Hallo Hartmut,
ja gerne, ich wurde 2011 nach etlichen Jahren Alkoholmissbrauch und nach einem epileptischen Anfall (kalter Entzug) ins Krankenhaus eingliefert. Als ich auf der Intesivstation zu mir kam, wusst ich nicht wie mein Leben weitergehen soll. Aber mir war bewusst dass ich so nicht mehr weiterleben konnte, da ich berufstätig war jeder Tag ein Spiessroutenlauf.
Zum Schluss hatte ich ständig Kontrollverlust und trank einfach um zu vergessen dass ich trinke... der Teufelskreis eben (2 Liter Vodka / Tag).
Im Anschluss habe ich einen Entzug in der Klink gemacht (Psychiatrie) und nach 3 Wochen wurde mir klar dass ICH was ändern musste.
Mir persönlich hat die Therapie sehr geholfen,da ich in der Therapie meine "Dämonen" kennengelernt habe die mich zum trinken verleiten.
Daher meine Auffassung dass es nie schlecht ist in Therapie zu gehen und um zu lernen und zu verstehen mit seinen ängsten umzugehen.
Ich weiss auch dass manche Leute ohne Therapie auf Dauer zurechtkommen, ich für meinen Teil hätte es ohne Hilfe nie geschafft.
Wollte aber niemandem zu nahe treten, jeder soll die Sache so angehen wie es ihm/ihr am besten passt.

LG
Dan