Hallo
Biffi,
ich
hab` lange überlegt, ob ich dir schreibe … ich tu`s:
ich
verstehe es so, dein Mann trinkt, ist tagsüber zu Haus, meist
betrunken, du hast vier Kinder (10,12,19,19) die sind auch zu Haus,
oft. Du gehst arbeiten bzw. in die Schule.
Während
deiner Abwesenheit hast du keinerlei Kontrolle, das macht Angst (die
hätte ich auch!), weder wirft jemand ein Auge auf die Kinder,
zusätzlich bedeutet ein mehr oder weniger Besoffener für sich und
andere eine Gefahr, direkt und indirekt.
Du
suchst nach einer Lösung.
Es
gibt nur eine. Die Gefahr aus deinem Haus verbannen.
Jetzt
kann man ewig lange hin- und her diskutieren, zur Therapie gehen,
hoffen, beten, weinen, hin und wieder fliehen.
Wenn
man die Ursache nicht beseitigt, wird sich nie etwas ändern.
Leichter gesagt, als getan und doch die einzige Möglichkeit.
Du
musst nicht sofort handeln, doch es wäre von Vorteil, sich Gedanken
über die Trennung zu machen und vor allem über das Wie.
Nichts
überstürzen, Informationen einholen, wo bekommt man welche
Unterstützung her, auch finanzielle. Lass dir Zeit, setzte dich
nicht unter Druck, aber beginne.
Man
muss nicht unbedingt sehr intelligent sein oder eine hellseherische
Gabe haben, doch wenn das bei euch so weiter geht, wird es immer
katastrophaler.