Beiträge von Alex_aufdemweg

    weil es früher gereicht hat einen versoffenen abend irgendwo zu verbringen. das reicht mir halt jetzt nicht mehr

    Das kenne ich. Bevor von der anderen Seite nichts kommt, bleibe ich lieber allein. Davor habe halt ich geredet. Gerne mal jeden Abend das gleiche. :oops:

    bin oft auch ganz gerne alleine

    Dito

    weinabteilungen im supermarkt mag ich immer noch nicht

    Bei mir sind es jetzt gut über zwei Jahre und ich bin zu dem Schluss gekommen, dass ich die nie mögen werde. Wozu auch?

    Herzlichen Glückwunsch zu Deinen 7 Monaten und den vielen Veränderungen in deinem Leben. :thumbup:

    Ich beschäftige mich momentan viel mir dem Gesetz der Anziehung, positiven Glaubenssätzen und Affirmationen.

    Dazu könnte ich einen Roman schreiben. 😉

    Kurz zusammengefasst. Bei mir klappt das volle Kanne.

    Das mit der Anziehung kam dann von selbst. Besser als ich zu träumen gewagt hätte.

    Das mit den Glaubenssätzen, ist Arbeit gewesen. Und da bin ich noch lange nicht fertig.

    Bei den Affirmationen habe ich mir täglich eine rausgesucht. Sie über den Tag aber eigentlich immer vergessen. 🤫

    Das mit den Glaubenssätzen ist für mich, als Alkoholiker, extrem wichtig gewesen.

    Abstinenz ist stabil und bereitet mir keine Schwierigkeiten, was mich sehr freut.

    Das ist gut. Bei mir hat es nach 1 1/2 Jahren plötzlich zugeschlagen. Musste direkt gegensteuern. Bloß nie vergessen, dass wir Alkoholiker sind.

    Viel Glück mit der Klinik.

    Liebe verlangt doch nach Ausdruck, oder?

    Mal meine weibliche Meinung dazu. ;) Sicher tut sie das. Liebe drückt sich in vielem aus. Und das sollte sie auch.

    Aber in manchem auch nicht.

    Wenn ich getrunken habe, dann nicht, weil ich nicht geliebt habe oder irgendwem weh tun wollte. Sondern, weil ich trinken musste. Das hatte einfach gar nichts mit Liebe zu tun.

    Das war für mich wie Atmen. Ich kann doch aus Liebe nicht aufhören zu atmen.

    Ja, das ist sehr traurig. Es hat mich auch nicht glücklich gemacht. Ich habe mich ja nicht "glücklich" getrunken. Im Gegenteil. Mir ging es immer schlechter. Es musste einfach sein.

    Wenn mich einer gefragt hat, habe ich mir hundert Gründe ausgedacht. Und die Hälfte habe ich dann selbst geglaubt.

    tiefenpsychologische Psychotherapie

    Guten Morgen. Die habe ich zuerst gemacht. Danach die Verhaltenstherapie.

    Ich glaube heute, andersherum hätte es mehr gebracht. Erst die Abgrenzung lernen und dann ins Eingemachte gehen.

    Habe meinen Stiefvater vor vielleicht 15 Jahren das letzte Mal gesehen und weiß nicht, wo er ist. Und das ist gut so.

    Ich glaube, das sind aber andere Voraussetzungen. Jedenfalls würde ich Dir die andere Reihenfolge empfehlen. Tiefenpsychologie dauert länger und greift nicht so schnell. Kann erstmal sehr unangenehm werden. Aus dem Grund finde ich eine stabile Abgrenzung dafür erforderlich.

    Danke Dagmar Dein Beispiel zeigt mir wieder, wie schnell so ein Trigger mit heim genommen ist.

    Ich habe festgestellt, dass manches ewig bleibt. Mein Betriebsfest ist jetzt bald zwei Jahre her. Und das erste, wenn ich daran zurückdenke ist, als mir eine Kollegin ihre Weinflasche direkt, offen vor die Nase gestellt hat. Das war dann auch der Moment des "Abseilens".

    Die zweite Erinnerung sind die drei Fuhren Eis dort. Die ist ganz ok.

    Ich versuch in meinem Kopf Bilder zu malen, wie ich morgen früh gut gelaunt, fröhlich und ohne Kater aufstehe und was ich wohl heute in einem Jahr mache... Vielleicht hilft das ja was.

    Das Gute ist, dieses Mal sind es keine Wunschträume. Nüchtern, alles erreichbare Ziele.

    Bald musst Du nicht mehr "standhalten", sondern willst nicht mehr trinken. Dann wird es auch nochmal entspannter.

    dass man zu viel trinken kann und damit wieder Mineralien aus dem Körper spült

    Ach ja. Das wollte ich auch schreiben. Aber Du weißt es ja schon. Habe anfangs die gleichen Mengen getrunken, wie Du. Dauerte ein bisschen, bis mein Hirn kapiert hat, dass die Trinkerei nichts mehr nützt. :)

    Das hört später von selbst auf. Und bis dahin. Trinke, wenn Du Durst hast. :thumbup:

    Eine Hypertone Krise würdest Du merken. Zu hohen Blutdruck merkt man oft leider nicht und rennt damit viel zu lange rum.

    Wurde der Zuckermangel über deine Blutwerte bestimmt

    Habe ein Blutzuckermessgerät. Allerdings sind die Streifen schon wieder abgelaufen. Die halten bedauerlicherweise nicht lange.

    Ich habe mich schwach und zittrig gefühlt. Dann Zucker rein und innerhalb von Minuten war es wieder ok. Äußert sich auch durch Unruhe, bis hin zu Aggressivität.

    Wenn ich richtig Hunger habe, werde ich ungenießbar. Das geht vielen so.

    Voll gut, dass Du etwas gegessen hast. :thumbup:

    Momentan ist das aber eh‘ reines Wunschdenken. Ich habe mich letztens ertappt, viel zu lange eine Alkoholreklame angeguckt zu haben. Aber vielleicht süße Zukunftsmusik.

    Ja, das ist schwer auseinanderzuhalten. Die Trigger lösen später praktisch nichts mehr aus. Können sie aber, aus welchem Grund man vorsichtig bleiben sollte.

    Ich kann Dir sagen, dass ich durch den ganzen Laden laufen kann und hinterher ist mir nicht eine Flasche aufgefallen. Weil es nichts für mich ist. Ich weiß ja auch nicht, ob die Windeln gerade im Sonderangebot sind.

    Was ich nicht mache ist, mich in nasse Gesellschaft begeben. Dann triggert es zu sehr und dann könnte es "zünden". Ich denke, es ist die Anzahl und/oder die Intensität der Trigger, die dazu führen können. Ach ja. Anfangs ist es sehr ratsam, sich keine Alkoholreklamen anzuschauen. Zumindest nur, bis man sie als solche erkannt hat. Inzwischen schaue ich automatisch keine mehr an. Wozu auch? Siehe "Windelbeispiel".

    In der ersten Zeit der Abstinenz hatte ich Probleme mit ein bisschen Zuckermangel.

    Du solltest auf alle Fälle etwas essen. Wenn ich beim San-Dienst, oder als Ersthelfer im Geschäft, eine Person mit Kreislauf habe, ist meine erste Frage, wann das letzte Mal was gegessen wurde.

    Kann bei jedem vorkommen, dass das auf den Kreislauf geht. Es ist nicht jeder Tag gleich.

    Hatte zu der Zeit immer Traubenzucker dabei. Nach ca. drei Monaten war es dann durch. Jetzt mache ich sogar wieder Intervallfasten. Auch, nachdem es dann eher wieder zu viel Zucker wurde. :saint:

    Mein Körper war anfangs noch Zuckerzufuhr durch Alkohol gewöhnt. Also immer ausreichend essen!

    Würde sehr gerne was Gesundes und Frisches essen

    Also, im Notfall lieber was Ungesundes essen, als nichts.