Beiträge von sarawen

    Liebe Co´s ...

    heute möchte ich mich von euch verabschieden. Schon eine ganze Weile finde ich einfach keine Zeit mehr hier eingehend zu schreiben. Sporadisch habe ich immer mal wieder hier gelesen. Suchterkrankungen habe ich schon lange nicht mehr in meinen Leben. Die wenigen Baustellen dich ich noch beackern muß - die wickel ich mit meiner Psychologin ab.

    Freundschaften habe ich mittlerweile eher draussen und nur noch bedingt online.
    Ich wünsche euch allen alles gute und hoffe das jeder einzelne für sich dabei sein Glück findet.
    Das Leben bietet mehr ausser Alkohol ...Drogen und Co - Abhängigkeit.

    Lieben Gruß

    Sarawen.

    Hiermit möchte ich euch bitten meinen Thread hier in diesem Sinne zu schliessen.

    Liebe R.,

    du Arme. Dir bleibt aber auch nichts ersparrt. Du hattest erst solch einen Kampf dein Wägelchen über den Tüv zu kriegen und nun das.

    Drücke dir die Daumen das die eine oder andere Versicherung zahlt.

    LG
    S.

    Guten Morgen,

    bin heute einfach platt. Das Wetter lässt mich schlecht schlafen.
    Hoffe das es heute ein bisschen abkühlt.

    Das Wochenende habe ich mit meinen Freund verbracht und es war sehr schön.
    Auch wenn es sich manchmal doch sehr schwierig gestaltet denn im Grunde brauche ich oft Bestätigung. Dies schiebe ich dann meist auf meine Vergangenheit.
    Die alten Muster sind oft noch immer da und lassen sich nicht so einfach ablegen.
    Noch immer muß ich mir selbst auf die Finger hauen.

    Dennoch geht es mir gut und die Tiefs gehen schneller vorbei.

    Euch eine schöne Woche.

    LG
    Daniela

    Hallo CoLibri,

    lass die Tränen fliessen. Es ist ein Abschied. Ob dieser für immer ist oder nur für eine gewisse Zeit kann man derzeit nicht wisssen.
    Mein Vater hat sich über 30 Jahre (mit 7 Jahren Unterbrechung) verabschiedet. Der Vater der mich beschützt und mir mein Fahrrad repariert hat war am Ende nicht mehr vorhanden.
    Dafür kamen giftige und böse Sprüche. Verletzungen die nie richtig ausheilten.
    Warum setzt du dich dem Terror noch aus?
    Ja, es ist deine Mutter. Dennoch bist du Autark. Menschen die nicht gut zu dir sind gibst du wahrscheinlich auch keinen Platz in deinem Leben.
    Warum also deiner Mutter? Resprektvollen Umgang kann und muß man von jedem Menschen erwarten. Ist es nicht so ... darfst du den Kontakt auch einstellen.
    Das sogar ganz ohne schlechtes Gewissen.

    Lass los.

    Wünsche dir viel Kraft.

    LG
    S.

    Hallo CoLibri,

    durch Zufall bin ich gerade mal wieder hier bei den EK´s gelandet. Ich bin selbst Kind eines Trinkers (der zwar mittlerweile tot ist - dennoch aber immer präsent sein wird).
    Den Kräftezehrenden Kontakt kenne ich - denn meine Mutter ist noch immer eine Co.. Da wird erpresst ... gezwungen und manipuliert.
    Sie hat sich ihre Kinder für ihre Co- Abhängigkeit ausgesucht und wir sollen nun die Position meines Vaters ausfüllen.
    Wie oft habe ich meine Grenzen überschritten und weit über meine Kräfte gehandelt.
    Sich Ruhe holen und nicht darüber nach zu denken was nun schon wieder ist - das ist in viellerlei Hinsicht sehr schön.
    Distanz habe ich mir Räumlich geholt und das ist auch gut so. Den Job habe ich mir in einer anderen Stadt gesucht - so das ich nicht mehr sofort Parat bin.
    Es schützt mich vor den Momenten in denen ich früher hingehetzt bin ... weil ein Satz "es ist was mit Papa" - solch Wirkung auf mich hatte.

    Sich gutes tun fällt oft so schwer. Hat man es verdient? - ist man ein gutes Kind wenn man sich selbst rettet und sich Distanz schafft?
    Selbstauferlegter Druck schafft Unsicherheit und lässt schwanken.

    Bleib wie und wo du bist. Es ist richtig so.

    LG
    S.

    Liebe Renate,

    na....? Wie schaut es aus bei dir?
    Momentan bist du sicherlich viel in deiner Idylle und geniesst jeden Sonnenschein.
    Was blüht in deinen Kleinod?
    Mein Balkon ist noch immer nicht bepflanzt und ich hoffe das ich da in den kommenden Tagen mal zu komme.
    Die Zeit rennt so ... und oft stelle ich mit erschrecken fest das die Wochen und Monate immer schneller dahinrasen.

    Bald habe ich wieder Geburtstag. Innerlich bin ich jedoch noch immer eher süße 30 und genauso fühle ich mich gerade.

    Es geht mir gut und dir hoffentlich auch...

    LG

    S.

    Hallo Donnalie,

    gesprochene Einsichten sind erst dann mit Ergebnis wenn ein Handeln folgt.
    Ist er heute in die Entgiftung gegangen ...? Alles andere sind Hinhaltetaktiken um dich ruhig zu stellen und dich bei Laune zu halten.

    Ich habe 3 Runden dieser Art gedreht und am Ende war ich kurz vor dem Suizid - das Ende einer 30 jährigen Co- Karriere ist oft der Tot des Co - Partners.

    Viel Kraft für die nächste Runde.

    LG
    S.

    Hallo,

    ich bin im Einklang mit mir und meiner Welt. Dinge die vorher zäh wie Blei waren laufen mittlerweile.
    An manchen Tagen kann ich sogar sagen ... ja, es geht mir gut.
    Nicht immer denn es holen mich auch Erinnerungen wieder ein... dann bin ich ein 6 jähriges Mädchen das ihren Vater anbettelt nicht zu trinken.

    Teilweise mache ich verrückte Sachen und gehe Zelten ... tanze Barfuss durch meine Wohnung und lache über dumme Sachen.

    Ich liebe gerade einen Mann der nicht trinkt aber auch schon mit einer Frau zusammen war die getrunken hat. Einklang ... ob es hält wer weiss das schon!? Wenn ja, ist es toll - wenn nicht, ja dann eben nicht.
    Im Grunde zwinge ich niemanden mich zu mögen oder gar zu lieben.
    Das Leben ist freiwillig und auch die Trauer kommt wenn sie kommen soll.
    Es gibt keinen Zwang mehr und nur noch mich und das was da sein soll.

    Lieben Gruß + schöne Zeit.

    S.

    Hallo euch,

    von mir hier nun auch wieder Rückmeldung.
    Zur Zeit geht es mir gut.
    Das Leben ist derzeit ok wie es ist und ich brauche mich um nichts und niemanden verbiegen - denn ich will keine Lügen mehr dulden.
    Viele Menschen sind nicht echt und eben nicht bei sich. Für mich fühlt sich das dann nicht mehr gut an und ich gehe dann wieder meinen Weg.

    Zur Zeit denke ich ist meinen Lebensaufgabe zu lernen loszulassen. Ja, ich lasse los immer und immer wieder.
    Die einzigen Menschen die ich nicht loslasse sind meine Freundinnen (danke meine liebe R. + M.).

    Ansonsten gehe ich weiterhin zu meiner Therapie und komme mit immer mehr Erkenntnissen zurück.
    Das einzige Thema was jedoch immer wieder Thema ist sind meine Partnerschaftlichen Verbandelungen und der Druck von aussen in dem mir häufig einsuggeriert wird das ich nur dann komplett bin wenn ich einen Partner und ein Kind habe.
    Das belastet mich oft massiv und es gibt mehr als oft Situationen in denen ich mich komplett zurück ziehe um mich diesen Dingen nicht mehr auszusetzen.

    LG

    S.

    Hallo Nys,

    ist es nicht immer so das man in seinen Leben mit Dingen abschliessen muß!? Wenn sich Türen schliessen öffnen sich manchmal andere.
    Für mich hat sich nach dem Beziehungsende sehr viel getan. Ich habe lernen müssen das Menschen alles andere als Edel und Gut sind.
    Viele sind in anderen Bereichen süchtig oder legen ein solches Verhalten an dem Tag.
    Es wird gelogen, betrogen und hintergangen. Vieles von dem was ich heute sehe und weiß habe ich zuvor nicht wahrgenommen und lebte in meiner eigenen kleinen Welt. Glücklich war ich 2011-2012 auch nicht aber auch nicht so abgeklärt.
    Anfangs nahm ich das Wissen um meine Co - Abhängigkeit als Geschenk wahr.
    Heute wünsche ich mir oft die rosa Brille zurück. Ich habe teilweise das naive und kindliche verloren.
    Die Verletzungen die ich im Umgang mit anderen davon trage hinterlassen mindestens genauso tiefe Narben wie vorher.
    Menschen schliesse ich aus meinen Leben nicht aus aber das naive Kind ist nicht mehr vorhanden. Heute unterstelle ich jedem der nett zu mir ist eine gewisse Berechnung.
    Immer im Hinterkopf der Satz ... sei lieb zu mir dann bin ich es auch zu dir.
    Symbiotische Beziehungen möchte ich nicht haben. Diese sind mir zu eng und ich zu ausgeliefert.
    Meine Sensibilität fällt mir immer wieder in den Rücken.
    Der Gedanke ist im Kopf das ich nach all den Jahren meine Beziehungsfähigkeit eingebüsst habe.
    Was macht man am Ende wenn man merkt das es doch nur noch das körperliche ist das einen anzieht? Das richtige einlasen aber nicht mehr zulassen mag.

    Hoffnung ist die zweite Seele der Unglücklichen .... (Goethe)

    In diesem Sinne.

    S.

    ... das schaut so aus. Leider bringt man den Kranken mit Inkonsequenz um.

    Ich bin insgesamt 3 x zu "ihm" zurück.
    Bis sein Bruder vor mir sass und sagte "wir reden schon seit 10 Jahren auf ihn ein - er ist kein schlechter Mensch aber eben schwach". Silvester ging er lieber saufen als mit mir zusammen zu sein.

    Inkonsequenz ... albernde Drohungen mit etwas was man im Leben nicht durchziehen möchte oder meint nicht zu können. Was bin ich ohne einen Mann an der Seite - ein nichts. Das der Mann deswegen stirbt weil ich nicht loslassen kann ist doch egal - ich rede es mir schön (er braucht mich und wenn ich gehe was wird denn dann aus ihm).

    Du wirst nicht gehen können - dein Tiefpunkt kommt vielleicht irgendwann oder auch nie (meine Mutter hat ihn nie gehabt und sich und mich damit krank gemacht).

    Ich wollte hier anfangs auch nicht zuhören/ begreifen - man möchte die Ausnahme sein - die die redet und alles wird gut.
    Die Fristsetzung hat bei mir funktioniert - bei den meisten anderen nicht.

    Drohe nichts an was du nicht kannst. Jeder Schritt alleine tut weh - denn nicht nur dein Partner ist süchtig - du bist es auch.
    Hole dir Hilfe (Suchtberatung).

    Wünsche dir eine gute Zeit.

    S.

    Zitat von weinenderEngel

    Über was für einen Schock sprichst du? Er wird heute Abend genauso besoffen sein und nicht wissen was Sache ist wie zuvor auch. (Sie ist weg ... nun erstmal ein Bier, Schnaps etc.)

    Schreib einen Brief und leg ihm diesen hin. Wenn du es als Sinnvoll erachtest kannst du ihm auch die Anschriften von Beratungsstellen mit dazu legen.

    M.E. nach ist der Kontakt mit Alkoholikern (nassen) vollkommen Sinnfrei - denn am nächsten Tag haben sie sämtliche versprechen bereits wieder vergessen.

    Trenn dich!!! Nur so geht es und nicht mit Gesprächen - das solltest du jedoch schon wissen - denn lt. deiner Aussage liest du hier schon lange mit.

    S.

    Moin ...

    da melde ich mich einfach mal zurück.
    Therapie läuft ... Rückschritte und Fortschritte ebenfalls.
    Lustlosigkeit ... Kontakte werden abgebrochen und Regeln ebenfalls ignoriert.
    Gelebter Egoismus.
    Ich bin allein und etappenweise schrecklich Einsam. Dann wird Ersatz gesucht und nicht gefunden - denn da draussen ist niemand den ich noch will.
    Männer umschwirren mich ... himmeln mich an und verletzen mich wieder mit ihrer Ignoranz. Habe ich darauf in der Form noch Lust - Nein! Das will und werde ich mir nicht mehr antun. Der letzte Mann in meinen Bett war Spielsüchtig. Er ist von sich aus in die Distanz gegangen.

    Das Leben ist oft sowas von Anstrengend aber manchmal bin ich froh das ich nicht mehr mit dieser Blindheit geschlagen bin.
    Ich bin eine Co und weiß es. Die Illusionen sind weg. Herzlich willkommen Realismus.

    Euch eine schöne Woche

    Sarawen

    Hallo weinender Engel,

    DAS IST SEIN LEBEN - du hast dein eigenes!!!
    Wenn er sich etwas antun will - kann er es tun. Du trägst dafür nicht die Verantwortung - lediglich liegt es in deiner Verantwortung für dich zu sorgen.

    Tust du das? Wenn ja, welches sind deine nächsten Schritte?

    Gruß

    Sarawen

    Guten Morgen,

    die letzten Tage war ich viel bei mir.
    Leider mache ich immer wieder Rückschritte. Oft finde ich mich dann in Gedanken wieder die sich immer nur um die Belange des anderen drehen. Geht es "ihm/ihr" gut?!
    Genau das ist es ja aber was wir ablegen wollen/ sollen und müssen.
    Es dreht sich eben nicht darum das es einen anderen gut geht sondern ganz alleine mir. Die Verantwortung trage ich nur für mich aber nicht für andere.
    Wenn ich dann das verdrehte Kuddelmuddel bei anderen lese, in denen es nur um andere geht und das was diese machen und tun, frage ich mich oft ob ich wirklich soviel weiter bin!?
    Nun gehe ich schon eine ganze Weile zur Therapie und was bringt es mir wirklich?
    Sind die Kontakte die ich in meinen Leben knüpfe für mich immer so gut? Mittlerweile habe ich direkt Angst mich auf andere wirklich einzulassen. Ich stelle meine Beziehungsfähigkeit schon in Frage und bekomme Platzangst wenn ich nur daran denke das mal jemand kommt und sagt "du ich lieb dich ... lass uns zusammen sein".
    Habe ich zuviele Wunden davon getragen?

    Da ist eine grundsätzliche Angst davor mich in etwas zu verwickeln, das sich zwar am Anfang gut anfühlt, sich dann aber wieder zu einen Albtraum entwickelt.
    Alleine das Wissen das ich gerade darauf keinen aktiven Einfluss nehmen kann lässt mich flüchten. Ranziehen und wegstossen ist etwas das ich schon als Kind gelernt habe und immer wieder praktiziert habe.

    LG
    S.

    Hallo,

    und wieder ist es mir passiert. Ich war auf die Reaktion und Handlung eines anderen Menschen fokussiert. Dabei habe ich meine eigenen Wünsche komplett aus den Augen verloren.
    Das war nicht gut und nun darf ich wieder meine Mitte suchen.

    Warum sehne ich mich so sehr nach Liebe und Anerkennung?

    LG

    S.

    Hallo Sabine,

    das ist mit dem Hintergrund den wir EK`s haben immer eine grenzwertige Sache. Ich habe schon Kontakte beendet weil die betreffenden Herren eine Bierkiste zuhause stehen hatten.
    Noch heute beobachte ich Menschen die Alkohol zu sich nehmen sehr misstrauisch.
    Stelle dir mal die Frage für wen oder was du die Verantwortung trägst?!
    Die richtige Antwort sollte in dem Fall lauten: "Nur für dich".
    Geht es dir gut so wie es da gerade bei euch läuft? Hast du deinen Partner mitgeteilt das du dir Sorgen machst?
    Wenn ja, wie hat er darauf reagiert?
    Du kannst keinen Menschen befehlen was oder wieviel er trinkt! Damit wirst du leben müssen - denn du hast nur die Verantwortung für dich.
    Es ist wichtig in jeder Hinsicht Autark zu bleiben und das gilt auch hier.

    Der Weg in die Co - Abhängigkeit ist solch kurzer. So wie der Alkoholiker in die Sucht hineinwächst - tut es der Co - Abhängige mit dem Suchtkranken.
    Auch wenn es schwer fällt lasse die Verantwortung bei deinen Partner. Er ist erwachsen und muß selbst entscheiden was er tut.

    LG

    S. (sehe mir bitte Zynismus etc. nach - das ist nie böse gemeint)

    Hallo Aurora, Rhein, Renate,

    das mit dem Sortieren ist denke ich schon eine gute Sache.

    Mittlerweile merke ich das sich mein Wesen etwas verändert ... je länger ich in Therapie bin desto mehr werde ich zu dem was ich in Wahrheit bin. Früher war ich eher Introvertiert - heute doch offen und Extrovertiert. Ich kann heute dazu stehen das mein Vater ein schwerer Alkoholiker war. Dies war lange Zeit nicht so und ein dunkles Geheimnis.
    Ich gehe mittlerweile offen damit um. Mitleid möchte ich deswegen jedoch nicht.

    Das Studium mache ich um einen vernünftigen Abschluss in meinen Fachbereich zu besitzen. Ich möchte es für mich und mache das nicht für andere.
    Anderen irgendetwas zu beweisen ist blödsinnig und macht auch keinen Sinn. Dazu ist es auch einfach zu schwer.
    Einzig und allein möchte ich nur für mich etwas tun. Dies ist in diesem Jahr mein Hauptanliegen etwas für mich zu tun.
    Rauszufinden was mir gut tut und wann ich mich besser aus der Schusslinie nehme.

    Welche Ziele habt ihr für 2014?

    LG

    S.

    Hallo meine Mitleser,

    wenn ich heute auf die Geschehnisse in den letzten 2 Jahren zurück schaue bin ich irgendwie doch ein Stück weit Stolz auf mich. Ich habe vieles hinter mir gelassen aber auch viel mitgenommen.
    Dennoch ist noch immer eine innere Zerissenheit da ....kann und darf ich wirklich glücklich sein? Gibt es Menschen die mich einfach so lieben können wie ich bin? Noch immer falle ich in tiefe Löcher und zweifel daran das ich richtig bin. Oft traue ich den Gefühlen die in mir sind nicht mehr über den Weg.
    Dann wieder bin ich euphorisch und meine alles zu schaffen. Es ist ein Wechselbad ... und es dreht sich wie ein Karussel.
    Eine Meinung zu haben ist oft so schwer und dann auch zu den Aussagen zu stehen noch soviel schwerer.
    Ich schmiede Pläne und will mich nun auch an ein Studium versuchen. Es könnte soviel Selbstbewusstsein bringen wenn ich es schaffe.
    Bildung wird immer wieder zum Thema ... oft stelle ich Menschen die viel erreicht haben auf ein Podest und empfinde mich zeitgleich als Nutzlos.
    Einen Schritt nach dem anderen zu machen setzt Geduld vorraus. Die habe ich oft nicht ...
    Überstürzte Handlungen bringen mich immer wieder zu Fall.

    Je länger ich mit mir alleine bin desto mehr kreatives kommt zum Vorschein. Ich möchte Zeichnen und stricken. Dann ist da ein Spanisch- Kurs bei der VHS.
    Oft fällt mir bei all den Plänen garnicht mehr auf wie verplant ich bin.

    Euch einen schönen Sonntag.

    LG
    S.

    Hallo Firebird,

    ich wünsche dich herzlich willkommen im Forum.
    Stille kann irgendwann zu laut werden und dann ist man mit sich und seinen Gedanken alleine. Es kommen Überlegungen dazu ob man sich sein Leben so vorgestellt hat!?
    Innerlich formt man vielleicht schon das nein ist aber noch nicht an dem Punkt angekommen dieses auch auszusprechen.
    Die Zeit vergeht und so verschwindet ein Tag nach dem anderen. Das Lachen stirbt immer mehr und am Ende sieht man eben verhärmt aus.
    Noch wäre man in einem Alter in dem man seinen Leben eine Wendung geben kann.
    Der Mensch den man einst liebte ist nicht mehr da und die Hülle baut nach und nach immer mehr ab.
    Wenn jemand ein Ziel erreichen möchte geht er es an ... wenn jemand aber die Notwendigkeit nicht erkennt wird sich auch nichts ändern.
    Nur mal um es auf der Zunge zergehen zu lassen die Rückfallquote soll bei ca. 85 % liegen...

    Was tust du zur Zeit für dich?

    LG
    S.