Hallo, wir sind seit über 30 Jahren verheiratet. Mein Mann und ich haben 2 erwachsene Kinder, ein Haus und sind finanziell abgesichert. Vor ca. 4 Jahren stellte ich fest, dass er täglich Bier konsumiert, auch vor der Arbeit. Ich konnte ihn erst Monate später darauf ansprechen, weil ich es nicht wahr haben wollte. (Mein Vater war alkoholkrank und ist daran verstorben. )
Mein Mann entsorgte jede Flasche Bier im Haus. Auf Feiern trank er weiterhin. Vor 2 Jahren erwischte ich ihn in der Garage mit einer Flasche Wodka. Er bemerkte es nicht. Ich fand zwei Flaschen im Versteck. Am nächsten Tag sprach ich ihn darauf an und bot ihm Unterstützung an. Er schrieb mir einen lieben Brief mit einer Entschuldigung und er gelobte damit aufzuhören. Das war der Anfang. Ich war so naiv und glaubte, jetzt ist alles gut.
Aber nein, danach ging es immer weiter. Trinken, Besserung geloben ... Ich landete in der Psyiatrie, weil ich Selbstmordgedanken hatte. Das war Sommer 2025. Mein Mann ging wöchentlich zu einer Psychologin. Nahm diese Gespräche aber nicht ernst.
Im Februar 26 wollte ich die Scheidung einreichen. Daraufhin meldete sich mein Mann in einer Selbsthilfegruppe an und reichte einen Antrag auf Langzeitthetapie ein. Das gab mir Hoffnung.
Am 26.03.26 war er erneut betrunken und ist so am Abend zur Arbeit gefahren. Daraufhin habe ich ihn rausgeworfen. Er wohnt bei seiner Mutter im gleichen Dorf.
Nun stellt er im Netz dar, wie gut es ihm geht. Mir geht es sooo schlecht. Ich möchte mit ihm zusammen sein, weiß aber, dass ich mich damit kaputt mache.