Beiträge von Barthell

    Hallo Liane,

    Willkommen im Forum.
    Viel weißt du ja schon, aber wissen und erfahren, der Unterschied zwischen Kopf und Herz ... Braucht Zeit.
    Deine Panikwellen können gut von Schuldgefühlenkommen.... Aber auch wenn er es dir einimpfen will bewusst oder unbewusst... Du bist an GARNIX schuld egal was er sagt oder tut.

    Er wird so oder so zugrunde gehen, nur ob er dich mitreißt ... Das liegt in deiner Hand.
    Loslassen, schreibt sich so einfach,braucht aber Zeit.
    Gut geht's ihm sicher nicht, aber indem er dich drauf konditioniert du wärst (mit) verantwortlich dich um ihn zu kümmern schleifen sich bei dir die Co Muster mit jedem Mal tiefer ein wenn du nachgibst.

    Er weiss was er tun kann,du hast ihm sogar die Tür aufgemacht und ihm nen Tritt in den Hintern (A... wird zensiert)gegeben... Das ist schon Mehr als du je hättest tun müssen.

    Einen schönen Sonntag Abend soweit es geht.


    Grüße Barthell

    Bei mir gabs gestern Ofengemüse mit Quark

    Süßkartoffel,
    Kohlrabi
    Rote Bete
    Möhren

    (was halt da war)
    in Pommesartige Sticks geschhnitten.

    Das ganze bei +- 180-200°Umluft in den Ofen

    Dann

    40% und 20% Quark 50/50 gemischt, etwas Milch dazu 2-3 EL Leinöl und dann Kräuter (Salz, 1 Bund Petersilie, 1 Bund Schnittlauch) und ein hauch zitronenschale.

    gut durchgerührt, kaltgestellt....

    und nach etwa 40 Mins ausm Ofen und Kühlschrank geholt ...

    Super leckere REsteverwertung

    Hallo Engel,

    ich habe selbst 10 Jaher im Ausland gelebt und gearbeitet (Türkei, Oman, VAE, Ägypten) und ja das Netzt ist dort "dünn"

    deine Gefühle kann denke ich jeder Verstehen, mit hat damals trotz Existenzängsten und Druck nur eine harter Cut, geholfen, den Chef anrufen und klar sagen "ich will hier raus".

    Abgesehen von Corona habe ich auch in den Ländern zumindest sporadische AA Treffen wahrgenommen.

    Du bist nicht "schwach" sondern Krank... würdest du bei Krebs, Diabetis, HIV oder einem gebrochnen Arm ähnlich denken?

    Habt ihr eine Sozialstelle? Alle größeren Firmen mit Auslandsmitarbeitern haben normalerweise etwas in der Richtung, weil es eben recht verbreitet ist.

    wenn du meinst du musst es alleine schaffen hast du noch nicht verstanden, dass es eben nicht so ist, fast niemand KANN es alleine schaffen ... erst wenn man aufhört dagegen zu kämpfen und es akzeptiert und die Konsequenzen zieht.

    Mein Tipp:
    Suchberatung/Onlineangebote (auch in Deutschland aus dem Ausland erreichbar wenn die Zeitverschiebung nicht zu extrem ist).

    Grüße Barthell

    Hallo Nifi,

    nicht der Mensch wandelt sein Gesicht, der Alkohol wandelt den Menschen (und die TRockenheit dann wieder, aber nicht dahin zurück wo er "vorher" war)

    Es wurde ja schon geschrieben, dass das Wichtigste ist, dass DU es dir schön machst ... gib' nichts auf seine Meinung das ist absolut typisches Gehabe (und wird aus der Erfahrung raus auch nicht besser werden).
    Mit Logik ist dem nicht bei zu kommen.
    Natürlich machst du alles falsch, einfach nur damit du klein gehalten werden kannst ... was du aber ganz und garnicht bist!

    Schreiben hat mir auch geholfen, bleib dran und bleibe stark!

    Grüße

    Barthell

    Hallo Kummerbub,

    Klar dass sie so denkt ... das ist üblich... mich beruhigt ein Workout (meist Radfahren oder Freeletics) auch sehr...:

    Wird sie schon angetrunken sein, wenn ich vom Schneeschuhlaufen zurückkomme (erfahrungsgemäss ja)?

    vermutlich ja, da gibts aber leider wenig was du dagegen tun kannst, aufschieben bis sie nüchtern ist geht nicht.

    Wird sie ausflippen und mich als Verschwörungstheoretiker beschimpfen?

    Keine Ahnung, und wenn schon, solange sie nicht Handgreiflich wird... irgendeine Reaktion wird kommen, typischerweise irgendetwas das dich verletzt, anzieht, Hoffnung macht, irgendwas das schon öfter funktioniert hat um dich ruhig zu stellen.

    Wird sie sich mit einer Flasche Gin oder Wodka im Arbeitszimmer einschliessen?

    Irgend nen "Grund"(Ausrede) zum Saufen gibts immer, Wenn du's nicht bist irgend was andres.

    Werde ich genug Empathie aufbringen, auf sie einzugehen und sie nicht zu verletzen?

    musst du das überhaupt?
    Es ist legitim dich zu schützen, auf sie Eingehen? worauf denn? dich wieder von ihr ruhig stellen lassen/auf eine Bahn lenken lassen, damit sie für sich "ungestört" weiter saufen kann?
    Empathie wird da leider wenig helfen Süchtige sind verdammt gut darin bewusst oder unbewusst die Wesenszüge zu füttern die dich das tun lassen was sie von dir wollen.

    Deine Rationalität ist erfahrungsgemäß das was helfen kann in Verbindung mit dem Wissen was du für dich willst.

    Kleiner Hinweis: warum nicht heute schon? warum bis Samstag warten? (ich habe deine Geschichte bisher noch nicht gelesen, werde ich nachholen)...

    90% der Guten Vorsätze scheitern daran dassman sie nicht in den ersten 48h angeht ;)

    Grüße

    Barthell

    Hallo Peter,

    ich habe in Offenbach gewohnt, mir wäre da nichts bekannt, ich war in Offenbach in der Ambulanten Reha und habe mich mit "nicht Alkoholikern" in der Freizeit getroffen.

    Grade Fotografie und Schwimmen sollte doch was zu finden sein, evt. mal Gesichtsbuch-Gruppen stöbern oder schaun ob der DLRG bei euch aktiv ist..

    Grüße

    Barthell

    Hallo Lavendelfuchs,

    Ich war auch schon fast 4 Monate glaube ich nüchtern evtl mehr. als ich bei der Suchtberatung angerufen habe, das mit dem "zurückrufen" ist glaube ich normal um zu testen ob es jemand ernst meint....

    Die ganzen andern Baustellen um dich herum werden denke ich auch kleiner wenn du mit deiner Sucht für dich umgehen kannst.

    Die Empfehlung "einfach" mal vorbei zu gehen bei einer SHG halte ich auch für gut die meisten Gruppen die ich kenne sind recht klein, aktuell sowieso und im Zweifel kannst du jederzeit aufstehen und gehen und sagen dass es dir zuviel ist.
    eine Alternative die mir grade einfällt: Die meisten Suchtkliniken haben so "Vorstellungsrunden" von den SHG's der Gegend da kann man oft auch als Externer hingehen wenn man weiss dass sie stattfinden und wäre dann nicht direkt in der Gruppe sondern erstmal nur bei 1-2 Vorstellern ....

    Grüße und ganz viel Kraft,

    Barthell

    Gegen das Verlangen ?

    Sport, malen, Schnitzen, Schreiben, am Rad schrauben, viel Wasser trinken ...

    evtl bei aktuem Suchtdruck die Suchthilfe Hotline anrufen die sind 24/7 da und solange du telefonierst bist du auch abgelenkt ^^

    "es geht vorbei"!

    Grüße

    Barthell

    Nach Rücksprache,

    hier der Name der App:
    das ist die "MeinSalus" app, entwickelt von der Salus Klinik Friedrichsdorf.

    Ich hatte automatische Updates aus, die neuste Version sieht etwas anders aus und liefert noch andere Funktionen bzw. der Notfall Knopf ist weg, ich vermute, dass die Klinikbelegung keinen 24/7 Telefonparnter mehr zur Verfügung stellt aufgrund der Situation, stattdessen kann man eine eigne Nummer einstellen und einen Notfallkoffer packen.

    Grüße

    Barthell

    Hallo Sabine,

    Stimme dir da natürlich zu, und s ging darum, dass die App eben von sich aus keine Daten weiterleitet.
    Natürlich sammelt sie diese, wie soll man sonst einen Rückblick haben.
    Wie es mit anderen Daten aussieht ist immer schwer zu sehen.

    Ein Hinweis ist z.B. dass sie auch komplett Offline und ohne Sim funktioniert, dann wäre Sie, wenn man Updates nicht macht und die neuen Mediendateien nicht nutzt tatsächlich "offline" und lediglich lokal gespeicherte Daten.

    Sie wurde ja für die Klinik entwickelt um z.B. den Thearapeuten bei der Mustererkennung zu helfen (das geht dann nicht mehr offline) und als Tool für die Patienten, ist also nicht auf Werbung o.Ä. angewiesen, daher gehe ich schon davon aus, dass es kein absolutes Datensammelmonster ist.

    Was unter der Hand läuft weiss ich nicht, zumindest ist die einzige Berechtigung die sie braucht auf den Datenspeicher zuzugreifen um lokale daten zu speichern und zu lesen.
    Standort, Kamera, Mikro etc. Wird nicht abgefragt oder genutzt.
    Auch bekommt man keine Werbung darein.
    Aber ich Stimme dir zu etwas Eigenverantwortung sollte jeder walten lassen.

    Halloa zusammen,

    da ja aktuell alles irgendwie digitalisiert und online geht nachdem der körperliche Kontakt massiv eingeschränkt ist, möchte ich hier mal meine Erfahrungen mit einer "Begleitapp" machen.
    Sie wurde von einem Klinikum entwickelt, als Begleitung/Vorbereitung/Nachbereitung zur Therapie und ich habe sie durch die Sozialberatung in der Firma auf den Schirm bekommen.

    Eins vorab, die App nimmt keinerlei Datan ab, ist kostenlos und braucht keine Online Verbindung ausser für neue Inhalte.

    Was bietet Sie?
    - eine "Befinden" Kurve die man jederzeit füttern kann und die bei der jeweiligen EInstellung jeden Tag fragt wie der Tag denn war
    - diverse Medien wie ein Klickspiel, Meditationsübungen
    - Tagebuch
    - SOS Knopf
    - Motivationsknopf
    - Abstinenzabfrage

    "Befinden" kurve:
    auf einer skala von :_( bis :D kann man sein Befinden eintragen mit voreingestellten "Aktivitäten" und Kommentaren was wie wo warum etc. das Geht ganz gut, ist jederzeit möglich und man wird so man es denn so eingestellt hat abends erinnert, dass man was eintragen wollte.
    Das ist ganz schön zu sehen wie man sich die Woche über wann gefühlt hat.
    Passend dazu fordert sie einen Auf jede Woche einmal 10 Fragen zu beantworten die auf "wie fühle ich mich, was habe ich für mich getan etc" abzielen.
    Das ist denke ich ganz hilfreich um rückwärts zu kapitulieren was denn gelaufen ist und kann dann wohl auch von der Klinik/Therapeuten ausgelsen werden um dann gezielt fragen zu stellen, da ich dort nie war, weiss ich nicht wie das läuft.

    Diverse Medien:
    da gibt es einigen Lesestoff über Sucht wie z.B. Passagen aus der Suchtfiebel, geschichten wie die mit der Bahn und dem Tunnel und den verwitterten Gleisen.
    Dazu kommt ein Klickspiel wo man sein Gehirn konditionieren soll alkolische Getränke weg zu schieben, und nicht alkoholische zu sich her zu ziehen.
    Ausserdem eine Menge Audidatein zu Meditationsübungen und Anleitungen.

    Tagebuch:
    ein simples Tagebuch nicht viel dazu zu sagen

    SOS Knopf:
    bei Suchtdruck kann man dort schnell und unkompliziert die Nummer des Suchtnotrufs der Klinik wählen 24/7 besetzt

    Motivationsknopf:
    Da bekommt man schlaue sprüche, Motiovierende gedacnken oder Bilder präsentiert

    Abstinenzabfrage:
    bei jedem Einloggen bekommt man die Frage gestellt ob man seit dem letzten Einloggen nüchtern war und dann zählt ein Counter hoch und man bekommt einen Motivations Bildschirm angezeigt (schau an wie weit du schon gekommen bist u.Ä.)


    Meine Erfahrungen damit:

    Ich nutze die App nun fast 2 Jahre die Meditationsübungen und Geschichten waren das was ich am Anfang viel genutzt habe, mittlerweile schaue ich mir eher meine Stimmungskurven an um zu erkennen in welchen Situationen/Wochentagen es mir schlechter geht und ob sie halbwegs stabil ist etc.

    Hallo Jessica,

    ich sehe das wie die andern hier auch und habe dazu was in deinen Faden geschrieben ;)
    Ich war irgendwann so weit, dass ich ALLES gesoffen hätte und würde die finger davon lassen zumal es ja auch schönere Alternativen gibt.
    Mit sowas kann man sein Hirn vielleicht einmal täuschen aber es "erwartet" einen effekt wenn dann nix kommt lässt es sich über kurz oder lang Wege einfallen den Effekt zu bekommen.

    Mag sein, dass es bei einigen Ausnahmen gut geht, die Regel ist aber, dass man sich damit ein Hintertürchen aufhält und das Suchtgedächnis vergisst so ein Türchen Niemals ....

    Allein um der Risikovermeidung willen würde ich es lassen

    Grüße

    Barthell


    [...]

    Zudem würde das auffallen, wenn ich nichts mehr trinke. Nichts trinken tun fast nur ehemalige Alkoholiker und ich will als solcher "erkannt" werden.
    Ich brauche für mich einen anderen Grund. [...]

    Hallo Jessica,

    den Satz kann ich definitiv nicht teilen schau' einfach in die islamischen Länder rüber, da ist nicht-trinken völlig normal (was hinter geschlossenen Türen passiert ist was anderes)
    Es reicht doch wenn du nicht möchtest...

    es gibt hunderttausend "Gründe" nichts zu trinken, von
    - das geht dich nix an
    - ich nehm' medikamente
    - ich brauch' den Scheiß nicht
    - ich will nicht
    - ich muss noch fahren
    - mein Kind mag es nicht wenn ich nach alk stinke
    - Ich bin gesundheitlich angeschlagen
    - mein Lebenspensum ist voll
    - ich will nicht
    - ich habe keine Lust
    - ohne Alk fallen mir bessere Sprüche/Witze ein
    - ich habe eine Jeans und Stiefel Allergie (wenn ich mit Jeans und Stiefeln aufwache habe ich immer Kopfweh)
    - ich will nicht
    - Ich mache einen nüchteren Monat
    - ich bin Mitglied in einer Sekte
    - Ich unterstütze die Straight Edge unterstützung
    - mein Körper verwandelt Alkohol in TnT
    - ich möchte meinen Trainingsstand nicht versauen
    - ich möchte nicht


    und und und...
    Wenn das den Leuten denen du gefallen willst nicht reicht solltest du schleunigst rennen und zwar ganz weit weg.

    Also allein zur Risikominimierung würde ich deinem Mann raten schleunigst das Haus zu verlassen wenn er trinken will und dich nicht verlieren will.

    Die deutlich bessere Alternative wäre doch ein "exotischer" Saft oder eine besondere Saftschorle oder ausgefallene Teesorten ...
    Da hat man auch gleich einen "Aufhänger" und Anfangsgespräch,

    "Ach Annans-Pappel Tee aus einer kleinen Manufraktur in Takkuluma, echt selten und fast nicht zu bekommen"...

    Grüße

    Barthell

    Hallo Carmen,

    ja ich denke schon, dass der Co Abhängie auch einsehen muss dass er krank ist, denn dadurch, dass du nüchtern wirst änderst du dich und das nicht zu knapp.
    "Automatisch" (habe ich die Erfahrung gemacht) passiert so gut wie nix im Leben, ausser, dass man irgendwann eben stirbt, es ist Arbeit, beim einen mehr und bewusst, beim Andern gehts evtl. leichter von der Hand.

    Meiner Meinung nach eignet sich auch ein Co-Abhängiger über die Jahre hinweg Verhaltensmuster an die er nicht so einfach wieder ablegen kann.

    Ich versuche grade meine Frau dazu zu bringen eben auch mal "sich was bewusst Gutes" zu tun, nichtmal als "Co-Abhänige" sondern ich sage mal als "Lebensbewältigungs"-Strategie. Wenn da auch nur was in die Richtung: "sprich doch mal mit nem Therapeuten" kommt blockiert sie völlig.
    Andererseits gib es ja auch niedrigschwelligere Angebote wie z.B. die 116-123 (Telefonseelsorge).

    Ich habe in der Therapie gelernt, dass es ein 3eck in der Beziehung mit Alkoholikern gibt:
    -Alkohol
    -Alkoholiker
    -Partner

    und dieses 3Eck verändert sich wenn der Alkohol seine Rolle Ändert, der Alkoholiker seine Rolle ändert, um da einen stabilen Zustand zu erreichen kann es sehr sinnvoll sein dass auch der Partner seine Rolle ändert damit da ein gleichgewicht herrscht.
    (Sehr technisch das bin ich eben auch manchmal)

    Grüße

    Barthell