Beiträge von Hera

    Hi!

    Du hast ja vielleicht früher (so war's bei mir zumindest) Problematiken weg- oder leichter getrunken? Wenn man endlich wieder permanent klar denken kann, hat man ja eine ganz andere Sichtweise. Aber ich handle jetzt auch viel langsamer, in manchen Situationen, nicht mehr so emotional oder überstürzt. Das stürzt dann viel krasser auf mich ein, dafür sind die Ergebnisse, auf die ich komme, langfristig viel besser 😉 weil nüchtern überlegt.

    Grüße

    Da hilft Vitamin D tatsächlich.

    Das sollen auch depressive Menschen nehmen, vor Allem in der dunklen Jahreszeit. Ich mach das auch.

    Schilddrüse kannst du noch checken lassen, ist beim normalen Blutbild leider nicht dabei.

    Gruß, Hera

    Guten Morgen Stefan, willkommen!

    Du musst dein Problem auch gar nicht thematisieren, wem du davon erzählst, ist dein Ding. Ich dachte auch, ich MUSS mich irgendwann meiner Familie öffnen und hab mich damit zusätzlich unter Druck gesetzt. Und weißt du was? Es fragt gar keiner mehr. Ich hab zu Beginn gesagt, ich trink nicht mehr, weil ich abnehmen möchte und es mir sowieso nicht gut tut.

    Ende der Geschichte.

    Wenn ich zu meiner SHG gehe, geh ich in's Yoga, das ist die einzige Unwahrheit, die ich meinen Kindern erzähle.

    Die sind noch zu jung. Mein Mann unterstützt mich bei allem, das ist das Wichtigste.

    Du machst das schon richtig.

    Dein Bruder muss selber auf den Trichter kommen, du darfst das nicht zu deiner Baustelle machen.

    Liebe Grüße,

    Hera*

    Du bist am Gesunden und Heilung braucht Zeit. Deine Bereitschaft ist da und du denkst viel nach. Aber halt dich nicht mit unwiederbringlichen Dingen auf, das macht deinen Weg im Moment sonst holprig und hindert dich daran, dich auf's Wesentliche zu konzentrieren. Nach vorne gucken und zwar öfter als zurückblicken.

    Mir geht es oft besser, wenn ich solche Dinge in meiner realen Shg erzählen kann, weiß nicht, ob sowas etwas für dich wäre?

    Da braucht es oft nicht mal eine Antwort. Aber das Erzählen befreit mich.

    Hera*

    Hi Uwe,

    bei mir kommt auch immer wieder was hoch, mir fallen Dinge ein, die ich dann manchmal schnell ausblenden muss.

    Gespräche mit meinem Mann darüber tun mir immer gut. Er sagt, daß das nicht ich war und er weiß, daß es eine Krankheit ist und kann es zum Glück auch rückblickend so betrachten. Da bin ich unendlich dankbar für.

    Bei meinen Kindern ist es so, daß ich irgendwann, wenn sie etwas älter sind, unbedingt darüber reden möchte.

    Sie sind im Moment einfach froh, daß ich fast überall wieder mit dabei, nicht mehr ständig genervt und müde bin und kuscheln wieder gern mit mir.

    Mehr als ein nüchternes Leben vorleben, kann ich nicht tun. Aber das ist okay.

    Der Rest besteht daraus, Gedanken, Stress und auch Sorgen zuzulassen, ohne sie wegzusaufen, den Alltag nüchtern zu genießen und mich über die neue Energie zu freuen. Freu dich darauf!

    Hi!

    Hast du den Notfallkoffer auf dem Schirm?

    Was könnte dich am Besten ablenken?

    Die Therapie in Angriff zu nehmen, scheint der richtige Weg zu sein, finde ich.

    Bei dir kommen ja mehrere Dinge zusammen. Und mit so einem Druck und den vielen Baustellen, bist vielleicht eh nicht wirklich bei der Sache?

    Hi Ely,

    ich fühl mich in meiner Gruppe sehr wohl.

    Hatte mehrere auf meinem Zettel von der Suchtberatung, aber die erste hat gleich gepasst. Bin so nett aufgenommen worden und kann leider nur alle 14 Tage, weil mein Mann schichtet. Das fehlt mir dann manchmal. Aber wenn was ist, hab ich Nummern bekommen und kann mich immer melden. Das ist gut für meinen Notfallkoffer.

    Und von den alten Hasen nehm ich echt viel mit 💚

    Auch meine kleine Schwester und ich mussten meinen Vater stets "schonen".

    Er ist müde, er hat Kopfweh, ihm geht es nicht so gut...

    Wir sind mit unseren Problem aber weder zu ihm, noch zu meiner Mutter. Das ist bis heute so geblieben. Wir erzählen sie uns nur gegenseitig.

    Denn wir wollten auch unsere Mutter nicht stressen, sie hatte genug am Hals und eine mords Last auf ihren Schultern. Umarmt hat sie uns aber auch nie.

    Ich erinner mich noch ganz genau, ich war 9, als mir bewusst wurde, daß da was nicht stimmt. Benennen konnte ich es erst viel später: Depressionen und Alkohol, gepaart mit Existenzangst.

    Und später hab ich mich in den beiden ersten Punkten wieder gefunden.

    Also so ging ich damit um. Schlecht.