Uiiiii. Der Mann ist gefestigt
Ich schrieb, er lebt zufrieden abstinent und KÜMMERT sich um die Festigung. D.h. von Suchtberatung moderiete* SHG (also keine Kaffeekränzchen).
du bist durch mit dem Thema CO?
Ist vielleicht besser hier in den Beiträgen der Co nicht zu schreiben? Triggergrfahr? Da merke ich tatsächlich, dass ich Coabhängige, die noch auf den Erfolg Ihrer Überzeugungskunst gegenüber dem Alkoholiker hoffen und abwarten wollen , stattdessen zu einer früheren Trennung ermutigen möchte.
Was dort, wie beim Alkoholiker , genauso sinnlos ist, wenn der Veränderungswille fehlt.
Co-Abhängigkeit hat meist einen Ursprung
Ich wüsste jetzt keinen Ursprung, außer der Liebe zum Partner und das - vor dieses Forum bestehende Unwissen - über das Wesen der Sucht. Ich bin da wie viele reingerutscht und habe geglaubt, was man glauben will und vom Suchtkranken versprochen wird. Und später habe ich meinen Einflus oder Lösungskompetenz überschätzt. Insofern bin ich dem Forum sehr dankbar. Ein paar Tage 24/7 Lesens haben meine Einstellung umgedreht und neu handeln lassen.
Jedoch die Einschätzung, das sage ich dir mal als "Vollblut nasser und trockener Alkoholiker", verlasse dich nicht auf das, was du siehst, sondern nur auf das, was getan wird.
Das ist mir bewusst.
Aber außer der Tatsache, dass wir keinen Alkohol zu Hause haben, kümmere ich mich nicht darum, dass er trocken bleibt. Das ist allein seine Aufgabe, und bisher hat die Abstinenz eine hohe Priorität.
(Ich habe ihm mal gesagt, dass das Nüchternbleiben scheinbar denjenigen am besten gelingt, die es sich zum Hobby oder zum Beruf machen. Vielleicht moderiert er irgendwann mal eine SHG??)
Dank der Aufklärung durch das Forum, verfalle ich im Falle eines Rückfalles hoffentlich nicht in mein früheres Co-verhalten.
was mich gereizt hat, dann stelle ich es in mir innen ab, nicht im Außen.
Meinst du, ich hätte meinen Frust hier nicht äußern sollen, sondern gleich mit meinem Mann klären müssen?
Ich will mein Anliegen, dass hier alle anders sehen, nicht wieder aufwärmen.
Aber meine Meinung, dass in einer Familie mit praktizierter Aufgabenteiling für das gewünschte (gesunde) Angebot von trockener und flüssiger Nahrung beide Elternteile verantwortlich sind, hat sich nicht geändert.
Was gehen dich andere Übergewichtige an, wenn du zugenommen hast?
Nichts. Wenn man erst mal kapiert und verinnerlicht hat, das man sich nur auf sich fokussieren muss, ist der Widerstan gegen den ersten Schluck oder den ersten Bissen (ins falsche LM) ganz leicht.
Leichter ist es, wenn das eigene Zuhause risikoarm ausgestattet ist.
Es ist eine gegenseitige Nettigkeit, darauf zu achten, dass zum befriedigen von Hunger/-Durstgefühlen gesunde leckere Lebensmittel und kein Fastfood verfügbar ist.
Warum sollte man es sich selbst oder Familienmitgliedern schwer machen?
Wer allein lebt und Dicksein bevorzugt, mag anders entscheiden. In Familien mit Kindern empfinde ich das diesen gegenüber als unfair.
Du stellst die eigene Abstinenz an erste Stelle. Dementsprechend müsste sich ein Alkoholiker vom Partner trennen, wenn dieser nicht zur Risikominimierung bereit ist.
Weil weder das Glück meines Mannes noch meines davon abhängt, dass schädliche Getränke oder Lebensmittel verfügbar sind, wohnen und leben wir weiterhin zusammen.
Und bitte keine weitere Empörung.
Ich will das verlangen nach Chips und Co nicht mit dem Verlangen nach Alkohol gleichsetzen.
Ich hatte im ersten Beitrag zum Thema ja gefragt, wie lange diese Suchtverlagerung (von einer auf eine andere) nötig und akzeptabel ist.