Beiträge von Anneliese

Willkommen in unserem Forum: Bitte stellt euch zuerst bitte kurz im Vorstellungsbereich vor, damit wir sehen können, wer sich unserer Onlineselbsthilfegruppe anschließen möchte. Unsere Onlineselbsthilfegruppe ist weiterhin in zwei Bereiche unterteilt. Einmal der offene Bereich und einmal der geschützter Bereich. Nach der Vorstellung könnt ihr dann für die offenen Bereiche freigeschaltet werden. Die geschützten Bereiche sind für Mitglieder gedacht, die sich hier langfristig und intensiv mit ihrem Leben auseinandersetzen möchten. Die Freischaltung für den geschützten Bereich kann nach frühstens 4 Wochen erfolgen. Um aufgenommen zu werden, solltest du dich zuerst Vorstellen und später dich bewerben und um Aufnahme bitten. Der Austausch lebt von der Ernsthaftigkeit und der Aktivität, mit der die User ihr jeweiliges Problem angehen . Deshalb haben wir dieses Verfahren gewählt, wir werden dann im Team entscheiden. Wir wünschen euch einen guten und hilfreichen Austausch bei und mit uns.

    Liebe Monica,

    gut, dass Du hier bist! Du machst das alles schon so lange mit, also nimm Dir jetzt die Zeit Dich hier auszutauschen, bei anderen mitzulesen und Dich selbst gedanklich zu sortieren.

    Ja, es ist schwer!

    Aber es ist nicht zu spät!

    LG

    Hallo Anneliese,

    als ich noch trank, führte ich ein Parallel-Leben, ….

    ….

    Gib dir etwas Zeit, vergeude keine Zeit mit den Gedanken „was wäre wenn“.

    …..

    Danke für Deine Worte.


    Ja, wenn man trinkt, lebt man sicher auch in einer Art Blase.


    Genau das versuche ich - mir Zeit zu geben. Ich denke eher wenig an „was wäre wenn“. Heute haben mich verdrängte Gefühle und belastende Situationen eingeholt. Ich konnte das Glück zulassen und bin daher emotional völlig platt. Aber nur so geht es - langsam - weiter.

    Hallo zusammen,

    ich hab länger nichts mehr geschrieben, bin aber noch da. Und „es“ hat mich mal wieder erwischt…


    Damit meine ich, dass die alten Gefühle hochkommen, denen ich ausgesetzt war, als ich noch mit ihm zusammen war. Hoffnung, Enttäuschung, Frust, Hilflosigkeit, Verstehen-wollen, Machtlosigkeit, Nicht-weiter-wissen, …


    Man führt als Co bzw. Partner so ein verdammt hartes Parallel-Leben :!:


    Es fühlt sich gerade alles schlimm an….

    Ich bin nur froh, dass es alte Gefühle sind, die verarbeitet werden wollen.

    Dass keine neuen mehr dazukommen

    ?(

    Seit unserer Trennung von 2,5 Wochen habe ich mir jeden Tag meine Gedanken und Gefühle aufgeschrieben damit ich im Zweifel immer mal wieder zurückblättern kann und sehe wie es mir ging.

    Tu das. Das ist eine sehr gute Idee! Ich lese hier im Forum auch immer mal wieder, was ich selbst hier geschrieben habe. Es hilft mir dabei die unglücklichen Zeiten realistisch einzuordnen und mir zu sagen, dass die Trennung für mich richtig und wichtig ist.

    Wünsche Dir viel Kraft!

    @mollyfish:

    Dank Dir.

    Es war gut „durchzuhängen“, es zuzulassen. Das ging auch den ganzen Samstag nicht wieder weg und wird auch wiederkommen. Ich wünsche Dir auch viel Kraft und Durchhalten. Damit meine ich nicht nur die Trennung durchzuziehen und alles was notwendig ist zu klären, sondern eben auch mit Geduld und Zeit alles zu verarbeiten. Puh… Das ist auch meine Aufgabe! Heute habe ich Therapie, das wird auch helfen,

    Guten Morgen zusammen!

    Mit geht es nicht gut ?( Sitze gerade weinend im Bett.

    Ich habe wieder so schlecht geträumt, von meinem Ex, von belastenden Situationen, …

    Gestern war auch schon kein guter Tag, hab‘s aber mit Roman lesen teilweise weggeschoben.


    Ich denke an ihn, mache mir Sorgen, würde gern wissen, wie es ihm geht.

    Würde gern einfach mal wieder mit ihm normal reden - wie früher. Nur - das geht halt nicht. Wüßte auch nicht über was konkret.

    Außerdem habe ICH drauf gedrängt, dass er sich nicht meldet (was er seit 1 Woche auch nicht tut). Da kann ich mich jetzt nicht einfach bei ihm melden.

    Im Zweifelsfall gibt es eh nichts Neues. Was sein Trinkverhalten betrifft eh nicht. Und was die Firma angeht - das will ich auch nicht wirklich hören.

    Ich weiß also ehrlich gesagt, gar nicht genau, WAS ich hören will. Einfach IHN.

    Ach Scheiße. Ich bin einfach traurig und - ja - ich mache mir Sorgen. :|


    Vielleicht ist es doch gar nicht gut, dass ich hier so viel lese, weil es meine Sorgen antickt, bestärkt?

    Vielleicht aber auch doch.

    Ich weiß, dass ich mir auch Zeit geben muß traurig zu sein. Fühlt sich halt nicht gut an.

    Aber ich bin eh schon sehr schnell viele Schritte nach vorne gegangen und muß jetzt wahrscheinlich mal stoppen und das Ganze verarbeiten…


    Ach ja…

    Ich schicke Euch allen meine Gedanken und Kraft fürs Wochenende

    ich merke, dass ich hier immer wieder im forum bin, um mich selbst darin zu bestärken, dass es richtig und okay ist, jetzt meinen weg alleine zu gehen…

    puh…

    das macht mich traurig.

    ich fühle mich aber auch erleichtert.


    und ich WEISS, da kommt was neues für mich, was gutes.

    trotzdem: ich muß aber auch trauern, das darf ich nicht vergessen, nicht zu schnell voranschreiten, sonst holt es mich früher oder später ein.

    Ich gebe zu, es belastet mich manchmal hier zu lesen. Ich stelle mal eine einfache Frage: Soll man einen Alkoholiker helfen oder fallen lassen?

    Ist die Wortwahl „fallen lassen“ nicht schon falsch gewählt?

    Die Wortwahl suggeriert, dass der CO sich um den anderen kümmert/kümmern sollte und nicht um sich selbst. Aber es bleibt kein anderer (gesunder) Weg als der EIGENE.

    D.h. Fokus auf sich selbst.


    Es ist leider soooooo schwierig (!) zu erkennen, dass man einem (nassen) Alkoholiker (ohne Einsicht) nicht helfen kann. An den Punkt (rational & emotional) muß jeder für sich selbst kommen. Und dann bleiben dem CO die beiden Optionen:

    sich ganz alleine um sich selbst zu kümmern (=Trennung)

    oder

    sich an der Seite des Alkoholikers um sich selbst zu kümmern.

    Beides hat - wenn man die Perspektive wechselt - nichts mit fallen lassen zu tun.


    PS:

    Ich habe mich ja gerade erst vor gut 2 Wochen getrennt (und zum Glück liegen 1000km zwischen uns). Die Trennung ist final.

    Und trotzdem mache ich mir Sorgen um meinen Ex, wenn ich hier von schlimmen Krankheitsfolgen lese und möchte ihn nur zu gern wachrütteln, warnen,… Aber - NUR ER SELBST hat es in der Hand. Ich muß mich von diesen Sorgen distanzieren und abgrenzen.

    Tja, dem Co bleibt auch nach der Trennung die Arbeit an sich selbst…

    Hallo zusammen,

    ich war gestern noch sehr lange hier und habe quer gelesen und mich hat das total mitgenommen. :huh:


    Wie schlimm sich eine Alkoholkrankheit zwischenmenschlich auswirkt auf die engen Angehörigen. Katastrophal, echt.

    Und dann die körperlich-psychischen Folgen von langem starken Alkoholkonsum an sich - im Zweifelsfall bis hin zum Korsakow Syndrom….

    SCHLIMM!! Mir war wirklich ganz schlecht. Dass das dadurch passieren kann. Oh mein Gott, wie kann man seinem Partner dabei zugucken. Da geht man vor Sorge doch kaputt!


    Ich habe also entsprechend schlecht geschlafen….


    Ja, und heute dachte ich dann nicht nur „Was für eine verrückte crazy beschissene Parallelwelt dieser Alkoholismus mit sich bringt!!“ sondern auch „Ich bin da raus, ich muß mich damit nicht mehr belasten. Puhhhhh.“
    (….das letztere mit leicht schlechtem Gewissen)


    Verdammt, ich verwünsche den Scheiß-Alkohol und dass er so gesellschaftsfähig als Genussmittel verkauft wird!

    Und ich wünsche jedem und jeder hier im Forum einen guten Weg und Umgang damit zu finden! <3

    Oh jeh, Du hast wirklich ein großes Päckchen zu tragen, weil ja auch die Kinder mit im Spiel sind und so viel Verantwortung.

    Umso mutiger, dass Du Dich auf den Weg gemacht hast!


    Kannst Du Dich zeitlich bewußt für 30 Minuten am Tag rausnehmen? Ein Buch lesen, Tee trinken und rausgucken, spazierengehen & tief durchatmen, eine doofe Serie gucken, in die Badewanne oder lange Duschen mit Peeling/Haarkur & co?

    Es wäre schön, wenn Du durch so kleine Sachen Energie NUR FÜR DICH tanken könntest. Einfach im Moment ohne Gedanken zurück oder nach vorn.

    :*

    Hallo Saphira,

    schön, dass Du Dich meldest.


    Tja, wie geht es mir? Ganz ok. Ich schlafe allerdings sehr schlecht…

    Ich bin bis heute noch alleine im Haus meiner Eltern und konnte einfach mein Ding machen und etwas zur Ruhe kommen. Einfach weinen, rumdümpeln, habe aber auch wieder mit Yoga angefangen, einen dicken Roman gelesen und viel mit Freunden telefoniert. Ich war auch zweimal in Hamburg, um Freunde zu treffen.


    Was mich gewundert hat, ist die verständnisvolle Reaktion von allen Seiten. Es kam fast immer sofort ein „oh, ja, wenn es um Alkohol geht, dann ist es die richtige Entscheidung“. Ich habe nicht nachgefragt, aber ich vermute, dass das Thema Alkoholismus eben sehr verbreitet ist und viele Betroffene kennen - sei es direkt oder um die Ecke.


    Mein Ex hat es jetzt doch geschafft mich in Ruhe zu lassen und sich eine ganze Woche nicht gemeldet. Freitag hat er angerufen, aber es gibt nix Neues… Es hat bei ihm nicht „Klick“ gemacht. Schlimm. Aber gut zu wissen, dass ich nicht die Einzige bin in dieser Situation. So fällt es mir leichter nicht zu denken „er liebt mich nicht genug, sonst würde er was ändern“. Ich bin auch sehr froh, dass ich zum “richtigen“ Zeitpunkt gegangen bin. Vielleicht bin ich zwar zu sehr an meine emotionalen Grenzen gegangen, aber: ich wollte mir der Trennung nichts bei IHM bewirken, sondern für MICH tun.


    ich muß jetzt langsam schauen, wie es für mich weitergeht. Ich habe sehr viel Glück, dass ich mich zeitlich nicht stressen muß, auch finanziell nicht und ein gutes Umfeld hier habe. Trotzdem weiß ich, dass die Ungeduld mich antreiben wird und ich aufpassen muß auch genug zu „trauern“.


    Liebe Saphira, ich schaue gleich auch mal bei Dir im Blog, was denn bei DIR der Stand der Dinge ist! Schönen Sonntag.


    GLG

    Hallo traumgeplatzt,

    es ist doch normal, dass man als CO eine besondere Einstellung zum Thema Alkohol entwickelt. Und das darf auch sein. Ob an dem „gesunden Viertel trockenem Rotwein“ was dran ist, wage ich eh zu bezweifeln… (will damit jetzt auch keine Diskussion starten).

    NICHT zu trinken kann nur gut sein!


    Ich selbst, merke auch, dass ich sehr zurückhaltend geworden bin, was meinen eigenen Alkoholkonsum betrifft. Das finde ich auch gut so.

    Ich habe allerdings Bedenken, dass ich andere nicht mehr neutral sehen kann, wenn sie trinken und mir Gedanken über sie mache. Ganz abgesehen von meiner Paranoia, die ich ggf - irgendwann mal - bei einem potentiellen neuen Partner haben könnte….

    Aber: Der Co - (ich meine damit gerade mich!) - muß lernen bei sich zu bleiben.


    GLG

    Da entsteht für mein jetziges Dafürhalten natürlich die Frage, ob sich die Aufnahme des Kampfes überhaupt lohnt oder ob es nicht stressfreier wäre, sich mit dem Alkoholismus meiner Frau einfach zu arrangieren.

    Lieber Schratte,

    das sind berechtigte Gedanken. Sobald Du „es“ ansprichst, ist ein offene Thema und kein halb-offenes Geheimnis mehr.

    Die Frage ist, was willst Du?

    Was ist Dein Wunsch, Dein Ziel?

    Wie sehr belastet Dich ihr Trinken?

    Kommst Du damit klar ohne zu viel Lebensqualität einzubüßen?


    Ich habe mich erst Montag von meinem Ex getrennt. Ich hab mich nervlich aufgerieben, sein Trinken hat mich total belastet, obwohl er immer lieb zu mir war und sehr viel für mich getan hat. Ich bin damit nicht mehr klargekommen, konnte mich nicht abgrenzen.

    Mein Wunsch wäre gewesen, dass er trocken wird. Das steht für ihn aber außer Frage. Und ehrlich gesagt, wäre das auch eine riesengroße Aufgabe mit unsicherem Ausgang über Monate hinweg gewesen (plus anschließendes Durchhalten ein Leben lang).

    Irgendwie bin ich froh, dass ich nicht auch dafür noch Energie und Nerven aufbringen und ggf noch mehr Rückschläge einstecken muß.

    Oh - sorry. Es sollte um DICH gehen!


    Also:

    Was hat konkret den Ausschlag gegeben, dass Du hier im Forum bist?

    Was erhoffst Du Dir?

    Und zu was bist Du bereit?


    Ich finde es nicht verwerflich, Dich in Ruhe auf ein Gespräch vorzubereiten. Wie das verläuft und vorallem, wie ihre Reaktion ist, weiß aber keiner.

    Vielleicht ist sie sogar froh, dass Du es ansprichst.

    Vielleicht geht sie komplett auf Ablehnung.

    Vielleicht …

    Vielleicht …


    Schau, was Deine Beweggründe sind und entscheide dann.

    Viel Erfolg!

    Liebe Pusteblume,

    es hat mich auch zerrissen. Am Montag habe ich es geschafft und mich getrennt. Alles andere als einfach!

    Zwiespalt & Hoffnung - das kenne ich auch, wie viele andere hier ebenfalls.


    Mir hat es sehr geholfen viel hier zu lesen.

    Zu merken, dass ich nicht alleine bin mit so einem Problem, dass ich mir nichts einbilde, dass meine Gefühle ihre Berechtigung haben.

    Und auch, dass ich nicht helfen kann, nicht wirklich, genug versucht habe ich schon längst.

    Nur bei sich selbst bleiben hilft!!!

    Ich habe hier auch viele ehrliche für mich harte Reaktionen und Fragen erhalten, die mir geholfen haben, der Realität ins Auge zu blicken und den für mich richtigen Weg der Trennung zu gehen.


    Schau Dich hier um und lass Dich unterstützen.