn wir Dinge sehen und begreifen die immer schon in uns sind und die wir dann doch wieder und wieder nicht sehen. Ich brauche was mehr Licht, in meinem Leben, weil da zu viele tropfende, unverstandene Ritzen und Spalten sind, in die ich so nicht sehen kann, dann kann man anfangen und den Lötkolben an den richtigen Stellen ansetzen, dass ist dann auch was für Profis, für die die sich damit auskennen.
LG kaltblut
Moin Kaltblütiger,
na, mit etwas mehr Licht im Leben schaut es in dieser grauen Jahreszeit ja schlecht aus. Und manchmal reicht selbst das sonnigste Gemüt nicht aus, Licht ins Dunkel zu bringen. Sogar wenn alles hell und klar erscheint, haben wir die Angewohnheit, „blinde Flecken“ mit uns herumzutragen. Oft sind dies Dinge, die wir zwar wissen, aber nicht wissen wollen. Dann ist ein „Schubser“ von außen nicht verkehrt und Profis werden von uns dann doch ernster genommen, als wenn uns jemand aus unserem Umfeld auf die blinden Flecken aufmerksam macht. Ich finde es gut, dass du dich eines Profis bedienen willst und wünsche dir viel Erfolg auf der Suche nach dem oder der richtigen.
LG
Ette
Liebe Ette,
Flecken, jede Menge Flecken, kann ich Dir mal ein Köfferchen Wäsche schicken? Aber das stimmt ja so nicht ganz: das sind Tretmienen, lauter richtige Tretminen, da tritt man drauf, da macht es klick und irgendwas geht in die Luft. Ich bin kein Arnie und was da alles hopps geht, ich hasse das, das ist nicht einfach erneuerbar, aber interessant ist das schon. Eine Waschmaschine voller fleckiger Tretminen, der Wahnsinn.
Damit der Wahnsinn aus meinen kleinen Hirn geht, muss ich in diesem 20% auf alles Laden, saugünstiges neues Feinwerkzeug kaufen und die ganzen Dinger entschärfen, mit Euch, mit Profis, mit allen die wissen, wo man den Lotkölben ansetzt, den Meißel reinknallt oder einfach nur Superkleber reinlaufen läßt.
Ihr glaubt garnicht, wie geil ich darauf bin, all die Dinger, die verkorksten Gedanken in ihre kleinsten Bestandteile zu zerlegen, um herauszufinden was da wirklich hinter steckt.
LG kaltblut
Bester Kaltblütiger,
ich habe das Gefühl, schon ein paar deiner blinden Flecken wahrgenommen zu haben. Aber die musste schon selber finden und angucken. Mir würdest du eh nicht glauben ![]()
LG
Ette
Hallo Ette, hallo Ihr Lieben,
plötzlich hab ich meinen Glauben und viele gute Vorsätze verloren, weil ich wieder irgendwo landete, wo ich eigentlich nicht aufgestellt werden wollte. Da war ich schon einmal, vor einem Jahr, länger her oder gestern oder morgen wieder, aber es ist jedes Mal anders, eine neue Erfahrung. Ette, stimmt, ich würde Dir nicht glauben, würde ich nicht selbst drauf kommen, komische Sache.
Ich war schon einmal da, als Kind:
Damals gab es noch keine PC´s, wir zockten und hockten zusammen. Ich lernte schnell Skat, weil immer daneben sitzen und zuschauen war langweilig. Alle waren Zocker, richtige Zocker. Sonntags, nach dem Essen wurde gezockt, Tischdecke weg und ein neues Blatt auf den Tisch. Wenn man 32 Karten nach halten kann, dann ist Skat ein übersichtliches und berechenbares Spiel. Vater konnte das, Profizocker. Es war schon interessant zu erleben, wie alle nur gegen ihn gewinnen und ihm die Hosen runterziehen wollten. Das war aber auch ein Choleriker und pingeliger Nachkarter ohne Grenzen. Jede Karte wusste er und hat seine Mitspieler jedes Mal zur Sau gemacht, wenn nicht richtig bedient wurde. Wenn Bruder 1 da war, war er fällig, der verdient Kohle, den machen wir hin. Wenn Bruder 2 dabei war, der beschiss laufend, also spielte ich gegen ihn. Aber alle hatten nur ein ganz begieriges Abzocken im Kopf. Was da für Energien frei wurden, dabei sollte das Spiel doch Spaß und Freude bereiten.
Da schreien sich erwachsene Kerle lauthals an, lassen die Karten durch das Zimmer fliegen, springen sich fast an die Gurgel, sprechen den ganzen Abend nicht mehr miteinander, für fünf, zehn oder zwanzig Pfennige. Ich habe das nie verstanden. Irgendwann habe ich „Schwachsinn“ gedacht und es machte mir nichts mehr zu verlieren, die anderen hatten einfach was an der Schüssel. Ich verlor, nicht im Uferlosen, Pfennigkrams, der auch für mich vom Taschengeld bezahlbar war, aber es machte Spaß, richtig spaß. Es wurde einfach ausprobiert was wäre wenn, z. B. wie es ist ein riskantes Spiel zu gewinnen oder was passiert wenn Bruderherz mich unter dem Tisch anstößt, damit ich ein Pfund reinknalle und ich gebe ihm eine Sieben, wie rot kann Paps Kopf werden, wenn ich falsch bediene und die Karten nicht nach halte usw. Es ging ja um nichts, um Pfennige, ich denke gerne daran, was da manchmal abging.
Wisst Ihr, Bruder eins lebte von hochkarätigen Zahlen, ein knallharter Typ und kann immer noch keine 32 Karten nach halten, er würde heute genauso abgezockt wie damals. Bruder 2 spielte sein ganzes Leben noch falscher und versteht immer noch nicht die Gesetze des Ramsch. Fast jeden Abend hat er einen verloren, aber so dick, dass alle ihre Knete zurück hatten. Er würde diese Dinger auch heute noch verlieren. Paps ist nicht mehr, aber ich habe immer noch Spaß daran, am Zusehen, wie andere Gewinnen. Über 40 Jahre sind vergangen.
In so einer Beziehung, können wir auch ganz schön doof sein, Schwachsinn veranstalten, uns anstrengen, lernen, tun, machen, verbiegen und die Jahre gehen. Wir sind Gewinner, Abzocker, Abgezockte, irgendwas, auch wenn die Pfennige zu Talern mit vielen Nullern werden, es fehlt etwas und dann fliegen die Karten lauthals durch das Zimmer. Damals habe ich nicht verstanden was es war, ich war einfach anders als die anderen und hatte Spaß dabei, heute will ich es wissen, was ich nicht verstehe und nicht verstand.
Ich fange nochmals von vorne an, bei mir, in mir, mit mir, vielleicht koche ich ja ne Blutwurst, sehen wir mal.
Bis denne Kaltblut
Charlos,
ich glaube, du möchtest einen Sieg erringen in einem Spiel, das nicht alleine zu gewinnen ist. Und dann ist es irgendwann unausweichlich, sich zu entscheiden. Wenn du alleine etwas schaffen willst, was nur gemeinsam zu lösen ist, werden sich irgendwann Prioritäten für dich zeigen. Irgendwann macht es „klick“ und du weißt, wo es lang geht. Da, wo es sich gut anfühlt, ist der richtige Weg – hab ich für mich gemerkt. Anfang des Jahres stand ich auch wieder einmal da, wo du gerade stehst. Und dann hatte ich einfach die Nase voll vom Bemühen und Warten, dass alles wieder gut wird. Irgendwann ist sie auch für dich reif, die Zeit. Vielleicht musst du ausnahmsweise auch einmal mit DIR Geduld haben.....
LG
Ette
Hallo Ihr Lieben,
da ich die letzte Zeit sinnlos und durcheinander war, muss ich das einfach mal hier loswerden:
Ein riesiger Auftrag eiert seit Monaten rum, das Ding wurde nicht rund, es kostet jetzt viel Geld, der Kunde hat storniert. Ich habe mir Vorwürfe gemacht nicht genug Gas gegeben zu haben, meine Leute angemacht,
es auch auf meinen ganzen privaten Krams geschoben, meinen Hirnbrei und stand wieder vor einem männlich dummen „Entweder oder“. Der Kunde wird bald geschluckt, storniert was geht, bereinigt seine Bilanzen, das Ding konnte gar nicht passen, selbst wenn alles gepasst hätte, es wäre etwas Stinkendes kleben geblieben. Ich habe dem Kunden gedankt, da er unbewusst größeren Schaden vermieden hat. Es ist alles für was gut.
Meinen Rhythmus habe ich auch was umgestellt. Ich lese jetzt morgens was mehr, weil abends ist der Kopf so voll, morgens ist alles so schön heile, aufgeräumt und als erstes schreibe ich auf, was mir so aus dem aufgeräumten Hirn entgegen springt. Dann lese ich gerade etwas Frau Zurhorst 2, „Liebe dich selbst…“ und da falle ich doch im Bett liegend um: der Wolfram Zurhorst, ihr Kerl, der schreibt genau das, was ich in meinem Hirn seit Tagen gesund backe und mir mühevoll Stückchen weise auf Papier quäle um es auch nur ein wenig zu begreifen. Der Mann weiß genau warum ich mit meiner Frau nicht klar komme. Kerle, das sind keine Mädchenbücher, zieht Euch die Eva 2 rein, das Grüne. Ich bin dem Mann dankbar für seine Erfahrungen.
Aber dass ist noch nicht alles. Wir haben hier Krähen und ich sah eine mitten auf der Straße: die hatte eine Nuss im Schnabel, flog hoch, lies das Ding fallen, nahm es in den Schnabel, flog hoch, lies es fallen, ich habe aufgehört zuzusehen, wie unermüdlich oft dieser freche Räuber rauf und runter flog. Irgendwann wird er die Nuss wohl geknackt haben, irgendwann, wenn ihn kein Auto erwischt hat Er musste aber nur etwas höher fliegen, vielleicht noch was höher und er wäre ganz einfach ohne große Anstrengung ans Eingemachte gekommen, ein schlauer dummer Vogel, wie ich.
Nicht das Ihr jetzt meint, ich danke der Krähe, ne, „mir selbst, ich danke mir – Kalli an Kalli“.
Das mag Euch jetzt merkwürdig vorkommen, oberegoistisch, arrogant oder esoterisch abgehoben – und?
Das ist Euer Ding, nicht meins, ich danke mir, dass ich all die Dinge der vergangenen 1 ½ Jahre erfahren und etwas begreifen durfte. Ängste, Schmerzen, Verluste, Loslassen, mich, meine Süchte, meine Flecken, meine kranken Hirnströme. Ich weder noch ganz lange was an der Knecke haben. Meine Frau hat über ein Jahr gebraucht, um mein „dem sing“, also unser rheinisches „dem seine“, in ein relativ gut funktionierendes „dessen“ in meinem Hirn zu wandeln. Trotzdem ist da manchmal ein Hirnstotterndes DDDD, was denkt ihr denn was da in meinem Hirn abgeht, wenn ich den Kindheits-Beziehungs-Ich-Suchtduden aufschlage.
Gelegentlich oft, habe ich Euch mit Kraftausdrücken beklotzt. Für mich besteht zwischen Aufbeugen und dem Klotzen eine Verbindung. Die Hilflosigkeit meines kerlchen Verstandes. Danke für Euer Verständnis.
Meine Worte sind eigentlich Bedeutungslos, aber auch manchmal schwer, prägend, wie ich es hier immer wieder finde, bei Euch, von Euch und dafür danke ich Euch. Eure Threads haben mir dabei geholfen weit über das Getue der dummen Krähe hinaus hoch abzuheben. Es sind einige Worte von hier, einige Sätze von dort, Sinn, der nur in meinem Kopf, nur für mich existiert, Zeilen die in ihrer Gesamtheit einen ganz neuen tiefen Stempelabdruck in mir hinterlassen. Das Stempelpaket hat eine Eigendynamik entwickelt, eher so wie ein multipler Tausendstempelfüßler, der durch mein Hirn wandert.
Es tut nicht weh was Aua Aua zu sein, so lange ich, für mich keinen Schaden nehme, meins. Ich habe festgestellt, dass Bekloppt wie ein Kotelett, zwar oft zu trifft, aber irgendwie nicht gut ist. HH für Hirn Heilung mag ich mehr, es wurde gleich in meinen Bauchladen aufgenommen und ich denke, dass ich mir noch lange viele heilende Pflaster verpassen werde.
Ich wünsche Euch von ganzen Herzen, Euch selbst zu verstehen.
Liebe Grüße Kalli Kaltblut
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