Beiträge von achelias

    Hallo MadMax,

    es gibt immer den richtigen Moment, nämlich den, wo man beschließ abstinent zu werden.

    Alle „Gründe“ sich wegzuschießen, sind in Wirklichkeit Ausreden, um weiter zu trinken.

    Es gibt nun die Möglichkeit, du erträgst es weiterhin, du trennst dich von deinem Partner, weil es für dich unerträglich ist oder du begleitest sie auf den Weg der Abstinenz.

    Das Problem bei letzterem ist, der Alkoholiker muß es wollen, er muß „freiwillig“ aufhören wollen.

    Wie du es beschrieben hast (u.a. Zittern am nächsten Tag), geht das nur unter ärztlicher Aufsicht, die sogenannte Entgiftung.

    Alles andere bleibt Illusion, Wunschdenken.

    Man kann keinen Alkoholiker überreden, trocken zu werden, das klappt nur für eine gewisse Zeit (bis der nächste „Grund“ da ist).


    Mit freundlichen Grüßen ein trockener Alkoholiker

    Hallo Nudeltante,

    ich glaube, ich kann erahnen, wie es dir geht, du bist verzweifelt, suchst händeringend Hilfe, von allen Seiten prasseln kluge Ratschläge auf dich herein, versuchst alles zu verstehen, zu beweisen und hoffst …

    … das alles nur ein böser Traum sei.

    Dein derzeitiges Leben geht gerade den Bach runter, zumindest deine Vorstellung davon.

    Alle sagen, mach` diesem Martyrium ein Ende, trenne dich, schütze dich, schütze dein Kind.

    Sätze, wie `Die Hoffnung stirbt zuletzt` u.ä. halten, dagegen. Natürlich stirbt die Hoffnung zuletzt, zuvor stirbt alles andere.

    Leider werden solche Sätze nur zum Teil überliefert, z.Bsp. `Alles wird gut – vielleicht!?.`

    Ich weiß, alles rhetorische Spielereien. Doch allgegenwärtig in unserem Denken.

    Egal. Du lebst dein Leben, du entscheidest. Du mußt dich vor niemandem rechtfertigen, außer vor dir selbst.

    Wenn man keine reale Hilfe (Freunde, Familie) hat, wird`s schwieriger, so ein Onlineforum kann nur begleiten, versuchen … jeder teilt seine Meinung mit, seine Ansichten.

    Was du daraus machst, ob du es in dein Handeln einfließen lässt, bleibt allein dir überlassen, ebenso verhält es sich bei professioneller, therapeutische Beratung – du entscheidest!

    Wenn du, für dich, noch nicht „das Richtige“ gefunden hast, dann ist das so. Manche entscheiden recht schnell, andere benötigen Zeit ...

    Hallo Lykka,

    genau, das ist der Punkt – du hättest nichts machen können!

    Er tat es, daß es so weit kam und nur er kann es unterbinden, nur er kann sich vom Alkohol lösen.

    Egal was du tust oder nicht tust, es bleibt einzig und allein seine Entscheidung.

    Schönen Sonntag.

    ... Wenn er ein alkoholproblem hat ist es schließlich seins. Er muss damit klar kommen. Ich kann nur unterstützen und helfen wenn man meine Unterstützung und Hilfe auch annehmen möchte. ... Ich habe beschlossen es zu genießen solange die Zeiten schön sind. habe die Kraft zu gehen......

    Hallo Elima,

    erstmal eine gute Einstellung.

    Wenn sein Alkoholproblem zu deinem wird, kann`s bitter werden. Höre auf dein Bauchgefühl!

    Schönen Sonntag!

    Die Geschichte wiederholt sich.

    Die Gemeinde ist betroffen, ein Ruf geht um „Hole dir Hilfe!“ , alle beteuern ihre Anteilnahme und wie schrecklich alles ist.

    Ähnlich einem trotzendem Kind, werden Wünsche geäußert, Sätze wie: „ich will aber, ich wünschte mir oder ich liebe ...“ . Aber, was ist wenn … ?

    Vernunft scheint ausgeschaltet zu sein. Was soll, bitte, alles noch passieren? (da fällt mir Alba_tros Post ein, wenn auch etwas unglücklich formuliert)

    Wie viel will man noch ertragen?

    Wann erkennt man die Realität?

    Was Kinder wollen oder nicht wollen, ist irrelevant, sie sind SCHUTZbefohlene. Es gilt sie zu schützen, auch gegen ihren Willen.

    Man kann Leid verzögern/ verlängern oder es beenden.

    Das sind die beiden Möglichkeiten. Man kann darüber diskutieren, doch ändert das etwas?

    NudelTante , was änderst du, wenn du weißt, wie viel er Alkohol kaufte, wie viel er trank, ob du ihn damit konfrontierst oder nicht? Wenn du die Polizei holst, ich ist vielleicht der Moment gerettet.

    Was ist mit morgen, nächster Woche? …

    Natürlich ist deine Situation ganz furchtbar traurig – doch was änderts, wenn du nicht handelst?

    :?: Was ist Suchtdruck? :?:

    Wie habt ihr ihn/ es erlebt?

    Nun bin ich schon > 1 Jahr trocken und weiß nicht so richtig was Suchtdruck ist.

    Hin und wieder, denke ich mal `dran, wie es wäre Alkohol zu trinken, doch verwerfe diesen Gedanken wieder sofort. Ich werde weder unruhig, noch nervös, noch aufgeregt, wenn ich an Alkohol denke, ihn sehe oder rieche.

    ( Als ich noch trank, verspürte ich oft den Wunsch, manchmal auch den Drang, etwas trinken zu wollen.

    Ich muß dazu sagen, ich verbot mir nie das Trinken. Obwohl ich wußte, daß mein Konsum recht hoch war, hatte ich kein schlechtes Gewissen, es gelang mir ohne Mühe auf Alkohol zu verzichten in Gesellschaft (Feiern), auch wenn es freie/ kostenlose Alkoholika gab.

    Zu Haus kam mir nie der Gedanke auf Alkohol zu verzichten, ich tat es einfach, wenn mir danach war. Meist bis ich die nötige Bettschwere hatte und das bewußt.

    Ca. 20 Jahre trieb ich dieses Verhalten, ich funktionierte.

    Dann verlor ich völlig den Überblick. Ich nenne es mal Psychose.

    Ich begann Schnaps -und Bier- zu trinken, erst nur am Abend, dann auch schon Mittags, ca. 1 Jahr war ich tagtäglich besoffen, mich störte es nicht, im Gegenteil – ich fühlte mich gut. )

    Hmm. Ok. Verstehe ich.

    ... Wie kann man bewusst seine Leber ruinieren? Das verstehe ich nicht wirklich!

    Hallo Alex07,

    das Schlimmste ist nicht die Leber, der Alkoholiker weicht langsam seine Birne (Gehirn) auf!

    Ist das Steuerzentrum/ die Matrix erst einmal geschädigt, fallen nach und nach diverse Systeme aus, irgendwann ist dann der ganze Apparat kaputt.

    Nimm die Blaue Pille und du überlebts

    Bitte Vorsicht mit den blauen Pillen. :lol:

    Hallo Lanananana,

    ich würde die Realität in Erfahrung bringen.

    Ich will jetzt niemanden etwas unterstellen, doch am Telefon kann man viel erzählen, mit SMS und whatsapp-Schreiberei verhält es sich ähnlich. Auch kenne ich eure Beziehung, räumliche Situation nicht.

    Nun kann man sich allerlei einreden, parallel hoffen, beten, sich von Anderen vorwerfen lassen, daß Liebe blind macht oder oder oder.

    Doch das ändert alles nichts, im Gegenteil - du machst dich unnötig fertig, du leidest, zweifelst.

    Du willst wissen, was das für eine Krankheit ist … Du weißt es, wie sich dein Liebster verändert, wenn er getrunken hat.

    Natürlich mußt DU eine Entscheidung treffen - du für dich! - wenn du willst, daß dieses Elend ein Ende hat.

    Ich kann mich nur Anni anschließen, schalte runter, atme durch. Komme zur Ruhe und gib dir etwas Zeit.

    Hallo Lanananana,

    wenn ich bei Dir lese, beruht doch alles (noch) auf Vermutungen, er hat dir es erzählt und nun vermutest du …

    Wäre es nicht von Vorteil, herauszubekommen was Fakt ist, anstatt herumzurätseln, was wäre wenn?

    Du solltest dir im klaren sein, was DU tust, wenn es „nur ein Ausrutscher“ war oder er wieder voll auf Droge bist.

    Aussagen wie „Er sagt, dass er das nochmal Saufen braucht, um zu erkennen, dass er wirklich nicht mehr will.“ sind sehr zweifelhaft, ähnlich wie: ich verletzte mich jetzt nochmal, damit ich weiß, das es weh tut.

    Aber das ist nur eine Vermutung.

    Lies dir noch ein Mal deinen ganzen Thread durch.

    Hallo kttnlos,

    deine Mutter will, daß du ihren Vorstellungen gerecht wirst, dieses passt dir nicht. Andererseits möchtest du deine Mutter gern so, wie du sie gern hättest.

    Keiner will (kann ?) sich ändern, die Meinungen „prallen“ aufeinander.

    Als meine Mutter nicht mehr arbeitete und auch keinen Partner hatte, kam sie mir der Einsamkeit nicht zurecht, versuchte ständig sich in mein Leben einzumischen, daran teilzuhaben, überhäufte mich mit Tips und gut gemeinten Ratschlägen und hatte immer Recht. Ich versuchte zu reden, zu argumentieren – die Mutter endete immer mit dem Satz: „ Ja, aber … „ .

    Irgendwann begriff ich, daß die Wahrheit/ Realität meiner Mutter nicht die meine war. Ich hatte eine andere! Ich bemerkte, ich kann meine Mutter nicht ändern, ich kann sie nur so nehmen, wie sie ist.

    Wenn ich einer Konfrontation aus dem Weg gegen will, kann ich nur „die Klappe“ halten und versuchen, das Beste daraus zu machen. Den Frieden wahren.

    Diese ständigen kleinen Streitereien/ Machtkämpfe, bei denen es in Wirklichkeit, um nichts ging, machten auch mir zu schaffen.

    Ich möchte einfach eine freundliche, aber distanziertere Beziehung zu ihr.“ das wünschte ich mir auch. Ich distanzierte mich und ging nicht mehr auf „ihr Gerede“ ein. Auch wenn es mir schwer fiel.

    Es dauerte lange Zeit bis meine Mutter begriff, zumindest akzeptierte, akzeptieren mußte.

    Was bringt es, wenn du deiner Mutter gegenüber alles ansprichst, es versuchst (für dich) zu klären und die Situation immer schlimmer wird?

    P.S. Natürlich standen meine beiden geschriebenen Aussagen im Widerspruch, es ist wie die Wahl zwischen Rückzug und Frieden. Du kannst auch den Krieg wählen und dich weiter aufreiben.

    Nach einigen trockenen Jahren, trinkt dein Mann nun wieder - seit einem Jahr.

    Da ihr das alles schon ein Mal durchhattet, sei die Frage erlaubt, warum hat dein Mann nach einem Jahr nichts getan?

    Warum stellst du nun die Frage, ob es auch ein gutes Ende nehmen kann?

    Du kennst doch die Antwort, wenn er wieder aufhört, kann es wieder werden – nur dann.

    Aus dir spricht Verzweiflung. Doch damit wirst du nichts ändern. Das weißt du!

    Wenn er nicht erneut entzieht, etc.pp, , die Finger vom Alk läßt, wird es schlimmer werden.

    Da wird dir weder Hoffnung noch Verzweiflung helfen. Dein Mann muß etwas tun.

    Alles andere ist Verzögerungstaktik.

    Die Wahrheit wird immer die Wahrheit bleiben, auch wenn sie weh tut.

    Wenn ein Mensch so ist, wie er ist und uns es nicht gefällt, soll er so werden, sich so verhalten, daß er uns gefällt.

    Menschen verändern sich. Jeder Mensch hat seine eigene Realität, die sich im Laufe seines Lebens verändert.

    Bei manchen bringt Alkohol eine starke Veränderung hervor. Läßt man diese Droge weg, tritt eine Veränderung ein (welche auch immer). So weit die Fakten.

    Will der Mensch die Droge nicht weglassen, dann ist das so.

    Wir haben dieses zu akzeptieren, ob wir wollen oder nicht. Ob wir dem Respekt zollen, ist eine andere Frage.

    Zwang ruft meist eine heftige Gegenreaktion hervor. Oft wird mit Vernunft argumentiert, der eigenen Vernunft, mit der eigenen Realität.

    Sieht die Realität meines Gegenübers aber völlig anders aus (aus welchem Grund auch immer), können wir uns den Mund fusselig reden.

    Man kann einen Menschen also nur mit „aha-Erlebnissen“ verändern, dafür sorgen, daß er sich ändert, freiwillig.

    Eine Reaktion erzeugt eine bestimmte Gegenreaktion. Sehr gut kann man das bei Kindern oder (jungen) Tieren beobachten. Es ist ein langwieriger Prozess.

    Je älter (erfahrener) ein Mensch ist, desto länger dauert es, bestimmte Verhaltensmuster (Einstellungen, Meinungen) abzutrainieren.

    Was für den einen „normal“ erscheint, ist für andere unverständlich.

    Ja, die Mama war ja früher ganz anders, mein Mann (als er noch nicht so viel gesoffen hat) auch.

    Wir kennen alle diese Sätze. Bedenken aber selten, daß diese Veränderungen sich über Jahre, wenn nicht Jahrzehnte hinzogen.

    Die kann man nicht „so einfach“ ändern, zurücksetzen. Es braucht Zeit, viel Zeit.

    Wir versuchen alles mit Vernunft zu erklären (unserer Vernunft!), sind wir uns unsicher, beraten wir uns mit anderen Menschen, je mehr Menschen eine Meinung teilen, desto vernünftiger erscheint es.

    Eine Therapie setzt ebenfalls auf „aha-Effekte“, dem Probanden soll vermittelt werden, durch Selbsterkenntnis Veränderungen hervor zu rufen.

    Nur das funktioniert, alles andere bleibt Illusion.

    Ich muß also in „der Sprache“ meines Gegenübers sprechen, damit es/er mich versteht. Zu Tode argumentieren, bringt da wenig, wenn mein Gegenüber es nicht versteht.

    Ist das Gehirn vernebelt, wird`s zum Unterfangen.

    Mein Vater trank heftig, war er berauscht, war ein Gespräch sinnlos, in den wenigen klaren Momenten, konnten wir zwar miteinander reden, er verstand alles, war sich seines Zustandes auch völlig bewußt, doch er wollte nichts ändern – das mußte ich akzeptieren.

    Meine Mama trank nie, überhäufte mich aber permanent mit ihren Lebensweisheiten und guten Tips – welches erwachsene Kind kann das schon auf Dauer ertragen? Erst als der Abstand immer größer wurde, wuchs auch meine Toleranz, ihr gegenüber.

    Ich habe für mich begriffen, ich muß nichts aushalten und bringe ich meinem Gegenüber nicht das nötige Verständnis auf, kann ich mich selbst fertig machen oder den anderen.

    Ich kann aber auch mein Leben leben. Wenn ich keinen Kontaktabbruch wünsche, bleibt nur das Arrangement.

    Es bleibt wohl nur, die Kunst zu erlernen, es zu verstehen, damit klar zu kommen.

    Hallo Steffipeffi,

    was immer „versöhnen“ bedeutet, den „Kampf“ gegen ihn einzustellen/ ruhen zu lassen, keine Konfrontationen zu zulassen ist bestimmt eine gute Idee, lass` erstmal Ruhe einkehren – damit du zur Ruhe kommst.

    Deinen Alkoholiker wirst du nicht ändern können.

    Es nützt niemanden etwas, wenn du völlig verzweifelt, kopflos irgend etwas tust.

    Lass ihn trinken, beruhige dich.

    Besuche die Suchtberatung, die hilft ebenfalls Angehörigen. Rede in Ruhe mit deinen Eltern, besuche sie.

    Jetzt alles hinzunehmen kann eine Übergangslösung sein.


    Nur Mut.

    Zitat

    Leider bin ich schon ein totales Wrack. Ich habe noch nicht mal einen einzigen Freund! Alle hier sind seine Freunde, meine hat er nach und nach aussortiert, da ihm meine Freunde nicht passten. Über die Jahre ist der kontakt abgebrochen, viele wohnen auch weit weg. Ich habe niemanden.

    Tut mir leid das mit dem Thread, ich finde mich hier noch nicht zurecht

    Man kann alte Kontakte, Freundschaften reaktivieren.

    Ich lese aus deinen Zeilen Verzweiflung, du wünschtest es käme eine gute Fee und alles wäre gut.

    Nur ist deine Fee ein Alkoholiker.

    Ich weiß zwar nicht, wie und wo (Stadt oder Land) ihr wohnt, es gibt Beratungsstellen, mit Sicherheit gibt es auch Selbsthilfegruppen, es soll sogar möglich sein, neue Bekannte oder Freunde zu finden.

    Doch irgend jemand muß den Stein ins Rollen bringen - wer wenn nicht DU ?

    Hallo kttnlos,

    deine Mama trinkt seit Jahren nicht mehr, gut. Nur, daß sich anscheinend nicht viel veränderte.

    Sie kann dir nicht verzeihen, was auch immer, und du „verzeihst“ ihr nicht, daß sie so ist, wie sie ist.

    Dazu ist jetzt auch noch die Oma dabei (auch eine Mama, die für ihr Kind das Beste will), deine Mutter akzeptiert keinen Mediator/ Beratung … wenn ein Miteinander nicht geht und dich dieses ständige Gegeneinander krank macht, bleibt nur noch, sich zurück zu ziehen.

    Vergibt deiner Mutter und beginne neu, begrabe das Kriegsbeil. Was nützt es, wenn jeder auf seiner Position verharrt und alles nur noch schlimmer wird? Die Vergangenheit kann man nicht mehr ändern.

    Gestalte die Gegenwart, versuche eine gute Grundlage für die Zukunft zu schaffen.

    Natürlich gibt der Klügere nach.

    Auch mit meiner Mama war es nicht immer einfach, doch wir arrangierten uns und profitierten beide.

    Nun ist sie tot.

    Obwohl wir uns in Upsidedown `s Thread befinden, die sicherlich sehr dankbar ist, für die vielen Anregungen, trifft doch vieles auch auf ihre Beziehung zu.


    Steffipeffi,

    mache dir einen Plan, damit fängst du an. Beantworte dir deine Fragen, berate dich mit Freunden. Alle anderen Möglichkeiten erwähnte ich bereits.

    Aber beginne, sonst wirst du zum totalem Wrack.

    Hallo Sternchen,

    so wie dir es gerade geht, ging es wohl allen in der ersten alkoholfreien Zeit. Plötzlich hat man mehr Zeit, die Tage erscheinen länger und man verschwendet viele Gedanken an Alkohol "... was wäre wenn .. " .

    Das läßt mit der Zeit nach, habe ein bisschen mehr Vertrauen zu dir selbst.

    Wie oft wünschtest du dir, nicht mehr zu trinken? Jetzt macht du genau das und hast alle Zeit der Welt, einen klaren Kopf und kannst Dinge tun, die du vorher immer wieder verschoben hast.

    Jetzt kannst du all das machen. Beginne einfach, du wirst jede Menge entdecken. Freunde besuchen, Frühlingsputz, aufräumen, Buch lesen ....

    Schönen Ostermontag

    Ich muß mit mir offen und ehrlich umgehen.

    Es gibt viele Menschen, die vieles nicht verstehen, doch bin ich weder Prediger noch Bekehrer, ich muß auch nicht, um Verständnis bitten.

    Sie müssen es nur respektieren, ob sie es akzeptieren überlasse ich ihnen.

    Je mehr man eine Sache aufbauscht, desto größer wird sie.

    Alkoholfrei ist für mich mittlerweile zur Normalität geworden.

    Ich muß nicht mit jedem (!) darüber reden, mit Freunden, Familie, klar redet man auch über Alkohol, der eine versteht es, der andere nicht.

    Ich habe für mich erkannt, daß ich ein Problem mit Alkohol hatte.