Wie es mir gelang trocken zu bleiben !

  • Hallo liebe Leute !!!

    Gestern ist es passiert. In unserer Familie gab es einen Rückfall, ich habe nichts getrunken.
    Natürlich bin ich entäuscht und vor allem das Lügen und der Vertrauensbruch tun immer sehr weh.
    Was solls , ich habe mich bei meiner Wohnungsbaugesellschaft erkundigt, über die Möglichkeiten einer Kündigung.
    Meine Süsse hat mich um eine " LETZTE CHANCE " gebeten. Soll sie haben , schlieslich liebe ich sie ja.
    Entgiftung ? Kein Thema !!! Muss nachher zur Spätschicht, mal sehen was das giebt.
    Weis nicht, wo ich noch die Kraft hernehmen soll. genug jetzt will nicht weinen vor der Arbeit.

    Viele liebe Grüsse von Bernd

    Trocken seit dem 06.12.1993 und das bleibt auch so !!!

  • Servus Bernd,

    gib nicht auf, auch wenn es Dich hart trifft. Ich will da auch keine Entschuldigungsversuche wagen, das steht mit nicht zu. Ich möchte Dich nur daran erinnern, dass der Rückfall typisch für unsere Krankheit ist, wenn wir unsere Verhaltensmuster nicht geändert haben.
    Bernd, Du weisst: Dich trifft keine Schuld.

    Also mach es Dir nicht selbst schwerer, als es Dir ohnehin schon gemacht wird.

    Ich wünsche dir und Deiner Partnerin viel Kraft und vor Allem trockene 24 Sunden!

    LG
    Spedi

  • Lieber Bernd,

    habe auch die letzte Zeit bei Euch mitgelesen, nun ja, es war eine Zitterpartie die letzten Tage, vorauszusehen war es wohl, wenn auch für Außenstehende einfacher zu sehen ?

    Deine Partnerin bittet um eine letzte Chance, warum ist die nicht von Deiner Seite aus mit der Bedingung einer Entgiftung verbunden, darf ich Dich das fragen ?
    Eine Entgiftung halte ich für einen wichtigen Schritt, sich selber vollständig seine Krankheit einzugestehen und anzunehmen. Vielleicht fehlt es daran ?

    Für eine letzte Chance muss man auch was tun, um sie zu bekommen. Was ist so schlimm an einer Entgiftung und einer ärztlichen Weiterbetreuung, evtl. auch mit weiteren Maßnahmen ?

    Ansonsten möchte ich mich hier Annikas Worten anschliesen: Lass los.
    Du könntest Dich am Ende selber gefährden. Sorry, aber die eigene Trockenheit muss hier eindeutig an erster Stelle stehen, so seh ich das.

    Ich wünsche Dir alles Gute

    LG
    Lilly

  • Hallo Bernd,
    ich habe Ute schon in Ihrem Tagegebuch geschrieben,daß dieses allein nicht ausreicht.
    Ich riet ihr an,eine stationäre Therapie zu machen,
    in Ihrem Krankheitlichen Zustand,wohl das beste!Aber nun zu Dir,wie Annika,und Lilly schon schreiben,Du musst jetzt an dich denken das hat oberste Präorität!!Vieleicht ist es eine in Betracht zu ziehende Möglichkeit,damit Du auch einmal zur Ruhe kommst,und neue Kraft für dich schöpfen kannst,und Ihr vlt doch noch einen gemeinsamen Neuanfang starten könnt,von einem gesunden Ausgangspunkt!Bedenke,Du brauchst die Dir verbleibende Kraft jetzt für dich!!

    Liebe Grüße,Andi

  • Hallo liebe leute !

    Ich bin Verrückt vor Angst. Ute geht nicht ans Telefon und ich kann mir denken was das heisst.
    Alles was ihr schreibt ist absolut ok. Ute hat schon 4 Therapien und wer weiss wieviele Entgiftungen hinter sich. Sie hat mir versichert Heute nichts zu trinken und natürlich habe ich ihr vorgeschlagen sie zur Entgifftung zu bringen. Sie wollte nicht " ich schaffe das so " . ich weiss auch nicht, was sie im geschlossenen Bereich schreibt oder ob sie dort jetzt aktiv ist , ich denke mal nicht. Wenn ich sie fallen lasse wird sie mit ihren 600, 00 € Witwenrente untergehen und ich muss auch Umziehen , was ich mir nicht leisten kann. Alles weiss ich, bin seit 13 Jahren an ihrer Seite , davon war sie kein Jahr trocken. Wo soll sie hin ?
    Ich bin auf der Arbeit und darf gar nicht ins Internet, habe Angst und bin verzweifelt.
    viele grüsse von Bernd

    Trocken seit dem 06.12.1993 und das bleibt auch so !!!

  • Nu ja, Annika, gut gedacht, aber nicht wirklich umsetzbar.
    Das ist ein verdammter Mist, Bernd und man kann in solchen Situationen nichts raten....jedenfalls nichts, was deine Not akut lindern würde....
    Ich kann verstehen, dass du Angst hast, ich kann verstehen,dass du dich verantwortlich fühlst, aber wie weit soll die Verantwortung gehen? Bis hin zur Selbstaufgabe?
    Du hattest Ute beim letzten Entzug ein Ultimatum gestellt - du verstößt wieder dagegen...das ist für sie wie ein Freifahrtsschein und bringt dich immer weiter runter.
    Bring sie zu ihrer Familie, ihren Kindern, Freunden, irgendwohin, wo du den Konsum nicht siehst und dann durch die räumliche Trennung auch mal aufatmen kannst.
    Sie weiß bevor sie trinkt, dass sie nur die Witwenrente hat - sie wird Unterstützung vom Staat dazu bekommen, denn das reicht nicht als Existenzsicherung. Und du wirst zwar umziehen müssen, aber ist der Preis, den du jetzt -in dieser Situation zahlst - nicht doch viel zu hoch????
    Ich wünsche dir alles Gute und viel, viel Konsequenz!

    Heike

  • Hallo Leute es ist Sonnabend , eine gutes Frühstück war und schon giegt es Streit.
    Ist diese Beziehung noch zu retten ???
    Durch das ganze gesaufe und gelüge ist praktisch kein Vertrauen mehr da. Ein einziges kontrollieren. Meine Partnerin hat damit zu tun nicht zu trinken , ich will es mit der Brechstange verhindern und muss logischerweise immer wieder scheitern. Wie ein Gift hat sich dieses Misstrauen eingeschlichen , es zerfrisst alles und macht alles nur noch schlimmer. Ich bin gereizt und sicher auch ungerecht. Meine Süsse hat Angst überhaupt irgent etwas zu sagen oder zu machen , es wird ja sowieso wieder verkehrt sein. Ich möchte ein normales Familienleben , welches unter diesen Voraussetzungen sicher eine Illusion ist.
    Ich liebe sie und kann nicht von ihr genug bekommen und ich mag nicht wie sie ihr Leben wegwirft und lasse es zu das sie meins dabei mitnimmt. Kann mich nicht losmachen und weiss doch , das ich mein Ziel nie erreichen werde. Es ist Wochenende und ich kann nicht entspannen , denke schon an Montag, wird sie den Tag trocken überstehen, wird sie Ehrlich zu mir sein? Was ist das für ein leben nur Angst , Zweifel, Krankheit und doch immer wieder Hoffnung. Warum bin ich noch Trocken, warum rauche ich nicht , wie schaffe ich das jeden Tag habe ich kein Herz , keine Gefühle, warum halte ich das aus ? Fragen die ich mir immer stelle auf die ich keine Antwort weiss. Die Lieben Menschen hier die mir Helfen, ich möchte sie alle persönlich kennenlernen und sie umarmen und mich bedanken. Habe ich diese Hilfe verdient ? Ich weis doch was ich machen muss und kann es nicht.
    Wie kann ich dem Menschen Helfen den ich liebe ,damit sie glücklich sein kann?
    Manchmal denke ich was wäre wenn? kann ich überhaupt noch ohne diese ewige Angst leben , brauche ich vieleicht diesen Stress? wird mein Leben nicht stink langweilig sein? keine Ahnung.
    Das Schreiben tut mir gut ich beruhige mich langsam , wie ist jetzt die Situation?
    Ich sitze am Pc meine Süsse in der Küche und Qualmt, wie kommen wir zusammen ? Keine Ahnung, da bin ich wohl wieder am Anfang dieses Schreibens angelangt: Toll !
    Danke allen für das Interesse, schönes Wochenende

    Trocken seit dem 06.12.1993 und das bleibt auch so !!!

  • Lieber Bernd,

    ich bin zwar noch nicht lange hier, aber verfolge auch euer Leben mit (auch das von Ute) und habe dadurch auch einige Eindrücke sammeln können.

    Ich möchte jetzt einfach ganz realistisch zu dir sprechen, denn objektiv ist das natürlich auch immer einfacher. Um gotteswillen will ich aber keine Ratschläge geben nur Eindrücke die aus der Beobachtung raus entstanden sind.

    Du hattest ihr ein Ultimatum gestellt. Jetzt bist du wieder soweit, dich nicht daran zu halten, weil es aus den und den Gründen (leider auch keine leichten) nicht geht. Alles geht, wenn man es wirklich will, da findet sich immer eine Regelung. Ute hat in dieser langen Zeit die Erfahrungen gemacht, dass sich ja doch nichts ändert, also ist das auf jeden Fall schonmal kein Ansporn für sie, wei es eh so weiter laufen wird, wie es immer gelaufen ist und für dich wird sich nichts ändern, du wirst weiter leiden.

    Ich verstehe nichts von Co-Alkoholismus, aber du kannst nur auf eine Art und Weise daraus kommen, indem du dir das Leben wieder leichter und erträglicher machst. Aber so, wie es jetzt ist, geht das nicht.

    Ute braucht nichts zu tun. Es läuft ja. Sollte sie wirklich allein auf sich gestellt sein mit der kleinen Rente, kann sie doch zusätzlich arbeiten gehen (mein Gedanke), dann müsste sie mal wirklich ihr Leben in die Hand nehmen und die Verantwortung tragen, aber das braucht sie ja nicht, denn du bist ja da.

    Was willst du für dich. Und das Rumeiern, wie ist es, wenn ich alleine bin, bringt dich auch nicht weiter. Die Aufgaben kommen in der Situation und können dann gelöst werden. Vorher sich Kopfkino zu machen bringt auch nichts.

    Ich habe mal den Satz gehört, nicht jeder wird genesen. Ist traurig, ist aber so.

    Ich hoffe meine Worte waren jetzt nicht zu hart. Ich kann dich trotzdem sehr gut verstehen und wie beschissen deine Situation ist, kann ich auch nachempfinden.

    LG Brigitte

  • Hallo liebe Leute !

    Ich habe Ute ebend gesagt, das ich mich von Ihr trenne.
    Zur Zeit habe ich noch keine Ahnung , wie das gehen soll aber ich bin entschlossen es zu tun. Weiss nicht mehr wie ich ihr Helfen soll oder kann und habe Angst das ich meine Abstinenz aufs Spiel setze. Sie bedeutet mir einfach zu viel und mir ist klar, das ohne diese gar nichts geht.

    Denke , das es einfach keine andere Möglichkeit mehr giebt, es ist alles von mir Versucht worden alles gesagt , ich bin am Ende mit meinem Latein. Den Tiefpunkt erreicht, das hatte ich. Bei der Therapie hat sich herauskristalisiert, das ich schlecht allein sein kann. Nun hoffe ich das ich genug gelernt habe um diese Prüfung zu überstehen. Ich habe Angst davor. Dabei trenne ich mich um keine Angst mehr haben zu müssen. Die Verantwortung für einen Menschen zu übernehmen ist eine gewaltige Aufgabe. Bin ich gescheitert ? Ich denke , ja. Dann muss ich wohl lernen damit zu leben. Ob dieser Schritt richtig war, für mich wird die Zeit zeigen. Für Ute kann es nur gut sein, denn bei und mit mir konnte sie nicht trocken leben. Ich wünsche mir, das sie es nun alleine schaft.

    Viele liebe Grüsse von Bernd

    Trocken seit dem 06.12.1993 und das bleibt auch so !!!

  • Hallo Bernd,

    du schreibst:

    Zitat

    [quote]Die Verantwortung für einen Menschen zu übernehmen ist eine gewaltige Aufgabe. Bin ich gescheitert ? Ich denke , ja. Dann muss ich wohl lernen damit zu leben.

    Wieso mußt du für Ute Verantwortung übernehmen?
    Wir sind alle erwachsene Menschen und müssen für UNS die Verantwortung übernehmen!
    Wenn es mir schlecht geht bin ICH dafür verantwortlich es zu ändern!

    Ute muss lernen für SICH Verantwortlich zu sein....du kannst ihr dabei nicht helfen also bitte keine Selbstvorwürfe!


    Lieben Gruß
    Kijara

    Ohne Alkohol seit 20.08.06

  • Hallo Bernd,

    DU bist nicht gescheitert !

    Du hast das Richtige getan, nämlich deine eigene Trockenheit an die oberste Stelle gestellt.

    So leid es mir auch für Ute tut, sie hatte ihre vielen Chancen und muß nun sehen, ihren eigenen Weg zu finden.

    Alles Gute.

    Lieben Gruß, Rose

  • Hallo liebe Leute !

    Danke für die klaren Worte.
    Jetzt gehen bei mir die Bauchschmerzen los. Ute schläft.
    Es ist richtig komisch , meine Gedanken gehen jetzt ziemlich durcheiander. Was wird nun werden ?
    Halte es nicht vorm Fernseher aus aber schreiben fällt mir auch schwer. Nun Bin ich allein. Tut mir leid es geht nicht. kriege meine Gedanken nicht in richtige Bahnen. Vieleicht später.
    Viele liebe Grüsse von Bernd

    Trocken seit dem 06.12.1993 und das bleibt auch so !!!

  • Guten Morgen !

    Bin schon auf der Arbeit. Viel zu früh, konnte nicht schlafen. Mir geht geht es nicht gut , schlecht, essen geht auch nicht, das ist wohl der Preis. Halt, es wird wohl auch wieder bessere Zeiten geben.
    Alles jammern hilft nichts, jetzt ist alles neu, werde mir von Kollegen Zeitungen aus dieser Gegend mitbringen lassen, mit Wohnungsmarkt. Nun werden die Brötchen wieder kleiner gebacken. Aber lieber so , wie immer Angst haben zu müssen. Habe mit Ute gesprochen und gesagt, das ich ihr helfen werde , wenn sie will und ich es kann. Ob sie es annimmt weis ich nicht, keine Ahnung was sie vorhat, aber das muss sie jetzt auch selber wissen. Vieleicht möchte sie ja nach Norddeutschland zurück, würde ich gerne machen, habe aber meine Arbeit hier.
    Heute Nachmittag muss ich auch noch zum Zahnarzt, ist auch nicht gerade ein Hobby von mir. was solls auch das werde ich überstehen.
    so jetzt mus ich an die Arbeit, am liebsten würde ich ins Bett gehen, genug.

    Viele Grüsse von Bernd

    Trocken seit dem 06.12.1993 und das bleibt auch so !!!

  • Hallo Bernd,

    du kennst doch beide Seiten, also weisst du auch tief in deinem Inneren das du ihr nicht helfen kannst!
    Du bist auch nicht verantwortlich für Ute - diese Verantwortung trägt sie selbst, und ganz allein sie!!!!

    Ich kann verstehen, dass du trauerst, aber du solltest dich, zur Abwechslung mal, auf dich konzentrieren. Sorg dafür das es DIR gut geht.
    Ute geht es mit Flasche am Hals und im gewohnten Trott gut. Sie hat dieses Leben selbst gewählt, während du ein trockenes Leben gewählt hast.

    Ich wünsch dir viel Kraft für die kommenden Tage und Wochen!

    Heike

  • Guten Morgen Bernd,

    Zitat

    Vieleicht möchte sie ja nach Norddeutschland zurück

    was möchtest Du????
    ich verfolge Deine und Utes Beiträge schon seit langem und meine Persönliche Meinung ist, ihr dreht euch nur im Kreiß.
    Du bist ja auch Alkoholkrank denke doch endlich auch mal an Dich, ich persönlich könnte so ein Leben wenn man das noch so nennen kann nicht lange ertragen, auch nicht wenn ich schon lange trocken wäre, ich würde unter gehen und wenn ich das nicht will muss ich für mich die Entscheidung treffen und das wäre in diesem Fall eine Trennung ohne wenn und aber.

    Treffe die endgültige Entscheidung nur für Dich und bleib auch dabei es geht um Dein Leben.

    liebe Grüße
    Maria

  • Hallo Bernd,

    gut, dass du dich entschieden hast. Bleib jetzt auch bei deinem Entschluss, denn so, wie es ist und immer war, geht es ja nicht für dich weiter. Schaffe klare Verhältnisse für dich.

    Wahrscheinlich muss man auch als Co erst ganz unten sein, um was ändern zu können.

    Und habe keine Angst vor dem Alleinsein. In der Realität sieht es immer anders aus, also, wenn das hier und jetzt aktuell ist, als in der Vorstellung. Lass es auf dich zukommen, denn dann, wenn du dich alleine fühlst, kannst du noch immer handeln und dir was überlegen, um die momentane Situation zu verändern.

    So ist es auch mit dem Schritt sich zu trennen. Du siehst jetzt einen immensen Berg, der da auf dich zukommt. Wie kann ich alles regeln, wie ist es mit den Finanzen etc. Auch das lass auf dich zukommen.

    Am wichtigsten ist für dich deine Trockenheit. Du musst jetzt wirklich an dich denken, zuallererst.

    LG Brigitte

  • Hallo Bernd,

    ich denke auch, das Deine Entscheidung völlig richtig war. Denn Du bist nicht nur ein trockener Alkie, sondern auch ein CO, ganz eindeutig.

    Ich möchte mich auch Brigittes Worten hier nochmal anschliessen, ich sehe es ganz genau so wie sie. Jetzt stehst Du an erster Stelle, das ist ganz wichtig für Dich.

    Wie Du Dich fühlst, kann ich mir schon gut vorstellen. Natürlich bist Du traurig, das alles so gekommen ist, Zunkunftsängste plagen Dich, ganz einfach die Angst vorm Ungewissen.
    Auch Angst vorm Alleinsein kann ich gut nachvollziehen, die hat ja jeder in gewisser Weise, ich denke allerdings, das all diese Ängste bei CO`s sehr viel stärker ausgeprägt sind. Ein Nicht-CO hätte sich schon lange getrennt und wäre wieder seinen eigenen Weg gegangen.
    Ich denke, daran solltest Du wirklich arbeiten, aber das ist sicher auch sehr schwer. Aber ALLES ist zu schaffen, wenn man es ganz fest will, das ist meine Erfahrung.
    Außer vielleicht ne Reise zum Mars.... :wink:

    Lieben Gruß an Dich
    Lilly

  • Hallo liebe Leute !

    Warum habe ich mich Gestern nicht gemeldet ? Weil ich ein Weichei bin !!! Hatt mich am Dienstag wieder von Ute überreden lassen ihr noch einen letzten Versuch zu gewähren. Gestern als ich von der Arbeit kam lag sie betrunken in der Wohnung. Nachbarn haben mir zudem erzählt, das sie vor einer Woche, als ich Spätschicht hatte , betrunken bei ihnen geklingelt hat usw. usw . usw.....
    Nun wurde ich genug belogen und betrogen, denke 14 Jahre sind auch genug Geduld. 20 Jahre gesoffen ,14 Jahre Co - Alkoholiker reichen für ein Leben. Jetzt will ich anfangen zu Leben und egal was kommt und wie schwer das wird ich kann nicht mehr so. Heute nach der Arbeit gehe ich zur wohnungsbaugenossenschaft und rede mit denen wegen der Wohnung. Werde hier darüber berichten.
    Pause zu ende , viele Grüsse von Bernd

    Trocken seit dem 06.12.1993 und das bleibt auch so !!!

  • Bernd, ich finde es gut, dass du jetzt dein Leben in die Hand nimmst und es so regelst, dass du von den Dingen, die du nicht ändern kannst, weggehst. Denn es nützt ja nichts.

    Lass dich nicht in deinem Entschluss beirren und weichkochen. Du weißt es ja selber, dass sich bis heute nichts geändert hat und es ist eine verdammt lange Zeit. Ich kann verstehen, dass man irgendwann die Hoffnung aufgibt.

    Ich kann dir nachempfinden, das es ganz schwer ist, jetzt mal sein Leben umzukrempeln, vor allem Entscheidungen zu treffen in Bezug auf sein leben ohne den Menschen, den man trotz aller Widrigkeiten immer noch liebt.

    Gehe deinen Weg, ob mit oder ohne Ute. Das hängt von ihr ab.

    LG Brigitte

  • Hallo Bernd,
    jetzt ist es an der Zeit,daß von Dir schon so oft ausgesprochene,in die Tat umzusetzen!Dein konsequentes Handeln,könnte jetzt Ute's Tiefpunkt bedeuten,und bei Ihr,bin ich mir ziemlich sicher,ist es einfach so,daß Du sie fallenlassen mußt,in erster Linie Dir und deiner Gesundheit zu liebe,und zweitens,um ihr einmal ganz klare Grenzen aufzuzeigen.Lasse es nicht zu,daß sie dich mit runter zieht,ich hoffe,daß Du da abgeklärt genug bist,jetzt einen Schlusstrich zu ziehen.Dieser ist meines erachtens unumgänglich!Du musst das jetzt durchziehen!

    Liebe Grüße,Andi

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