Lilou123 - Vorstellen

  • fühlt sich gerade so an, als müsste ich mich verteidigen..

    Nein das musst du nicht. Weil ich genau das bei vielen hier lese und in ähnlicher Form schon erlebt habe. Ich fand gut, dass bei all meinem geschwanke und oft inkonsequenten Handeln es Menschen in meinem Umfeld gab, die ganz klar gesagt haben, wo ich eigentlich lang wollte. Gerne mehrfach. Und dann nochmal. Deshalb ist es gut, wenn du es aufschreibst, weil du dann selber klar siehst, was da läuft.

    Und wenn man eben noch ne Runde mehr gebraucht hat, dann ist das so und keiner muss sich deswegen doof oder schwach fühlen. Und wenn nur kleine Schritte gehen/ dann eben die.

  • Liebe Lilou,

    Mit der Akzeptanz hab ich folgendes gemeint - akzeptieren, dass du nicht schuld bist für sein Zustand, und dass er die Verantwortung dafür tragt. Kein schlechtes Gewissen haben, weil du dir was Gutes tun möchtest.
    Ich kämpfe immer wieder auch mit schlechten Gewissen, da der Vater meiner Tochter weg ist, er ist auch mein Ehemann. Mache mir jedoch direkt, nachdem ein Funken schlechtes Gewissen aufkommt, klar, dass es kein Grund für ein schlechtes Gewissen gibt und akzeptiere, dass es mir so geht. Es ist vielleicht eine Frage der Zeit, bis ich besser damit umgehen kann.
    Und je weniger ich persönlich mich darauf konzentriere, was alles schief gelaufen ist und wie es mir dabei geht, umso weniger fühle ich mich dieser Emotion ausgeliefert. Vielleicht war die Bezeichnung an der Stelle Opferolle fehl am Platz.
    Ich hoffe, ich konnte jetzt besser meine Gedanken transportieren, es fehlt mir manchmal schwer. ❤️ Ich habe zur Zeit ein kleines Schwarz - Weiß Denken entwickelt.

Unserer Selbsthilfegruppe beitreten!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!