Wenn ich ablehne, wird er sich keinen zweiten bestellen, weil dieser ja dann kostet...
Ja und? Ist doch super! ![]()
Hätte mein letzter Partner auch nicht getan, weil es ihm nicht wichtig gewesen wäre.
Ich hatte auch nicht das Gefühl, dass ich ihm diesen „Gefallen“ tun sollte.
Mein Ablehnen hat in dem Fall übrigens nicht mal was damit zu tun, dass ich etwas dagegen hätte, dass er in meiner Anwesenheit diesen Schnaps trinkt.
Es ging mir um den oben beschriebenen „Übungszweck“, also die Situation dafür zu nutzen, ganz selbstverständlich ablehnen zu können.
Warum muss ich mich dafür schämen, keinen Alkohol (mehr) zu trinken? Die Scham besteht ja nur darin, dass ich es nicht im Griff hatte und reingerutscht bin, obwohl ich es wirklich besser hätte wissen müssen...
So ist es mit der Sucht. Dass man reinrutscht, obwohl man es hätte wissen müssen.
Ist ja bei Rauchern nicht anders. Die schämen sich merkwürdigerweise nicht zu sagen „Nein danke. Ich rauche nicht mehr, weil ich die Sucht stoppen möchte“.
Verrückt irgendwie.