Entschuldigung, falls das falsch rübergekommen ist.
Nein, das hat nichts damit zu tun. Wir ersticken das immer sofort im Keim.
Du hast informiert, und damit es nicht zu einer Diskussion kommt, habe ich das geschrieben..![]()
Entschuldigung, falls das falsch rübergekommen ist.
Nein, das hat nichts damit zu tun. Wir ersticken das immer sofort im Keim.
Du hast informiert, und damit es nicht zu einer Diskussion kommt, habe ich das geschrieben..![]()
Entschuldige bitte, MartinaWormwood, dass ich dich jetzt in so eine unangenehme Situation gebracht habe. Und du hast ja auch ganz klar geschrieben, dass es deiner Meinung nach nicht geht.
Wenn ich zum Verständnis für Neulinge noch etwas dazu schreiben darf (sonst bitte in mein Tagebuch im Grünen verschieben, liebe Mods):
Suchtberatungsstellen sind im Gegensatz zu diesem Forum ja auch für Menschen da, die sich noch nicht sicher sind, ob sie schon süchtig geworden sind oder "nur" Missbrauch betreiben, oder die Sorge haben, irgendwann süchtig zu werden, wenn sie weitermachen wie bisher.
Für solche Menschen kann die Teilnahme an einem solchen - professionellen und nicht kommerziellen - Programm sinnvoll sein - viele erkennen dabei wohl auch, dass sie ihren Konsum eben nicht mehr kontrollieren, d. H. Auf ein gesundheitlich gerade noch vertretbares Maß herunterdosieren können, weil sie schon süchtig sind. Daraus kann die Motivation für eine lebenslange Abstinenz erwachsen.
Vor diesem eng begrenzten Hintergrund und mit dieser Ansage haben auch solche Programme ihre Berechtigung - für Süchtige sind sie keine Option mehr, wie Hartmut erläutert hat. Da hilft nur noch lebenslange Abstinenz - auch bei Promis mit ganz viel Geld für "Privattrainer".
Hi Nika,
mein Vater hat die Mengen, die Du nennst, sein ganzes Leben lang konsumiert.
Er hat mir irgendwann gesagt, dass er vermutlich Alkoholiker ist.
Im nächsten Satz sagte er, dass er keinen Sinn in einem nüchternen Leben sieht und deswegen unternimmt er nichts, um an seinem Konsum was zu ändern.
Letztlich....er war geschieden und ist irgendwann am Alkohol gestorben. Er wurde ziemlich alt.
Ich bin selbst trockener Alkoholiker und ich verstehe ihn.
Wenn es mir nicht selbst irgendwann wirklich schlecht gegangen wäre, hätte ich auch nicht aufgehört.
Dazu habe ich aber deutlich mehr getrunken, was Du schreibst habe ich auch als harmlos empfunden.
Bei diesen Mengen, die er trinkt, entsteht für ihn so schnell kein Leidensdruck.
Das kann noch 10, 20, 30 Jahre so weitergehen.
LG LK
Hallo LK,
vielen Dank für deine Nachricht. Der Leidensdruck entsteht nur durch mich. Er trinkt jetzt erstmal nichts und möchte dann nur zu besonderen Anlässen trinken. Wir fahren jetzt das Wochenende weg und er hat keinen Alkohol eingepackt. Er sagt auch, dass die Mengen einfach zu viel waren. Ich habe Hoffnung, habe aber auch klar gesagt, dass ich das sonst auch nicht mehr mitmache. Ich habe in letzter Zeit viel an mir gearbeitet und mich beruflich auch nochmal neu orientiert. Er spürt, dass es mir diesmal wirklich ernst ist.
Ich danke euch allen sehr für eure Unterstützung.
Lieben Gruß
Nika
Gucks Dir genauan und überlege für Dich selbst, was Du mitmachst.
Ich hatte mit meiner Frau auch eine Abmachung und die habe ich auch eingehalten.
Aber...ich habe dann an den Tagen, an denen Trinken abmachungsgemäss erlaubt war, so viel getrunken, wie ICH wollte.
Gleiches Recht für beide...
Was drauf rauslief, dass ich alles nachgeholt habe, was ich mir an den anderen Tagen verkniffen hatte.
Kommt drauf an,wie groß seine Gier ist.
Die Endlosgeschichte ich damit noch nicht vom Tisch.
LG LK
Suchtberatungsstellen sind im Gegensatz zu diesem Forum ja auch für Menschen da, die sich noch nicht sicher sind, ob sie schon süchtig geworden sind oder "nur" Missbrauch betreiben, oder die Sorge haben, irgendwann süchtig zu werden, wenn sie weitermachen wie bisher.
Genau, es gibt das hier aber nicht, denn hier tauschen sich bekennende Alkoholiker aus. Wenn niemand süchtig ist, benötigt man auch keine Beratungsstelle.
Und es ist auch unsinnig, darüber zu spekulieren, ob es jemandem helfen kann, etwas zu trinken, das entweder tötet oder süchtig macht. Alkohol ist Gift. Das reicht.
Oder hat jemand schon einmal darüber nachgedacht, wie viel Arsen im Essen jemanden am Leben hält, bevor es ihn umbringt?
Nika2 , Was hilft es dir denn, zu wissen, wie viel das Trinkverhalten noch gut oder schlecht ist? Es bleibt immer eine Hypothese und in deinem Kopf verankert. Das heißt, du kannst dich nicht so sehr über das Saufen anderer erkundigen, es löst nicht dein Problem. Oder?
Hallo Nika,
mein Mitbewohner hat Ende letzten Jahres eine Trinkpause gemacht.
Vorher hat er täglich konsumiert, ein bis zwei Bier, eine Dose Mixgetränke. Manchmal auch Schnaps dazu. Am Wochenende hat er schon morgens angefangen und den ganzen Tag getrunken. Natürlich deutlich mehr als unter der Woche.
Nach zwei Monaten Trinkpause wollte er wieder trinken. Nur weniger, kontrollierter. Weil das ja gehen würde. Er sagt bis heute, dass er einfach nur weniger trinken muss.
Stand der Dinge jetzt, soweit ich das weiß: er trinkt gleich nach dem Aufstehen. Eine Flasche Vodka geht jeden Tag durch, Tendenz steigend. Von kontrolliertem Trinken oder weniger trinken wohl eher keine Spur.
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