Hast du den Anwalt mal gefragt, ob du seine Sachen aufbewahren musst? Gibt es da keine Fristen oder sowas? das ist ja wirklich lästig. Dinge mit denen man sich gar nicht beschäftigen mag. Genauso wie das Ding mit dem Schlüssel. Nach all dem, was bei euch schon passiert ist, würde mich das wohl immer etwas beunruhigen.
Leid tut es mir für die Kinder. Die stehen ja so zwischen den Stühlen. Ich kann sie schon verstehen, ist ja der Papa. Egal was er getan hat. Kinder sind loyal. Aber ich denke auch das wird sich irgendwann ändern. Er tut zumindest alles dafür.
Ich hoffe die Lage beruhigt sich bald bei euch wieder. Es klingt zumindest alles sehr zeitraubend. Aber deine Kinder werden es dir danken(und du dir selber auch).
Ich finde es noch immer erschreckend, wie sehr eine Familie unter der Sucht eines einzelnen leiden kann. Auch lange nach der Trennung noch.
Uns geht es gut. Ich habe mich mit dem Ex-Mitbewohner gut arrangiert. Er reißt sich zusammen, wenn wir uns sehen.
Nur das eine Mal, als die Kinder bei ihm waren, war er stockbesoffen. Ich muss mir da noch überlegen, wie ich das in Zukunft handhaben werde. Es bleibt abzuwarten, wie sich sein Trinkverhalten entwickelt.
Insgesamt muss ich sagen, fühle ich mich endlich wieder wie ein normaler Mensch. Also meistens. Der Alkohol hat keinen so hohen Stellenwert mehr in unserem Leben, aber er ist immer wieder präsent. Das Erlebte kann man nicht so einfach vergessen. Und bei den Kontakten die wir haben, schaue ich immer ganz genau hin, höre hin wie sein Zustand gerade ist. Sowas kann man nicht abschalten.
LG