Guten Abend Boss,
ich möchte gerne zu dieser Vorgehensweise etwas schreiben.
Dann hole ich meine Liste mit den positiven Dingen hervor und die mit den Gründen, weshalb ich nicht mehr trinken will.
Ich frage mich für wen? Willst Du damit Dein Suchthirn überzeugen? Das geht nicht, da es ja um seine Existenz geht.
Dich selbst? Ich denke nicht. Denn Du hast das ganze schon längst durchdacht (spätestens als Du die Liste angefertigt hast).
Als ich den Satz von Dir gelesen habe, dachte ich mir, dass das ein Grund sein könnte, wieso die Suchtgedanken noch öfters auftauchen.
Beispiel. Wenn ich z. B. auf einer Verbrauchermesse bin und ich komme an einem Stand vorbei, wo ich vom Betreiber angesprochen werde.
Er fragt:"Darf ich ihnen dies oder das zeigen?"
Wenn ich sage "Nein".
Er: "Aber wieso? Ich möchte doch nur..."
Ich: "Nein. Einen schönen Tag noch."
Gespräch (im übertragenen Sinn "Suchtgedanke") vorbei.
Wenn ich aber sage:" Ich habe keine Zeit jetzt."
Er: "Nur kurz, es geht nicht lange".
Ich argumentiere: "Ich habe aber schon ein ähnliches Gerät."
Er: "Aber dieses ist viel besser und ich machen einen guten Preis..." blablabla
Wenn ich also eine Liste von Gründen auspacken würde und anfangen sie dieser Person vorzutragen, wird sie immer weiter einhaken und versuchen mich zu überzeugen.
Zum Schluss legt sie mich dann auf Wiedervorlage, um immer wieder anzuklopfen und es weiter zu versuchen. (Wiederholte Suchtgedanken)
Also. Langer Rede, kurzer Sinn. Spar Dir die Liste. "Nein. Ich trinke nicht und ich weiß wieso."
Danach nur noch "Nein". "Nein". "Verp... Dich." hilft auch ganz gut. Da es in meinem Kopf ist, kann ich auch ausfällig werden. Hat mir Spaß gemacht.
Das hat bei mir sehr schnell geholfen.