• hallo gesine!

    schön das du hier bist und sei herzlich willkommen..
    bin zwar selber nicht betroffen aber ein co-abhängiges kind alkoholkranker eltern..ich denke hier wirst du jede menge hilfestellung und rat bekommen..die dir auf deinem weiteren weg helfen können...wenn DU es willst...

    liebe grüsse caro

    dem was über mich einstürmt,möchte ich gelassen gegenüber stehen...

  • Hallo

    Von mir auch ein ´Willkommen im Forum´ Na ja das liest sich ja auf den ersten Blick bei Dir wie meine eigene Karriere. Immerhin bin ich ja auch selbsternannter Weinkenner.

    Lassen wir mal diese Floskeln und sprechen es aus : Immerhin bin ich ja auch bekennender Alkoholiker :(

    Gesine eines werden Dir hier etliche Trinker bestätigen können (mich eingeschlossen) IN DER SEKUNDE wo Du anfängst an deinem (von Dir so betiteltem) Weinchen herumzunippen ist der Rückfall nicht mehr aufzuhalten. Das wird bei dem Glas und zumindest bei mir auch bei der Flasche nicht bleiben. Wie war denn Dein erstes Glas nach der 6 Wochen Pause. Das sollte doch auch ursprünglich bei dem einen bleiben oder ???

    Also ein kleiner Tipp von jemandem, der sich auch erst seit knapp 3 Monaten seine Sauferei eingestanden hat : Probier es erst gar nicht mit dem kontrollierten Trinken. Die Leute die das können melden sich nicht in einem Forum an in dem sich Alkoholiker unterhalten.

    Selbstverständlich wünsche ich Dir natürlich viel Erfolg beim Erreichen Deiner Trockenheit

  • Hallo Gesine,

    auch von mir ein herzliches Willkommen. Ich hab heut mein 14-tägiges und deshalb kann ich Dir noch keine Tipps geben. Aber dieses Gefühl, wenn man sich übergeben muss und dann zu den den Kindern schaut und sagt;Mama ist krank und muss sich ausruhen!!Das hatte ich auch ganz oft und das will ich nie mehr haben ausser ich hab tatsächlich ne Magen-Darm-.-Grippe.Ich will nie mehr da hin, mich selbst so anzulügen!!!Auch ich hab das kontollierte Trinken probiert und natürlich nicht geschaftt, ich lasse jetzt das 1. Glas immer stehen.

    Alles Liebe

  • Hallo Gesine,

    zunächst meinen herzlichen Glückwunsch zu deinem Entschluss, dein Leben grundlegend ändern zu wollen. Ich lese aus deinen Zeilen Entschlossenheit und Einsicht heraus.

    Du hast bereits eine ganz zentrale Erkenntnis gewonnen, nämlich das es sehr wichtig ist, sich ernsthaft und vor allem kontinuierlich mit seiner Krankheit (Alkoholismus) auseinanderzusetzen.

    Zitat

    Habe auch noch keinen Kontakt zu einer SHG aufgenommen.

    Doch, das hast du. Wir verstehen uns hier als SHG. Eine Online-SHG die den Vorteil besitzt, rund um die Uhr zugänglich zu sein und einen großen Pool von Erfahrung und Wissen zu bündeln. Eine gute Anlaufstelle. Ob du zusätzlich in eine reale Gruppe gehen möchtest wirst du noch herausfinden.

    Das du noch nasse Gedanken hast, ist selbstverständlich. Das geht jedem so der lange Zeit seines Lebens getrunken hat und das noch eine lange Zeit. Man kann zunächst lernen damit umzugehen und die Gedanken zuzulassen ohne aber trinken zu müssen und man kann lernen, sich ein Leben aufzubauen, in dem Alkohol keine Rolle spielt und nasses Gedankengut immer mehr in den Hintergrund tritt.

    Hier kannst du Fragen stellen oder niederschreiben, wie es dir geht und was dich beschäftigt.


    Ich wünsche dir viel Erfolg auf deinem Weg ...


    Gruß .Micha

    Das Schönste kommt noch

  • Hallo Gesine,

    Zitat

    Doch weis ich manchmal nicht was ich gegen die aufkommende Lust zu trinken tun soll. Habt ihr da noch ein paar Tricks und Tipps?
    In den ersten Wochen viel mir der Verzicht viel leichter als im jetzigen Stadium.

    Als ich trocken werden durfte, habe ich sehr viel Unterstützung durch meinen Mitpatienten und Therapeuten in einer Tagesklinik bekommen.

    Ganz wichtig war in dieser Zeit für mich, mich von dem "Verzichtsgedanken" zu lösen.

    Auf was verzichte ich wirklich, wenn ich keinen Alkohol trinke?

    Auf den Genuss? - Hat der Wein zum Schluss noch "geschmeckt"???

    Auf die Wirkung des Alkohols? - War das K. im Badezimmer so schön???

    Auf die weinseligen Klönrunden mit Freunden? - Wieviel dummes Zeug wurde geredet? Worüber wurde eigentlich gelacht???

    Die "Gewinnseite" meines alkoholfreien Lebens wächst ständig.

    Das Wichtigste für mich war, wieder ernst genommen zu werden.
    Wieder eine zuverlässige Partnerin, Freundin und Mutter zu sein....

    Verzicht ist immer negativ.
    Die positiven Erfahrungen deines Leben ohne Alkohol solltest du dir bewusst machen.
    "Jeden Tag eine gute Tat" - das gilt auch für dich selbst.
    Tu dir jeden Tag etwas Gutes - und genieße es!

    Liebe Grüße
    Sweety

    Es ist keine Schande krank zu sein.
    Es ist aber eine Schande, nichts dagegen zu tun!

  • Hallo Gesine,

    na immerhin! Ich meine: Immerhin hast Du es in der von Dir beschriebenen - bestimmt nicht besonders angenehmen - Situation geschafft, Deinem Gast klarzumachen, daß er das Zeug alleine trinken muß.

    Ich bin schon ein paar Wochen länger im Club der Abstinenten, aber ich habe manchmal auch noch ganz schön zu kämpfen, wenn ich in solche Situationen gerate. Sei tapfer und mach weiter so - das nächste Mal kannste vielleicht schon etwas mehr Farbe bekennen. Das muß man eben auch üben, bis es sitzt :wink:

    Viele Grüße,
    Zeppeline

  • Zitat von zilli

    Hey du...

    Mensch, keiner von uns ist als Genie, Alles-Sofort-Könner oder wie auch immer auf die Welt gekommen!!Wie du schon sagst, alles auf einmal geht vielleicht wirklich nicht!
    Bin stolz auf dich-du hast es gemeistert weiterhin keinen Alkohol zu trinken-auch wenn du ihn vor der Nase hattest! Sei es auch!

    Du siehst welche Punkte dir noch schwer fallen, was noch "fehlt". Das ist doch klasse! Find das sehr, wie sagt man, reflektiert...

    Drück dich- sei nicht so hart mit dir! Beim nächsten Mal kommt ein Schritt dazu

  • Hallo zilli,

    Zitat: ... hab da bei uns auch Angst vor- grade an Weihnachten wirds wieder sämtliche Ausführungen an Alkohol bei uns geben ...wie immer eben. Da wirds auch mit meinem Schild eng, schließlich feiern wir zusammen... Hab schon ernsthaft überlegt, nicht zu Hause zu feiern-ist aber auch keine Lösung.

    Den Grundbaustein der Trockenheit, ein gänzlich alkoholfreies Umfeld, scheinst du nicht zu wahren !?
    Alles war möglich und umsetzbar für mich, weil ich dieses Mal meinen Weg richtig gehen wollte und unumgänglich mich von meiner Sucht und meinem Sumpf befreien wollte.

    Gruß, Freund.

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