Verzweifelt-Trenungsschmerz-verunsichert-

  • ein herzliches willkommen hier, schön das du hier bist.

    um erstmal eins klarzustellen, dich trifft keine schuld an der krankheit deines mannes, dafür ist er ganz alleine verantwortlich. der einzige fehler den du gemacht hast ist das du nicht schon früher gegangen bist, das wäre nicht besser für deinen mann gewesen sondern für dich. aber starke leistung das du das jetzt geschafft hast, also zieh das jetzt auch weiter durch. er hat sein leben und du deins, aber nur du kannst dein leben zum positiven bewenden, aber das wird dir nicht an der seite deines mannes gelingen.

    wenn er sich nicht helfen lassen will, kannst du nichts machen. auch wenn er jetzt mehr trinkt seit du weg bist, kannst du nichts dafür. es ist seine entscheidung. du bist auf jeden fall auf dem richtigen weg.

    versuche abstand zu ihm zu bewahren, am besten so, dass du von seinen geschichten gar nix mehr mitkriegst und beginne an dir zu arbeiten. du hast einiges mitgemacht, einiges was dich bedrückt, vielleicht könntest du ja mal zu nem therapeuten oder so gehn, aber wie gesagt nur um für dich hilfe zu suchen.

    liebe grüße und viel kraft

  • Hallo Moni,

    auch von mir ein ganz herzliches Willkommen hier :D .

    Liebe Moni, das war ein schwerer Schritt denn Du gegangen bist. Aber Du hast etwas sehr wichtiges getan. Du hast Konsequenz gezeigt. Es hätte sich nie etwas geändert und in den nächsten Monaten oder Jahren hätte er seinen Konsum sowieso gesteigert. Im Prinzip hat er das in den 26 Jahren ja auch schon gemacht und es wäre weitergegangen.

    So schmerzhaft und bitter es momentan für Dich ist, Du hast genau das richtige getan. Und seine Reaktion (das vermehrte trinken) benützt er, damit er endlich so trinken kann wie er will. Er versucht, Dich unter Druck zu setzen und er ist in seiner Sucht schon derart gefangen, dass er gar nicht mehr allein aufhören kann. Es passiert sehr oft, dass der "verlassene" Partner erst einmal so reagiert. Vielleicht wird ihn das bald aber auch aufrütteln, dass er Hilfe braucht ! Und dann muss ER sich die Hilfe suchen, Er muss etwas für sich tun und nur dann wird es klappen, dass er sich mit seiner Sucht auseinandersetzt.

    Bleibe konsequent Moni - tu jetzt in erster Linie erst mal etwas für Dich. Tu Dir was Gutes, mach Dinge, die Du sonst immer verschoben hast oder nie in Angriff genommen hast, weil Du so sehr mit Deinem Mann beschäftigt warst.

    Du bist hier :) hast einen Anfang gemacht. Lenke Dich ab, lies hier viel und Du wirst eine Menge verstehen lernen.

    Auch wenn Du es kaum glauben magst, es wird Dir bald besser gehen. Du brauchst nicht mehr kontrollieren, aufpassen, Dich beschimpfen lassen - kannst Deine Tage so ausfüllen, wie Du das gerne möchtest.

    Ich wünsche Dir ganz viel Kraft für die nächsten Wochen.

    Grüßle
    Diandra

    Mögen alle meine Fehler sich auf ihre Plätze begeben und möglichst wenig Lärm dabei machen.

    Überwältigend was geschehen kann,
    wenn sich die Fingerspitzen zweier Menschen
    ganz leicht berühren,
    am richtigen Ort
    und zur rechten Zeit!

  • hallo Moni,

    auch von mir ein herzliches Willkommen hier im Forum.

    Deine Geschichte kommt mir sehr bekannt vor.

    Auch ich lebe seit 24 Jahren mit einem alkoholkranken Mann zusammen.

    Davon 17 Jahre verheiratet!

    Auch ich habe gebettelt, geweint, getobt und geschrien! Nichts hat geholfen!

    Anfang des Jahres habe ich ihn verlassen, in der Hoffnung das ihn das wachrüttelt!

    Und meinen Mann hat es wachgerüttelt. Nach einigem rumgeeire ist er dann doch endlich zum Arzt gegangen und hat dann mit dessen Hilfe eine Entgiftung gemacht.

    Er trinkt jetzt seit 21.1.07 nichts mehr und ich bin vor ein paar Tagen nach Hause zurückgekehrt!

    Wohlwissend, dass man nie sicher sein kann, dass er trocken bleibt.
    Aber er weiss, sollte er wieder zur Flasche greifen, werde ich sofort wieder gehen!

    Wenn Du magst, kannst Du ja mal meine Geschichte lesen!

    https://beispiel.rocks/beispiel.rocks…ftopic4168.html

    Ist zwar viel zu lesen, aber vielleicht kannst Du Dir daraus und aus den Reaktionen der Foren-Mitglieder etwas für Dich rausziehen.

    Ansonsten kann ich Dir nur den Rat geben, bleibe bei Dir! Tue Dir was Gutes. Ihm kannst Du nicht helfen, leider! Das kann er nur selbst!

    Ich wünsche Dir viel Glück und ganz viel Kraft!

    Lieben Gruß
    Speedy

  • Hallo Moni,

    diese Schuldzuweisungen sind auch normal. Jeder Alkoholiker versucht die Schuld auf alles und jeden zu scheiben, um seinen Alkoholkonsum zu rechtfertigen.

    Aber Du bist nicht Schuld!!!!

    Du hast ihm die Flasche nicht in die Hand gedrückt!

    Auch einen Streit vom Zaun zu brechen ist normal, rechfertigt er damit doch auch, weiter trinken zu können/müssen.

    Wegen eines Therapeuten kannst Du Dich vielleich an den sozialen Dienst in Eurer Stadt wenden.

    Oder Du gehst einfach zu Deinem Hausarzt und schilderst Dein Problem.

    Keine Angst davor, sie kennen diese Probleme und Dein Arzt kann Dir bestimmt auch weiterhelfen!

    Aber eins mache bitte nicht; telefoniere nicht hinter ihm her, denn er wird das sofort wieder für sich ausnützen! Sie haben ein sehr feines Gespür dafür, wenn man wieder weich wird!

    Das mit Deinen Hunden kann ich sehr gut verstehen! Hast Du das Gefühl, dass er sie nicht gut versorgt?

    Vielleicht besteht ja die Möglichkeit, dass Du die beiden anderen Hunde auch noch zu Dir nimmst!

    Och menno, ich würde Dir sehr gerne weiter helfen!

    Nur im Moment bleibt Dir nur, abzuwarten, ob er denn doch noch aufwacht!

    Aber das kann dauern, denn wahrscheinlich hat er seinen persönlichen Tiefpunkt noch nicht erreicht.

    Je mehr Du Dich aber jetzt noch um ihn kümmerst, je länger dauert es.

    Lasse ihn allein machen, denn wie gesagt, wenn Du weiterhin für ihn da bist, hat er keinen Grund aufzuhören!

    Ich wünsche Dir wirklich alles liebe und bleibe stark!

    Lieben Gruß
    Speedy

  • Guten Morgen Moni!!

    Auch von mir ein herzliches Willkommen.
    Einen guten Therapeuten zu bekommen ist nicht ganz so einfach denke ich. Allerdings kannst Du im örtlichen Telefonbuch gucken, ob es bei Dir in der Nähe eine Suchtberatung gibt. Die haben eigentlich auch oft Tips und Telefonnummern für Angehörige von Alkoholikern.
    Ich zum Beispiel habe Hilfe bei der Diakonie gefunden, die Angehörige von Alkoholikern betreuen. Vielleicht gibt es sowas bei Dir auch. Vom roten Kreuz, Johaniter, irgendein Sozialverband, kirchlicher Verein, etc. Auch das Internet kann Dir dabei helfen.

    Lieben Gruß und einen schönen Wochenendanfang wünscht Dir von Herzen KM

    Der richtige Weg ist nicht unbedingt auch der einfachste...

  • Gut so, Moni.......

    ich wünsche Dir ein schönes Wochenende und viel Erfolg beim shoppen!

    Schreibe, wenn es Dir nicht gut geht!

    Hier ist immer jemand, der Dir zuhört!

    Bis bald und einen lieben Gruß an Dich
    Speedy

  • Hallo moni47!

    Ein herzliches Willkommen hier!

    Du hast für Dich jetzt erst mal die richtige Entscheidung getroffen, fang an Dein Leben wieder neu Aufzubauen und denke in erster linie an Dich!!

    Ich habe auch diesen Schritt gewählt und es gab für mich kein zurück mehr sollange er getrunken hätte, doch es war nur eine Räumliche trennung, doch vom Kopf und von meiner Unvernunft waren wir bist zum Schluß verbunden, da auch junge Kids mit im spiel waren.

    Mein Mann ist inzwischen verstorben durch seinen Alk und das Ende bis dahin war ein Horror und dies wünsche ich keinem Menschen mit anzusehen zu müßen und zu erleben.

    Sie haben die möglichkeit ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen aber nur mit eigenem Willen und Kraft, und wir sind nicht für ihr tun verantwortlich.

    Und das mein Mann es nicht geschafft hat gebe ich mir keine Schuld daran, ich habe ihn in seinen ganzen Therapien und Krankenhaus Aufenthalte viele Jahre unterstützt aber letzt endlich trug er die Entscheidung selber!

    Ich wünsche Dir viel, viel Erfolg und die Kraft es durchzustehen DU SCHAFFST DAS SCHON!!!
    Es kann nicht mehr Schlimmer werden aber besser für DICH!!!!

    Liebe Grüße 66bienchen

  • Guten Morgen Moni,

    Du machst das schon ganz richtig!

    Ich wünsche Dir für heute nachmittag viel Kraft.

    Lasse Dich nicht einlullen, sag ihm, dass er erst beweisen muss, dass er etwas unternimmt! Und sag ihm auch, dass Du nicht mehr dauernd für ihn zur Verfügung stehst.

    Ein Tip noch von mir; wasche auch seine Wäsche nicht mehr, es gibt Waschsalons. Soll er sich selber kümmern!

    Je mehr Verantwortung Du ihm abnimmst, umsoweniger wird er etwas ändern. Denn solange alles funktioniert, hat er keinen Grund dazu!

    So liebe Moni, nun wünsche ich Dir viel Spass mit Deiner Freundin. Lasst es Euch so richtig gut gehen. Geht Kaffe trinken oder so, ich kann mich erinnern, dass es mir immer viel Spass gemacht hat, mich mit meiner Freundin zum frühstücken zu treffen. Wir hatten immer ne Menge Spass!

    Und ich wünsche Dir ein schönes Wochenende!

    Du weisst ja, wenn Du magst, wir sind hier!!

    Lieben Gruß an Dich
    Speedy

  • hallo moni,

    auch von mir noch ein spätes willkommen hier im forum!

    @ elle: wenn du hier regelmäßig schreiben möchtest wäre es gut, wenn du vielleicht einen eigenen threat mit deiner geschichte aufmachst. so könnten wir dich besser verfolgen und begleiten, als wenn du hier bei moni oder woanders immer nur kleine teile deiner geschichte schreibst. soll kein rauswurf sein, nur eine anregung :wink: .

    moni, du bist ja schon ziemlich weit und konsequent, glückwunsch. nur eins, da muss ich mich speedy anschliessen: die wäsche, tststs... würd ich auch nicht mehr waschen. und dabei geht es nicht um den kleinen akt, das zeug in die waschmaschine zu stopfen, sondern um die haltung dahinter: du tust etwas für ihn, und dadurch gibt es regemäßige anknüpfungspunkte. damit hat er dich immer wieder mal in der mangel und übt eine gewisse "macht" aus, und sei es nur, dass ihr euch sehen müsste, damit er seine wäsche wiederkriegt. ein kleiner haken, an dem er dich weiter hält.

    ansonsten finde ich es sehr gut wie du versuchst, dir etwas gutes zu tun: freundinnen treffen, shoppen gehen... es ist wichtig, dass du nicht nur weisst, sondern auch spürst, dass dein leben schöner sein kann und wird als vorher.

    wünsche dir viel kraft auf deinem weg.

    lavendel

  • super das du versuchst dich abzulenken und schöne tage zu erleben. hoffe es ist dir auch gelungen. aber bitte nicht daheim hocken und grübeln...

    du wäscht seine wäsche noch? soll er sich doch ne waschmaschine kaufen, sowas ist ganz schnell geschehen. sorry aber das schockt mich etz schon etwas. wenn du ihn immer wieder siehst und wenn's nur is, weil er seine wäsche bringt oder holt, schmeißt es dich immer wieder ein bißchen zurück. versuche abstand zu gewinnen und zwar knallhart.

    du kannst zu deinem hausarzt gehn, erkläre ihm deine lage, er kann dir dann weitere adressen bezüglich suchtberatung und therapeuten geben.

    grüßle

  • Guten Morgen Moni,

    wie war Dein Wochenende? Und wie ist Euer Gespräch verlaufen?

    Moni, Du bist auf einem guten Weg, aber Du musst ihn auch konsequent weitergehen. Gibts Du ihm den kleinen Finger, wird er bald wieder den ganzen Arm haben.

    Auto hinbringen.....tz tz tz ! Es muss sich kümmern, nicht Du!

    Wenn es keine öffentl. Verkehrsmittel gibt, muss er halt mit dem Taxi fahren oder Freunde bemühen.

    Halte Du Dich raus aus seinem Leben, sonst bringt das nichts.

    Lieben Gruß
    Speedy

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