Beiträge von PetraPetra

    Hallo Berni,

    ich habe heute seit Wochen das erste freie Wochenende und lese gerade wieder im Forum und es ist mir gerade ein Bedürfnis kurz was zu schreiben.

    Ich glaube alles von dir und euch. Nur ich habe das Problem ‚Nägel mit Köpfen zu machen‘ und konsequente Entscheidungen zu treffen. Dies nutzt natürlich meine Frau schamlos aus. :(

    Nägel mit Köpfe zu machen ist auch schwer. JA, sie nützt es aus. Sie weiß die richtigen Knöpfe zu drücken, so auch mein Mann. Nun stell ich mir die Frage, wann steige ich aus diesem Karussell aus??? Ich habe für mich auch noch nicht die Lösung gefunden aber ich gehe Schritt für Schritt....

    Ich hoffe immer wieder auf Besserung, aber das Spagat zwischen Hoffnung und Enttäuschung wird immer größer. Wenn sie mal nüchtern ist (kommt aktuell nicht häufig vor) ist sie eigentlich ein sehr lieber Mensch.

    OhJa.....wir (die meisten) hoffen....

    Genau so einen ähnlichen Satz hab ich letzte Woche bei meiner Therapeutin gesagt....ihre Antwort war: Er wäre....ein netter/lieber Mensch. Aber Berni, deine Frau ist nicht mehr die die sie mal war.

    Das kann ich mir jetzt wieder abschminken. Versteht mich bitte nicht falsch, ich/wir wollten nur 200km weg in eine Therme fahren mit Übernachtung

    WARUM???? Du kannst es dir finanziell leisten wenn ich das richtig verstanden habe. Ich an deiner Stelle würde fahren. Sie kommt alleine zurecht und wenn nicht ist das ihr Problem. Sie ist mündig, erwachsen und kann sich Hilfe holen im Notfall. PUNKT!!!

    Gönn dir Ruhe und Erholung. So bekommst du einen klaren Kopf und kannst evtl. den ersten kleinen Schritt gehen. Auch kleine Schritte führen zum Ziel.

    Du musst es nur machen/gehen.....

    Ich denke auch, deine Schwiegermutter will nur das Wohl ihres eigenen Sohnes sehen, aber nicht das Wohl der Schwiegertochter und ihres Enkelkindes.

    Bleib bei deinen Eltern und höre nicht auf die Worte deiner Schwiegermutter.

    Super dass du den Schritt gegangen bist.

    Klar verstehe ich, dass er dir leid tut aber viel wichtiger ist, dass du dir selbst leid tust und dein Kind schützt.

    Hallo Julia,

    Ich finde dass du dich hier nicht rechtfertigen musst. Nur du alleine kennst DEINE Kinder und ich denke du kannst recht gut einschätzen was du zu ihnen sagst und was du zum Schutze weg lässt. Sie wissen jetzt, dass sie mit dir über Ihre Empfindungen und Gefühle über dieses Thema sprechen können, Klasse!!!

    Ich finde deinen Mut stark, du hast es angesprochen und somit den ersten Schritt in die richtige Richtung gewagt.

    Dass du in der letzte Woche mit den Gedanken durcheinander warst, kann ich sehr gut nachvollziehen, ging mir im übrigen ganz genauso.

    Du darfst auch stolz auf dich sein.

    👍👌

    Hallo unuk,

    ob es ein Fortschritt ist, kannst nur du alleine fühlen. Der Maßstab eines anderen ist nicht die richtige Sichtweiße, meiner Meinung nach.

    Du gehst deine ersten Schritte, dass ist Fortschritt. Wichtig ist nun, diesen Weg nicht wieder zu verlassen oder wieder in die andere Richtung zu gehen. So sehe ich das!

    Als ich hier ankam dachte ich, es liegt evtl. nur am Alkohol warum unsere Ehe schwierig geworden ist. Nach einer kurzen Zeit hier, meinte eine ganz liebe Userin zu mir, könnte es sein, dass es an seiner Persönlichkeit liegt und nicht an dem Alkohol. (mein Mann trinkt kaum noch aber trotzdem war ich nicht glücklich mit ihm) Darüber habe ich dann sehr lange nachgedacht und in diese Richtung geschaut. Ich glaube, bei dir könnte es genau so sein. Dein Freund ist anscheinend nicht der Mann der dich glücklich macht. Nicht ohne Alkohol und noch vielweniger erst recht nicht mit Alkohol.

    Ich weiß nicht wie lang du schon mit deinem Freund zusammen bist. Ich weiß auch wie schwer es ist einem Menschen den man liebt oder geliebt hat, nicht einfach von heut auf morgen aus seinem Herzen stößt. Es ist einem nicht von heut auf morgen alles gleichgültig.

    ABER du bist wichtig!!!! Sogar wichtiger als ER!!!

    Du hast ein Kind, okay du sagst es ist nicht mehr klein. Trotzdem solltest du für dich und sie versuchen, dass es dir wieder besser geht. Denn du schreibst ja, wie du am Boden bist, wie unglücklich du bist. Du hast Angst.

    Bitte glaube mir, ich schreibe dies nicht leichtfertig. Ich weiß wie scher dass ist!!! Ich bin seit 33 Jahren und ein paar Tage verheiratet und ich liebe meinen Mann immer noch.

    ABER ich stehe jetzt an erster Stelle. Ich bin MIR wichtig.

    In letzter Zeit frage ich mich, ob es den Menschen den ich kennen und lieben gelernt habe überhaupt noch gibt?

    Denn obwohl er gerade trocken ist, blitzt da immer mal wieder das Wesen des nassen Alkoholikers durch.

    Er ist DER der er ist.

    Die Frage ist gerade, ob wir es als Paar schaffen -

    Das wirst du herausfinden aber bitte ohne die Co zu sein. Das wäre der nächste Schritt.

    Wenn du das überstehen willst, dann muss du los lassen und all den Müll bei ihm belassen,"

    Weiter so.....verlasse diesen Weg nicht mehr. Es ist sein Müll!!! So kannst du den nächsten Zusammenbruch deinerseits vermeiden. Das sollte dein ZIEL sein.

    Letztendlich ist es nach der Entgiftung ruhiger geworden, aber nicht unbedingt besser - diese Grübelei ist immer noch da, diese ewig langen Monologe - ich frage mich ernsthaft ob er ein Leben im Leid bevorzugt.

    Ich kann das auch alles nicht mehr hören und komme mir oft zu hart vor, wenn ich Gespräche abkürze, sage dass ich das nicht hören will oder einfach, ohne Rücksicht auf ihn, mein Ding mache.

    STOPP, wenn es deine Gefühle sind sind sie nicht zu hart. Nimm dich und deine Gefühle ernst. So setzt du deine Grenzen.

    Ist das jetzt sein neues Ich? Oder gibt sich dass wieder? Oder kommt das von den vom Alkohol ausgelösten Psychosen?

    Bei meinem Mann war es der Fall.

    Darum denke ich, sollte dein Freund in Behandlung. Das ist aber seine Aufgabe und dass muss er wollen.

    Liebe Unuk, ich hoffe ich bin dir nicht zu Nahe getreten.

    Bitte schau auf dich damit es dir wieder besser geht.

    Ja Julia. komm erst einmal hier in Ruhe an. Ging mir genau so. Ich habe erst einmal viel hier gelesen. Wenn ich Fragen hatte, habe ich sie gestellt.

    Das alles muss erst im Kopf sortiert werden, genau.

    Gib dir die nötige Zeit und gehe in deinem Tempo..... <3 und sei gnädig mit dir selbst.

    <3-lich Willkommen Caro,

    gut dass du das herumschleichen ums Forum mit einem sehr offenen und ehrlichen Text beendet hast. Danke!

    Ich verstehe deine Aussage "es rentiert sich nicht mehr" ABER so dürfen wir nicht denken.

    Als erstes könntest du damit beginnen ihn nicht mehr zu schonen oder zu decken. Schämen musst du dich dafür nicht. Ich weiß, leichter gesagt als getan. Wenn sich überhaupt jemand schämen müsste dann er. Aber es ist ein Krankheit und so muss es auch betrachtet werden.

    Es ist schlimm, wenn du es so empfindest. Ich glaube auch nicht dass du übertreibst. Außenstehende können das doch gar nicht beurteilen.

    Sag ihm, du wirst ihn nicht mehr schonen oder etwas vertuschen. Und dann zieh es durch. Man muss den Trinker ja nicht schlechtreden aber wenn es zu einer doofen Situation kommt, die er durch sein trinken verursacht hat kann man offen damit umgehen. Es ist dann sein Problem. So sehe ich dass mittlerweile. Und genau so würde ich ihm dass auch sagen. Dann weiß er, so machst du nicht mehr weiter.

    Merkt dein Sohn oder deine Schwiegertochter denn wirklich überhaupt nichts? Vielleicht sprichst du dass Thema mal offen an.

    Du musst dich ja nicht gleich sofort von ihm trennen. Es gibt mehrere Möglichkeiten....Schritt für Schritt in deinem Tempo.

    Mein Beileid 🖤 Sie 38...... ;( ;(

    Seit Tagen wollte ich dir schreiben, fand aber nicht die richtigen Worte. Da ich mich so in dich hineinfühlen konnte. Diese Zerrissenheit, dieser Kampf....Kopf und Herz.....Liebe!

    Bitte höre auf die Worte von Kintsugi

    Ich hoffe du weißt, dass niemand außer er selbst für sein Leben und sein Tod verantwortlich ist. Egal was du alles versucht hast, egal was du noch alles versucht hättest.

    Bitte, bitte vergiss dass nicht. DU HAST KEINE SCHULD!!!


    mir tut es unendlich leid , dass ihr sowas erleben müsst.

    Ich sende dir, deinen Sohn und deiner Tochter ganz viel Kraft.

    Mir fehlen die richtigen Worte.....🖤🖤

    Oh Mann, das ist eine richtig miese Situation, in der du da steckst.

    Ich bin echt fassungslos, dass du so wenig Unterstützung von den Beratungsstellen und dem Jugendamt bekommst, das darf doch wohl nicht wahr sein.

    Da hat Panama recht und es tut mir leid dass du da so tief drin steckst und irgendwie keinen Ausgang findest.

    Ich denken du musst da auch sehr bedacht rangehen. Einen Schritt nach dem anderen damit die Kids sich nicht noch weiter von dir entfernen.

    Du hast wohl recht, unserem "Großen" hier eine Mitschuld geben zu wollen, ist nicht fair.

    Das freut mich dass du das noch mal überdenkst. Ich glaube, er versucht gerade sein Leben zu ordnen. Ihm hilft es bestimmt, wenn er über seine Sorgen und Probleme sprechen kann und vor allem verstanden wird. Denn ich vermute, er weiß genau was bei seiner Mutter abgeht. Aber es sehen und mitzubekommen ist was anderes als es zu begreifen und zu verarbeiten. Er schützt sich selbst und das ist gesund!!!! Er trägt sein Rucksack dadurch schon schwer genug. Jeder der ihn versteht, ihm sagt es liegt nicht an ihm denn es ist eine Krankheit kann ihm beim Verarbeitungsprozess helfen.

    unser 6jähriger kommt erst dieses Jahr in die Schule. Ich bin mir sicher, das die Erzieherinnen das Alkoholproblem meiner Frau dort auch schon mitbekommen haben

    Sprich es doch bei einem Elterngespräch an. Bitte um ein Entwicklungsgespräch ohne die Mutter, bitte um Stillschweigen. Das muss und wird in der Regel eingehalten.

    Auch in der Schule werden solche Gespräche vertraulich behandelt. Vertraue da den Pädagogen. Ich selbst hab in einer KITA gearbeitet und arbeite in der Schule. Wir behandeln solche Fälle immer sehr vertraulich. Wir hören uns natürlich auch beide Seiten an. Ganz diplomatisch ohne das die Mutter was bemerkt. Und ehrlich gesagt glaube ich auch, dass sie schon was mitbekommen haben. Kinder erzählen ganz nebenbei von zu Hause und wir können uns dann ein gutes Bild vom Zusammenleben machen. Da vertraue ich voll und ganz auf meine Kollegen*innen.

    Eine Frage habe ich noch. Du meintest sie hat die Kinder mal vernachlässigt, keine Körperpflege kein Essen und sie Stundenweise alleine gelassen. Du hast es am WE dann wieder begradigt. Waren die Kids da nicht in der KITA und Schule? Denkst du, dass dies niemand aufgefallen ist?

    Gleiches auch in der Schule der 10jährigen, ich bin da zwar bei Elternabenden dabei, aber das meiste läuft hier auch über meine Frau. Und ich denke, wenn meine Ziehtochter das mitbekommen würde, das ich in der Schule meine Frau "anschwärze", würde sie mir das nicht verzeihen.

    An den meisten Schulen gibt es eine JaS (Jugendsozialarbeit an Schulen) gibt es auch in manchen Grundschulen schon, zumindest hier bei mir in meinem Bundesland. An meiner Grundschule haben wir zwei JaS Mitarbeiter*innen. Bitte melde dich da. Lanannanana hat es schon sehr gut erklärt, es ist kein anschwärzen sondern eine Hilfestellung und genaues Hinschauen.

    Du hast Angst, verstehe ich voll, würde mir genauso gehen. Du hast Angst den Bezug zu deinem Sohn/Ziehtochter zu verlieren. Die Angst ist nach meinem erachten auch gerechtfertigt. ABER still sein und nichts machen schadet den Kindern und ist keinen Option! Du beschreibst ja schon sehr gut wie alles verworren ist. Kein Kontakt je zu den Schwiegerfamilien usw.

    Hast du dir schon Gedanken gemacht ob du dich trennen willst, wenn ja, wie willst du die Betreuung der Kinder oder deines Sohnes angehen. Du brauchst für dich eine Entscheidung, wenn auch erst mal nur Gedanklich, dann einen Plan und dann ein Ziel dass du fokussieren kannst. Dann siehst du klarer und kannst einen Schritt nach den anderen abarbeiten. Nur so wirst du die Kraft haben durchzuhalten um dann dir die Steine die dir in den Weg gestellt werden aus dem Weg zu räumen.

    Schritt 1: Überlege was du genau willst

    Schritt 2: Nochmals einen Versuche starten, behördliche Hilfe zu generieren um so einen fachlichen Verbündeten an deiner Seite zu haben.

    Ich wünsche dir ganz viel Kraft und Durchhaltevermögen. Du schaffst das für die Kinder!!!

    Hallo Typhoon,

    herzlich Willkommen.

    Ich werde es auch weiterhin beim Jugendamt versuchen, in der Hoffnung, das sich hier etwas tut......

    Bleib dran und melde dich nochmal im Amt. Wie sieht es mit der Schule aus. Dort gibt es auch Vertrauenslehrer die du mit ins Boot holen könntest. Gut das du alles dokumentierst und es auch schon Aktenkundig beim Jugendamt wie auch bei der Polizei ist.

    Er hat das total verdrängt und wollte nie mit mir über das Thema reden. Dies kreide ich ihm sehr an

    Bitte mach deinem (mhhhhh wie soll ich ihn jetzt nennen) Ziehsohn/Sohn keine Vorwürfe. Es ist nicht seine Aufgabe dich dabei zu unterstützen, auch nicht die Aufgabe deiner neunjährige Tochter. Es ist für die Kinder eh schon alles schwer genug. Sie ist seine/ihre Mutter. Sie können und müssen nicht gegen ihre Mutter ankämpfen. Das du ihnen alles erklärst und sie nicht belügst ist der richtige Weg. Aber sag ihnen, es ist nicht ihre Schuld das ihre Mutter trinkt. Schenke ihnen liebe und vertrauen. Versuche sie soweit wie möglich aus diesem Prozess Unterstützung rauszuhalten. Dafür sind die kleinen viel zu klein und der große hat wirklich auch schon eine Menge erlebt. Er kann diese Last nicht auch noch tragen.

    Ich weiß, es ist schwer und mit Sicherheit fühlst du dich oft hilflos und alleingelassen. Hast du jemand Erwachsenen mit dem du dich über deine Sorgen und Probleme austauschen kannst?

    Herzlich Willkommen Erdbeersonnenmilch,

    du hast dass gleiche Alter meines Sohnes und deine Worte haben mich zum nachdenken angeregt. Vor allem der Satz:

    mein Vater nervte mich wenn er betrunken war

    Genau so ging es mir, unserem Sohn und unserer Tochter.

    Als sie entschieden, ihrem Vater dass genau so mitzuteilen wurde er zuerst sehr wütend und war anschließend erst einmal für einige Zeit zu tiefst beleidigt und verletzt. Nach ein paar Wochen gingen wir dann alle gemeinsam zu einer Familientherapeutin und bei dieser wurden ihm dann ganz deutlich von den Kindern ihre Gefühle und Emotionen mitgeteilt. Seither haben sie ihrem Vater nicht mehr betrunken erlebt.

    Vielleicht gibt es die Möglichkeit deine Mutter zu einer oder zwei Therapiestunden zu einer Selbsthilfegruppe in eurer Nähe zu bewegen. In der du dann deine Sorgen und Gedanken ihr ganz sachlich mitteilen kannst. Denn ich denke, du wirst sonst immer Ausreden suchen warum du dein Kind nicht bei ihr/ihnen Übernachten lässt. Das erzeugt wieder Druck in dir.

    Darf ich fragen vor was du Angst hast wenn du deinen Gedanken äußerst? Das du sie verletzt?

    Hallo Biffi,

    schön wieder von dir zu lesen. Ich finde gut dass du ein kleines Hallo und Update dagelassen hast.

    Ich schäme mich dafür, dass ich keine Änderungen in meinem Leben schaffe.

    Schämen muss sich hier keiner. Wir alle haben den ersten oder zweiten Schritt gemacht und haben uns hier angemeldet. Sich damit auseinanderzusetzen ist nicht leicht. Dass genau hinschauen ist anstrengend und kann sehr schmerzlich sein.

    Ich bin traurig.

    Was macht dich genau traurig? Möchtest du uns ein wenig mehr erzählen? Ist alles beim Alten oder hat sich die Situation verschlimmert?

    Egal was ich sage, es werden nicht die Worte sein die mir das Gefühl nehmen.

    Bitte verurteile dich nicht selbst.

    Konntest du deine Weiterbildung schon abschließen oder steckst du noch mitten drin? Die Arbeit macht dir ja viel Spaß und mit der Beendung der Ausbildung kannst du vielleicht Finanziell auf eigene Beine stehen. Das wäre doch dann Schritt drei und vier.

    Wie verlief die weitere Suche nach dem Therapieplatz? Bleib dran, ruf immer mal wieder dort an und geh ihnen gern etwas auf die Nerven. Mach dich immer wieder Sichtbar mit deiner Präsenz.

    Deine Mutter lebt mit Ihrem Mann ihr Leben und du bist "nur" das Kind.

    Du musst diese Last nicht tragen.

    Es ist allein die Entscheidung deiner Mutter ,wie sie damit weiter leben will.

    Genau so ist es. Ich sehe das wie du!

    Aber deswegen Abstand zur Mutter nehmen ist eine schmale Gradwanderung.

    Ich hab mit meinen Kindern vereinbart, dass es mein Leben ist und ich für mich verantwortlich bin. Wenn ich es nicht mehr ertrage muss ich eine Entscheidung treffen. Wenn es mir richtig schlecht geht und ich jemandem zum reden brauche, werde ich zu ihnen kommen. Denn im Grunde ist alles gesagt und ausgesprochen. Es ist ja immer das selbe was sie hören würden.

    Dazu kommt, dass sie Kinder beider Elternteile sind. Sie haben auch eine Beziehung zu ihrem Vater und lieben ihn ja auch.

    Ich versuche sie dahingehend zu bestärken, dass sie nicht für ihn aber auch nicht für mich verantwortlich sind. Ich will doch nicht dass meine Kinder coabhängig werden, egal auf welche Art und Weise!

    Das war und ist mir sehr wichtig.

    Die Mama unterstützen, für sie da sein.

    Nicht ihre Co.Abhängigkeit unterstützen.

    Wenn ich die Mama ablenke, für sie da bin, ihr helfe, unterstütze ich doch nicht ihre Co.Abhänigkeit.

    Wie oben schon geschrieben, dass ist ein schmaler Grad!

    Mit klaren Absprachen sollte das aber gelingen und möglich sein.