Beiträge von Cadda

Willkommen in unserem Forum: Bitte stellt euch zuerst bitte kurz im Vorstellungsbereich vor, damit wir sehen können, wer sich unserer Onlineselbsthilfegruppe anschließen möchte. Unsere Onlineselbsthilfegruppe ist weiterhin in zwei Bereiche unterteilt. Einmal der offene Bereich und einmal der geschützter Bereich. Nach der Vorstellung könnt ihr dann für die offenen Bereiche freigeschaltet werden. Die geschützten Bereiche sind für Mitglieder gedacht, die sich hier langfristig und intensiv mit ihrem Leben auseinandersetzen möchten. Die Freischaltung für den geschützten Bereich kann nach frühstens 4 Wochen erfolgen. Um aufgenommen zu werden, solltest du dich zuerst Vorstellen und später dich bewerben und um Aufnahme bitten. Der Austausch lebt von der Ernsthaftigkeit und der Aktivität, mit der die User ihr jeweiliges Problem angehen . Deshalb haben wir dieses Verfahren gewählt, wir werden dann im Team entscheiden. Wir wünschen euch einen guten und hilfreichen Austausch bei und mit uns.

    Hallo zusammen.


    Natürlich kann man sein Kind nicht vor allen Dingen schützen. Vor dem Tod eines Familienmitgliedes kann ich mein Kind nicht beschützen.


    Aber ich kann mein Kind davor schützen, bei einem Alkoholiker aufzuwachsen.


    Es gibt eben Dinge, die liegen für mich als Mutter außerhalb meines Einflussbereiches.


    Das Zusammenleben mit einem Alkoholiker gehört nicht dazu.


    Ich habe selbst nicht früh genug gehandelt und bereue das sehr.


    Deshalb habe ich in den letzten Jahren alles, aber auch wirklich alles gegeben, das wieder gut zu machen, indem ich daran gemeinsam mit meinen Kindern gearbeitet habe. Das hat funktioniert, wir haben ein sehr enges Verhältnis zueinander. Ich bin sicher, wenn ich sie noch länger in der Situation gelassen hätte, dann hätten sie sich irgendwann von mir abgewendet oder mir nicht mehr vertraut.


    Mir tut es leid und ich würde nie auf die Idee kommen, zu denken, dass ich meine Kinder nun einmal nicht vor allem Unheil schützen kann. Denn das stimmt nicht. Davor hätte ich sie sehr wohl schützen können (und müssen).


    LG Cadda

    Hallo Sunny,

    Ich träume dann wirklich von einem Traumhaften Bilderbuch Leben mit dem Mann meiner Begierde voller Respekt, Wertschätzung, Liebe, Augenhöhe.

    Du solltest nicht aufhören, davon zu träumen, denn so etwas gibt es und zwar nicht nur im Märchen.


    Es liest sich so, als ob Du das selbst als „naive Schwärmerei“ abtust. Glaub mir mal, so etwas ist realistischer, als Du denkst!!


    Wenn ich lese, wie Du den Umgang mit Deinem Mann beschreibst, erinnere ich mich sofort an meine Beziehung mit meinem trinkenden Ex. Ich war emotional so elendig abhängig, dass ich dieses widerliche Verhalten ausgeblendet habe und unbedingt wieder Zuneigung wollte. Je ätzender er war, umso anhänglicher wurde ich. Liebesentzug und schwups stand ich parat, harmoniebedürftig ohne Ende.

    Wenn ich heute daran denke, könnte ich spucken.


    Inzwischen habe ich eine Beziehung so wie Du sie oben in Deinen Schwärmereien beschreibst und das hast Du auch verdient.


    Ich hab wirklich gedacht, ich werde am Liebeskummer verrecken und heute frag ich mich, wieso ich mich von so einem Lappen so widerlich mit Liebesentzug als Strafe behandeln ließ….


    LG Cadda

    Pamela, wenn Du Dich in zwei Jahren allein siehst, auf meine Frage hin… dann versuche bitte nach Lösungen zu suchen, denn die gibt es. Wenn sich alle, die ein gemeinsames Geschäft- oder eine pflegebedürftige Schwiegermutter haben nicht trennen könnten, dann wäre das Leben für die meisten Menschen von uns sehr traurig. Es gibt IMMER Lösungen.


    Was die Ansicht angeht, es wäre nicht schlimm für ein Kind, wenn sie den Elternteil „nur“ betrunken erleben müsste, mehr nicht… da bin ich nach wie vor verstört drüber. Zumal ich das nach den Ausführungen (es wird noch mehr Ausraster geben) nicht glauben kann.



    Im Grunde genommen reicht es, sich den Beitrag von Blume ganz genau durchzulesen und nachzuvollziehen. Damit ist alles gesagt.


    LG Cadda

    Wie ich bereits oben schrieb, geht es nicht darum, sofort handeln zu können.


    Aber bei Dir findet ja nicht mal ein Umdenken statt hab ich das Gefühl. Denn Du sagst ja klipp und klar „Meiner Tochter gehts nicht schlecht. Mir geht es gut. Die Ausraster finden halt statt in der Zukunft, aber ich mach alles richtig und bleibe“.


    Ja was dann?!? Wenn alles gut ist? Dann kann doch alles so bleiben.


    Eine Frage:


    In welcher Situation siehst Du Dich selbst in der Zukunft?? Nicht sofort oder in zwei Wochen. Aber in welcher Situation siehst Du Dich in zwei Jahren??

    Meiner Tochter und meiner Mutter jetzt diesen Rhythmus zu nehmen der hier eigentlich gut läuft…….warum ? Mir geht es gut im Moment………ich weiß was ich will und was nicht mehr und seit 4 Wochen muss ich sagen bin ich für mich gesehen sehr weit gekommen……….ich weiß das es nicht besser wird mit ihm……..und ich weiß auch das er noch viele Ausraster haben wird……..aber ich weiß auch………das ich hier nicht einfach verschwinde und andere Leiden darunter…….ich bin sehr stolz auf mich das ich das hier schon alles gemacht habe……..und den Stolz lass ich mir auch nicht nehmen…….🙏🏼😇😘

    Zusätzlich zu meinem Beitrag weiter oben, der sich mit diesem Text überschnitten hat, möchte ich Dich dann fragen, was Du genau nun vom Forum erwartest, wenn für Dich feststeht, dass es Dir gut geht und Du trotz des Wissens, dass Dein Mann weitere Ausraster haben wird, Du aber findest, dass Du alles richtig gemacht hast.


    Was, außer die Geschichten über ihn zu erzählen, um Dich zu erleichtern?

    Es gibt für Co.Abhängige natürlich immer Gründe, nicht handeln zu „können“ (müssen).


    Genau so wie bei Alkoholikern, die ihr Trinken begründen trifft man hier oft auf Menschen, die ihr Bleiben begründen.


    Pamela es geht doch auch nicht darum, dass Du sofort und auf der Stelle handelst. Aber wenn Du schon im Denken und Beschönigen auf der Stelle trittst, wie soll dann ein langsames Handeln entstehen?


    Nur die Beiträge, die Du gar nicht lesen magst, können zum Umdenken führen.

    Nicht die Dir nur sagen, wie blöd Deine Situation ist und Dir Verständnis entgegenbringen.

    Du wirst immer Menschen finden, die Dich verstehen.

    Es geht aber nicht darum, Menschen zu finden, die Dich verstehen, sondern es geht darum, etwas an der eigenen Situation zu verändern.


    Es geht auch nicht darum, sich zu entlasten, indem man (in dem Fall Du) hier die belastenden Situationen nieder schreibt und das warst.

    Natürlich kommen auch automatisch Reaktion von Menschen mit ihren eigenen Erfahrungen. Zum Glück!! Denn nur diese Menschen öffnen einem die Augen, die im besten Fall zum Handeln führen oder zumindest schon mal dazu, das Verhalten vom trinkenden Partner nicht mehr schön zu reden.


    Die Menschen die Dich „nur“ verstehen und Dein Leid mitfühlend zur Kenntnis nehmen, erleichtern und helfen Dir nur für den Moment. Langfristig gesehen hilft Dir das aber genau Null in Deiner Situation.

    Hallo Pamela,


    jetzt bin ich aber wirklich erstaunt über Deine Reaktion auf die Sorgen von Lea. Du selbst hast Deinen Mann doch beschrieben? Und selbstverständlich ist es schlimmer, wenn jemand einen Menschen gegenüber seine Aggressionen auslässt, als an einer Tür, aber nur weil es schlimmer geht, bedeutet das doch nicht, dass Deine Situation nicht schlimm genug ist?!?


    Du schreibst, dass Deine inzwischen erwachsene Tochter freiwillig und klar zu Euch zurückgekommen ist. Das ist für mich kein Zeichen dafür, dass Deine Tochter die Situation als nicht so schlimm ansieht.


    Nein. Es ist ein Zeichen für mich, dass Deine Tochter gar nicht in der Lage ist, ihre Grenzen zu erkennen- geschweigedenn einzuhalten. Weil sie es nicht anders gelernt hat.


    Ich hoffe ebenfalls, dass Du da bald raus kommst aus der Situation und Deine Tochter erst Recht.


    Dass es nicht einfach ist, das weiß ich aus eigener Erfahrung. Dass man manchmal zu spät ins Handeln kommt, weiß ich ebenfalls aus eigener Erfahrung.


    Aber die Dinge schön zu reden, das gefällt mir nicht so gut. So fair sollte man sich schon selbst gegenüber und vor allem den Kindern gegenüber sein.


    LG Cadda

    Pamela, Du bist bei Aurora im Tagebuch.


    Bitte beantworte die Fragen aus Deinem Tagebuch bei Dir im Tagebuch, indem Du unten auf „Antworten“ in Deinem Buch klickst.


    LG Cadda

    Hallo Natze,


    es freut mich zu lesen, dass Du weiterhin nüchtern bist und vor allem, dass es Dir gut geht. Ich habe Dich nun wegen Deiner Bewerbung neulich für den offenen Bereich freigeschaltet und Dein Thema in den richtigen Bereich verschoben.


    Ich wünsch Dir einen guten Austausch!


    Ich finde es klasse, dass Du Leute hast, mit denen Du offen sprechen kannst. Mir hat das gerade am Anfang sehr geholfen und auch jetzt noch.


    LG Cadda

    Hallo Mollyfisch,


    was Twizzler beschreibt ist eine extrem wichtige Erkenntnis:


    Wenn ich ohne Partner nicht glücklich und zufrieden mit mir sein kann, dann kann ich es mit Partner auch nicht (bzw. erst Recht nicht).


    Ich konnte das erst lernen, als ich aufhörte selbst zu trinken. Es ging mir dann nach der Trennung irgendwann richtig gut mit mir selbst, allein. Deshalb weiß ich, dass es mir auch wieder gut gehen würde, wenn man(n) mich jetzt sitzen lassen würde, sobald der erste Liebeskummer vorbei wäre.


    Dieses Wissen und diese Sicherheit wirken sich deutlich auf das Verhalten in Beziehungen aus. Ich tappe dadurch nicht mehr in Co-Verhalten, weil diese panische Verlustangst durch die Selbstsicherheit entfällt.


    Ein gutes Gefühl.


    LG Cadda

    Hallo Erna,

    Immer wieder kommt der Gedanke von der Möglichkeit des kontrollierten Trinkens. Ich weiß, dass es für mich nicht machbar ist.

    Das ist nicht nur für Dich nicht machbar, sondern für keinen Alkoholiker. Nicht, dass Dein Suchthirn Dir noch einredet, es könnte irgendwann mal wieder machbar sein.


    Wenn erst einmal eine Grenze überschritten ist, dann ist kontrolliertes Trinken grundsätzlich nicht möglich. Könnte man kontrolliert trinken, wäre man kein Alkoholiker. Das gilt also nicht nur für Dich, sondern insgesamt. Die Hintertür kannst Du also mit Schwung zuknallen, bevor Du auf die Idee kommst, Du könntest da eine Ausnahme sein.


    Dass Du die Kontrolle bereits verloren hast, kannst Du ja in Deinem Vorstellungsbericht nachlesen.


    Welches Gefühl ist denn schlimmer für Dich? Nach einem Kinderfest mit dem Wissen nach Hause zu gehen, nicht mehr betrunken den Tag beenden zu können oder einen Tag später irgendwo aufzuwachen und erstmal abzuchecken, mit wem Du was genau gemacht hast und wem Du so alles geschrieben hast, um dann verkatert zu schauen, was davon Dein Kind mitbekommen hat?


    Ich habe am Anfang in einer Situation, wo ich einen Verzichtsgedanken hatte immer umgedacht und mir vor Augen geführt, was ich gewinne.

    „Wenn das Kinderfest vorbei ist, gehe ich mit klarem Verstand nach Hause. Ich kann den Tag so beenden, wie ich es möchte. Morgen früh werde ich -ebenfalls bei klarem Verstand- wach werden und gut gelaunt ohne mich zu schämen in den neuen Tag starten“.


    LG Cadda

    Hallo Stefan,


    da Du den Entzug schon hinter Dir hast, sende ich Dir den Bewerbungslink.


    Allerdings möchte ich nochmal darauf hinweisen, dass Du echt Glück gehabt hast. Ein kalter Entzug kann tödlich enden.


    Über Deinen letzten Beitrag habe ich mich ehrlich gesagt gewundert, in dem Du schreibst, dass Du nur zum Arzt gehst wegen Deiner Gesundheit und nicht wegen eines Outings. Aber das Durchchecken betrifft doch Deine Gesundheit. Es geht doch darum, auch auszuschließen, ob durch das Trinken bereits etwas geschädigt ist.


    Wie dem auch sei. Wir können Dir nur den Rat geben, entscheiden musst Du das letztendlich selbst. ´


    LG Cadda


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    Hallo Stefan,


    "Bierchen" hört sich ja auch gleich viel harmloser an, oder? Vielleicht könntet Du, wenn der Gedanke daran kommt, das Wort "Bierchen" ersetzen. Der Gedanke "Boah, die Woche ist mal wieder vollgepackt, jetzt trink ich erstmal eine Flasche Alkohol von dem ich abhängig geworden bin" :)


    Nein, ernsthaft ich finde, Du machst das schon ganz richtig. Andere Route, Podcast auf die Ohren, das ist schon mal eine gute Ablenkung und wenn es dann auch noch ein Podcast zum Thema ist, umso besser.


    LG Cadda

    Guten Morgen Bombay,


    herzlich Willkommen hier bei uns. Wenn Du die Geschichten der anderen Co.Abhängigen liest, dann wirst Du feststellen, dass es fast immer das gleiche Muster ist. Der Alkoholiker trinkt und rechtfertigt sein Trinken damit, dass es ja in der Beziehung so schlecht läuft oder dass andere Dinge im Leben so fürchterlich schlecht laufen, so dass der Alkoholiker quasi trinken "muss". Das ist absolut falsch und ich bitte Dich, Dir auf gar keinen Fall die Schuld dafür zu geben. Selbst wenn Du mal Fehler machen solltest, das gehört dazu und rechtfertigt überhaupt nicht, dass der Partner trinken muss.


    Das Problem an der Sache ist, dass Du ihm nicht helfen können wirst. Selbst wenn er sich ganz fest vornimmt, mit dem Trinken aufzuhören: Theorie und Praxis unterscheiden sich eben leider deutlich voneinander. Er kann den Schritt nur allein gehen, Du kannst nichts richtig genug machen, dass Du in irgendeiner Weise Einfluss darauf hast.


    Möchtest Du Dich hier mit den anderen Angehörigen austauschen? Es wird Dir sicherlich helfen, Dich zu sortieren und in andere Richtungen zu denken. Ich sende Dir mal den Link, den Du kurz ausfüllen könntest, damit wir Dich für den offenen Bereich freischalten können.


    LG Cadda


    Bewerbung - Alkoholiker Forum
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