Beiträge von ideja

    Hier ist noch ein idiot

    oder, nach dem was florian geschrieben hat, ein IDIOT auf n. denn mir hat auch schlaganfall nicht geholfen rauchfrei zu bleiben. ja, es war mein tiefpunkt, aber je mehr ich mich erholt habe, habe ich mehr zigaretten geraucht.

    in den wochen wo ich nicht geraucht habe, habe ich einen putzwahn entwickelt. das schien mir schon wirklich krank =O

    aber ich denke fast täglich wie und wann ich aufhören werde. ich soll mir vorab eine art der suchtverlagerung aussuchen, zB statt zigarette, einen beitrag im forum zu tippen :lol:

    lg ideja

    Hallo Ania,

    herzlich willkommen hier!

    Bitte, klammere nicht an den Strohalm, dh, sehe nicht etwas wo es nicht da ist.

    Solange er den Willen zeigt etwas zu ändern, ist ja auch noch Hoffnung für euch da

    Es ist sehr leicht sich zu belügen, und den Partner/in zu täuschen. Mein Mann ist Alkoholiker. Nicht ganz typischer, trinkt nicht jeden Tag, versteckt sich nicht...Hat auch viele Probleme, aus der Kindheit, mit der Mutter jetzt, mit der Firma...

    Das sind alles nur, für uns willkommene, Ausreden.

    Versuche dich auf dich und Sohn zu konzentrieren und bleibe stark und konsequent.

    Ich wiederhole was die Linde, Lütte, Morgenrot geschrieben haben: höre auf dein Bauchgefühl.

    Warum hast du deinem Sohn gesagt dass ihr im Streit seid? Hat er gefragt? Oder sich irgendwie dazu geäußert?

    lG ideja

    Hallo Funky,

    mag sein das du es alleine schaffst. Aber wie soll es weiter gehen für dich? Weil ganz ohne Menschen wirst du nicht auskommen.

    Wenn du JETZT nicht die Kraft hast einem Arzt deine Krankheit zu "beichten"?

    Gibt es Suchtberatungsstellen in deiner Umgebung?

    alles Gute für den weiteren trockener Weg!

    lg ideja

    Alleine zu sein macht mir eigentlich keine Angst, meine Angst ist es immer nur noch gestresst zu sein und wenig Energie für meine Kinder zu haben. Ihnen nicht gerecht zu werden oder sie einen ganzen Tag Fremdbetreuen zu lassen, sie nur zum Abendessen zu sehen, ihnen nicht bei Hausaufgaben helfen zu können, keine Zeit zu haben mir ihre Sorgen anzuhören.

    Zu werden wie meine Mutter..

    Aber auch tatenlos in meiner Ehe zu sitzen und zuzusehen, wie mein Mann sich und uns kaputt macht, macht mir unheimliche Angst..

    Es tut wirklich gut es so klar auszudrücken. Ich glaube, dass habe ich vorher noch nie gemacht. Vielleicht hilft die Anonymität hier auch einfach, dass ich alles klarer sehe und irgendwann etwas ändern kann.

    Hallo Owline, herzlich Willkommen hier!

    Ich finde es toll dass du dich mit Alkoholkonsum deines Mannes jetzt auseinander setzt, und nicht wie die meisten von uns nach 15-20 Jahren. Du hast erkannt was dich stört und das du die Hilfe eventuell brauchst.

    Du sagst dass dein M sich wunderbar um die Kinder kümmert. Warum meinst du dann, dass du dich alleine um sie sorgen musstest im Fall einer Trennung?

    Meinst du wirklich dass du den Kindern gerecht werden kannst wenn du psychisch angeschlagen bist?

    Bei mir hat es Jahre gedauert bis ich mein psychischer Zustand mit Trinkerei MM in Verbindung gebracht habe. Wie viel ich bei meinen Kinder Schaden eingerichtet habe, kann ich mir nur denken.

    lG ideja

    Glaub mir Nifi, das Alles habe ich auch gehört von mm im Laufe der Jahre. Es sind mehr als 22 Jahren dass wir verheiratet sind. Und erst als ich nichts mehr wusste und konnte, bin ich hier gelandet.
    Das war wie eine Offenbarung für mich.
    Du bist viel jünger und du machst es genau richtig.
    Macht dir keine Gedanken über "heile Familie", oder dass das Kind ohne Vater aufwachst. denn das tut er jetzt auch.
    nur jetzt hat er eine unglückliche Mutter auch.

    sorry für meine kurze Texte :)

    du kannst ruhig auch Romane schreiben, wenn dir danach ist. wichtig ist sich das Alles von der Seele zu schreiben, unabhängig davon ob du eine Antwort bekommst oder nicht. wir lesen dich, und stehen dir bei.

    Hallo Nifi,

    herzlich Willkommen hier!

    Ich erinnere mich noch gut an meine schlaflose Stunden, mit den gleichen und ähnlichen Fragen. Dank Menschen die hier im Forum schreiben und geschrieben sind, habe ich viele Antworten bekommen.
    Allerwichtigste ist: DU bist an nichts Schuld was sein Alkoholkonsum angeht. Ob du es willst oder nicht, sollst du dich (dass ich nicht sage, du musst) alleine auf dich (und dein Kind) konzentrieren.

    Ich weiß, es ist leicht gesagt. In Wirklichkeit dauerte es bei mir ca 2 Jahre bis ich mich wirklich im Kopf frei fühlte. Wie dass ich einen alten schweren Mantel endlich ausgezogen habe.
    Ich hoffe bei dir gelingt es früher.

    liebe Grüße, ideja