Beiträge von Alex_aufdemweg

    den unterbewusst wahrgenommenen Spass von vorher dazu addieren

    Danke für den Versuch es zu erklären. Also wird sozusagen das sich Übergeben als Auslöser genommen und dann anstatt zu sehen, was gerade ist, der Faden zurück zum Saufen davor gesponnen?

    Wie: "Da liegt er jetzt überfahren, aber vorher ist er glücklich bei rot über die Ampel gelaufen. Das will ich auch."

    OK, damit ist eine Erklärung gefunden. Auch wenn mein eigenes Hirn so nicht funktioniert. Da bin ich gerade froh drum. Ich sehe den K...enden und das will ich nicht haben.

    Ich bekam zufällig mit das neben ihr einer gekotzt hat.

    Saufhirn ist krass angesprungen, in etwa so: Sie können und saufen dort, du nicht!!

    :/ Wie unlogisch. Aber das war ja bei dir schön öfters. War da nicht mal der mit den blutunterlaufenen Augen, der dich zum Saufen getriggert hat?

    Das ist echt außergewöhnlich. Ich verstehe es nicht. Aber ich muss ja nicht alles verstehen. Vielleicht hast du ja die zündende Erklärung für mich.

    Freibrause für alle

    Ich hätte gerne lieber etwas gescheites zum Essen. :saint:

    Glückwunsch zum zweiten Monat.

    Wie laufen deine Tage derzeit? Hat sich irgend etwas verändert? Außer der Kaffee, was schon echt gut ist.

    In einem Monat melden ist ein bisschen dürftig. Also, wäre es für mich und meine Abstinenz. Liest du passiv hier mit? Oder was treibst du so?

    Guten Abend Mexnet Marinero,

    wie geht es dir denn jetzt so? Deine Überschrift lässt vermuten, dass es dir (noch) ordentlich schwer fällt.

    DAS MACHT MIR MUT !!!

    Dann macht es dir vielleicht gleich noch viel mehr Mut zu erfahren, dass sehr viele hier nicht leiden. Zumindest nicht, weil sie nicht trinken müssen.

    Aber es ist immer besser für sich zu sprechen. Ich bin sehr glücklich, dass ich nicht mehr trinken muss. Es wird irgendwann sehr einfach. Dann ist die Kunst dran zu bleiben und nicht zu vergessen.

    Also. Du musst nicht dauerhaft leiden.

    Was mich zurück zu meiner Frage bringt. Wie geht es dir gerade?

    Hier kannst du mal rein schauen. Ob du davon schon etwas umgesetzt hast.

    Das Forenteam
    17. Mai 2021 um 16:40

    Willkommen hier.

    habe ich zu Hause das NEIN schon mal geübt.

    Das kann ich gut nachvollziehen. Als ich das erste mal beim Griechen war und er mit dem Ouzo ankam habe ich anscheinend mein "Nein" etwas zu, ich würde mal sagen enthusiastisch, ausgerufen.
    Jedenfalls haben alle große Augen bekommen. ^^ Mein Kleiner erzählt mir heute noch gerne die Geschichte.

    Das nächste Mal habe ich direkt schon vorher abgeklärt, dass ich stattdessen gerne einen Espresso möchte. Das funktioniert sehr gut.

    Es ist so, dass es für Menschen die kein Problem mit Alkohol haben, nicht wirklich interessant ist, was ich trinke. Das Trinken an sich hat da keinen hohen Stellenwert. Aus dem Grund reicht auch ein ganz einfaches "Nein".
    Du kannst ja gleich hintenan fragen, was es denn sonst noch so gibt. Das bringt die Gedanken gleich auf etwas anderes.

    Wünsche dir einen guten Start. 🍀

    ps. Wie ist es denn beim Grillen gelaufen?

    Einfach normal ohne Alkohol weitermachen. Das dachte ich auch, als ich aufgehört habe. Aber so funktioniert das nicht auf Dauer.

    Vielleicht definiert jeder "ein bisschen soziales Leben" anders. Eine große Familienfeier ist für mich nicht ein "bisschen".

    Du bist am Anfang des ersten Jahres.

    Wenn es dir z. B. schwer fällt sich mit angetrunkenen zu unterhalten, bist du schon lange fehl am Platz.

    Immerhin gehst du "irgendwann" aus der Situation raus. Aber da bist du dann schon drin gewesen. Besonders am Anfang ist das zu meiden. Denn du nimmst jedes Mal etwas mit.

    Die Nummer mit dem Sekt ist Futter für das Suchthirn. Nix passiert. Geht doch. usw.

    Na ja. Jetzt habe ich es geschrieben. Damit ist es für mich durch. Viel Glück.

    Ich ziehe für mich gerade die Notbremse!

    Ich habe es gelesen. Es ist gut. Das ist das Einzige was du tun kannst.

    Der Tiefpunkt ist für jeden Menschen individuell.

    dass ein Alkoholiker aufhört?

    Ich bin ein Alkoholiker und habe viel früher aufgehört. Aus dem Grund schreibe ich auch bei jedem "Menschen". Alkoholiker können, wie alle anderen Menschen nicht über einen Kamm geschert werden.

    Ich kenne auch Alkoholiker für die der Tiefpunkt erst 2 Meter unter der Erde erreicht war. Die Grenze ist für jeden anders.

    Es ist tragisch. Aber es ist so.

    so die KI

    So auch ich. Das wird ja nicht umsonst so genannt .

    Habe mich damit jetzt nicht mehr beschäftigt. Einmal hat gereicht.

    Es gibt sehr viel anderes zu trinken. Allerdings hat das "Trinken" irgendwann auch nicht mehr so einen hohen Stellenwert. Ich trinke etwas wenn ich Durst habe.

    Meistens dann Sprudel und wenn es kühler ist gerne Tee.

    Anfangs habe ich aber auch alles durchprobiert. War erstaunt wie viel unterschiedliche Geschmäcker es doch gibt. Kannte nur Biergeschmack und Kaffee. ;) Ja ok, natürlich auch Tee oder Sprudel über den Tag.

    Kann man die z.B. Fassbrause nicht in ein Glas geben?

    Wenn ich mich recht erinnere habe ich mal von einem Sohn eine geschenkt bekommen. Er meinte aber schon, dass er sie trinken würde, wenn es nichts wäre. Ich habe probiert und sie hat total malzig geschmeckt. Was mich sofort stark an Bier erinnert hat. Aus dem Grund hat er dann den Rest getrunken.

    Da würde in ein anderes Glas umfüllen jetzt nicht viel nützen. Der Geschmack war Bier zu ähnlich.

    Also trocken werden und bleiben ist nicht leicht,

    Wenn du es dir so schwer machst nicht. Für mich ist es nicht schwer.

    Da ich nie wieder trinken werde, ist es auch egal was für ein Tag heute ist.

    Wenn ich mir fünfmal sage "es ist ein normaler Tag", dann glaube ich es auch nicht mehr. Das ist wie "Denke nicht an den rosa Elefanten".

    Im Prinzip hast du die fünfmal gesagt, dass ein besonderer Tag ist.

    Ich sitze ja jetzt gerade auch nicht auf der Couch und erzähle mir, dass ein normaler Tag ist. Das wäre unlogisch. Und wozu sollte ich mir das erzählen?

    sonst gäbe es ja nicht Therapien und Selbsthilfe etc.

    Tatsächlich habe ich mich schon öfters gefragt, ob das nicht sogar von manchen als Ausrede, dass es schwer ist, genommen werden kann. Jetzt brauche ich mich das nicht mehr fragen. Das es so ist, lese ich gerade bei dir.

    "Wenn es so viel Unterstützung gibt, muss es ja schwer sein."

    Sieh es mal so. Millionen Kinder müssen in die Grundschule. Wirklich ALLE. Dennoch ist es dort nicht wirklich schwer. (Das kommt ggfs. dann später ;))