Becca - Ich weiß nicht weiter

  • Hallo Becca,

    und hallo maibisjuni du schreibst:

    Ich wünsche dir und anderen in ähnlicher Situation, die Entscheidungskraft , für ein ALKOHOLFREIES Zuhause zu sorgen.

    Wie meinst du das? Im Zusammenleben mit einem nassen Alkoholiker gibt es das nicht. Denn er wird IMMER Nachschub da haben. Es ist für ihn lebenswichtig. Wenn du den Alkohol, den er nicht versteckt hat, wegkippst, wird er sich neuen besorgen.

    Du kannst natürlich auch den nassen Alkoholiker " entsorgen". Aber das ist nicht so leicht. Oder du trennst dich und machst dein neues Zuhause alkoholfrei. Auch das ist ein Prozess, sich zu trennen.

    Lieber Gruß Aurora

    Glücklichsein ist eine Entscheidung

  • Hallo Aurora ,

    Wie meinst du das?

    Ich habe meinem Mann damals gesagt, der Alkohol macht mich (und die Kinder) krank und unglücklich.

    Wenn du weiter trinken willst, dann woanders, aber nicht mehr hier.

    Ich kann es wohl nicht so deutlich erklären. Aber ich habe mich, jedenfall bei der ersten 1,5 Jahre langen Trennung, im wesentliche vom Alkohol getrennt. Wir haben uns in der Zeit noch getroffen.

    Mein Mann ist zu der Zeit mit dem Wissen ausgezogen, dass er wieder zurück zieht, sobald er das Alkoholproblem behoben hat. (Das das kontrollierte Trinken nicht funktioniert, war uns damals nicht klar.)

    Später, als wir das dann bemerkten, fiel mir de Trennung deutlich leichter. Aus der letzten räumlichen Trennung kannte ich die Vorzüge des "alkoholfreien Zuhauses" und musste nur noch verarbeiten, dass es wohl eine dauerhafte Trennung wird.

    (Letztendlich hat mein Mann dann aber doch noch seinen Tiefpunkt und den Weg in eine zufriedene Abstinenz entdeckt. (

  • Hallo Becca,


    ich bin hierüber gestolpert:

    Was bedeutet der letzte Satz? Dass er dein Nein nicht akzeptiert? Das wäre sexuelle Gewalt! Bitte hol dir in dem Fall ganz dringend Hilfe!

    Hallo Mathilda,

    hier habe ich mich wohl etwas falsch ausgedrückt. Ich meine damit die Beschimpfungen. Die wohl auch daher kommen, weil ich keine Nähe zulasse

  • Die Schuld bei der ‚lieblosen‘ Ehefrau suchen ist ja leider ein alter Hut. Lass das nicht an dich ran (macht man doch - weiß ich, aber lass dir da mal von uns deine Wahrnehmung stärken!).
    Du hast also einen konkreten Plan zu gehen und es hängt nur an der Wohnungssuche?

    Warum dann noch mit ihm diskutieren? Trinken tut er eh und das kann er dann bald alleine tun. Hast du schon mal über sowas wie eine Übergangslösung gedacht? Bei Freunden oder Familie unter kommen oder vorübergehend in eine günstige Ferienwohnung ziehen? Was du beschreibst klingt wirklich unerträglich. Rette dich!

    Ja das habe ich hier im Forum auch schon oft gelesen, dass die lieblose Frau Schuld daran trägt. Bisher konnte ich mich auch gut abgrenzen... leider ist mein "Fell" momentan nicht sehr dick.

    Ich bin am überlegen ob ich vorübergehend zu meiner Familie gehe, habe aber Sorge, dass wir da länger fest sitzen. Hier hab ich meine Routine ( mal von den Aussetzern abgesehen)

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