Beiträge von ideja

Willkommen in unserem Forum : Bitte stellt euch zuerst bitte kurz im Vorstellungsbereich vor, damit wir sehen können, wer sich unter Onlineselbsthilfegruppe anschließen möchte. Unsere Onlineselbsthilfegruppe ist weiterhin in zwei Bereiche unterteilt. Einmal der offene Bereich und einmal der geschützter Bereich. Nach der Vorstellung könnt ihr dann für die offenen Bereiche freigeschaltet werden. Die geschützten Bereiche sind für Mitglieder gedacht, die sich hier langfristig und intensiv mit ihrem Leben auseinandersetzen möchten. Um aufgenommen zu werden, solltest du dich zuerst Vorstellen und später hier dich bewerben und um Aufnahme bitten. Der Austausch lebt von der Ernsthaftigkeit und der Aktivität mit der die User ihr jeweiliges Problem angehen . Deshalb haben wir dieses Verfahren gewählt, wir werden dann im Team entscheiden. Wir wünschen euch einen guten und hilfreichen Austausch bei und mit uns.

    Alleine zu sein macht mir eigentlich keine Angst, meine Angst ist es immer nur noch gestresst zu sein und wenig Energie für meine Kinder zu haben. Ihnen nicht gerecht zu werden oder sie einen ganzen Tag Fremdbetreuen zu lassen, sie nur zum Abendessen zu sehen, ihnen nicht bei Hausaufgaben helfen zu können, keine Zeit zu haben mir ihre Sorgen anzuhören.

    Zu werden wie meine Mutter..

    Aber auch tatenlos in meiner Ehe zu sitzen und zuzusehen, wie mein Mann sich und uns kaputt macht, macht mir unheimliche Angst..

    Es tut wirklich gut es so klar auszudrücken. Ich glaube, dass habe ich vorher noch nie gemacht. Vielleicht hilft die Anonymität hier auch einfach, dass ich alles klarer sehe und irgendwann etwas ändern kann.

    Hallo Owline, herzlich Willkommen hier!


    Ich finde es toll dass du dich mit Alkoholkonsum deines Mannes jetzt auseinander setzt, und nicht wie die meisten von uns nach 15-20 Jahren. Du hast erkannt was dich stört und das du die Hilfe eventuell brauchst.


    Du sagst dass dein M sich wunderbar um die Kinder kümmert. Warum meinst du dann, dass du dich alleine um sie sorgen musstest im Fall einer Trennung?


    Meinst du wirklich dass du den Kindern gerecht werden kannst wenn du psychisch angeschlagen bist?


    Bei mir hat es Jahre gedauert bis ich mein psychischer Zustand mit Trinkerei MM in Verbindung gebracht habe. Wie viel ich bei meinen Kinder Schaden eingerichtet habe, kann ich mir nur denken.


    lG ideja

    Glaub mir Nifi, das Alles habe ich auch gehört von mm im Laufe der Jahre. Es sind mehr als 22 Jahren dass wir verheiratet sind. Und erst als ich nichts mehr wusste und konnte, bin ich hier gelandet.
    Das war wie eine Offenbarung für mich.
    Du bist viel jünger und du machst es genau richtig.
    Macht dir keine Gedanken über "heile Familie", oder dass das Kind ohne Vater aufwachst. denn das tut er jetzt auch.
    nur jetzt hat er eine unglückliche Mutter auch.


    sorry für meine kurze Texte :)


    du kannst ruhig auch Romane schreiben, wenn dir danach ist. wichtig ist sich das Alles von der Seele zu schreiben, unabhängig davon ob du eine Antwort bekommst oder nicht. wir lesen dich, und stehen dir bei.

    Hallo Nifi,


    herzlich Willkommen hier!


    Ich erinnere mich noch gut an meine schlaflose Stunden, mit den gleichen und ähnlichen Fragen. Dank Menschen die hier im Forum schreiben und geschrieben sind, habe ich viele Antworten bekommen.
    Allerwichtigste ist: DU bist an nichts Schuld was sein Alkoholkonsum angeht. Ob du es willst oder nicht, sollst du dich (dass ich nicht sage, du musst) alleine auf dich (und dein Kind) konzentrieren.


    Ich weiß, es ist leicht gesagt. In Wirklichkeit dauerte es bei mir ca 2 Jahre bis ich mich wirklich im Kopf frei fühlte. Wie dass ich einen alten schweren Mantel endlich ausgezogen habe.
    Ich hoffe bei dir gelingt es früher.


    liebe Grüße, ideja

    Hallo Ramona,


    es ist schwer Abstand zu nehmen und gleichzeitig als Unterstützung für einen Alkoholiker zu dienen. Mir ist es unmöglich.


    Sobald ich auf meine Bedürfnisse und Wünsche achtgegeben habe, sind seine Bedürfnisse und Wünsche in den Hintergrund geraten.


    Dann fragst du dich eines Tages, wer ist dir am wichtigsten im Leben?


    lg ideja

    Hallo Jacky,


    wie wäre es wenn du dir einen Hund anschaffen würdest? Magst du Hunde?
    So wärest du nicht allein, musstest du auch hinaus gehen, spazieren mit Hund...Für den Anfang des Alleinseins ;)


    lG ideja

    Liebe Nisi,


    kannst du deinem Papa sagen, dass du nicht möchtest dass sie bei euch einzieht, oder im Urlaub fährt mit euch, solange sie nicht Nüchtern ist?
    Ich würde ihm einfach sagen, dass sie Krank ist und professionelle Hilfe braucht(Entgiftung, LZT...) , und dass du dich ganz unwohl fühlst, weil du weißt ja dass er auch Krank wird, und durch sein Benehmen begünstigt er auch ihr weiteres Trinkerei.


    Erzähl ihm auch von CO-Abhängigkeit


    Am leichtesten wäre für dich auszuziehen und dein Leben leben. Aber, du würdest einen Papa zurücklassen der Krank ist und Hilfe braucht, die er im Moment, anscheinend nicht will.


    liebe Grüße, ideja

    Aber ich habe jetzt übernächste Woche einen Termin mit ihrer Schulleitung. Danke


    Das ist ein wichtiges Schritt für dich, denn deinen Ankündigungen werden Taten folgen.


    Und innerlich, wirst du zufrieden sein mit dir, obwohl es, vielleicht, gar nicht so im ersten Moment, anfühlen wird.


    Schritt für Schritt, wie viele von uns das machen.


    lG

    Nur, sie musste Konsequenzen für IHR Handeln übernehmen.
    Du sagst, dass du sie mehrmals davor gewarnt hast.


    Du kannst weiter dich damit belasten, ob du es machst, oder nicht machst, oder es für dich beenden in dem du es meldest.


    Oder auch abwarten, das dann ein Kind zu schaden kommt?


    Ich weiß ehrlich nicht wie ich dir helfen könnte. Du schreibst dass du wegen ihr einen Nervenzusammenbruch hattest. Ich hoffe, du erholst dich und tust etwas was dir Freude macht.


    lG ideja


    Danke für die Antworten...ich habe es ihr schon oft gesagt...leider habe ich bis jetzt nicht die Kraft dazu gefunden es auch zu tun, da ich mir der möglichen Konsequenzen vol bewusst bin


    welche Konsequenzen könnte das für DICH haben?


    nur ruhiges Gewissen, mM nach. Oder ist da doch etwas mehr was du von ihr erwartest?


    lG ideja

    Danke Cadda,


    obwohl es mir eh bewußt ist, dass es nur abwärts gehen kann, finde ich immer Gründe und Ausreden nichts zu tun. Ich lasse mich einfach treiben.


    Aber, nutze jede Gelegenheit etwas für mich zu tun. Und mache auch nichts mehr, weil mm das von mir erwartet. Mir ist nicht immer wohl dabei, aber es geht immer mehr.

    Zitat

    Aber ich weiß nicht ob ich damit klarkomme wenn durch ihr Verhalten ein Kind zu Schaden kommt.


    das ist, für mich, entscheidende.


    In dem Fall, würde ICH es melden, ohne mir dabei auf irgendetwas zu hoffen.


    lG ideja