Hallo Franzi,
ich habe Dich für den offenen Bereich freigeschaltet und Dein Thema dort hin verschoben.
Ich wünsche Dir einen guten Austausch ![]()
LG Cadda
Hallo Franzi,
ich habe Dich für den offenen Bereich freigeschaltet und Dein Thema dort hin verschoben.
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LG Cadda
Hallo Hope,
Ich habe Dich freigeschaltet und direkt in den offenen Bereich verschoben. Hier geht es für Dich weiter ![]()
Ich habe den Begriff bewusst auch so gewählt, um zu verdeutlichen, wie ich ihn verstanden habe.
Als Außenstehender entsteht bei solchen ungeschönten Wörtern natürlich oft das Gefühl, dass das ein wenig hart ist. Aber letztendlich ist glaube ich jedem von uns Alkoholikern bewusst, dass wir gesoffen haben und dementsprechend die unterschiedlichen Geschichten dazu, die sich nicht immer ähneln müssen, aber dennoch aufs gleiche hinaus geführt haben, der Sucht.
Ich kann nur von mir persönlich sprechen, aber ich bin da nicht empfindlich, denn Ja, ich habe gesoffen. Trinken möchte ich das nicht nennen, das wäre für mich untertrieben.
Zurück zum Thema: Ich wollte jedenfalls darauf hinaus, dass es bei manchen Vergangenheiten eben keinen Sinn macht, zu behaupten, man würde den Alkohol nicht mehr so gut vertragen. Ich hab ihn noch nie vertragen, da muss ich niemanden was vormachen von meinem nahen Umfeld. Wenn ich jedoch neue Leute kennenlerne, mit denen ich nicht vor habe, näher in Kontakt zu treten oder enger in Kontakt zu treten. Dann reicht mir auch ein "Ich trinke keinen Alkohol" aus, auch ohne Begründung.
Meine Familie, Kolleginnen und Freunde wissen es. Das reicht mir völlig aus.
Sollte sich jedoch mit jemand Neuem in meinem Bekanntenkreis das Thema ergeben, dann rede ich ebenfalls offen. Aber nur dann, denn ansonsten hab ich gar keine Lust das ständig zu thematisieren.
LG Cadda
Naja, die Saufgeschichten unterscheiden sich ja tatsächlich.
Bei meiner wäre es ähnlich, wie bei Hartmut. Meine Leute hätten sofort gewusst, weshalb ich nicht mehr trinke.
Doch ich kenne tatsächlich auch Jemanden, der nicht mehr trinkt und bei bei ihm würde ich jetzt nicht vermuten, dass er abhängig getrunken hat.
Falls ich mich irre und er doch abhängig war, ist seine Saufgeschichte dahingehend offensichtlich nicht mit meiner zu vergleichen.
Ich habe den Begriff und Zusammenhang aus dem Blickwinkel aufgefasst.
LG Cadda
In Ordnung.
Finde es gut, dass Du Dich für diesen Bereich entschieden hast! ![]()
Also nicht unbedingt Fußball spielen und Chatten (das wird etwas zu kompliziert), aber Fußball schauen und chatten stellt kein Problem für mich dar ![]()
Ich bin eine Frau und kann daher Beides:
Fußball und Chatten ![]()
Fischerin, Du hattest ja vorhin einen weiteren Text unter dem Namen „Erkenntnis Alkoholikerin zu sein“ (oder ähnlich) eröffnet. Der Titel ist durch das Zusammenfügen nicht mehr sichtbar.
Soll ich die Überschrift „Vorstellung Fischerin“ in „Fischerin - Erkenntnis Alkoholikerin zu sein“ ändern oder möchtest Du es bei dieser Überschrift lassen?
Die Bewerbung ist jedoch noch nicht eingegangen. Klicke bitte einmal auf den Link, den Elly Dir gesendet hat und fülle das kurz aus. Kein neuer Text, sondern in dem link die Bewerbung.
Du musst das letzendlich selbst wissen. Aber wenn Du Dich genauso so selbst für abhängig hältst, wie co-abhängig, dann würde ich persönlich meine eigene Trockenheit als Priorität Nr. 1 einstufen.
Hallo Fischerin,
ich habe Deine Themen mal zusammengefügt, damit es übersichtlicher bleibt.
Elly hatte ja gefragt, wohin Du verschoben werden möchtest.
Deinem neuen Titel nach zu urteilen, gehe ich davon aus, dass Du nach der Freischaltung in den Alkoholikerbereich möchtest?
Guten Morgen Hope,
Die Gefahr ist so groß dass man wieder an solch einen Charakter gerät.
Genau das ist der Punkt. Solange Du so "tickst", dass Du Dich klein machst und denkst, Du könntest helfen und eventuell sogar Schuld sein, besteht ein hohes Risiko, dass Du wieder an solch einen Charakter gerätst. Deshalb ist es auch wichtig, an DIR zu arbeiten, nicht an ihm.
Ich glaube, dass viele Co-Abhängige, die hier ankommen denken, wenn der Alkoholiker aufhören würde zu trinken, dann wäre die Welt wieder in Ordnung. Nein, wäre sie nicht. Weil der Co-Abhängige immer in Lauerstellung sitzen würde und an seinem Verhalten vermutlich wenig ändern würde. Der co-abhängige Teil wäre immer noch co-abhängig, bloß vielleicht etwas ruhiger, falls der Alkoholiker wirklich aufhören will zu trinken.
Es ist daher wichtig, dass Du erkennst, dass Du auch an Deinen Mustern etwas verändern solltest. Zwei Kranke können nicht miteinander gesund werden. So ähnlich habe ich das hier mal gelesen und ich denke, das ist wahr.
Diese Züge, die als Co-Abhängigkeit vorhanden sind, die hat man ja in sich drin. Also wenn ich mal von mir spreche:
Ich habe selbst gesoffen, aber ich war auch co-abhängig. Am Ende der Beziehung mit meinem (immer noch saufenden) Ex-Partner sehr stark. Was ich alles durchgehen lassen habe, nur weil ich dem Alkohol die Schuld in die Schuhe geschoben habe. Wahnsinn...
Aber letzendlich war MEIN Verhalten schon immer so, ich hatte schon immer diese Anteile in mir. Denn in meiner Ehe damals habe ich mich exakt genau so verhalten, obwohl mein Ex-Mann nicht gesoffen hatte. Dennoch habe ich mir da endlos viel gefallen lassen, denn er hatte ja schließlich so eine schlechte Kindheit und so viele Sorgen. Es würde ja sicherlich bald besser werden, wenn alles ruhiger läuft im Alltag. Immer hatte ich eine Ausrede für ihn. Er wäre doch ansonsten so ein toller Mensch. Dieses schlechte Verhalten... ach, da kann er doch gar nichts für, ICH war ja schließlich auch irgendwie mit Schuld.
Wenn man dazu neigt, so ein Verhalten an den Tag zu legen, dann läuft doch etwas falsch. Jemand, der nicht so tickt würde doch bei so einem Alkoholiker, der sich so aufführt überhaupt nicht bleiben. Das würde sein Selbstwertgefühl doch gar nicht zulassen.
Deshalb ist es so wichtig, bei einem selbst zu gucken, was da falsch läuft.
LG Cadda
Auch belastend empfinde ich Aussagen von wohlmeinenden Menschen, die zum einen meine Tochter verurteilen, weil sie mich nicht genügend informiert, zum anderen, ich soll aktiv Kontakt zu meinem Sohn aufnehmen, auch wenn er diesen immer wieder ablehnt. Der Sohn würde unbewusst auf meine Kontakte warten, ansonsten hätte er mich schon blockiert. Und diese Kontakte könnten ihm helfen, gesund zu werden.
An solchen Aussagen ist deutlich zu erkennen, dass diese Menschen sich weder mit der Alkoholkrankheit noch mit der Co.Abhängigkeit auskennen.
Du kannst Deinem Sohn nicht von der Sucht wegbekommen oder ihm helfen, indem Du Dich kümmerst. Im Gegenteil.
Und Dir würde es nicht helfen, wenn Deine Tochter Dich über alles informiert mit schlechten Nachrichten.
Nichtsdestotrotz suche und finde ich immer wieder meine Mitte, habe Corona jetzt überwunden, Schäche ist
noch genug vorhanden, und trachte danach, mir viele gute Momente zu geben.
Genau das ist der richtige Weg.
Liebe Grüße
Cadda
Hallo Hope,
ich kann Dir aus Alkoholiker und Co-Abhängigen Sicht nach Deinen Beiträgen nur Eines dringend raten: Ich würde an Deiner Stelle die Wohnung dringend nehmen.
Du wirst seine Genesung (wenn sie denn überhaupt wirklich gewollt ist und nicht nur für den Moment dienen soll, damit Du bleibst) nicht beschleunigen, indem Du in den alten Mustern bleibst. Wenn Du überhaupt etwas erreichen kannst, dann nur, indem Du konsequent zeigst: Ich bin raus aus der Nummer der Abhängigkeit.
Du lässt ihn nicht im Stich. Anders herum wird ein Schuh draus. Er lässt Dich und die Kinder im Stich, indem er säuft. Du reagierst lediglich auf sein Verhalten. Er setzt das Verhalten.
Außerdem hat er seine Chance nicht genutzt, Du warst schon einmal ausgezogen.
So wie Du ihn beschreibst, dass er zwar nicht körperlich wird, sondern maximal Dinge wirft, Du sagst, er wird streng den Kindern gegenüber. Du hast Angst, was wird, wenn diese erst in der Pubertät sind (berechtigt!!). Ich vermute, dass es verbal auch nicht gerade rosig läuft, denn bevor man(n) Dinge durch die Gegend wirft, geht dem wohl schon ein extremer Streit voraus.
Das zeigt alles, wie extrem tief Du in dieser Sache steckst und wie schlimm es schon ist. Denn für nicht co-abhängige Menschen würde das ausreichen, um sofort zu handeln/zu gehen.
Ich kann Dir nur raten, das Deinen Kindern nicht anzutun. Sie werden viel mitbekommen, sogar noch mehr, als Du denkst.
Wenn ich selbst die Zeit zurückdrehen könnte, würde ich meinen Kindern das keinen Tag länger zumuten.
Du hast Dich hier angemeldet. Das ist der erste Schritt. Ich kann Dir nur raten, nicht in der Situation zu bleiben, nuzr aufgrund irgendwelcher Versprechnungen, die ein Süchtiger in dem Moment vielleicht sogar so meint, aber nicht umsetzen kann, aufgrund seiner Krankheit.
LG Cadda
Guten Morgen ![]()
Ähm, ich hatte gar nichts entfernt bisher
vielleicht sind trotzdem Lücken entstanden, weil ich manchmal eine Zeit lang nicht geschrieben habe oder dann ein Thema im geschützten Bereich weiter "bearbeitet" habe und es dann hier zu kurz gekommen ist. Wie dem auch sei, mal wieder Zeit für einen Bericht hier im offenen Bereich ![]()
Es geht mir zur Zeit ganz gut. Die Weihnachtszeit hat begonnen, für viele eine Zeit, die extrem mit Alkohol in Verbindung gebracht wird. Nicht nur das, auch setzen viele sich selbst unter Druck, dass man an Weihnachten ja mit der Familie zusammen zu sein hat und Silvester natürlich auch mit Freunden. Einige, die das nicht tun, würden sich ansonsten einsam fühlen. Ich fühle mich nicht einsam. Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass meine Jungs noch bei mir wohnen. Ich weiß nicht, wie es wäre, wenn ich z. B. keinen Partner hätte oder meine Kinder schon ausgezogen wären. Ich kann ganz gut allein sein, ich möchte sogar gern öfter mal allein sein. Ich habe z. B. die Möglichkeit, sowohl Weihnachten, als auch Silvester woanders zu sein. Hätte sozusagen mehrere Anlaufstellen, aber ich möchte nicht. Ich möchte einfach mit meinen Kindern zu Hause sein und wenn ich das nicht wäre, würde ich glaube ich trotzdem zu Hause bleiben. Ich habe keine Lust, mich irgendwo dazuzugesellen, weil es sich so gehört oder weil es sonst irgendwie unnormal ist.
Es wäre sicherlich anders, wenn meine Eltern noch leben würden. Da hätte ich auf jeden Fall das Bedürfnis, sie an Weihnachten zu sehen und mit ihnen einen Abend zu verbringen. Aber so wie es jetzt ist? Nein. Von mir aus gehe ich einfach früh ist Bett.
Silvester das Gleiche. Wenn meine Jungs da sind, werde ich Mitternacht noch wach sein. Sollten sie Silvester nach dem Essen noch zu Freunden fahren und dort übernachten, dann werde ich Silvester vermutlich schon vor zwölf zu Bett gehen. Mir egal ![]()
Ich kann nur Jedem den Rat geben, nicht zu viel Gewicht in das Ganze zu legen. Natürlich ist es schön, wenn es sich ergibt und man die Möglichkeit hat, eine schöne Zeit oder Abend mit der Familie zu verbringen, keine Frage. Ich bin kein Weihnachtsmuffel, ich finde das auch schön. Aber der Druck sollte nicht zu groß sein. Wenn es sich in diesem Jahr nicht ergibt, weil ich keine Lust habe, mich irgendwo hinzugesellen, dann ist das so.
Ansonsten hat mich in letzter Zeit das Thema verfolgt, wie sehr ich manchen Menschen schon aus der Ferne ansehe, dass sie trinken. Es gab kürzlich zwei Beispiele, wo ich sofort dachte "Der oder die trinkt" und das hat sich dann nach einer kurzen Zeit bestätigt. Ich habe dann immer ein wenig Mitleid, aber auch ein Gefühl von "Meine Güte bin ich froh, dass ich nicht mehr so rumlaufe oder so aussehe". Es sind abschreckende Beispiele für mich, so fies sich das auch anhört.
Auf der Arbeit geht allmählich das Weihnachtsgeschäft los. Das macht Spaß, die Leute kaufen gern gutes Essen ein in der Adventszeit, kochen offensichtlich gern. Wir merken es bei uns im Laden auf jeden Fall, dass trotz der Geldsorgen im Allgemeinen viel Wert auf gesundes Essen gelegt wird. Stichwort "bewusstes Einkaufen". Ich finde die Entwicklung, die aus der Not entsteht, irgendwie zum Teil auch positiv.
In diesem Sinne: Ich werde jetzt was leckeres essen ![]()
LG Cadda
Guten Morgen,
ich kann das sehr gut verstehen, dass Du die Bilder nicht los wirst. Was ich gut finde ist, dass Du es als Krankheit beschreibst und das auch so für Dich sehen kannst. Ich könnte mir vorstellen, dass das langfristig bei der Verarbeitung helfen kann.
Auch bei anderen Krankheiten, wenn jemand stirbt, sind die Bilder die man am Ende zu sehen bekommt eine Sache, die erstmal zu verarbeiten ist.
Wenn ich daran denke, wie mein Vater aussah, als er starb, ohne krank gewesen zu sein, dann kann ich das auch nicht begreifen und ich werde die Bilder auch schwer los.
Ich möchte diese Geschichten nicht vergleichen, mein Vater war nicht alkoholkrank. Doch dieses Gefühl der Ungerechtigkeit schwingt auch sehr in mir, weil er zu jung war, genau wie auch meine Mutter viel zu jung war, die auch plötzlich starb, ohne krank gewesen zu sein. Wie gesagt möchte ich hier nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Ich möchte einfach nur darauf aus, dass es - egal an welcher Krankheit oder vielleicht sogar ohne Krankheit - eine ganze Menge Zeit an Verarbeitung braucht, bis das Ganze auch nur halbwegs zu begreifen ist.
Was bei mir z. B. das Unverständnis und die Wut herbeiführt sind die Fragen:
"Warum? Die haben nicht getrunken, nicht geraucht, Sport gemacht, sich gesund ernährt. Warum trotzdem?"
Während Du vermutlich denkst: "Warum hat er nicht aufgehört zu trinken? Es wäre vermeidbar gewesen!"
Und genau in dem Unterschied liegt der Knackpunkt. In meiner Geschichte waren es quasi Schicksalsschläge, die nicht verhindert werden konnten. Niemand hatte die Macht, diese zu verhindern. Es sollte so sein, es gab keine Chance.
Ja und bei Deiner Geschichte ist es so, dass Dein Mann das hätte verhindern können, indem er aufhört zu trinken. Es kommt Einem noch viel sinnloser vor, weil es so ist, dass er es durch sein Trinken selbst herbeigeführt hat. Er hätte die Macht haben können, etwas zu verändern.
Aber Simsala, nur ER hätte es ändern können. DU definitiv nicht! Egal was Du noch alles gesagt und getan hättest, es lag in seiner Hand, nicht in Deiner.
Ich bin selbst trockene Alkoholikerin und war außerdem Co-Abhängig (mein Ex-Partner hat auch gesoffen und nicht damit aufgehört). Und wenn ich Eines gelernt habe, dann ist es:
Als Alkoholiker habe ich die Möglichkeit, etwas gegen die Krankheit zu tun.
Als Co-Abhängige kann ich machen was ich will. Ich kann nichts gegen die Krankheit tun.
LG Cadda
Das ist genau das, was ich neulich bei uns im Laden von einem Kunden gesagt bekam: „Ihr Brot ist zwar doppelt so teuer, aber ich muss nur halb so viel davon essen“ ![]()
Guten Morgen,
Ich denke auch, dass es sicherlich vereinzelnd Gründe gibt, weshalb es vielleicht in der Arbeitswelt besser sein könnte, die Karten nicht auf den Tisch zu legen. Es gibt aber mit Sicherheit mindestens genau so viele Gründe, weshalb ist besser wäre, mit offenen Karten zu spielen. Von daher kommt es immer auf den Einzelfall an. Mir hat meine Offenheit bisher nur Vorteile gebracht, egal wo.
Das Berufsleben ist für mich wirklich der einzige Zweig, wo ich Verständnis habe, dass man nicht offen mit seiner Krankheit umgeht, wenn es denn hier wirklich nicht um ein Schamgefühl geht, sondern um erst zu nehmende Gründe, dass es ein der Arbeitswelt einen Nachteil geben kann. Ob das nun vorgeschoben ist oder nicht, das weiß dann nur der Einzelne selbst und muss das dann eben abwägen.
Im privaten Umfeld gibt es für mich keinen einzigen Grund, es zu verheimlichen, da eine Offenheit meiner Meinung nach nur Vorteile bringen kann. Sollte es bei einem Bekannten oder Freund Nachteile bringe, ist auf diesen dann ja auch gut zu verzichten, denke ich.
LG Cadda