Hallo, ich habe mich überwunden hier anzumelden… aber ich möchte diesen Schritt gehen, um vielleicht andere Sichtweisen oder Tipps zu bekommen.
Mein Freund trinkt zu viel, er versucht die Sorgen und den Stress zu ertränken. Er ist ein sehr sensibler und emotionaler Mensch. Wenn er nüchtern ist, sieht er es auch ein, dass er ein Problem hat. Dann gibt es wieder Tage an denen er dauerhaft betrunken ist. Ich mache mir große Sorgen. Er ist noch nicht soweit sich Hilfe zu holen, wie kann man seinen Partner dahingehend unterstützen?
Ich selbst habe lange sehr oft und viel mitgetrunken, jedoch habe ich das wieder im Griff- ich höre nach Maximal 1-2 Gläsern auf oder trinke Wochen- Monate nichts. Damit läuft es bei mir sehr gut.
Ich freue mich auf Rückmeldungen.
StillerKompass - Hallo, bin neu hier!
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Hallo StillerKompass,
herzlich willkommen in unserer Online-Selbsthilfegruppe.
Einen Menschen zu unterstützen der missbräuchlich oder abhängig trinkt, ist ein eher sinnloses Unterfangen. Wenn der Mensch nicht selbst was verändern möchte, wird da nicht viel passieren.
Wenn du dich hier austauschen möchtest, klicke auf diesen Link: https://alkoholiker-forum.de/bewerben/
Schreib kurz etwas dazu und du wirst freigeschaltet. Dein Thema wird dann in den Bereich für Angehörige und Coabhängige verschoben. Dort kannst du dich mit anderen Mitbetroffenen austauschen.
Liebe Grüße Aurora
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Hallo Aurora, vielen Dank ich habe meine „Bewerbung“ abgeschickt.
Ich verstehe was du meinst. Er hat aktuell sehr viele nüchterne Momente, in denen er auch merkt, dass er ein Problem hat. Das kann aber dauern, oder?
Ich freue mich sehr auf den Austausch -
Marie04
21. Juni 2026 um 20:19 Hat das Thema aus dem Forum hier vorstellen! nach Erste Schritte für Angehörige und Co Abhängige verschoben. -
Marie04
21. Juni 2026 um 20:19 Hat den Titel des Themas von „Hallo, bin neu hier!“ zu „StillerKompass - Hallo, bin neu hier!“ geändert. -
Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet, StillerKompass.
Und Du kannst überall schreiben, jedoch bitte nicht die ersten 4 Wochen bei den neuen Teilnehmern im Vorstellungsbereich. (Erkennbar an den orangeroten Namen)
Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.
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Hallo StillerKompass,
in den nüchternen Momenten oder Trinkpausen, die mein erster Mann gemacht hatte, hat er auch gesagt dass er wüsste, dass er ein Problem hätte. Und dann kamen auch Versprechen etwas zu ändern.
Aber das hat nie geklappt. Heute weiß ich, dass die Sucht da stärker war als der Wille zum Aufhören. Damals habe ich, weil er es auch oft so zu mir gesagt hat, gedacht, ich wäre Schuld. Aus verschiedenen Gründen, die er dann angeführt hatte.
Und ich war auch oft dann sehr wütend weil ich dachte, er müsste doch sehen, wie mich seine Sauferei belastete und sich endlich mal zusammenreißen und uns zuliebe endlich aufhören.
Ich hab alles Mögliche versucht ihn zu überzeugen von dem Zeug wegzukommen. Es hat nichts gewirkt. Weil er es nicht wirklich wollte. Daran hab ich mich viele Jahre lang abgearbeitet. Ich kann keinen Menschen verändern außer mich selbst. Irgendwann war mir das klar und ich hab mich verändert. Indem ich mich getrennt habe.
Liebe Grüße Aurora
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