Oh, da wollten sich gleich zwei Mods um dich kümmern, hat sich überschnitten, sorry.
Beiträge von Hera
-
-
Hi, warum ziehst du eine ambulante Therapie in Erwägung, wenn ich fragen darf?
-
Stabil
Du kamst mir plötzlich in den Sinn und da dachte ich, ich frag mal nach. Schön, dass es dir gut geht! -
Hi Lichtknuepfer, alles gut bei dir?
-
Seit ich trocken bin musste ich auch schon Verluste erleiden und hatte wirklich harte Zeiten. Aber weißt du was? Die Trauer war echter, sie war da, weil ich sie zugelassen habe. Ich hab sie nicht weggedrückt bzw. weggespült wie früher. Und ich bin jedes Mal stärker aus der Situation raus.
-
Das darfst du auch sein. Aber Trauer und Wut sind keine guten Begleiter, du weißt ja: hungry, ANGRY, lonely, tired.
Zumindest ist jetzt ein Stressor weg, du hattest dich ja dort nicht wohlgefühlt. Abends werden negative Gefühle oft schlimmer, morgen sieht es hoffentlich schon anders (in dir) aus.
-
Du bist mit deinen Gedanken schon wieder zuhause, was?
Hi auch von mir und stark, dass du das angehst. Ich war nicht im Krankenhaus, wurde von meinem Hausarzt begleitet, aber wenn keiner mit dir spricht, frag einfach. Und wenn jemand blöd zu dir ist, weiß er nicht, um was es hier geht.
Liebe Grüße,
Hera
-
Ja, wäre schon toll, wenn es da einen Reset-Knopf geben würde, der alles löscht, an das ich mich nicht erinnern möchte. Ich würde den auch drücken.
Ich habe in meinem Tagebuch geschrieben, dass die Vergangenheit ein Teil von mit ist, so wie bei jedem anderen Menschen auch und ich behaupte, dass viele Leute rückwirkend Dinge anders machen würden. Das Kapitel Alkohol hat mir auch viel geraubt, vor allem wertvolle Zeit. Ich bin meine berufliche Zukunft 2.0 auch erst angegangen, als ich abstinent war, wäre natürlich toll, wenn ich jetzt erst 35 wäre - bin ich aber nicht.
Ich guck so oft es geht nach vorne, funktioniert nicht immer, aber je mehr Seiten sich nach meinem Alkoholkapitel füllen, desto weiter muss ich zurückblättern. Fühlt sich gut an.
Das wird.
Grüße, Hera
-
Hallo Nora und willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe!
Leider ist es so, dass sich viele Geschichten der Angehörigen bei uns im Forum ähneln.
Für den Austausch mit den anderen Teilnehmern klicke den folgenden Link an:
https://alkoholiker-forum.de/bewerben/
Anklicken und kurz etwas dazu schreiben.
Wir werden Dich dann freischalten und Dein Thema in "Erste Schritte für Angehörige" verschieben.
Lieber Gruß,
Hera
-
Hi und gut, dass du wieder von dir hören lässt.
Mein Beileid zum Tod deiner Mutter, solche Schicksalsschläge sind schwer, aber auch nüchtern zu meistern. Hier ist eigentlich immer jemand online, tausch dich aus, auch oder vor allem, wenn dich irgendwas belastet. Hast du dir die Grundbausteine durchgelesen?
-
Ja es geht mir besser, aber ich möchte auch nicht gerade für die „Neuen „ den Eindruck erwecken, dass das alles so einfach ist.
Das ist so wichtig, danke, dass du es hier aufschreibst.
-
Ja, meine ich. Das Thema kommt immer wieder auf und stört mich schon länger. Auch gerade heute wieder. Der Thread heißt Fragen an einen Alkoholiker, scheint aber ständig dahin zu driften dass Alkoholiker die Cos in die Schranken weisen und "therapieren".
Ich schreibe kaum bei den Cos, lese aber.
Wenn sich jemand im Trennungsprozess oder kurz nach einer Trennung befindet, geht es ihm ja sowieso schon schlecht. Um sich da nicht total in das Vergangene zu verrennen, sich zu fragen, warum das alles passieren konnte usw. gibt es immer diese eine Antwort, dass es die Sucht ist und dass ein Nicht-Süchtiger diese - zum Glück - nicht versteht. Sucht steht leider über allem.
Daher kommt vermutlich recht schnell der eine oder andere Vorschlag, sich auf sich selbst zu konzentrieren, quasi, um dem-/ derjenigen zu helfen, nach vorne zuschauen und (erstmal) nicht zurück.
Ich würde als Co wahrscheinlich auch das Suchtsystem verstehen wollen.
Aber die Aufarbeitung kommt dann natürlich trotzdem irgendwann, ist bei Alkoholikern ja auch so. Ich denke auch manchmal: "Oh nein, geh bitte nicht zurück!", wenn dann zum Beispiel diese Fragen und Selbstvorwürfe kommen, ob der Co schuld an der Misere ist oder den Kindern den Vater nimmt. Das ist er aber nicht - also rein auf den Alkoholismus bezogen. Was sonst schief gelaufen ist, kann ich ja nicht beurteilen.
Ich hoffe, ich konnte das einigermaßen nachvollziehbar rüberbringen. Ist aber MEINE Meinung zu der Thematik.
Grüße!
-
Frohes halbes Jahr!
-
Und ich weiß das ist jetzt sehr konfrontativ, aber es wimmelt mir hier zu sehr von Männern die uns (Co)Frauen die Welt erklären möchten.
Meinest du männliche Alkoholiker, die Co-Frauen die Welt erklären? Ungefragt?
-
Mir war lange, bevor ich aufgehört habe bewusst, dass ich Alkoholikerin bin und wollte lange Zeit auch nichts ändern, weil ich dachte, ich schaffe das sowieso nicht, nie wieder zu trinken. Ich konnte mir ein Leben ohne Alkohol das gar nicht mehr vorstellen. Aber glücklich? Nein, das war ich nie. Ich wurde immer unglücklicher.
-
Und, wenn du die Zeit findest, neben dem vielen Lesen - mich würde interessieren, ob du das erste Mal versuchst, mit dem Trinken aufzuhören.
Grüße,
Hera
-
Kann man denn auch 100% einsichtig sein und trotzdem nichts ändern wollen? Kann man als nasser einsichtiger Alkoholiker glücklich sein?Meinst du mit Einsicht, sich einzugestehen Alkoholiker zu sein?
-
Hallo Mexnet Marinero,
du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet, du kannst nun überall schreiben, jedoch in den nächsten 4 Wochen bitte nicht bei den neuen Usern. Diese kannst du an den "orangeroten" Namen erkennen.
Ich wünsche dir einen guten und hilfreichen Austausch,
Hera
-
Danke für deine ehrliche Antwort.
Wir unterstützen keine kalten oder ärztlich unbegleiteten Entzüge, aufgrund der (Lebens-)Gefahr, die diese mit sich bringen können, deshalb fragen wir an dieser Stelle immer nach, um darauf hinzuweisen.
Im Forum kannst du Unterstützung auf deinem Weg in ein abstinentes Leben finden.
Hier ist der Link zur Freischaltung für den offenen Bereich:
https://alkoholiker-forum.de/bewerben/
Bitte anklicken und ganz kurz etwas dazu schreiben - "Bitte freischalten" genügt.
Danach werden wir Dein Thema zu "Erste Schritte für Alkoholiker" verschieben.
-
Hallo und willkommen Mexnet, gut, dass du hierher gefunden hast.
Du bezeichnest dich als Alkoholiker und hast seit sieben Tagen nichts getrunken. Das sind die Grundvoraussetzungen, um dich hier zu bewerben. Vorab noch ein paar Fragen:
Strebst du eine lebenslange Abstinenz an? Und wie hast du entzogen? Unter ärztlicher Begleitung?
Grüße, Hera