Beiträge von Stern

    Wichtig ist, dass Dir beim oder nach dem Verzehr nicht mulmig geworden ist und Du plötzlich Lust auf Wein bekommen hast.

    Überhaupt nicht, weder beim Essen noch danach, auch nicht Stunden nach dem Essen. Ich habe nicht mal an Wein gedacht.

    Ich denke, ich brauche keine polnische Alternative. Mein Sauerkraut hat mir nix getan :roll:

    Belesen werde ich mich dazu aber trotzdem mal, denn das finde ich sehr interessant. Und vielleicht probiere ich es ja trotzdem aus :)

    Ich habe gestern Sauerkraut gekocht.

    Und ich muss ehrlich sagen, als ich von Barfuß‘ Sauerkraut und von Cadda‘s Hühnerfrikassee gelesen hatte, wusste ich gar nicht mehr so recht, ob ich überhaupt noch Sauerkraut kochen soll oder will. Da ist ja nun mal auch Alkohol drin, Wein, um genau zu sein. Die Inhaltsliste sagt: 2%.

    Ich war ja nun Weintrinker.

    Ich habe das gekocht wie immer, habe dran geschnüffelt in der Erwartung, …. ja, in welcher Erwartung eigentlich?

    Ich habe nichts festgestellt, was mir meine Vorfreude auf das Sauerkraut vermiesen konnte 😀 und das hat mich sehr gefreut, denn ich liebe Sauerkraut. Es hat geschmeckt wie immer und ich freue mich, dass das so ist.

    Herzlichen Glückwunsch zu 133 trockenen Tagen👍19 Wochen klingt natürlich noch besser 😀

    Da habe ich mir den Spaß gemacht, mir mal so eine Dose Wodka-Lemon anzugucken, um zu sehen, was das mit mir macht: zum Glück gar nichts, was mich zum Kauf animiert hätte.

    Oh oh, wenn das mal nicht der Anfang einer nächste Diskussionsrunde ist ….. 🤔

    Zitat: "Meine Chancen stehen schlecht, aber ich werde es mal ernsthaft versuchen." ist ganz schlecht - so wird das nix :) Du baust ja schon dem Versagen vor!

    Ich würde hier gar nicht mal das Wörtchen ‚mal‘ fett schreiben.

    Ich finde das Wort ‚versuchen‘ ja viel „bedenklicher“.

    Als ich vor vielen Jahren mit dem Rauchen aufgehört habe, habe ich das mit der selben Entschlossenheit gemacht, wie ich jetzt das Saufen aufgehört habe: Ich versuche nicht. Ich mache.

    Ein Versuch lässt immer ein Hintertürchen offen, finde ich :roll:.

    Du bist doch bisher gut deinen Weg gegangen.

    Dankeschön 😀

    Ich esse (fast) alles so wie ich es immer gegessen habe.

    Natürlich koche ich nicht mehr mit Wein und bestelle beim Griechen nix mit Metaxasoße.

    Ich hatte noch nicht eine einzige Situation, wo ich beim Essen oder Trinken ein komisches Gefühl hatte oder an Alkohol gedacht habe.

    Irgendwie finde ich mich gerade so gar nicht normal :roll: Nicht, dass ich jetzt so einen Trigger brauchen würde, mir geht es ganz gut so. Aber ich denke auch, dass ich vielleicht eher leichtsinnig werden könnte, weil ich irgendwie keine ‚Angst‘ vor Sauerkraut oder reifen Bananen habe.

    Ja, CF, der Rat deines Therapeuten ist sicher ein goldrichtiger Rat.

    Genauso mache ich es ja auch schon.

    Schwer tut ich mich gerade, wenn jemand sagt: Sauerkraut geht nicht, reife Banane geht nicht, vielleicht noch nicht mal dieses Kindernaschzeug.

    Rotkohl nicht, weil da Essig rankommt? Brot nicht? Semmelknödel aus eben diesem Brot vermutlich auch nicht?

    Da frage ich mich, was da noch übrig bleibt, wenn ich ‚keine Kompromisse eingehen‘ will oder ‚auf Nummer sicher gehen‘ will.

    Ich befürchte, ich müsste ein Chemiestudium beginnen, um gefahrlos essen und trinken zu können.


    Diese Malzbierdiskussion fand ich gar nicht so doof. Ich denke schon, dass der eine oder andere da für sich was mitnimmt ….

    Ich für mich habe daraus mitgenommen, dass ich kein Malzbier anrühren würde, auch keins mit 0,00 (obwohl ich nie Biertrinker war).


    AufderSuche , ich mache auch keinen Alkohol mehr an gar nichts mehr ran.

    Weiß ich nicht, kann ich auch nicht mitreden.

    Da gibt es vermutlich auch unterschiedliches Sauerkraut.

    Ich habe beim Sauerkrautkochen noch nie Alkohol gerochen, habe allerdings auch noch nie so wirklich darauf geachtet. Es riecht meiner Meinung immer so, wie Sauerkraut eben riechen muss.

    Früher habe ich manchmal Weißwein in das Sauerkraut gegeben (wenn genügend da war und ich den Wein schneller im Topf hatte als in der Kehle); DAS gibt es natürlich jetzt nicht mehr. Und das leuchtet mir auch ein, dass das nicht mehr geht, auch, wenn auch hier der Alkohol vermutlich beim Kochen verdunsten würde.

    Das Kraut hat mich davor nie getriggert, aber ab dem Moment wollte ich es nicht mehr essen.

    Kannst du das erklären?

    Du hast immer das gleiche Sauerkraut gegessen, auch als du aufgehört hast mit Trinken.

    Es war immer lecker und es hat sich nie an deine Alkoholzeiten erinnert.

    Du willst es jetzt nicht mehr essen, weil du bei dessen Zubereitung Alkohol gerochen hast, von dem du weißt, dass er verdunstet.

    Ich komme da nicht mehr mit :roll:

    Vielen Dank für deine Ausführungen, AufderSuche,

    ich muss nachdenken und würde darauf gern später in meinem Tagebuch oder unserem neuen Faden darauf eingehen.

    Jetzt will ich mal nicht weiter Hanseat‘s Bereich durcheinander bringen :roll:.

    Wenn du früher beispielsweise zum Feierabend ein kühles Bier getrunken hast und dieses Ritual bzw. Muster jetzt mit einem (alkoholfreien) Malzbier bedienst, bist du zu nah an dem alten Muster und das ist dann nicht ungefährlich.

    Das verstehe ich jetzt nicht 🤔

    Dann wäre doch alles, was ich jetzt statt des Saufens mache nicht ungefährlich. Sind es letztendlich nicht (erstmal) alles nur „Ersatzhandlungen“, was wir im nüchternen Leben anders machen?

    Wenn ich früher beispielsweise zum Feierabend erstmal ne Flasche Sekt (oder Wein) geöffnet habe und jetzt dieses Muster mit ner Flasche Wasser bediene, könnte das gefährlich werden?

    Und wenn ich früher mal nicht direkt aus der Pulle gesoffen habe, sondern zumindest ein großes Glas (nicht diese Minisektgläser) genommen habe, welches ich jetzt dem bestimmungsgemäßen Gebrauch zuführe und daraus Wasser trinke, könnte das gefährlich werden?

    Riecht nicht wie Alkohol, schmeckt nicht wie Alkohol, sieht vielleicht ein wenig so aus, es ist aber noch nicht mal Alkohol drin.

    Wo ist das Problem?

    Hallo Carl Friedrich,

    Da zitiere ich dich mal gleich aus der oben beschriebenen Diskussion und dazu habe gleich mal eine Frage:

    Für mich gibt es da keine Alternativen mehr in Bezug auf triggernde Getränke oder Bezeichnungen.

    Selbst Tee`s die verführerisch duften, trinke ich nicht mehr.

    Welcher Tee duftet denn für dich so verführerisch, dass er dich an Alkohol erinnert und du den nicht mehr trinken magst?

    Ich trinke ja schon immer gerne Tee, jetzt noch viel lieber. Aber ich habe noch nie bei einem Tee gedacht: Oh, den musst du jetzt wegkippen, der triggert dich 🤔

    Und dass, obwohl ich meinem Wein fast immer aus den großen Teegläsern getrunken habe, aus denen ich jetzt ausschließlich Tee (und manchmal Wasser) trinke.

    Nun ist ja wohl jedem klar, dass Rinderlende in Rotweinsoße oder Zander im Weißweinsud absolut tabu sind.

    Dass aber Alkohol in so vielen Lebensmitteln drin ist, wo man das gar nicht vermutet, wissen wohl viele nicht. Äähm 🤔 oder weiß nur ich das nicht?

    Ich las z. B. in meinem Tagebuch, dass sich Alkohol in einem Keks versteckt. Das hat mich doch sehr verwundert, denn ich backe hin und wieder Kekse und habe da noch nie Alkohol reingemischt.

    Im Marzipan kann ich mir das schon vorstellen, denn irgendwie müssen die gemahlenen Mandeln und der Puderzucker ja eine formbare Masse ergeben. Da muss schon was Flüssiges rein.

    Warum Malzbier gar nicht geht, aus der Flasche schon mal gar nicht, hat ja eine rege Diskussion entfacht. Gut so, finde ich, und vielleicht können wir abseits der Tagebücher dazu unser Wissen, Erfahrungen und Meinungen hier austauschen.

    Ich würde gern mehr über diese ganz normalen (vermeintlich) harmlosen Lebensmittel erfahren, die wir nicht zu uns nehmen sollten (am Besten gleich mit ner Alternative dazu) 🤔.

    Bisher habe ich tatsächlich darauf viel zu wenig geachtet, oder fast gar nicht.

    Apfelsaft zum Beispiel trinke ich bedenkenlos, in mein Dressing gehört Balsamico und aus der überreifen Banane wird mit Milch und einer Kugel Vanilleeis ein Shake …. zumindest bisher.

    Geht alles nicht?

    Was geht noch alles nicht und warum.

    Oder sollte man gar nicht so viel darüber wissen?

    Es scheint ja wohl einen Unterschied zu machen, ob ich weiß, dass ich mit meinem Bananenshake meinem Körper eine Minispur Alkohol zuführe oder ob ich das bedenkenlos trinke.


    Hallo Hanseat,

    Herzlichen Glückwunsch zu 4 Monaten ohne Alkohol 🎈 (Murmeln habe ich leider nicht gefunden)

    Du hast schon so viel geschafft, und damit meine ich nicht nur, dass du seit 4 Monaten nicht mehr trinkst.

    Wenn ich dich hier lese, lese ich Zufriedenheit über dein neues Leben. Ich denke, Zufriedenheit ist eine wichtige Voraussetzung für ein dauerhaftes nüchternes Leben.

    Ich wünsche dir weiterhin Zufriedenheit.