Beiträge von Sunshine_33

    Leider geht es nicht immer so gut aus, Veru.

    Ich habe auch durch Alkoholmissbrauch hervorgerufene Polyneuropathie, meine Nerven haben sich leider nicht mehr erholt.

    So habe ich seit 20 Jahren Dauerschmerzen in den Fußgelenken, die am meisten geschädigt sind.

    Ich habe gelernt, mit den Schmerzen zu leben und bin froh, nicht im Rollstuhl gelandet zu sein bis jetzt. Denn das ist einem Bekannten wiederfahren.

    LG Sunshine

    Ein alkoholkranker Mensch ist nicht per se schlecht oder gar böse, aber halt sehr krank.

    Und das spiegelt sich in seinem Verhalten wieder.

    Der Alkohol verändert nun mal auch das Wesen eines Menschen.

    Ich glaube auch SEHR an das Gute in Menschen.

    Aber ich weiß auch, was geht und was nicht (mehr).

    Dir Alles Gute!

    Sunshine

    Hallo Thor,

    konntest Du denn heute irgendwas tun, um Dein Gedankenkarussell wenigstens mal für ein paar Stunden zu stoppen?

    Oder dreht sich wirklich jeder Gedanke nur um sie?

    Kannst Du Dir vorstellen, für Dich selbst nach professioneller Hilfe zu suchen?

    Du scheinst ja schwer CO-abhängig zu sein. Vielleicht kommt ein Helfersyndrom noch dazu?

    Ich weiß, das es auch da Hilfe von Außen gäbe, zwar nicht so viel Angebote wie für stoffliche Abhängige, aber es gibt darauf spezialisierte Therapeuten.

    Ein ehrliches " tut mir leid" ist von einem abhängig Trinkenden nicht zu erwarten, schätze ich mal. Wenn sowas kommt, dann meist, um die Wogen zu glätten.

    Eher wechselt der Trinker den CO, als das Saufen aufzugeben.

    Ja, es tut ganz sicher weh, so "weggeworfen" zu werden. Trotzdem wartest Du sehnsüchtig auf eine Nachricht von ihr. Gesund ist das ja nich, ne?

    Jeder Gesunde würde sich nicht so behandeln lassen, sondern nach all den Vorfällen einen Schlusstrich ziehen und endlich gehen. Bzw. hätte er es gar nicht erst so weit kommen lassen, sondern wäre längst über alle Berge...

    Ich wünsche Dir die Kraft, irgendwann loszulassen und Dich wieder gut um Dich selbst und Dein Leben kümmern zu können. Denn nur darauf hast Du wirklich Einfluss.

    LG Sunshine

    Hallo Egghart,

    Das hast Du super gemacht. :thumbup:

    Weiter so!

    Bezüglich der vergrößerten Leber, und vielleicht auch erhöhter Werte...

    Aus eigener Betroffenheit kann ich Dir sagen, das die Leber eine große Fähigkeit hat, sich zu erholen.

    Aber sie benötigt Zeit dafür und man darf sie wirklich nicht weiter schädigen.

    Mir wurde damals geraten, möglichst viel gesundes Biogemüse/Bio-Obst zu essen und alles zu vermeiden, was Schadstoffe enthält.

    So kann man auch selbst durch gesunde Ernährung seiner Leber helfen.

    Bei mir hat es lange Zeit gedauert, bis ich wieder Normalwerte hatte, also sei nicht zu ungeduldig, behalte Deinen eingeschlagenen Weg bei und Deine Leber hat beste Voraussetzungen, sich noch vollständig zu erholen.

    LG Sunshine

    Lass doch erstmal etwas Ruhe einkehren, Thor. Komme erstmal zu Dir, komme selbst etwas zur Ruhe mit den kreisenden Gedanken.

    Was kannst Du heute Gutes für Dich tun?

    Vielleicht ein Spaziergang in der herrlichen Natur? Vielleicht was sportliches? Radfahrern, Joggen...was magst Du gern?

    Treffen mit einem guten Freund? Gibt es da noch jemand ?

    Bei mir ist es so, das ich durch Abstand zu gewissen Situationen eine andere Sicht drauf bekomme. Das kann ganz einfach ein Treffen mit Freunden sein, gemeinsames Lachen, eine gemeinsame Unternehmung, gemeinsames Ausüben eines Hobbys... whatever...

    Dann kann ich die schönen Seiten des Lebens sehen, das es auch einfach, bunt und unbeschwert sein kann...und dann kann ich leichter ungutes aus meinem Leben eliminieren, ohne es als Megaverlust zu sehen.

    Ich kann Dich schon verstehen, Du hast gefühlt sehr viel investiert in diese Beziehung, wolltest helfen.

    Und wolltest dann auch gern die Früchte Deiner Arbeit ernten.

    Leider ist es so nicht eingetroffen, wie Du das gern gehabt hättest. Das liegt aber nicht an Dir, sondern an der Suchterkrankung Deiner XY. Sowas kann nicht funktionieren, egal wie sehr man es sich auch wünscht.

    Es ist so wie mit nem unsicheren Aktienpaket, auf das man gesetzt hat und das sich als Fehlinvestition entpuppt. Sehr ärgerlich...aber kaufst Du dann noch mehr dieser Aktien oder stößt Du sie zeitnah ab, um nicht noch mehr Verlust einzufahren ?

    Und Ja, das Herz wird dem Kopf, dem Verstand folgen.

    Ich an Deiner Stelle würde wohl erstmal mich selbst stärken wollen, damit sich auch das Herz schonmal auf den Weg machen kann. Und damit ich zu meiner Entscheidung auch stehen kann und nicht gleich wieder umkippe in meiner Entscheidung.

    Es eilt doch nix, oder?

    Ihr jetzt sofort die Trennung vor den Kopf knallen zu wollen könnte auch was mit den erlittenen Kränkungen zu tun haben, so nach dem Motto, nun schlage ich zurück und tue ihr mal richtig weh.

    Ich würde halt von sowas Abstand nehmen, es wäre unter meiner Würde, so muss ich nicht sein.

    Das ist halt so meine Meinung, sicher bekommst Du auch noch andere zu hören.

    Und Dich in Deiner Entscheidung zu stärken und auch Dich stärken zu lassen, dafür taugt dieses Forum auch sehr gut :)

    LG Sunshine

    Das ist Deine Entscheidung, was Du tun wirst, Thor.

    Schau Dir die lange Liste an...und schau auf das, was trotz allem ist.

    Du hast versucht, ihr Leben zu regeln, das kann gar nicht gut gehen, auch bei gesunden Menschen nicht.

    Klar, Du wolltest helfen, das verstehe ich.

    Bist dabei aber weit übers Ziel hinausgeschossen...

    Und so kann es sich ein Süchtiger auch prima in der Sucht bequem machen.

    Der Partner regelt doch alles...da kann ich in Ruhe weiter saufen und kiffen.

    BTW, Deine suchtkranke XY ist nicht die einzige, die sich so verhält, es ist typisches Verhalten von Alkoholikern.

    Ich habe meinen Mann auch immer mehr Aufgaben aufgebürdet, aber der hat mir auch eindeutige Grenzen gesetzt, wo Schluss mit Lustig ist...

    Glaube aber mal nicht, das mich irgendwas von dem, was er für mich tat, vom Saufen abgehalten hat. Er hat es mir damit nur einfacher gemacht .

    Und jetzt soll ich sie besser fallen lassen ?

    Oder hoffen

    Ich kann Dir nicht sagen, was Du tun SOLLST! Es ist Dein Leben und ich habe nicht zu bestimmen, wie Du es zu führen hast.

    Es kann Dich niemand hier davon abhalten, weiter Dein Leben aufzuopfern, wenn Du das so willst.

    Du kannst hier aber viele viele Geschichten von CO-Abhängigen lesen und Dich mit ihnen austauschen und dann Deine eigenen Schlüsse daraus ziehen.

    Alles was Du machst, musst Du ja auch selbst wollen, sonst machts ja keinen Sinn.

    Thor, meine ganz persönliche Meinung ist die, es müssen nicht gleich 2 an der Sucht zugrunde gehen, einer reicht. Bin halt so gestrickt. Sieh selbst, wie tief Du schon mit drin steckst. Besser wird das nicht mehr, nur schlimmer.

    Rette Dein eigenes Leben, das Deiner Säuferin kannst Du nicht retten. Hat bisher nicht funktioniert ( siehe auch Deine Liste) und wird auch in Zukunft nicht funzen.

    Fallen gelassen werden kann auch eine Chance sein!

    Wenn ich heute so zurück denke, wäre es besser gewesen, wenn mein Mann mich rausgeschmissen hätte, mich fallen gelassen hätte...dann hätte ich vielleicht auch eher meine Sucht stoppen können. Aber er ist halt auch ein gutmütiger Mensch ...und es ist auch nur noch ein hätte, könnte, sollte...blabla...alles lange her und es war eben nicht so.

    Besser wäre es allerdings gewesen.

    Thor, ich wünsche Dir einen guten Austausch hier...und möge er Dich letztendlich aus Deiner Misere führen!

    Alles Gute wünscht Sunshine

    Hallo Thor,

    liest Du eigentlich, was Dir geschrieben wird? Du gehst ja auf nix ein in Deiner geradezu wahnhaften Fixierung auf die Trinkerin/Kifferin.

    Deine Gedanken kreisen nur um sie, mache Dir mal lieber Gedanken über Dich, über Dein weiteres Leben.

    Ihr kannst Du nicht helfen.

    Im Gegenteil, Dank Deiner Hilfe konnte sie es sich bequem in ihrer Sucht machen.

    Wie wäre es, wenn Du mal komplett den Kontakt abbrichst? Kein Hin-und Hergeschreibe alle paar Minuten...oder wie immer ihr Euch austauscht.

    Das wäre mein Tipp.

    Du fragtest ja nach Tipps...

    Wir sind im übrigen nicht dazu da, IHR Verhalten zu erklären. Da gäbe es auch nicht viel zu erklären, sie benimmt sich halt wie ein süchtiger Mensch, thats all.

    Und Ja, Du bist dabei nicht so wichtig, CO-Abhängige sind austauschbar. Als Süchtiger isses egal, auf wem man rumtrampeln kann, Hauptsache da ist jemand, der einem im Selbstmitleid zuhört.

    LG Sunshine

    Ich habe gerade Wohnungsangebote ausgedruckt. Ich habe mit dem Arzt gesprochen und werde heute Nachmittag noch hinfahren, zwecks Krankschreibung und Einweisung mit anschließender Langzeittherapie. Vorher werde ich das natürlich meinem Mann so mitteilen, ich hoffe er nimmt das Angebot an.

    Das mit der Wohnungssuche kann ich noch nachvollziehen, weil es Dir hilft, aus Deiner CO-Abhängigkeit rauszukommen.

    Für alles weitere ist ER zuständig, nicht DU!

    Es ist für mich auch übergriffig, was Du da tust. Du hast nicht über einen anderen Menschen zu befinden, was für ihn gut ist und was nicht.

    Und hast ihm auch nix aufzudrücken.

    Um einen Arztbesuch muss er sich selbst kümmern. Ebenso um eine Krankschreibung. Und ne LZT bringt rein gar nix, wenn der Betroffene das übergestülpt bekommt, es wäre nur rausgeschmissenes Geld.

    mollyfisch, Du regelst gerade weiterhin sein Leben. Du willst ihm vor dem Arbeitsplatzverlust bewahren, ihn vor seinem Tiefpunkt bewahren.

    Ich konnte erst Hilfe annehmen, als ich meinen absoluten Tiefpunkt erreicht erreicht hatte. Der kann bei jedem anders aussehen.

    Ein Arbeitsplatzverlust ist bitter und kann auch aufwecken. Und er ist nicht der Untergang der Welt.

    Verliert er ihn, dann ist das eben so.

    Durch eine LZT verliert man nicht den Arbeitsplatz. Von meinen ehemaligen Arbeitgebern weiß ich, das sie das sogar zur Bedingung machten, damit der Betroffene im Betrieb bleiben kann.

    Seinen Job verliert man eher durch den alkoholbedingten Leistungsabfall, der Unzuverlässigkeit, durch dauernde Krankschreibungen, Zuspätkommen etc.

    Das macht kaum ein Arbeitgeber auf Dauer mit und ein kleinerer Betrieb kann sich das auch gar nicht leisten. Dann wird halt auf ganz offiziellen Weg gekündigt mit Einhalten der Kündigungsfrist und allem drum und dran.

    Auch das kommt vor...ich weiß das aus einem längeren Gespräch mit einem meiner ehemaligen Chefs.

    Die stehen da auch mitunter hilflos vor solchen Situationen, wollen dem Betreffenden gar nicht wirklich kündigen, aber oft bleibt auch keine andere Wahl.

    LG Sunshine

    Hallo mollyfisch,

    Hm, wenn ich wüsste, das er dann auch wirklich auszieht, würde ich auch nach ner Wohnung für ihn suchen, CO-Abhängigkeit hin oder her. Da heiligt der Zweck dann die Mittel.

    Aber wird er auch wirklich gehen?

    Bin mir da nicht so sicher...ein Trinker verlässt nur höchst ungern seine bisherige Bequemlichkeit.

    LG Sunshine

    Wenn ich viele WhatsApp zu beantworten habe, nutze ich auch den Desktop Rechner dafür, schon seit Jahren. ;)

    Da ich auch mit 10 Fingern tippen kann, geht das dann flott vonstatten.

    Ich staune allerdings immer, wie schnell junge Leute auf dem Smartphone Nachrichten schreiben können :huh: da fliegen die Finger nur so über den Bildschirm.

    Ich glaube, ehe ich mein Laptop oder Desktoprechner hochgefahren und mich verbunden habe, haben die schon 5 Nachrichten verschickt, ihren Status mit frischen Bildern gefüllt und ne neue Gruppe eröffnet :lol:

    LG Sunshine

    Hallo Mario,

    Willkommen im Forum!

    Ja, ich kenne das auch mit dem Emotionen am Beginn meiner Abstinenz.

    Da kommt so vieles hoch und neu auf einen zu, das ist echt anstrengend.

    Da muss man irgendwie durch, aber es reguliert sich auch mit der Zeit ein und normalisiert sich.

    Es sei denn, es bestehen Zusatzerkrankungen wie Depressionen.

    Ich hatte zwar auch während der Saufzeit Depressionen, aber bei mir verschwanden sie mit meiner Abstinenz.

    Das ist aber leider nicht bei allen so.

    Wir haben unserem Körper mit der Sauferei sehr viel zugemutet. Er braucht Zeit, um sich erholen zu können. Ebenso muss der Psyche Zeit gegeben werden, sich vom Alkoholtrauma zu erholen, denn ich glaube, das haben wir wohl auch alle.

    Bleib zuversichtlich und dran. Das ist der einzige Weg für uns in ein schönes und zufriedenes Leben ohne Alk.

    LG Sunshine

    Und was, wenn es völlig normal ist, wenn es einen stört, das der Vater sich im ersten Jahre Auszeiten genehmigt, man selbst das aber nicht mal eben machen kann. Schon bei einem Winzling finde ich es frech, bei Zweien erst Recht.


    Ein legitimer Wunsch, natürlich! Aber rücksichtslos der Mutter/Partnerin gegenüber.

    Persönliche Auszeiten müssen abgestimmt sein und sich die Waage halten. Ein geben und nehmen finde ich.

    Sich eine Auszeit nehmen zu können sollte natürlich beiden Elternteilen zustehen!

    Ich halte es für wichtig, so auch mal die eigenen Akkus aufladen zu können.

    In der Stillzeit ist das eher schwierig, weil dann die Lütten ja noch an einem als Mama ziemlich kleben.

    Aber danach ist es für mich völlig legitim, das auch mal dem Vater die gleiche Verantwortung für ein Kind zugemutet werden kann!

    Außerdem fördert das auch die Vater-Kind-Beziehung.

    Ich beobachte übrigens mit großer Sorge, das es wieder nen gewissen Trend zum Macho hin gibt, für mich ist das regelrecht unerträglich!

    (zum Glück nicht in meinem Familien oder engen Freundeskreis!)

    Auch das wird wieder gewisse Freiheiten der Frauen beschneiden.

    Denn welcher Macho wechselt schon die Windeln des Babys, bereitet Fläschchen zu oder anderweitige Baby Nahrung etc.pp. ?

    Oder betreut ein Baby mal komplett über 2-3 Tage?

    Da wird dann auch wieder alles an den Müttern hängen bleiben ...was für eine Rückentwicklung! X(

    Ich bin froh, das meine Tochter in den Siebzigern geboren ist...das Jahrzehnt der Kinderläden, WG und Batik-T-Shirts :lol: und vieler alternativer Bewegungen.

    Meinem damaligen Mann wäre es nicht in den Sinn gekommen, sich wie n Macho aufzuführen und damit wäre man auch in der Zeit sehr einsam geworden :P

    Er hat immer ganz selbstverständlich unsere Tochter in der Zeit betreut, wenn die Mama gewerkschaftlich auch mal am WE unterwegs war oder sich später in Brokdorf auf den Anti-AKW-Demos mit Wasserwerfern besprühen ließ...und er war nicht der einzige Papa aus unserem Bekanntenkreis, der sich dabei ganz sicher keinen Zacken aus der Krone brach!

    Manchmal denke ich wir waren damals gleichberechtigter als jemals zuvor und danach.

    Und heute sind wir die "Alt-Hippies", wie es ein Freund mal formulierte. ^^

    Denn das ist ja alles noch in uns drin, dieser Freiheitsdrang und die alternative Denke bricht auch immer wieder durch.

    Von daher kannst Du, liebe Alba, den Kindsvater doch mal fragen, wie es bei Dir bezüglich Auszeiten aussieht, wäre er denn bereit, auch mal allein die Kinder zu versorgen? Und dann machst Du mal was für Dich allein...oder mit Freundinnen oder so?

    Alles andere wäre auch ungerecht und das dann auch Gefühle der Wut hochkommen, wenn da so ein Ungleichgewicht entsteht, kann ich sehr gut nachvollziehen! Ind finde das auch ganz normal.

    Ich denke, man sollte als Eltern immer nach Einigungen und Möglichkeiten suchen, Freiräume für sich selbst zu schaffen, denn irgendwie muss man auch seine Akkus aufladen, wenn man kleine Kinder hat, denn das IST sehr anstrengend, ganz ohne Frage.

    Und das gilt für Männer und Frauen!

    Man muss ja nicht dauernd symbiotisch zusammenkleben, das schadet einer Beziehung sowieso auf Dauer, denke ich.

    Lieber den anderen auch mal wieder loslassen, das der seine Akkus wieder aufladen kann...aber das Gleiche sollte natürlich auch anders herum gelten!

    LG Sunshine

    So lax wie hier beschrieben, gehe ich allerdings nicht mit möglichen Alkohol im Essen um!

    Vorgefertigte Lebensmittel kaufen wir kaum ein, da habe ich also kaum was auf den Packungen nachzulesen.

    Wäre es anders, würde ich eben nachlesen, was drin ist, so viel Zeit habe ich dann auch und es wäre mir auch wichtig.

    Ebenso frage ich in Restaurants nach bei Unklarheiten, ob im Essen oder der Soße Alkohol enthalten ist. Ich wurde auch noch nie schief angesehen bei solchen Nachfragen, das scheint so selten auch nicht zu sein, das nachgefragt wird.

    Meine Familie und meine Freunde wissen um meine Krankheit und würden mir darum auch nix anbieten, was Alkohol enthält.

    Ansonsten verlasse ich mich auf meine Nase, ich habe einen sehr guten Geruchssinn. Riecht etwas nach Alk, esse ich es nicht.

    Ich esse weder Torten oder Kuchen, noch Kekse oder anderes Gebäck, was Alk enthält.

    Seitdem ich weiß, das auch in Keksen mitunter Alk ist, schaue ich da auch drauf.

    Hab kein Bock, das erst Zuhause zu bemerken.

    Vielleicht mögt ihr das für überzogen halten, Borussia und achelias, aber ich bin so die letzten 20 Jahre trocken geblieben, also behalte ich meinen Weg auch weiterhin so bei. ;)

    LG Sunshine

    Hallo,

    Bei mir schlägt bei Balsamico, Senf, Ketchup etc. auch nicht mein Suchtgedächtnis an, da passiert nix.

    Wäre auch schade, denn ne Bratwurst ohne Senf is mir nix. Wäre es anders, würde ich sowas natürlich nicht zu mir nehmen.

    Das muss jeder selbst ausprobieren, es gibt offensichtlich höchst unterschiedliche Reaktionen.

    Auch habe ich zwei, drei Rezepte, wo Wein verwendet wird, den ersetze ich durch hellen Traubensaft. Ich habe diese Gerichte allerdings auch früher nicht mit Wein gekocht, weil ich da diese Rezepte noch gar nicht hatte, wüsste also nicht mal, wie es mit Wein schmecken würde.

    Ich kann allerdings keinen Kirschsaft und O-Saft trinken, denn ich habe früher Kirschwein und Wodka-O gesoffen.

    Bei mir springt dann aber nicht das Suchtgedächtnis an in der Art, das ich dann Kirschwein oder Wodka O trinken wollte, ich bekomme dann ein Ekelgefühl. Mir ist sogar mal speiübel geworden, als ich Glühwein nur von weitem roch.

    Da ich das weiß, halte ich mich davon fern und gut isses.

    LG Sunshine

    Man kann zwar noch so reflektiert sein und die besten Argumente haben, doch was nützt das alles, wenn man am Ende versagt, wenn die Beziehung zerbricht.

    In einer Wohngemeinschaft muß man sich auch arrangieren.

    Warum wird unter dem Vorwand „Liebe“ die Toleranz so derart beschnitten, die Maßstäbe so hoch angesetzt, sind die Strafen so drastisch?

    Hierzu möchte ich noch meine Gedanken schreiben:

    Manchmal passt es zwischen 2 Menschen einfach nicht und man kann das das auch nicht passend machen, ohne große Kompromisse eingehen zu müssen, unter denen man dann auch wirklich leidet.

    Wenn eine Beziehung zerbricht, kann das auch daran liegen, das man sich unterschiedlich entwickelt hat und sich dabei die Wege getrennt haben, man hat nicht mehr die gleiche Richtung.

    Auch daran trägt niemand Schuld, das kann jedem passieren. Das Leben ist nun mal stetige Veränderung.

    Es gibt so viele Gründe, warum Beziehungen zerbrechen und ich mag da auch nicht von "Schuld" und "Versagen" sprechen.

    Denn ich denke, jeder versucht sein Bestes zu geben, solange er noch an der Beziehung interessiert ist.

    Was ich mich manchmal aber auch grundsätzlich frage, das ist, warum behandeln wir gute Freunde oft besser als unseren Partner? Die Wohngemeinschaft ist was ähnliches, auch da können wir uns nicht wie die Axt im Walde benehmen. Und Freunde würde man nicht wieder sehen, wenn man sie schlecht behandelt.

    Und weil man das alles weiß, tut man es auch nicht.

    Naja...mit Freunden wohnt man allerdings auch selten zusammen, von daher ist das Konfliktpotential schonmal per se kleiner .

    Ich kenne das leider auch von mir, das ich bei starker Verärgerung auch schon meinen Mann angeschrien habe. Oder auch mal patzig werden kann. Würde ich mir bei Freunden niemals erlauben. Mein Mann kennt auch nicht nur die guten Seiten an mir, sondern ebenso die schlechten. Und die gibt es auch trotz jahrelanger Trockenheit noch bei mir.

    Nur nicht mehr trinken hat auch keinen Engel aus mir gemacht :oops:;)

    Ich denke, man sollte mal darauf schauen bei Wutanfällen oder sonst was, ob man ebenso mit seinen liebsten Freunden reden würde? Mich bremst das dann zumindest ein und ich sehe, das mein Verhalten gerade nicht okay ist.

    Anderen den Schuh hinwerfen, schreibt Anekan...und findet das unfair.

    Hmmm...es ist natürlich einfacher, immer dem anderen die "Schuld" in die Schuhe zu schieben, anstatt mal auf eigene Anteile zu schauen, warum es so schlecht läuft.

    Ich denke, es ist angebracht, auch immer mal bei sich selbst kritisch hinzuschauen, welche Anteile man selbst daran trägt.

    Die Arbeit an einem selbst kann erst beginnen, wenn man aus der Opferrolle rauskommt.

    Ich versuche hier meist, mich in beide hineinzuversetzen...so kann es auch passieren, das ich Mitleid für den Partner habe, der nicht hier schreibt.

    Das bedeutet aber nicht, das ich mich da auf eine Seite schlage, ich sehe ebenso Alba mit ihren Gefühlen, Ängsten und Nöten und versuche, zu verstehen.

    Therapie schwebt wie ein Zauberwort durchs Leben, ohne fremde Hilfe kann ein Mensch nicht … ja was eigentlich?

    Haben wir wirklich verlernt allein im Leben klar zu kommen?

    Nein, das haben wir nicht verlernt, achelias. Ich persönlich kenne nur wenige in meinem Umfeld, die in Therapie sind oder waren, sondern allein mit dem Leben klar kommen.

    Menschen, die über eine hohe Resilienz verfügen, haben es auch nochmal einfacher. Die meisten Menschen mit einem guten sozialen Umfeld kommen sogar mit Schicksalsschlägen zurecht, weil da ein Netz ist, was auffangen kann.

    Auch mich hat vor kurzem ein Schicksalsschlag getroffen, ich bin schwerkrank geworden. Aber ich habe Menschen um mich, die da sind und mich auffangen.

    So, es gibt aber auch Menschen, die eine sehr belastende Kindheit und Jugend hatten und diese Resilienz und ein gesundes Selbstbewusstsein aufgrund der familiären Situation nicht aufbauen konnten.

    Und die benötigen dann einfach Hilfe!

    Und oft ist da auch kein Umfeld, was auffangen kann.

    Und dann ist ne Therapie doch auch eine Möglichkeit.

    LG Sunshine

    Alba, ich schreibe hier immer so wie ich denke, und das werde ich auch jetzt tun.

    Ich denke nicht, das der Gaul schon tot ist, aber Du bist gerade heftig dabei, ihn totzureiten.

    Es gibt viele Gründe für Dein Verhalten, die in DEINER Vergangenheit liegen, aber das wird im Endeffekt nichts am Resultat ändern, nämlich am toten Gaul.

    Noch ist da aber noch was zu retten...denn Dein Lebensgefährte ist noch da, und er scheint hart im Nehmen zu sein.

    Weisst Du, was mir immer wieder einfällt, wenn ich bei Dir lese, Alba?

    "Die Liebe ist ein Kind der Freiheit"

    So sagt man...und ich glaube, so ist es auch.

    Desweiteren ist sie immer ein Geschenk, man kann sie nicht erzwingen, nicht erbetteln und man muss auch nix extra dafür tun.

    Aber Liebe braucht auch Pflege.

    Ich denke, um eine gute Beziehung führen zu können, braucht es auch Freiheiten und es bedeutet aus meiner Sicht, auch den anderen immer wieder loszulassen, ohne Angst, das er vielleicht nicht wieder kommt, sondern im Guten, mit Wohlwollen und Vertrauen zum anderen.

    Alba, ich stelle es mir ganz schrecklich vor, nach Hause zu kommen und nicht zu wissen, was mich erwartet.

    Dein Mann macht da irgendwas Outdoormäßiges und bei der (freiwilligen) Rückkehr weiß er ja nie, wie Du drauf bist.

    Entweder lässt Du ihn gar nicht erst rein, ignorierst ihn erstmal, oder rennst selbst weg etc.

    Meene Jüte, so behandelt man nicht mal ein ungezogenes Kind, weil das geradezu unmenschlich wäre.

    Es erinnert mich hier ebenfalls an Geschichten von Angehörigen, die sich manchmal nicht nach Hause trauen, weil sie nie wissen, wie der besoffene und unberechenbare Trinker so drauf ist.

    Das ist eine andere Sache...ich weiß!..

    aber die Angst und die Traurigkeit über dieses Zustand ist vielleicht ähnlich?

    Wenn mein Mann ein paar Tage wegfahren möchte, würde ich ihn eher dazu ermuntern anstatt das irgendwie madig zu machen. Ich weiß ja das er wieder kommt. Und zwar mit neuen Erlebnissen, Eindrücken und die würde er mit mir teilen wollen, ich muss nicht überall dabei sein.

    Ich kenne übrigens viele Männer, die auch mal allein unterwegs sind oder ausschließlich mit ihren Kumpels Motorradtouren machen über ne Woche oder ähnliches.

    Warum um Himmels Willen sollte man ihnen diese Freiheit denn nicht lassen?

    Und umso schöner ist es doch, wenn sie wieder da sind.

    Darum verstehe ich Dein Verhalten auch nicht, es müsste doch gar nicht son Stress sein, nur weil er mal 2-3 Tage weg ist.

    Auch er ist doch bisher immer wieder gekommen!

    Alba, ich sehe es ähnlich wie Anekan...man kann sich nicht mehr auf die Probleme des anderen stürzen, die der Alk mit sich brachte. Dein Lebensgefährte trinkt nun schon seit längerer Zeit nicht mehr. Tja, und dann wird man auf einmal mit seinen eigenen Problemen konfrontiert...und das ist sicher nicht einfach.

    Besonders wenn eine problematische Vergangenheit existiert.

    Mein Gedanke war heute übrigens auch, ehe ich die anderen gelesen hatte:

    Ihr braucht Hilfe von außen. Als Paar, wenn ihr das weiterhin sein wollt.

    Aber auch Du als Einzelperson könntest vielleicht gut von einer Therapie profitieren.

    Aber vielleicht solltest Du Dir vorher im Klaren sein, was Du wirklich willst.

    Denn momentan ist es ja nur ein hin-und her zwischen "ich will Dich-Ich will Dich nicht".

    Und ganz ehrlich Alba, mir tut Dein Lebensgefährte auch wirklich leid wegen diesem Hin-und Hergeschubse, auch wenn Du das nicht hören magst.

    Bisher ist er noch zurück gekommen, aber irgendwann wird er das vielleicht nicht mehr tun, weil er das nicht mehr aushält.

    Und auf seine Trockenheit muss er sich auch sehr kümmern und ewiger Stress mit der Lebensgefährtin ist dabei sicher nicht grade förderlich.

    Ich sehe aber auch Deine Probleme und Nöte! Und da denke ich eben, das Du auch dringend Hilfe brauchst.

    Denn wenn diese Beziehung letztendlich doch scheitern sollte, sind damit nicht Deine Probleme weg...dann wird der nächste Partner damit konfrontiert.

    Übrigens...meine Hochachtung, das Du hier so offen schreibst. Finde ich sehr beeindruckend und ich denke, so kann man auch am besten Hilfe bekommen.

    LG Sunshine

    Irgendwie fiel es leichter, 2 Liter Bier zu trinken wie 1 Liter Saft/Tee.. war das bei euch auch so?

    Nö, war bei mir nicht so, darum trank ich auch keine Unmengen von Bier.

    Ich bin eher bei Kirschwein gelandet, ballerte schneller. Und irgendwann bei Wodka-O, weil man da für den ersehnten Rausch nicht so viel trinken musste.

    Ich/wir besitze/n keine Gläser mehr, aus denen üblicherweise Alkohol getrunken wird. Aus einem Bierhumpen würde ich nicht trinken wollen, aber die fand ich eh immer schrecklich.

    Ich hatte schicke Sektflöten und Weingläser in einer Glasvitrine...

    gesoffen habe ich aber meist aus einfachen Wassergläsern aus der Küche...oder Wein auch mal gleich aus der Pulle :oops:

    Ich wollte in meinem trockenen Leben einfach keine Sekt-oder Weingläser mehr in einer Vitrine stehen haben, das fühlte sich für mich von vornherein falsch an.

    Und sie wurden ausserdem nur seltenst benutzt.

    Also weg damit, auch wenn die teuer waren, ich will sowas nicht in meinem Wohnzimmer stehen haben, bin mit dem Thema komplett durch...mein Wohlbefinden in meinem trockenen Leben ist mir wertvoller.

    Ich habe diese Gläser allerdings durch andere schöne Gläser ersetzt, die ich nach und nach gekauft habe.

    Und die werden auch regelmäßig benutzt und so macht das viel mehr Sinn für mich. :)

    Ich bin halt eher der praktisch veranlagte Typ und mir kommt nix mehr ins Haus, was ich nicht benötige oder regelmäßig benutzen würde.

    LG Sunshine

    Hallo Musicus,

    der Getränkemarkt ist ja riesig, auch alkoholfreie Getränke gibt es viele.

    Ich bin auch kein Fan von purem Wasser, mit Zitronenscheiben und Gartenkräutern drin in einer hübschen Karaffe sieht es dann schon anders aus. :)

    Im Sommer auch gerne mit ein paar Eiswürfeln drin.

    Die Eiswürfel können auch durch gefrorene Früchte wie Himbeeren ersetzt werden.

    Ich finde es schön, wenn das Getränk auch dekorativ aussieht :)

    Ich habe die letzten Jahre halb im Ausland gelebt und mir da auch das Schwarztee-Trinken angewöhnt, weil Tee dort das übliche Getränk ist. Den trinke ich aber auch nicht Abends, sondern gerne zum Frühstück oder ein Tässchen am Nachmittag zur Teetime. Ich hätte nie gedacht, das ich mal zur Schwarztee Trinkerin werde, heute kenne ich viele Sorten und kann sie auch geschmacklich auseinanderhalten. :)

    Warmen oder kalten Pfefferminztee mag ich allerdings auch gern...und auch andere Kräutertees. Künstlich automatisierte Tees mag ich dagegen gar nicht.

    Ab und zu trinke ich auch mal einen Softdrink...neulich hat mich eine Reklame im TV extrem getriggert, sofort eine Limo einer bekannten Marke trinken zu wollen...und ich holte mir Abends noch ne Pulle von der Tanke...so ändern sich die Zeiten... :wink: Limo statt Wodka von der Tanke...

    Dann gibt es noch diese aromatsierten Wassersorten, Schwiegermutter meinte gestern, da wären nur künstliche Aromen drin. Hm...könnte durchaus sein, darum werde ich in Zukunft davon Abstand nehmen und mixe mir lieber selbst was.

    Es gäbe auch noch viele Säfte, um Wasser geschmacklich zu verbessern, ein Spritzer reicht oft schon. Ich vertrage leider keinen Saft, von daher habe ich da auch keine weiteren Tipps.

    LG Sunshine

    Der Ton und diese abfälligen Kommentare mancher User sind schon beeindruckend.

    Das dies tolleriert und beklatscht wird, hat mich fast zum Austritt bewogen.

    Hallo Veru,

    ich habe es hier noch nicht so empfunden, das jemand wirklich abfällige Kommentare schreibt und das dann auch noch beklatscht wird.

    Da wird eher um einen angemessenen Ton gebeten, wenn es mal irgendwo wirklich zu weit geht...aber als "abfälligen Ton" würde ich das nicht bezeichnen.

    Etwas ruppig kann es allerdings mal werden.

    Und sei Dir mal versichert, für so ein Verhalten wird man dann auch schon mal im erweiterten Bereich gerügt, nicht alles spielt sich hier im offenen Bereich ab.

    Ich bitte auch zu bedenken, das hier einige sehr sehr tief in der Alkoholsucht steckten, ich gehöre auch dazu.

    Man möchte einfach nicht, das andere auch sowas erleben müssen, sondern das sie möglichst ohne Folgeschäden aus dem Suchtkreislauf aussteigen können.

    Dann kann der Ton auch schon mal rauher und eindringlicher werden, das ist aber dann nicht böse gemeint, sondern im Gegenteil.

    Also ich für meinen Teil kann das von "einfach nur mal rumprollen wollen" ganz gut unterscheiden und wenn ich das kann, können das andere auch. ;)

    LG Sunshine