Auszug und verstecken vor gewaltätigen Alkoholiker!

  • Hallo,

    kaum schreibt man das alles gut läuft hört man wieder was neues.

    Mein Mann ist von einem Freund ins LKH gebracht worden.
    Mein Mann wollte einen Kalten Entzug machen und der Bekannte hat es bemerkt und den Notdienst angerufen.
    Er hat jetzt täglich eine Flasche Wodka getrunken.

    Das ist einfach mal eine Info, damit ihr sehen könnt das wenn der Alkoholiker nicht aufhört zu trinken, das es immer schlimmer wird.

    Und wenn man sich als Co abgrenzen kann, es viel leichter wird.

    LG
    Elocin

  • Hi Elocin,
    stimmt, abgrenzen, trotzdem kommt die Kotze was hoch, weil sich die Bilder in unserem Kopf so sehr gleichen. Geiler Tag, wie die Sonne nochmals knallt und das Hirn frei macht.

    LG kaltblut

    Sie standen dar und fragten sich warum und nur einer meinte: warum nicht.

  • Wow, eine Flasche Wodka am Tag, das ist ja echt heftig...
    Wie gut, dass Du Deinen Weg gegangen bist und nicht mehr "life" dabeisein mußt.
    Liebe Grüße
    Kim

  • Hallo alle zusammen,

    Ich konnte die Nacht sehr schlecht schlafen und auch nicht wirklich einschlafen. Die Gedanken drehten sich ständig um Beziehung. Um die Alte wo ich bei bin loszulassen, das war auch gut so. Denn ich kann diese krankmachende Beziehung loslassen. In dieser Beziehung gibt es nichts mehr was sich kontrollieren lassen würde. Mit kontrollieren meine ich in dem Fall meine eigenen Gefühle.

    Aber nun kommen die Fragen die sich mir immer und immer wieder stellen in den Kopf.
    Wie kann ich meine Gefühle kontrollieren so das sie mich nicht wieder krankmachen. Ich als Co muss ja versuchen kontrolliert mit meinen Gefühlen umgehen.
    Wann merke ich das die Gefühle mich wieder nach unten reißen?
    Wie kann ich gegensteuern? Muss ich überhaupt bzw. kann ich gegensteuern? Oder heißt das wenn ich merke die Gefühle und das Denken nehmen zuviel Raum ein, ich muss wieder loslassen. Was bedeutet dann das loslassen? Einen Menschen wieder gehen lassen obwohl es auch sehr gut tut Gefühle wieder wahrzunehmen. Besonders, wo ist die Grenze zum krankmachenden, wenn man die gesunden Gefühle gar nicht kennt oder grad neu entdeckt.
    Was ist „normal“ und was ist „krank“? Und am Anfang einer Beziehung sind die Gefühle ja wesentlich stärker und komplexer, neues ist viel schwerer einzuordnen.
    Wie reagiert das Suchtgedächnis bei einem Co? Gibt es überhaupt eins?
    Klar heißt es schau auf dich mach das was dir gut tut. Das ist der richtige Weg. Wenn die Gefühle gut tun man sie annimmt und genießt und sie aber schleichend und unbemerkt sich in kranke verwandeln. Wie merk ich das?

    Ich denk wenn die Gefühle und der Mensch der da hinter steht mehr Gedanken und Zeit in Anspruch nehmen als die eigene Person dann könnt es sein das es krank wird. Aber ist das denn nicht auch wieder normal wenn man ganz am Anfang einer Beziehung steht. Verliebt ist, die Gefühle spüren möchte und zum erstenmal kann.

    Lilly hat das vor so auf den Punkt gebracht mit dem Vergleich zwischen dem Alkoholiker und dem Co. Es war für mich in der Situation wo sich der Co in der Abhängigkeitsbeziehung befindet so logisch, sich vom Suchtmittel Partner zu trennen damit man nicht rückfällig wird. Das dann der Entzug kommt usw.

    Aber die Frage bleibt was tu ich in einer neuen Beziehung? Können Co´s überhaupt eine neue Beziehung gesund erleben?
    In diesem Fall kann das Suchtmittel auch wenn es mitdenkt und um die Krankheit weiß nichts machen. Denn es sind ja die Gefühle und Gedanken die nicht steuerbar sind.
    Bleibt dann nur noch, nie wieder Beziehung? Oder probieren, annehmen, genießen und hoffen das sich die Gefühle regenerieren und nicht krank werden?

    So jetzt wisst ihr was ich so fast die ganze Nacht gemacht hab. Und trotzdem auch nach dem Aufschreiben keine Antworten auf meine Fragen habe.

    Und grad kommt mir noch, wenn alle anderen Anzeichen einer Co-Abhängigkeit nicht gegeben sind. Wie kontrollieren, sich ganz vergessen, Mitleid usw.
    Müsste es doch möglich sein eine Beziehung zu leben.

    Schluss mit grübeln, wieder an schöne Dinge denken und nur genießen, denn das könnte/müsste die Heilung fördern.

    LG
    Elocin

  • Hallo Elocin,

    ich schreibe Dir mal was meine Gedanken dazu sind:

    Wenn ich mit solchen Gedanken wie Du sie hast eine neue Beziehung eingehen würde, dann wäre ich völlig verkrampft. Ich würde ja nur ständig darauf achten ja nicht irgendetwas falsches zu tun. Für mich wäre das krank so verkrampft zu sein.

    Der Alkoholiker denkt in seiner nassen Zeit nur an den Alkohol, nichts anderes interessiert ihn mehr, erst wenn er trocken wird/ ist denkt er nicht mehr daran.

    Der Co denkt immer an die Co- Abhängigkeit solange er Co ist. Ist er aber aus seinem Co- Verhaltensmuster ausgestiegen, drehen sich die Gedanken um andere Dinge als die Co- Abhängigkeit.

    Wenn man seine eigenen Gedanken wieder denkt und sich auch von anderen nichts mehr einreden, oder vormachen lässt, dann denke ich kann man ganz entspannt eine neue Beziehung eingehen und sollte nur darauf achten das es einem selbst gut geht, das man sich wohl fühlt, sollte es aber durch den neuen Partner dazu kommen das man sich schlecht fühlt, dann darüber mit dem Partner sprechen.

    Hab nicht solche Angst! Verliere Dich nur selbst nicht wieder, dann klappt`s auch mit einem neuen! :wink:


    Liebe Grüße von
    Ingane

  • Hallo Elocin,

    ich kann gut nachvollziehen, dass du dir darum Gedanken machst, wie irgendwann eine neue Beziehung aussehen könnte. Leider ist es ja bei uns nicht so einfach damit, das „Suchtmittel“ wegzulassen.

    Zudem habe ich gelernt, dass co-abhängige Strukturen nicht zwangsläufig mit einem trinkenden Partner gelebt werden. Es gibt sie auch in Beziehungen, in denen der Partner trocken ist. Wie genau diese Strukturen funktionieren, ist ein sehr komplexes Thema und hat sehr viel damit zu tun, wie wir aufgewachsen und als Kind behandelt worden sind. Jedenfalls habe ich das so verstanden. Diese Strukturen haben sich in einem Teil unseres Gehirns manifestiert, d.h. verankert, den wir nicht mit dem Verstand beeinflussen können. Wir reagieren dann ganz unbewusst, so wie wir diese Strukturen auch unbewusst gelernt haben. Dieses Lernen geschieht in einem recht alten Teil des Gehirns, dem sog. Stammhirn. Dort werden Emotionen gespeichert. Diese so gespeicherten Gefühle lassen uns als Co handeln, wie wir es tun. Wir haben Strategien entwickelt, um diese oft sehr schmerzlichen Gefühle nicht spüren zu müssen. Co-Verhalten ist auch eine solche unbewusste Strategie.

    Um diese alten Empfindungen zu „überschreiben“ bedarf es neuer emotionaler Erfahrungen. Damit wir die aber bekommen, müssen wir uns immer wieder mit dem Verstand dahin bringen, nicht einfach zu reagieren, sondern anders zu handeln, als wir es bisher getan haben. Das ist für mich sehr schwierig, denn es erfordert sehr viel Konsequenz. Und macht auch oft Angst, denn das, was wir abgespeichert haben, kennen wir. Die Erfahrungen, die jetzt durch anderes Handeln entstehen, kennen wir noch nicht unbedingt. Veränderung und Ungewissheit machen eben Angst und durch die müssen wir hindurch.

    Genauso wie ein Alkoholiker, denke ich, müssen wir uns immer wieder mit unserer Co-Abhängigkeit auseinandersetzen und auch selbstverständliche Handlungsweisen und Reaktionen immer wieder bewusst betrachten. Ich glaube, nur dann werden wir in der Lage sein, irgendwann Beziehungen einzugehen, die nicht selbstausbeutend sind. Aber wie gesagt, es ist ein langer, ständiger Prozess, Rückfälle eingeschlossen. Im Moment habe ich dazu ein ganz interessantes Buch entdeckt. Es heißt „Liebeskummer lohnt sich doch“. Vielleicht kannst du damit ja auch etwas anfangen.

    Ich weiß nicht, ob ich verständlich geschrieben haben. Wie gesagt, das Thema ist recht komplex und erfordert auch ein mit sich selbst Auseinandersetzen, welches oftmals schmerzhaft ist. Nicht zuletzt deswegen sind wir co-abhängig geworden. Solange wir uns mit den Belangen von anderen Menschen befassen, müssen wir uns nicht mit unseren eigenen Ängsten und Verletzungen auseinandersetzen und sie wahrhaben. Wir nutzen quasi die Co-Abhängigkeit als Schutzfunktion um unseren „Minderwert“, den wir irgendwann gelernt haben, nicht fühlen zu müssen. Aber – das ist halt nur das, was ich im Laufe der Jahre gelernt habe, seit ich mich mit dem Thema befasse.

    Für eine neue Beziehung ist es, glaub ich, deshalb erst mal wichtig, mit sich selbst im Reinen zu sein. Ich musste mir erst über ein paar Dinge klar werden, die ich immer einfach nicht sehen wollte. Ob ich sie irgendwann richtig umsetzen kann in einer Beziehung, wird sich zeigen. Im Moment, da ich alleine lebe, versuche ich eben, das Gelernte im Umgang mit anderen Menschen umzusetzen. Aber auch dort merke ich, dass sich etwas verändert hat.

    LG
    Ette

    Im Schmerz von gestern liegt die Kraft von heute.
    ("Handbuch des Kriegers des Lichts" v. P.Coelho)

  • Zitat

    Wann merke ich das die Gefühle mich wieder nach unten reißen?


    Dieser Punkt ist erreicht, wenn es einem dabei nicht gut geht. Und das merkt man.

    Zitat

    Wie kann ich gegensteuern? Muss ich überhaupt bzw. kann ich gegensteuern?


    Klar muss man desöfteren noch gegensteuern. Auch in ganz normalen Alltagssituationen mit der Familie, mit Freunden, mit Kollegen, denn von jetzt auf gleich ist die Co-Abhängigkeit nicht weg. Ich z. B. muss mich immer sehr zusammenreißen, wenn meiner Meinung nach andere Leute falsches Verhalten an den Tag legen. Ich würde ihnen am liebsten Tipps geben, wie sie es anders machen sollten. Aber ich habe es ihnen schon so oft gesagt, und sie ändern nichts. Also wollen sie es auch nicht. Und es ist nicht meine Sache. Ich mache das dann so und nehme mir von diesen Personen Abstand. Denn die Nähe zu ihnen und die Konfrontation der Problematik tut mir nicht gut. Was anderes außer sich Abstand nehmen kann ich dir nicht raten! Die Leute müssen selbst entscheiden, ob sie an ihrem Verhalten etwas ändern oder nicht. Und wir müssen selbst entscheiden, ob wir damit klarkommen oder nicht!

    Für eine neue Beziehung... keine Ahnung... ich für meinen Teil werde nicht mehr in diese Verhaltensweisen rutschen. Da bin ich mir 100%ig sicher! Ich habe sehr feine Antennen für die anderen, und ich achte sehr gut auf meine eigenen Gefühle. Sobald ich eine neue Beziehung eingegangen wäre, in der ich merkte, da läuft was schief in Richtung Abhängigkeit etc. ist sofort Schluss mit lustig. So eine Zeit möchte ich nie wieder erleben. Deshalb bin ich vorsichtig, aber ich urteile nicht vorschnell. Jedoch merkt man meiner Meinung nach ganz schnell, ob die Beziehung einem gut tut oder nicht. Wenn man auf sich achtet und sich selbst in den Vordergrund rückt. Und sich nicht wieder für den anderen aufgibt.

  • Moin allerseits,

    das liest sich alles sehr interessant und ist für mich auch bis zu einem gewissen Grade nachvollziehbar. Aber, wenn man jemanden mag/liebt tut man natürlich auch gewisse Dinge für ihn, weil man es gern tut. Evtl. auch um dem anderen zu gefallen. Das alles ist ja in einem gewissen Maße auch nicht schädlich. Wenn man dann einen Partner an seiner Seite hat, der ein gesundes Selbstbewußtein hat, wird das auch funktionieren. Denn derjenige wird sich niemals alles abnehmen lassen und sich schon gar nicht kontrollieren lassen. Es wäre für mich z.B. niemals wünschenswert, dass meine Partnerin mir alles vor den Hintern schleppt. Sie müsste allerdings damit leben können, dass ich gewisse Dinge eben dann tue, wenn ich sie für richtig halte und nicht wenn sie es für richtig hält. Ich nenne mal ein Beispiel: Ich persönlich finde es ein Unding wenn Männer ihre Frauen Getränkekisten schleppen lassen, egal ob da Bier oder Coke drin ist*g* Das ist eine Sache für die ich sorge, aber dann wenn es mir passt und nicht wenn die Dame das wünscht. Voraussetzung ist natürlich, dass niemand verdursten muss. Wenn die Partnerin das gern selbst tun möchte, darf sie das natürlich, soll mir aber anschließend nicht damit kommen, dass ich das ja auch hätte machen können. Das ist ein ziemliches einfaches Beispiel aber genau da findet für mich Partnerschaft statt. Nun bin ich allerdings etwas abgeschweift*g* In einer Partnerschaft macht jeder das, was er besser kann oder lieber macht. Mögen es beide nicht müssen es die Kinder tun*lol* Nee, quatsch, dann macht man es entweder abwechselnd oder man macht es gleich zusammen. Du bist im Moment, da du dich intensiv mit deiner Co Abhängigkeit auseinandersetzt, besonders auf der Hut. Das ist auch richtig so. Solltest du in die nächste Beziehung reinschlittern in der dein Partner deine Krankheit nicht versteht/verstehen kann, ist das Chaos vorprogrammiert. Ich lerne auch täglich über die Co Abhängigkeit und finde es sehr interessant wie die Grundsteine dafür gelegt werden und wie es sich im späteren Leben auswirkt. Der gesunde Mittelweg ist sicher die Lösung, denn wenn man es zu sehr übertreibt und aus Angst, dass es Co Verhalten ist, gar nichts für den Partner tut, wäre die Beziehung auch zum Scheitern verurteilt.
    Mal so meine Gedanken.

    Liebe Grüße

    Caruso

    Lasse niemals die Menschen fallen, die Dich tragen. Caruso 11/06

    Stuff you died but I don`t cry, my life still starts it`s not a try.
    Caruso 2006

  • Hallo ihr vier,

    vielen Dank für eure Antworten. Sie haben mich zum Nachdenken gebraucht und in gewisser weise auch zu einer Lösung.

    Danke ette für den Buch Tip, vielleicht besorg ich es mir mal.

    Ich hab mir überlegt meiner Oma und meiner Mutter ein Buch über die Co-Anhängigkeit zu schenken. Da ich selber noch keine gelesen hab. :oops: Ist halt schon ein paar Jahre her aber es waren nicht meine Bücher.
    Könntet ihr mir Vorschläge machen welche dafür am geeignetsten wären?

    Danke schon einmal im voraus

    LG
    Elocin

  • 3 Vorschläge: "Wenn Frauen zu sehr lieben", "Ich befreie mich von deiner Sucht" und "Wege aus der Co-Abhängigkeit"

  • Suchtgedächnis bei Co´s ?!!

    Ich hab mich neulich ja gefragt ob es ein Suchtgedächnis bei Co´s gibt oder nicht.

    Ich glaub ich hab die Antwort für mich gefunden. Ja, ich glaube es gibt es. Aber eines was positive und eines was negative Gefühle hervorruft, würde ich jetzt mal so sagen.

    Ich habe zwei Situationen erlebt die mich erschreckt haben.

    Die erste Situation war: Ich saß vorm Fernseher und habe auf jemanden gewartet und das Kopfkino ging los. Jedes Geräusch habe ich intensiv wahrgenommen. Den Fernseher zwischendurch immer mal wieder leise gestellt so das ich auch alles hören konnte. Die alten Gefühle kamen hoch von Unsicherheit, Aggressivität bis Angst. Der Blick auf die Uhr. Alte Bilder die wieder da waren und sich so echt anfühlten.
    Obwohl ich 100% sicher sein konnte das diese alte Geschichte nicht passieren konnte.
    Das positive dabei ist ja nun das ich weiß das ich das nie wieder erleben will und mich dadurch bestärkt hat. Also ist es in diesem Fall wertvoll nicht zu vergessen. Und das Suchtgedächnis schützt mich somit.

    2.Situation
    Ich fahre eine Strecke mit dem Auto und bemerke plötzlich wie bekannt mir alles vorkommt.
    Kopfkino beginnt. Aber hauptsächlich Positive Gedanken an die alte Beziehung. Da haben wir gesessen und uns das und das erzählt. Dort sind wir mit den Kindern lang gegangen. Dort hatten wir den und den Spaß.
    Ich musste mit aller Gewalt mir schnell wieder die negativen Dinge vor Augen führen, als ich gemerkt hab, ich bin am überlegen ob es nicht doch noch eine Zukunft gibt. Zweifel. Zum Glück konnte ich gegensteuern.

    Ist das nun das Suchtgedächnis oder ist das ganz normal in der Trennungsphase? Da ich so was noch nie mit gemacht habe kann ich es auch nicht unterscheiden. Oder ist das so und bei uns Co´s nur viel schlimmer?

    Dazu möchte ich mich auch noch einmal bei allen bedanken die hier im Forum schreiben, besonders den LZT. Denn so konnte ich richtig reagieren und wusste was grad ab geht. Auch wenn ich „nur“ eine Co bin.

    LG
    Elocin

    Über weitere Gedanken hierzu würde ich mich riesig freuen

    @Ayki
    Danke für die Vorschläge

  • Hi Elocin,

    Suchtgedächtnis? Klar haben wir eines, vielleicht wird da was anderes produziert, vielleicht denken wir anders, verstecken unser Ego vor anderem, statt es bewusst fortzuballern, aber das was da ist, das ist letztendlich bei uns allen gleich. Mach Dich mal ganz nakisch, ganz frei von dem was Du siehst und spürst und merkst und denkst. Genau das, dass was Du da siehst und spürst und denkst, das ist das, was mich die letzten Wochen verrückt machte. Da ist das, was mir hier schon vor 1 1/2 Jahren gesagt wurde, ich werde es nicht verstehen, hieß das da.

    Als ich las, dass von 100% rationalem Verständnis, bis heute nur 4% in meinen Kopf gelangt sind, vorher noch weniger da waren, dann weiß ich jetzt so ungefähr, was Glauben sein kann, sich auf 96% Unbekanntes verlassen und das bedeutet sich auch auf sich selbst zu verlassen oder Verlassen, alleine zu sein. Was wir also wirklich in die 96% legen, werden wir wohl nie erfahren, aber vorstellen möchte ich mir auch nicht, dass 96% 24mal eine Multiplikation des bisher Erlebten, des Begriffenen bedeuten.

    LG kaltblut

    Sie standen dar und fragten sich warum und nur einer meinte: warum nicht.

  • Hallo,

    mein Mann schauspielert sehr gut.

    Ich bin natürlich nicht drauf angesprungen und was passiert?

    Er zeigt sich wieder wie gehabt und trinkt sein Bier schon wieder im KH.

    Na da kann ich doch nur sagen "Prost" nichts dazu gelernt.

    LG
    Elocin

  • sei froh, daß du weg von ihm bist. denn mit ihm wärest du weg von dir.

    lg panther

    Kompromisse bedeuten ein Rückfall riskieren
    (vor dem trink - Rückfall geht ein Verhaltensrückfall vorraus)
    nicht Trinkende seid 04.03.07

  • hi Elocin

    nachdem du heute scho so fleißig warst - ich hab mich total gefreut über deinen adventsgruß - auch ein gruß an dich :lol:

    [Blockierte Grafik: https://beispiel.rocks/beispiel.rocks/www.cosgan.de/images/midi/xmas/d070.gif
    nen schönen besinnlichen sonntag wünsche ich dir und das die weiteren tage genauso werden! bleib wie du bist!

    liebe grüße [Blockierte Grafik: https://beispiel.rocks/beispiel.rocks/www.cosgan.de/images/midi/liebe/g020.gif]

  • Hallo Elocin, hallo summerdream,

    das ist soo schön, wie Ihr Eure Adventsgrüße verschickt. Da freut man sich umso mehr von Euch zu lesen. :D

    Liebe Grüße
    Kim

  • Hallo zusammen,

    kleinens update

    es ist einiges passiert in der letzten Zeit.

    also noch aus dem Krankenhaus heraus hat er wieder mit Mord gedroht wenn ich mich scheiden lassen will.
    Ich habe die Polizei eingeschaltet und die konnte mir auch helfen.

    Dann war wieder sende Pause und mir ging es gut.

    Bis vor kurzen wo er wieder anrief aber diesmal mit der netten und lieben Masche.
    Was mach ich, glaube an einen guten Ausgang, d.h. ich habe geglaubt mit ihm friedlich alles zu lösen. Er hat es auch annehmen können das ich mich Scheiden lasse.
    Bin auch teilweise sofort wieder in meine alten Verhaltensmuster gefallen und hätte eine Angelegnheit von ihm geregelt.
    Dachte ich jedenfalls zu dem Zeitpunkt des Gesprächs. Aber auf das gute Gespräch musste ja getrunken werden.
    Er rief Abends wieder an, natürlich angetrunken, wollte mir auch weiß machen das ich mir das nur einbilde.
    Alte schlechte Gefühle kamen sofort auf. Mir ging es richtig schlecht.
    Am nächsten Morgen hab ich ihn angerufen und ihm klipp und klar gesagt was ich will und was ich nicht mehr durchgehen lassen werde.
    Ich wollte nie das er den Kontakt zu den Kindern verliert aber nun möchte ich auch nicht mehr das er mit ihnen telefoniert. Wenn er etwas von den Kindern möchte dann soll er sich an das Jugendamt wenden.
    Da er der Meinung ist ich entziehe ihm die Kinder.
    Aber auch in diesem Fall habe ich das Jugendamt auf meiner Seite. Dazu kann ich nur sagen holt euch Hilfe von allen Stellen die ihr bekommen könnt.

    Und was hat das ganze mir nun gebracht, ausser das es mir schlecht ging.
    Viel denn ich bin mir treu geblieben und ich entscheide was ich will und was ich tu. Ich lasse mein Leben nicht von anderen bestimmen.

    Mir geht es gut so!!!!!!

    Liebe Grüsse
    Elocin

    P.S.
    ich bin nun 3 Monate auf den Tag genau von ihm weg und kann nur sagen auch nach dieser Zeit kann man wieder sehr schnell in alte Verhaltensweisen fallen. Abstand ist deshalb so wichtig.

  • Hallo elocin,

    es ist wirklich komisch, dass man gut klarkommt wenn man nichts von ihm hört und man schnell wieder in alte Verhaltensmuster verfallen kann, wenn man zu gut von ihm denkt. Ich merke, dass es gut für mich und für mein Gewissen ist wenn ich ihm in irgendeiner Weise helfen kann (wie z.B. einer guten Freundin). Allerdings nur dann wenn es mir in keinster Weise Bauchschmerzen oder Stress bereitet und ich MIR und NUR MIR treubleibe.
    Es ist gut wenn man sich, so wie wir, Hilfe von allen möglichen Seiten holt. Selbst wenn man meint, man ist so stark, dass man alles alleine klären kann. Irgendwer hat immer einen guten Tipp oder Ratschlag auf Lager. Und das ist gut so. Selbst wenn man sich nur das rauszieht was man am ehesten nachvollziehen und für sich gebrauchen kann. Nur so kann man stark sein!!!
    Ich denke an Dich!
    Liebe Grüße
    Kim

  • Hallo,

    gestern war ich das erstemal allein auf einer Party.

    Und das war spitze.

    Keine Angst haben zu müssen, mit wem man redet und wie lange ohne blöde Blicke, keine Angst vor Peinlichkeiten und Absturzen.

    Ich konnte das richtig genießen!!!!!!!!!

    Ich hab mich einfach frei gefühlt.

    Liebe Grüsse und einen schönen 3. Advent wünsche ich euch allen.
    Elocin

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