Beiträge von Cadda

    Guten Morgen Toni,

    ich hab die Erfahrung gemacht, dass es NULL bringt, in lichten Momenten zu sprechen. Eine eventuelle Einsicht hält nämlich nur genau so lange, wie der lichte Moment anhält. Danach ist alles wie vorher und vergessen. Ich würde mir an Deiner Stelle diese Energie sparen. Sie verpufft in der Luft.

    LG Cadda

    Hallo zusammen.

    Puh, ganz schön eingestaubt dieses Tagebuch hier im offenen Bereich...

    Manchmal muss man Entscheidungen treffen. Deshalb wollte ich einfach mal der Form halber mitteilen, dass ich zukünftig aus persönlichen Gründen nicht mehr als Moderatorin hier im Forum tätig sein werde.

    ABER... ihr seid mich nicht ganz los :)

    Ich werde natürlich weiterhin hier im Forum bleiben. Einfach als ganz normale Userin. Ich freue mich auf den weiteren Austausch und die wertvollen Beiträge, die mir auch nach fast 7 Jahren Trocken-Sein auch immer noch nahezu täglich helfen, am Ball zu bleiben.

    Und ich werde mir auch Mühe geben, öfter mal wieder hier im offenen Bereich zu schreiben. Ich weiß, das habe ich mir schon sehr oft vorgenommen, aber diesmal möchte ich das wirklich machen.

    Ich möchte an dieser Stelle noch einmal dem kompletten Moderatoren-Team und unserem Admin für das Vertrauen danken!!

    Ich bin sehr glücklich, dass es dieses Forum gibt :)

    LG

    Guten Morgen.

    :mrgreen:Bin ich so unausstehlich?

    Nein, Du nicht. Aber die Anderen :mrgreen:

    Im Ernst: Die Kontakte die Du beschreibst sind aus berechtigten Gründen nicht mehr vorhanden. Sie tun Dir eben nicht gut.

    Ich habe auch viele Kontakte nicht mehr. Natürlich ist dadurch, dass ich mich nicht mehr mit Leuten zum „Party machen“ treffe weniger los bei mir.

    Ich habe dennoch Kontakte, aber ich stelle dieses bequeme Denken auch oft fest. Ich könnte durchaus mehr machen mit meinen Kontakten, also mehr unternehmen, Ich war früher eher motiviert, mich aufzuraffen.

    Zu Wissen, dass viele Aktivitäten früher auch „nebenbei“ mit Alkohol trinken zu tun hatten, war da schon eine nicht unerhebliche „Starthilfe“. Das erste Glas zu Hause wohl auch,

    Dass mich allerdings genau diese „Starthilfe“ am Ende aber wieder völlig lahm gelegt hat, habe ich in dem Moment ignoriert.

    Ja, ich glaube ich bin auch bequemer geworden zeitweise. Es ist auch ein wenig phasenweise. Bei mir liegt es dann nicht an mangelnden Möglichkeiten sondern am Aufraffen-können.

    LG Cadda

    Hallo Teresa,

    ich finde es richtig, dass Du Konseqenzen gezogen hast und Du zu Deinen Eltern gegangen bist. Schön für Dich vor allem auch, dass sie Dir zugesagt haben, Dich zu unterstützen.

    Noch fühle ich reine Entschlossenheit aber ich weiß, dass ich bald auch anders fühlen werde, weil sich mein Herz wieder ein mischt. Ich bin einfach am Ende und frage mich dauernd wie ich es so weit kommen lassen konnte. Ich fühle mich, als hätte ich in ganzer Linie versagt

    Du handelst jetzt, weil Du eben Verantwortung für Deinen Sohn übernimmst. Wenn Dein Herz sich wieder einmischt, dann denke daran, dass es wichtig ist, dass Dein Sohn die Herzensangelegenheit Nummer 1 bleibt. Das kann ein großer Ansporn sein.

    Versagensgefühle bringen Dich jetzt nicht weiter. Du kannst Vergangenes nicht mehr ändern. Aber das was vor Euch liegt, kannst Du verändern.

    Ich wünsche Dir die nötige Kraft, das durchzuhalten. Denn auch wenn es sich nicht so anfühlt, es wird wieder besser, der Kummer wird vergehen. Du bist jetzt einen großen Schritt gegangen. Das ist ein Anfang.

    LG Cadda

    Der interessante Herr hat mir nach dem Treffen eine interessante Abfuhr erteilt :lol:

    Erna, ich kann nicht mehr ^^
    Natürlich ist das nicht schön, aber die Art und Weise, wie Du das rausgehauen hast, hat mich so richtig lachen lassen ^^

    Wegen Deiner Überlegungen bezüglich des Bereichs ggf. über Nachricht an einen Moderator.

    Gerade mache ich einfach....bereits gelernte Fertigkeiten anwenden und leben. Das geniesse ich sehr.

    Das liest sich sehr gut, ich freue mich für Dich.

    LG Cadda

    Hallo Mare,

    Meine Therapeutin sagt, ich soll ihn jetzt nicht auf einen Sockel stellen und, ich soll auch daran denken, wie er vor dem Krebs war und das ich mich trennen wollte.

    Das waren bei Dir im Faden schon sehr oft meine Gedanken.

    Ich verstehe Deine schwierige Lage und auch die traurige Situation Deines Mannes. Doch Mitgefühl ändert nichts an den Fakten.

    Eigentlich sollte man jeden Tag genießen, wenn man gesund ist.

    Richtig. An der Seite eines Alkoholikers lässt sich das schwer in die Tat umsetzen.

    Wie gesagt, dass Dir das alles angesichts der Situation umso schwerer fällt, verstehe ich dennoch.

    Und was Du tust (oder nicht tust) ist eh Deine Entscheidung. Wir können Dir hier alle nicht sagen, was Du tun sollst und ich schätze, das wird nicht mal Deine Therapeutin tun (wenn sie gut ist), sondern Dir nur Wege aufzeigen und Dich selbst drauf kommen lassen, mit welcher Entscheidung Du Dich am wohlsten fühlst.

    Du bist getrieben, kommst nicht zur Ruhe, zu viele Baustellen gleichzeitig. Und mal wieder steht Dein Wohlbefinden hinten an.

    So empfinde ich es auch. Dabei hättest Du verdient, dass Du an erster Stelle stehst.

    LG Cadda

    …. Oder es ist einfach Wahrnehmungssache, je nachdem aus welcher Perspektive ich es betrachte.

    Ich persönlich kenne auch Fälle, wo kein Kindes-Unterhalt gezahlt wird, das Jugendamt den Mindestsatz zahlt und der nicht zahlende Elternteil seine Ruhe genießt.

    Würde ich in der Behörde arbeiten, würde ich hingegen wohl die vielen Fälle sehen, bei denen das Geld eingetrieben wird.

    Fakt ist, dass es für die Mütter (oder auch Väter, kenne nämlich einen) echt finanziell anstrengend wird, wenn nicht der Kindesunterhalt nach Tabelle, sondern „nur“ der Mindestsatz vom Amt gezahlt wird.

    Klar ist es großartig, dass es diese Möglichkeit überhaupt gibt und die Mütter oder Väter dann überhaupt unterstützt werden.

    Aber es ist schon traurig, wenn man in der Lage ist, dass der Papa oder die Mutter des Kindes sich null beteiligt und eben -wenn auch nicht in allen Fällen- damit durch kommt.

    Wie gesagt: Je nachdem, was ich in meinem Umfeld erlebe, prägt natürlich auch mein Bild.

    LG Cadda

    Erstmal vorweg: Du brauchst Dich überhaupt nicht entschuldigen, dass Du so viel schreibst. Das ist Dein Thread, da kannst Du so viel schreiben, wie Du möchtest, dafür bist Du ja hier.

    Ich glaube Dir, dass er ein wundervoller Mensch sein kann. Aber die andere Seite gehört offenbar auch zu ihm und das ist nicht nur für Dich, sondern auch für Eure Töchter echt problematisch, auch wenn sie ihn lieben. So etwas mitzubekommen, das prägt. Das kannst Du hier ganz viel lesen, entweder bei den anderen Angehörigen oder im EKA Bereich, wo Erwachsene Kinder von Alkholikern sich austauschen.

    Aber alles braucht Zeit, niemand wird Dir hier sagen, was Du tun sollst, das ist Deine Entscheidung. Komm erstmal in Ruhe an und schreib, wenn Dir was auf dem Herzen liegt.

    LG Cadda

    Hallo Julitschka,

    ich habe Dich für den offenen Bereich freigeschaltet und Dein Thema direkt dorthin verschoben. Du kannst jetzt überall schreiben, jedoch bitte nicht in den ersten vier Wochen im Vorstellungsbereich bei den neuen Usern.

    LG Cadda

    Huhu nochmal,

    das ging ja schnell :) Ich habe Dich für den offenen Bereich freigeschaltet und Dein Thema direkt dorthin verschoben. Du kannst Dich jetzt überall austauschen, jedoch bitte nicht in den ersten vier Wochen im Vorstellungsbereich bei den neuen Usern.

    Schön, dass Du hier bist und einen guten Austausch wünsche ich Dir.

    LG Cadda

    Hallo Memory,

    herzlich Willkommen bei uns. So wie Du Deine Situation beschreibst, stelle ich es mir wirklich richtig schwierig vor.

    Ob Dein Mann letzendlich bereits Alkholiker ist oder nicht, spielt im Endeffekt ja keine Rolle. Es spricht vieles dafür, denn er scheint Dich über die Menge anzulügen, er fährt betrunken usw.

    Aber wie gesagt, geht es eigentlich nur darum, wie es DIR geht. Fakt ist, dass das, was Du wahrnimmst, sehr dafür spricht und selbst wenn nicht, sind das Umstände, die auf jeden Fall total traurig sind.

    Am schlimmsten für mich ist seine absolut herablassende, entwürdigende und manches Mal auch beleidigende Art und Weise mir gegenüber.

    Es sind schon viele Schimpfwörter mir gegenüber gefallen, da frage ich mich, wo sein Respekt geblieben ist.

    Wenn sich der Mann so verhält und das auch noch vor den Kindern, dann ist es schon ganz schön weit gekommen, Memory. Da sind deutlich Grenzen überschritten.

    Du schreibst, dass Dein Mann nüchtern ein wundervoller und aufmerksamer Mensch ist. Dann schreibst Du aber auch das hier:

    Wenn ich versuche mit ihm darüber zu sprechen, dann geht er sofort an die Decke und wird herablassend. Selbstverständlich suche ich das Gespräch immer erst, wenn er nüchtern ist und dann auch erst am Wochenende, wenn er länger nichts getrunken hat.

    Er geht also auch nüchtern an die Decke und wird herablassend.

    Und das bedeutet nicht, dass ich Dir nicht glaube, dass er auch tolle Seiten hat. Doch jeder Mensch hat tolle Seiten und kann lieb sein, das Eine hebelt das Andere jedoch nicht aus.

    Ich finde es gut, dass Du offenbar erkennst, dass es für Dich und Eure Töchter immer schwieriger wird.

    Falls Du Dich gern austauschen möchtest hier, was Dir bestimmt gut tun wird, könntest Du den nachfolgenden link anklicken, damit wir Dich für den offenen Bereich freischalten können.

    LG Cadda

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Hallo AufzuneuenUfen.

    So habe ich das bisher nicht gesehen, aber ja vor allem ohne in Kommunikation zu gehen. Vorher mal ein Gespräch zu vereinbaren etc. Oder mal nachzufragen.. wie es mir damit gehen würde.......die Perspektive des anderen zu sehen....das was ich wohl zu viel versucht habe kommt von der anderen Seite gar nicht. Es ist halt die Sucht, die sich den bequemsten Weg sucht, so sehe ich das.

    Wenn Du dieses Verhalten duldest, dann würde auf Dich der letzte Satz aus dem Zitat aber auch exakt passen. Mit nur einem kleinen Unterschied: Ersetze das Wort Sucht durch das Wort Co-Abhängigkeit.

    Und das ist ganz, ganz ehrlich nicht böse gemeint.

    Versuche nicht zu schauen, wie er sich verhält und warum, sondern wie Du darauf reagieren solltest.

    Ich weiß, das ist schwer, wenn ein Berg Sorgen vor einem stehen. Aber irgevdwie gilt es ja, den Teufelskreis zu durchbrechen.

    Gut, dass Du noch nicht geantwortet hast und genau überlegen kannst, wie Du darauf reagierst.

    LG Cadda

    Und jetzt will ich mich einfach entspannen und dabei zusehen wie das Schiff (meine Ehe) sinkt. Und dann sehen wir weiter.

    Richtig. Wichtig ist, das sinkende Schiff zu verlassen, bevor es untergeht. Momentan bist Du an Land. Es gibt nur noch eines, wofür Du Dich anstrengen könntest:

    Dass Du aufs sinkende Schiff nicht wieder aufsteigst, um vergeblich zu versuchen, es vor dem Untergang zu bewahren.

    Bleib lieber an Land und rette Dich.

    Schönen Sonntag für Dich :)

    Hallo Jana,

    ich habe das Gefühl, nun kommst Du allmählich bei Deinen eigenen Themen an!

    Ich finde es -wie Blume auch schon schrieb- sehr klasse, dass Du Dich trotz der Kritik nicht zurück gezogen hast und stattdessen ein wenig woanders hinschaust. Wie gesagt, bei Deinen Themen.

    LG Cadda

    Hm vielleicht hilft es, wenn „das Kind einen Namen hat“ um das Ganze besser zu verarbeiten?
    Zu sich selbst sagen können, ok es ist definitiv nicht meine Schuld.

    Und was bringt die „Bescheinigung“, nicht Schuld zu sein?

    Kinder von Co-Abhängigen empfinden es trotz der Bescheinigung nicht so, dass der Papa dann allein Schuld hat. Die würden eher dem Kind den Namen „Co-Abhängigkeit“ geben und z.B. auch der Mutter Schuld geben, dass sie nicht gegangen ist frühzeitiger.

    Ich weiß, dass hier nicht immer Kinder im Spiel sind. Ich will mit dem Beispiel nur zum Ausdruck bringen, dass die Frage der Schuld immer unterschiedliche Sichtweisen haben kann. Also bringt es rein gar nichts.

    Ja schau Alex, du sagst es doch bei dir war es genauso am Anfang

    Sei Dir sicher, auch Alex hat dann hier entsprechende Gedanken dazu mit auf den Weg bekommen.

    Wenn ihr Euch jetzt Seiten lang nur über Eure Männer ausschimpft, dann bringt Euch das mit Eurem eigenen Problem nicht weiter.

    Hier liest man halt auch Dinge, die unangenehm sind. Helfen werden die aber mehr, als wenn jeder nur zustimmt, wie böse doch der Alkoholiker war/ist.