Hej du lieber alter Dante. was macht die Dichtung, die Philosophie und das Leben?
Ich freue mich so, dich hier zu sehen.
Auch ältere ü65 Alkoholiker?
Hallo auspole,
Meiner Erfahrung nach, ja
Hej du lieber alter Dante. was macht die Dichtung, die Philosophie und das Leben?
Ich freue mich so, dich hier zu sehen.
Auch ältere ü65 Alkoholiker?
Hallo auspole,
Meiner Erfahrung nach, ja
Nachtrag...
In den vielen Jahren habe ich viele trockene Alkoholiker*innen kennengelernt.
Ich kann mich an niemand erinnern, wirklich an niemanden, der oder die durch Liebe und Zuwendung oder durch gutgemeinte Worte trocken geworden ist.
Wenn Angehörige etwas bewirkt haben, dann durch das vor die Füße knallen des Lieblingsbesäufnisgetränks mit der Bemerkung, hier, sauf dich zu Tode, ich schau nicht mehr länger zu...
...oder wenn die Partner die klare! überzeugende! Ansage gemacht haben, entweder der Alkohol oder ich, entweder du tust jetzt etwas dagegen oder ich bin weg. Und mit tust etwas dagegen, waren keine Versprechungen gemeint.
Oder die Alkoholiker haben sich an den Punkt gesoffen, wo nichts mehr ging.
Hallo Ingrid,
Ah, das Buch meinst du! Ja, das fand ich auch richtig gut, ist ja ein biographischer Roman einer Alkoholikerin. Werde ich demnächst auch mal wieder lesen. Ich dachte eigentlich, du meinst das Buch von Gallay, "Die Brandungswelle".
Wann hast du das Gespräch mit deiner Tochter?
@all
Ich merke, dass mich das Lesen der Beiträge, ob neu oder älter, ob Vorstellungen oder Antworten dazu, fast ein bisschen überfordert.
Vieles ist so traurig und ergreifend! Möchte gern etwas dazu schreiben, dann sitze ich da und mir kommen die Tränen.
Was mich tatsächlich am meisten mitnimmt, das sind die Angehörigen, vor allem die Kinder, egal wie alt sie sind. Diese Hilflosigkeit! Nichts tun zu können, nicht helfen zu können. Und wie schwer es ist, die Grenze zu ziehen. Dann die Kraft aufzubringen, um sich selbst zu schützen. Der Alkoholiker ist gefangen in seiner Sucht. Die Angehörigen sind gefangen in dem Glauben, sie müssten und könnten doch etwas tun, um das Elend zu beenden, vielleicht auch durch die Liebe. Das können sie aber nicht! Absolut nicht!
Erst wenn ich als Alkoholikerin selbst bereit dazu bin, die Hand zu nehmen, die mir gereicht wird, kann sich etwas ändern. Aber das kann niemals die Hand einer Tochter oder eines Sohnes sein, und auch nicht die eines Partners, davon bin ich überzeugt.
Ich musste für mich aufhören (wollen) zu trinken, nur so konnte ich mir eine Basis schaffen und meine Trockenheit allmählich darauf aufbauen.
Ohne Hilfe hätte ich es nicht geschafft. Oft genug habe ich es probiert, weil ich der Meinung war, ich sei doch so stark. Mit Stärke aber hat abstinent werden nichts zu tun, im Gegenteil.
Genug für heute.
Gruß von W.
Hallo,
Hallo Ingrid, kann sein, dass ich gerade ziemlich auf der Leitung stehe?! Denke eigentlich, das Buch spielt in der Normandie. Schaust du mal bitte? Schön, dass ich dadurch in Erinnerung geblieben bin.
Ich wünsche dir alles Gute für dein Gespräch mit deiner Tochter.
Manchmal tut es ja gut, mehr zu wissen, mehr Antworten zu haben, Erklärungen, ja, manchmal ist es gut, um sich besser zu verstehen. Für mich war die Auseinandersetzung mit meiner Geschichte wichtig, weil sich nur so die Puzzlesteine zusammenfügen konnten. Aber die Frage, warum ich getrunken habe, hat sich dadurch nicht geklärt. Die Frage interessiert mich auch nicht mehr, die Antwort auch nicht :), meiner Meinung nach ist das warum auch nicht wichtig.
Danke liebe Lea, deine Rückmeldung hat mich auch berührt, und ich stimme dem voll zu, was du geschrieben hast. Mit den schönen Momenten geht es heute gleich weiter, denn meine Tochter kommt mit Familie...
Ich kann die Vergangenheit nicht beeinflussen, aber die Gegenwart und die Zukunft und ich mache wirklich so gut wie ALLES dafür, um es nicht nur WIEDERgutzumachen, sondern JETZTgutzumachen.
Was für ein wunderbarer Satz!
Ich konnte meinen Kindern zeigen, dass ich alles dafür getan habe, um aus dem Sumpf rauszukommen. Jetzt gibt es den Sumpf nicht mehr, und doch gibt es viel, was ich für mich tun kann. Das sehen die Kinder (die ja längst erwachsen sind)auch heute noch.
@all
Ich war so unglaublich verschlossen und habe mich hinter meinen Mauern verschanzt. Es war mir dadurch nicht möglich, zu zeigen, wie schlecht es mir geht und wie sehr ich Hilfe brauche.
Wie lange bin ich durchs Leben gelaufen und habe mir gewünscht, dass doch jemand sieht, wie es mir geht. Ich war nach dem Suizidversuch in der Psychiastrie und danach in einer psychosomatischen Klinik, es hat lange gedauert, bis ich mich auch nur andeutungsweise öffnen oder Hilfe annehmen konnte. Es war wirklich der ausschlaggebende Moment, den ich oben beschrieben habe, der mit den Kindern.
Tja, es war ein langer Weg, aber es hat sich gelohnt. Und wie!![]()
Hallo, vielen lieben Dank für den vielen schönen und interessanten Besuch und vor allem für die Rückmeldungen.
Ich mag's lebendig.
Pellebär Jeg er glad for du er her. Hvordan har du det? Ich freue mich sehr darauf, von dir bald mehr lesen zu dürfen. Venlig hilsen
Ich würde das nicht als " Liebe " bezeichnen. Mach es Dir nicht schwerer als es schon ist. Die Sucht hat Dich getrieben. Das hat mit Liebe oder auch Mögen irgendwann nichts mehr zu tun.
Vielen Dank dafür!
Ja, es wäre vielleicht etwas anders - milder? - rübergekommen, wenn ich "Liebe" mit Anführungszeichen versehen hätte. Es sollte sich auf die Liebe zu meinen Kindern beziehen, von der ich dachte, sie wäre trotz allem an 1. Stelle gewesen. War sie aber nicht!
Diese Erkenntnis hat mir, so schonungslos sie auch war, geholfen trocken zu werden.
Die Ehrlichkeit mir gegenüber, ich glaube, sie hat mir mein Leben gerettet. Denn so konnte ich erkennen, wie sehr ich mich in der Alkoholabhängigkeit verloren hatte.
Und niemals, niemals habe ich gerne getrunken und den Alkohol gemocht. Ich habe immer allein im stillen Kämmerlein getrunken, und meisten habe ich dabei vor mich hingelitten.
Und natürlich hat mich die Sucht getrieben.
Aber!!! Ich hatte die Möglichkeit, nein zu sagen, ich hatte die Wahl, sauf ich nach der Arbeit oder nicht, ich habe die Verantwortung nicht übernommen, mich um mich und mein Leid, das zweifellos da war, zu kümmern und mir Hilfe zu holen oder um das Leid meiner Kinder, und mir deswegen Hilfe zu holen.
Und warum habe ich das nicht garan? Weil ich trinken wollte! Weil alles andere Nebensache war, auch meine Kinder.
Ich dachte beim Schreiben meines Textes daran, ob ich denn nicht die Schwere, die Dramatik herausnehmen möchte. Es war mir bewusst, dass ich damit wirken könnte, als würde ich mit mir hart ins Gericht gehen.
Nein, ich wollte einfach nur ehrlich sein.
Ich bin mir gegenüber inzwischen sanft gestimmt und sogar versöhnt (war ein langer Weg), und ich bin ziemlich gut drauf. Und Lebenslust ist mein Lieblingswort (und Lebensfreude und Lebendigkeit und Neugierde und Demut und Dankbarkeit)
Wenn ich etwas auf den Punkt bringen möchte, kann ich ziemlich schnörkellos sein, auch im Gespräch. Ich kann auch anders, aber bei diesem Thema gibt es bei mir nicht viel drumherum zu reden.
Was die Dramatik angeht, ich hatte 1992 einen Suizidversuch, den ich nur überlebt habe, weil ein Notarzt dem Krankenwagen entgegen gefahren war und mich wiederlebt hat.
Es hat mir gut getan, und tut es immer noch, zu sagen, ich konnte nicht anders, hätte ich anders gekonnt, hätte ich es anders gemacht. Das stimmt so auch, Damit kann ich auch gut leben. Aber! Tief im Innerern reicht mir das nicht, da reicht es mir nicht zu sagen, ich konnte nicht anders.
Jede und jeder, der hierher oder in eine andere Selbsthilfegruppe kommt, kann JETZT Verantwortung übernehmen, ob sie/er Alkoholikerin ist oder Angehöriger.
Liebe Grüße an dich, Whitewolf
Geht gleich weiter mir Antworten, leg nur mal ne Pause ein...
Hallo an alle, die hier reinschauen,
und vielen Dank für - ja, wie sagt man dazu??? - die Herzchen? Resonanz? Da merkt man jetzt, dass sich die olle Wacholderfrau nicht in den Social Media bewegt. Aber ist ja egal, ich weiß, aus welchem Grund ich hier bin, und das ist wichtig, und ich werde schon klar kommen ![]()
Mein Sohn war am Wochenende zu Besuch. Er wollte gern Kinderfotos von sich mitnehmen, also haben wir die Fotos durchgesehen...
Er ist derjenige von meinen Kindern, der am meisten Fragen zu früher stellt und sich direkt mit mir auseinandersetzt. Ich bin sehr froh darüber, auch wenn das natürlich auch unbequem ist
Was für eine bescheuerte Bezeichnung!
Denn für die Kinder war das nicht nur unbequem, das war ganz und gar nicht bequem, und es war traumatisierend. Ich würde alles in Kauf nehmen, um bei meinen Kindern das wiedergutzumachen, was ich ihnen durch meine Sucht angetan habe.
Aber manches ist nicht wiedergutzumachen, davon bin ich überzeugt. Das ist bitter! Aber am schlimmsten ist es doch für die Betroffenen, die Kinder, die dem (mir mit meiner Abhängigkeit) ausgeliefert waren.
Ich bin selbst ein erwachsenes Kind eines Alkoholikers und habe Schlimmes erlebt. Und doch bin ich selbst Alkoholikerin geworden. Eigentlich unfassbar.
Manchmal kommt es mir in den Sinn zu sagen, ich habe noch funktioniert, ich habe doch nur einmal wegen des Saufens bei der Arbeit gefehlt. Ich war da für die Kinder, hab sie nicht im Stich gelassen.
Aber ich weiß, dass ich damit mein Tun, meine Alkoholabhängigkeit versuche zu entschuldigen und versuche meine Verantwortung zu relativieren.
Ich weiß, dass die körperliche Anwesenheit nicht bedingt hat, dass ich mich ausreichend gekümmert hätte und für sie dagewesen wäre. Das war auf den Fotos gestern auch deutlich zu sehen. Auch wenn ich ein Buch vorgelesen habe, auch wenn ich ihm auf dem Foto liebevoll zugewandt war, war ich nicht präsent, vielleicht alkoholisiert, aber ganz sicher war der Konsum im Gesicht zu sehen.
Am Anfang meiner Trockenheit (der ersten) gab es etwas, was mich zutiefst erschüttert hat. Und wenn ich davon in der SHG gelegentlich berichte, und auch jetzt hier, wenn ich das schreibe, erschüttert mich das erneut, immer und immer wieder.
Und das ist gut so!
Es war die Erkenntnis, dass der Alkohol an allerersten Stelle stand.
Die Tatsache, dass sich mein Leben mehr um den Alkohol gedreht hat als um meine Kinder, wo ich doch der Meinung war, dass ich sie liebe und für sie da bin.
Nein, die Liebe zum Alkohol war größer und umfangreicher und hat mein Leben bestimmt.
Der Alkohol war die Nummer 1, und nein, die KInder kamen nicht an 2. Stelle.
An 2. Stelle kam ich, ich mit meinem Selbstmitleid, meinem Hass, meinem Versagen, meinen Vorwürfen. Meine Energie brauchte ich, um mit dem Kater und den Folgen vom Rausch fertig zu werden.
Und dann!!! dann kamen die Kinder. Und was da übrig blieb, kann sich jeder vorstellen, nämlich nicht viel.
Ich bin so unglaublich dankbar für den guten Kontakt, den ich zu ihnen habe (n darf). Und dass sie wieder Freude an ihrer Mutter haben können
Viele Grüße, Wacholderfrau
Liebe Aurora,
Ich habe hier von den Alkoholikern auch viel lernen können. Über diese schreckliche Suchtkrankheit, was das mit Menschen macht.
Deswegen sind die Selbsthilfegruppen so wichtig. Wir können voneinander lernen. So geht es mir Alkoholiker*innen, die ganz am Anfang stehen, auch ganz junge Menschen lösen in mir sehr viel aus und machen mir oft bewusst, wie ich mich verhalten habe.
Ganz liebe Grüße von Wacholderfrau
Liebe, liebe Aurora,
es tut mir so sehr leid!
Manchmal ist es nicht zu fassen, was Menschen alles erleben, ertragen müssen. Was du alles bewältigt hast in deinem Leben und dabei bist zu bewältigen!
Fühl dich bitte ganz lieb von mir umarmt.
Du warst während meiner Forenzeit eine wichtige Begleiterin für mich. Durch dich und Clärchen habe ich viel lernen dürfen und konnte dadurch meinen Blickwinkel ändern, den der auf mich gerichteten Alkoholikerinnenblick, den egoistischen, auf mich bezogenen, und mir bewusst machen, wie zerstörerisch das Verhalten eines nassen - und auch des trocken werdenden - und trockenen Alkoholikers - sein kann und meistens auch ist. Versteht sich, dass ich auch die Alkoholikerin meine!
Dafür bin ich dir, dem Clärchen, den Angehörigen und Kindern von Alkoholikern im Forum dankbar. Ich kann sagen, meine Welt ist dadurch etwas heller geworden. Oder anders gesagt, klarer.
Was hat deine Enkelin doch auch für ein Glück mir dir! Und mit Dante. Nicht vorstellbar, wenn es euch nicht gäbe.
Du hast meinen Respekt und meine Achtung, liebe Aurora. Und ich hoffe so sehr, du hast hier auch schon lernen, erfahren dürfen, wie du trotz allem Gutes für dich tun kannst. Ich wünsche es dir sehr.
Herzlichst, Wacholderfrau
Hallo an alle und vielen Dank für eure Nachrichten,
es ist schon ein bisschen aufregend, wieder hier zu sein.
Und natürlich denke ich die letzten Tage vermehrt an meinen Start hier.
Am Tag, als ich mich angemeldet hab, hatte ich noch getrunken - und seitdem nicht mehr.
Es ist paradadox, weil ich es mir "eigentlich" gar nicht mehr vorstellen kann, dass ich das war, die Frau, die Alkoholikerin, und genausowenig ist es vorstellbar, dass ich wieder trinken könnte.
Tja...Ich bin Alkoholikerin, war es und bleibe es. Das ist Fakt. Und ich weiß, dass ich nicht vergessen möchte, was war, und zu was ich in der Lage bin, falls ich wieder trinken würde.
Mein ganzes schönes Leben, das ich jetzt habe, wäre futsch, am A... sozusagen.
Und das kann halt passieren, wenn ich nicht auf mich aufpasse und mich nicht ernst nehme.
Was ging es mir schlecht am Anfang, nicht wegen eines Entzugs, sondern weil ich halt wieder gut dabei, den Karren an die Wand zu fahren. Und was bin ich froh und dankbar, dass ich die Kurve gekriegt hab.
Aufgenommen wurde ich sehr freundlich hier, und mit der Unterstützung habe ich meinen Weg gefunden, den in die Trockenheit.
Inzwischen komme ich gut klar mit mir, es gibt Momente, in denen ich mich sogar richtig gut leiden kann. Das fühlt sich gut an für eine, die sich streckenweise abgrundtief gehasst hat, vor allem deswegen, weil ich getrunken habe und nicht aufhören konnte damit. Was für eine Hölle!
Aber jetzt ist es cool, bin ziemlich fit und fühle mich derzeit, als wäre ich im Dauerurlaub, weil ich so schöne Sachen mache. Man kann auch glückliche Rentnerin dazu sagen![]()
Genug für heute, schicke liebe Grüße
Herzlichen Dank für die liebe Begrüßung, ich freue mich sehr darüber.
Natürlich gibt es viel zu erzählen, das Wichtigste aber ist die Trockenheit, die mir sehr viel bedeutet und ohne die ich das Leben nicht so genießen könnte.
Ja, es geht mir gut, ziemlich gut sogar. Ich finde, das Leben hat so viel Schönes zu bieten, und ich freue mich über jeden Moment, an dem ich diese schönen Dinge sehen und erfahren kann. Ich bin abenteuerlustig, hab immernoch verrückte Ideen im Kopf, bin neugierig und ein bisschen wild, oder wie sagt man dazu?, jedenfalls ist es mir nicht langweilig, obwohl ich ja schon so alt bin...
"Alkohol ist kein Thema für mich!" Diesen Gedanken, ach, ich glaube, es war eine Überzeugung, an die ich glaubte, glauben wollte. Das war nach 12 Jahren Trockenheit, danach kam der Rückfall, der 8 Jahre dauerte. Und nun sind es wieder 12 Jahre. Das hat schon etwas, das muss ich zugeben. Jedenfalls ist Alkohol ein Thema, mit dem ich mich immer wieder, mal weniger, mal mehr, mal intensiv auseinandersetze.
Wichtig ist für mich dies: Nur nicht trinken, einfach nur den Alkohol weglassen, das geht für mich nicht. Für mich ist es wichtig, etwas dafür zu tun, und von diesem Tun profitiere ich sehr.
Eigentlich hab ich gar nicht mehr zu sagen... ![]()
Hier hat sich sich ja einiges geändert, mal gucken, ob ich klarkomme?!
Schicke liebe Grüße
Hallo, Wacholderfrau meldet sich mal wieder.
Inzwischen sind es wieder 12 Jahre Trockenheit, und ich denke oft an die Zeit, die ich hier im Forum verbracht habe.
Vor allem daran, dass ich mit der Unterstützung hier trocken werden konnte und durfte.
Ganz liebe Grüße
Hallo Slowly,
auch von mir noch herzlichen Glückwunsch zu 5 Jahren Freiheit.
Liebe Grüße von Margit
Lieber Matthias,
auch von mir herzliche Glückwünsche und alles Gute für dich.
Liebe Grüße von Margit
Huhu Clärchen,
da bist du ja wieder
Das freut mich.
Schick dir liebe Grüße, Wacholderfrau
Hi,
dann mach ich gleich mal weiter, seit dem letzten Eintrag hat sich einiges angesammelt:
- Arango, Die Wahrheit und ander Lügen
- Forster, das dunkle Kind
- McKinley, Die unverhofften Zutaten des Glücks
- Le Corff, Bäume reisen nachts
- Boehning, Nichts davon stimmt, aber alles ist wahr
- Kaaberbol, Wildhexe - Die Feuerprobe (KiJuBuch ab 10)
- Kaabernol, Wildhexe - Die Botschaft des Falken
- Perry, Bittere Lügen
- Jacobsen, Die Unsichtbaren (hat mich begeistert)
- Wark, Gesang der Wellen nach dem Sturm
- Rattaro, Mehr als mein Leben
- McFarlane, Kolibri
- Coben, Ich finde dich
- von Canal, Der Grund
- Moster, Lieben sich zwei
- Lundberg, Eis (auch richtig klasse)
- Jakait, Tosende Stille, Eine Frau rudert über den Atlantik (toll)
- Menasche, Davids Liste
- Tartt, Der Distelfink
- Francia, Frauenkraft- Frauenweisheit
- Moss, Sommerhelle Nächte, Unser Jahr in Island
- Bucay, Drei Tage
Gruß, Wacholderfrau ![]()
Hallo Katha,
Zitat von Katharsis
Ja, ich habe „Terra incognita“ und „Krug der Pandora“ löschen lassen sowie andere Threads im geschlossenen Bereich, in denen ich quasi bei Adam und Eva angesetzt hatte :-), hätte aber nicht im Traum vermutet, dass Jemand sie vermissen könnte.
das ist jetzt wohl nicht dein Ernst, oder?
Schön, dass du wieder hier bist.
Lieben Gruß, Wacholderfrau
Liebe Mäuki,
auch von mir herzlichen Glückwunsch. Alles Gute für euch.
Lieben Gruß von Wacholderfrau
Lieber Matthias,
herzliche Glückwünsche und ganz liebe Grüße
von Wacholderfrau
Hallo,
lieber Matthias, vielen Dank. Ich mag deine Umärmelungen sehr ![]()
Ich habe von Anfang an hier im Forum Halt gefunden - weil ich Hilfe gesucht und gefunden habe - weil ich nicht mehr trinken wollte. Ich habe keine Scheu, hier im offenen Bereich von mir zu schreiben, aber es gibt manche Themen, die (für mich) im geschützten Bereich besser aufgehoben sind.
Du lieber zerfreila, ich freue mich sehr, von dir wieder mehr zu lesen. Danke, dass du bei mir reingeschaut hast.
In den letzten Tagen bin ich innerlich wieder sehr ruhig geworden. Es ist alles da, das spüre ich, die "Bilder" des Sterbens, die noch in meinem Kopf haften, die schönen, friedlichen Momente, die ich noch mit meiner Mutter erleben durfte, die Trauer und noch einiges mehr, es fühlt sich an, als hätte es sich zu etwas geformt, das zusammen gehört und nun einen Platz in mir hat. Die unschönen Erfahrungen, die ich mit meinen Brüdern in der Zeit gemacht habe, sind in den Hintergrund getreten. Das ist gut so.
Mir ist wieder einiges bewusster geworden, die Prioritäten sind klarer und die mir wesentlichen Dinge des (meines) Lebens haben sich herauskristallisiert. Was erstaunlich ist, ich habe ziemlich viel Energie, obwohl die letzten Monate so anstrengend waren und viel Kraft gekostet haben.
Was meinen Alkoholismus angeht - ich schäme mich kein bisschen, dass ich Alkoholikerin bin, aber ich bin stolz darauf, dass ich mir Hilfe geholt habe und offen damit umgehe, und dass ich meine Gefühle, welcher Art auch immer sie sind, nicht mehr wegtrinken muss, sondern ich gelernt habe, mich mitzuteilen, auszusprechen, was mich bewegt, belastet, mich durcheinander bringt. Ich freue mich sehr darüber, dass ich den Weg hierher und damit auch wieder meinen gefunden habe, und dass dies ein trockener, das heißt, lebendiger Weg ist.
Liebe Grüße, Wacholderfrau
Hallo Frank,
so, heute habe ich mir "Unendlicher Spaß" bestellt. Ich erinnere mich, dass ich das Buch vor Jahren ein paar Mal in der Hand hatte - ich habe mich nun von deiner Begeisterung anstecken lassen. Dein Filmtipp vom letzten Jahr - Der Wolkenatlas - hat mich dazu gebracht, dass ich mit den Film angesehen und später auch das Buch gelesen habe. Fand ich beides sehr gut. Den Film allerdings erst, als sich die Handlung und Action etwas in mir gesetzt hatte. Beides, Buch und Film hat mich einige Zeit sehr nachdenklich gemacht.
Proust?! Denke immer, den lese ich, wenn ich alt bin, hm, na dann... is ja nicht mehr so lange hin ![]()
Murakami mag ich auch sehr.
Von den Büchern, die ich in letzter Zeit gelesen habe, haben mir als Romane "Das Schneemädchen" von Ivey und "Der Tag, als ein Wal durch London schwamm" von Ahava sehr gut gefallen. Gefesselt haben mich auch "Dieser Mensch war ich" von Christiane zu Salm und die Krimis von Jan Costin Wagner, habe gerade "Tage des letzten Schnees" von ihm zu Ende gelesen.
Lieben Gruß - und viel Spaß beim Lesen.
Wacholderfrau