Beiträge von maibisjuni

    Ich bin nüchtern und möchte mich gerne mit Gleichgesinnten austauschen, ich möchte gerne ohne Alkohol den Rest meines Lebens geniessen. Darum geht es mir.

    und:

    Ja, ich habe mich nicht geändert, ich bin dieselbe Person mit denselben Basics wie vor 10 Jahren. Meine Sichtweise hat sich geändert, mein Wissen, meine Einstellung..Mein Ansatz.


    hallo Janine,

    Hartmut hatte dir den Link zu den Grundbausteinen dieses Forums zugeschickt. Hast du dir diese bereits durchgelesen?
    Was denkst du zu den dort genannten Punkten?
    Hier noch einmal in Stichpunkten:

    1. Ratschlag - zum ärztlich begleiteten Entzug
    (dazu hast du geantwortet und dein letzter Entzug ist abgeschlossen)

    2. Ratschlag - zum offenen und ehrlichen Umgang mit der eigenen Suchterkranktung

    3. Ratschlag - zum alkoholfreien Umfeld (z.B. alkoholfreies Zuhause),
    und
    dem Meiden von Orten und Personen, die mit Alkohol verbunden sind.

    4. Ratschlag - Akzeptanz und Respekt für die Entscheidung zu erlangen, nicht mehr mitzutrinken

    5. Ratschlag - zur Gestaltung der Freizeit, mit Hobbies und Interessen, die nicht mit Alkohol verbunden sind.

    Welche Ratschläge konntest du bereits wie umsetzen?

    Wo siehst du welche Schwierigkeiten und benötigst Unterstützung von anderen , Alkoholiker:innen, die den gleichen Wunsch wie du haben und denen es mit Beachtung der Grundbausteine erfolgreich gelungen ist, "ihr Lehen ohne Alkohol zu genießen"?

    Hallo Aurora ,

    Wie meinst du das?

    Ich habe meinem Mann damals gesagt, der Alkohol macht mich (und die Kinder) krank und unglücklich.

    Wenn du weiter trinken willst, dann woanders, aber nicht mehr hier.

    Ich kann es wohl nicht so deutlich erklären. Aber ich habe mich, jedenfall bei der ersten 1,5 Jahre langen Trennung, im wesentliche vom Alkohol getrennt. Wir haben uns in der Zeit noch getroffen.

    Mein Mann ist zu der Zeit mit dem Wissen ausgezogen, dass er wieder zurück zieht, sobald er das Alkoholproblem behoben hat. (Das das kontrollierte Trinken nicht funktioniert, war uns damals nicht klar.)

    Später, als wir das dann bemerkten, fiel mir de Trennung deutlich leichter. Aus der letzten räumlichen Trennung kannte ich die Vorzüge des "alkoholfreien Zuhauses" und musste nur noch verarbeiten, dass es wohl eine dauerhafte Trennung wird.

    (Letztendlich hat mein Mann dann aber doch noch seinen Tiefpunkt und den Weg in eine zufriedene Abstinenz entdeckt. (

    Zur Zeit geht es mir psychisch wieder nicht so gut und somit bin ich auch anfälliger leider für die Manipulationen und Beschimpfungen etc

    Das werden leider auch eure Kinder so miterleben.

    Wenn der Alkohol nicht mehr die Stimmungslage des ZUHAUSES bestimmt, wird es euch allen besser gehen.

    Hier wird allen Alkoholikern geraten, für ein alkoholfreies Zuhause zu sorgen.

    Das Gleiche gilt auch für die Angehörigen.

    Als ich mich endlich dazu entschlossen habe, ging es aufwärts .

    Meine Gedanken drehten sich nicht mehr pausenlos darum, ob und wieviel mein Mann getrunken hat.

    Das tat mir gut. Und allein dass es mir gut tat, tat den Kindern gut.

    Für meinen Mann war die Trennung übrigens kein Grund, ernsthaft abstinent leben zu wollen.

    Er hat sich in der Zeit ausgiebiger dem Trinken hingegeben, ....

    Und irgendwann seinen Tiefpunkt erreicht. Ohne mich, hat er sich dann um seinen Weg zur Abstinenz gekümmert.

    Zwischenzeitlich leben wir wieder zusammen. Ohne Alkohol.

    Ich bedauere, dass ich den ersten Schritt, für ein alkoholfreies Zuhause zu sorgen, nicht früher gegangen bin.

    Vielleicht hätte er seinen Tiefpunkt dann eher erreicht, um den Ausstieg zu beginnen.

    Wenn nicht, hätten meine Kinder jedoch ohne Coabhängige Mutter aufwachsen können.


    Ich wünsche dir und anderen in ähnlicher Situation, die Entscheidungskraft , für ein ALKOHOLFREIES Zuhause zu sorgen.

    Das muss dann nicht immer auch die Trennung vom Partner sein. Der Ball liegt dann wieder beim alkoholkranken Partner. (Vielleicht fällt eine Entscheidung mit dieser Sichtweise leichter.)

    Lieber Schmetterling85 ,

    Ich möchte dir und anderen Müttern mi kleinen Kindern wünschen, dass sie nicht weiter ausharren, sondern den Mut zur Trennung haben.

    Ihr könnt eigentlich nur gewinnen.


    Und die Hoffnung, dass euer alkoholabhängiger Partner sich doch noch für ein abstinentes Leben entscheidet, darf ja weiterhin bestehen.

    Evtl. geht sie ja in Erfüllung.

    Aber, wenn nicht , habt ihr eure Entscheidung jedenfalls nicht zu früh getroffen.

    Hier schreiben viele junge Mütter, wie positiv sich die Trennung vom Suchtkranken auf die Kinder ausgewirkt hat.

    Kinder verlieren mit der Trennung vom suchtkranken Elternteil ihre tägliche Angst und Sorge um diesen.

    Sie gewinnen ein Zuhause, in dem die Bewohner und nicht der Alkohol die erste Rolle spielt.

    Ja, Opfer-Täter Schema….mein Sohn hat vor mir halt den kompletten Respekt verloren und den zurückzugewinnen ist nicht leicht.

    "Opfer-Täter", ... siehst du oder dein Sohn dich als Täterin?

    Für mich klingt Täter nach Gewalt. Solange es dazu während der Sucht nicht gekommen ist, gibt es keine Täter, sondern nur Abhängige und Angehörige als Opfer einer Suchterkrankung.

    Gut,dass dein Sohn psychologische Hilfe erhält. Kennt und thematisiert die Psychologin eure aktuelle Beziehungssituation?

    Mir hat es als Coabhängige geholfen, die Sucht als Krankheit zu sehen. Er hatte keine Schuld, dass er krank/süchtig wurde, ist aber verantwortlich, wie er mit dieser Krankheit umgeht.

    Ist dies deinem Sohn ebenfalls bewusst? Dann wird er auch wertschätzen, dass du deine Krankheit gestoppt hast.

    Sein unverschämtes Verhalten lässt sich dann evtl mit seinem Alter erklären (nicht entschuldigen).

    Tatsächlich muss aber ja jeder aufpassen, dass er für die eigenen Probleme und Unzufriedenheit nicht nur anderen die Schuld gibt, anstatt diese selbstverantwortlich zu lösen und zu stoppen.

    Dass dein Sohn eine Therapie nicht ablehnt, ist insofern auch eine wertzuschätzende Leistung.

    Vielleicht würde es der Psychologin für eine gute Therapie helfen, wenn sie mit euch beiden spricht.

    Ab jetzt mache ich mein Leben besser, die Vergangenheit kann ich doch gar nicht ändern. Wer ist denn bitteschön in der Position, mir irgendwas vorwerfen zu können?

    Zitat von Schmidtty :

    Ich wünsche mir von meinen Mitmenschen eine gewisse Wertschätzung und nicht den Kommentar „Wenn’s Dir nicht passt, dann sauf doch. Das kannst Du doch so gut.“


    Allerdings denke ich mittlerweile, dass ich mir selbst erst verzeihen kann, wenn ich nicht mehr angeklagt werde, meiner Familie etwas angetan zu haben. Mein Sohn ist jetzt in Psychologischer Behandlung, meinetwegen wahrscheinlich.

    Liebe Schmidtty ,

    jeder Coabhängige wird glücklich sein, wenn der alkoholabhängige Partner oder Elternteil endlich die lang ersehnte Entscheidung zur Abstinenz trifft und umsetzt.

    Dennoch begleitet die Angst vor einem Rückfall bzw die Hoffnung, dass die Abstinenz dauerhaft besteht, auch das Leben der coabhängigen Partner und Kinder.

    Es ist auch schön zu sehen, dass es dem Partner/ Elternteil abstinent so viel besser geht, als zu dessen nasser Zeit.

    Und gerade dann kommt sicherlich oft auch die Trauer um die Vergangenheit auf, in der der Alkohol das Leben beider Seiten so stark beeinflusst hat.

    Es gelingt nicht immer, gelassen darauf zu vertrauen, dass die Abstinenz dauerhaft bestehen bleibt, und

    es ist auch nicht immer leicht, mit der Trauer um die Vergangenheit umzugehen und sich und dem Partner die Untätigkeit* in der nassen Zeit zu verzeihen.

    (*bei minderjährigen (d.h. hilflosen) Kindern käme das Verzeihen gegenüber des coabhängigen Elternteils hinzu.)

    Dass mein Mann die Folgen seiner Suchterkrankung für seine Familie bedauert, hat er mir nur in seiner nassen Zeit mitgeteilt.

    Hast du mit deinem Sohn darüber gesprochen, seitdem du ernsthaft abstinent lebst?

    Vielleicht wünscht er sich das (nochmal? Besonders wenn es ihm gerade schlecht geht?

    Es geht nicht um ein Eingeständnis einer Schuld, sondern um das Zeigen von Verständnis und Mitgefühl dafür, was die eigene Suchtkrankheit der Familie zugemutet hat.

    Ich bin mir sicher, das dein Sohn sehr froh ist, dass du abstinent lebst.

    Ich kann mir aber auch vorstellen, dass dein Sohn pöbelt, wenn er gerade traurig oder wütend ist, dass die Entscheidung zur Abstinenz nicht früher kam, und dadurch viel Schmerz vermieden worden wäre.

    mein Mann ist tot

    Sorry, das hatte ich nicht gewusst.

    Mein Beileid.

    Dein Beitrag und meine Antwort an Hartmut haben sich überschnitten.

    Niemand schiebt uns die Nahrungsmittel in den Mund, ausserdem muss man ja nicht direkt eßsüchtig sein wenn man etwas mehr auf die Waage bringt.

    Stimmt.

    Aber die wenigsten wollen dick sein. Und es gibt Studien, die belegen, wie zuckerhaltige LM das Gehirn verändern und dort das Verlangen nach mehr Zucker steigern. Und dass es deswegen wie bei einer Sucht schwer fällt zu widerstehen, und die Ernährung auf gesund umzustellen. Besonders wenn man das nie gelernt hat, und wissen fehlt.

    Der Schaden für die Gesundheit ist immens.

    Ich will das weder für mich noch fur meinen Mann und meine Kinder.

    Mit fällt es leichter keine Süßigkeiten zu essen, wenn keine da sind. Und gesunde LM zu essen, wenn diese vorhanden sind. Nur darum ging es mir.

    Bei uns hat das Angebot an ungesundem erst durch die Suchtverlagerung meines zugenommen. Meine Frage war, wie lange diese Suchtverlagerung norma ist.

    Manchmal denke ich es wird viel zuviel Aufhebens um alles gemacht

    Jedenfalls zu viel Aufhebens in einem forum zur Alkoholsucht.

    Alles alles Gute für dich, von.mir kein wort mehr dazu.

    und dir ein schönes 2025.

    Uiiiii. Der Mann ist gefestigt

    Ich schrieb, er lebt zufrieden abstinent und KÜMMERT sich um die Festigung. D.h. von Suchtberatung moderiete* SHG (also keine Kaffeekränzchen).

    du bist durch mit dem Thema CO?

    Ist vielleicht besser hier in den Beiträgen der Co nicht zu schreiben? Triggergrfahr? Da merke ich tatsächlich, dass ich Coabhängige, die noch auf den Erfolg Ihrer Überzeugungskunst gegenüber dem Alkoholiker hoffen und abwarten wollen , stattdessen zu einer früheren Trennung ermutigen möchte.

    Was dort, wie beim Alkoholiker , genauso sinnlos ist, wenn der Veränderungswille fehlt.

    Co-Abhängigkeit hat meist einen Ursprung

    Ich wüsste jetzt keinen Ursprung, außer der Liebe zum Partner und das - vor dieses Forum bestehende Unwissen - über das Wesen der Sucht. Ich bin da wie viele reingerutscht und habe geglaubt, was man glauben will und vom Suchtkranken versprochen wird. Und später habe ich meinen Einflus oder Lösungskompetenz überschätzt. Insofern bin ich dem Forum sehr dankbar. Ein paar Tage 24/7 Lesens haben meine Einstellung umgedreht und neu handeln lassen.

    Jedoch die Einschätzung, das sage ich dir mal als "Vollblut nasser und trockener Alkoholiker", verlasse dich nicht auf das, was du siehst, sondern nur auf das, was getan wird.

    Das ist mir bewusst.

    Aber außer der Tatsache, dass wir keinen Alkohol zu Hause haben, kümmere ich mich nicht darum, dass er trocken bleibt. Das ist allein seine Aufgabe, und bisher hat die Abstinenz eine hohe Priorität.

    (Ich habe ihm mal gesagt, dass das Nüchternbleiben scheinbar denjenigen am besten gelingt, die es sich zum Hobby oder zum Beruf machen. Vielleicht moderiert er irgendwann mal eine SHG??)

    Dank der Aufklärung durch das Forum, verfalle ich im Falle eines Rückfalles hoffentlich nicht in mein früheres Co-verhalten.

    was mich gereizt hat, dann stelle ich es in mir innen ab, nicht im Außen.

    Meinst du, ich hätte meinen Frust hier nicht äußern sollen, sondern gleich mit meinem Mann klären müssen?

    Ich will mein Anliegen, dass hier alle anders sehen, nicht wieder aufwärmen.

    Aber meine Meinung, dass in einer Familie mit praktizierter Aufgabenteiling für das gewünschte (gesunde) Angebot von trockener und flüssiger Nahrung beide Elternteile verantwortlich sind, hat sich nicht geändert.


    Was gehen dich andere Übergewichtige an, wenn du zugenommen hast?

    Nichts. Wenn man erst mal kapiert und verinnerlicht hat, das man sich nur auf sich fokussieren muss, ist der Widerstan gegen den ersten Schluck oder den ersten Bissen (ins falsche LM) ganz leicht.

    Leichter ist es, wenn das eigene Zuhause risikoarm ausgestattet ist.

    Es ist eine gegenseitige Nettigkeit, darauf zu achten, dass zum befriedigen von Hunger/-Durstgefühlen gesunde leckere Lebensmittel und kein Fastfood verfügbar ist.

    Warum sollte man es sich selbst oder Familienmitgliedern schwer machen?

    Wer allein lebt und Dicksein bevorzugt, mag anders entscheiden. In Familien mit Kindern empfinde ich das diesen gegenüber als unfair.

    Du stellst die eigene Abstinenz an erste Stelle. Dementsprechend müsste sich ein Alkoholiker vom Partner trennen, wenn dieser nicht zur Risikominimierung bereit ist.

    Weil weder das Glück meines Mannes noch meines davon abhängt, dass schädliche Getränke oder Lebensmittel verfügbar sind, wohnen und leben wir weiterhin zusammen.

    Und bitte keine weitere Empörung.

    Ich will das verlangen nach Chips und Co nicht mit dem Verlangen nach Alkohol gleichsetzen.

    Ich hatte im ersten Beitrag zum Thema ja gefragt, wie lange diese Suchtverlagerung (von einer auf eine andere) nötig und akzeptabel ist.

    Unabhängig davon, wie ihr eure Partnerschaft führt, sollte es in deinem Interesse sein, dass du für dich selbst verantwortlich bist.

    Ich habe nie etwas anderes behauptet.

    Wenn du nicht süchtig bist, kannst du es einfach weglassen.

    Stimmt. Klappt ja auch meistens. Und wenn man mal doch nicht widerstehen kann,, artet es nicht wie bei Süchtigen in einen extremen Konsum aus.

    Aber wenn es so leicht wäre, immer zu widerstehen, gäbe es keine Übergewichtigen.

    Tatsächlich steigt deren Anteil aber seit Jahren.

    Mein Beitrag entstand aufgrund einer kurzen Gereiztheit. Die dauerte einen Tag, nun geht es mir wieder gut und das Thema ist erledigt.

    Mein Mann ist nach wie vor zufrieden abstinent und kümmert sich um die Festigung.

    Weitere Beiträge meinerseits zur Co-abhängigkeit erübrigen sich damit.

    Wünsche allen einen schönen Tag und danke fur die Antworten.

    Wollte wohl wie Lebenskuenstler erkannte nur kurz etwas Frust abladen und Trost .

    Nein finde ich überhaupt nicht es muß doch jeder für sich selber sorgen in deinem Fall daß du nicht zunimmst. Das erinnert mich jetzt an meinem Mann der mir immer die Schuld gegeben hat daß er zugenommen hat, ich würde zu gut kochen und ihn damit in Versuchung führen.

    Wie sorgt denn dein Mann dafür, dass er von deinem Essen nicht zunimmt?

    Kochst du/er dann anders? Oder isst er woanders?

    Gibt ja gesunde und leckere Rezepte mit 800 kcal oder 1.800 kcal, die abhängig davon , ob man als Leistungsportler, auf dem Bau oder vor dem PC sitzt, verbraucht werden, oder eben den Fettspeicher erhöhen und dort ungesunde Entzündungen und das Entstehen von Krankheiten fördern.

    Alkohol ist nicht lebensnotwendig, Essen schon.

    Es geht doch um das was.

    Richtig wäre: Trinken und Essen sind lebensnotwendig. Aber weder Alkohol noch Schokolade.

    Wenn er aber jetzt zB von uns erwarten würde, dass wir komplett auf Fleisch, Eis, Süßigkeiten und am Wochenende auch mal Stuten oder so verzichten würden, dann käme das für mich nicht in Frage.

    Daraus spricht für mich die gleiche Ablehnung, wie sie Alkoholiker befürchten, die ihr zuhause alkoholfrei machen möchten.

    Man muss da irgendwie eine Balance finden.

    Für mich und meinen Mann besteht die Balance darin, dass wir Ungesundes außer Haus, oder sofort nach dem Einkauf zu Hause konsumieren.

    Mit dem forum werde ich bei dem Thema wohl nicht auf einen Nenner kommen.

    Ich nehme den Schaden, den das Übergewicht und eine ungesunde Ernährung für den Betroffenen und die Angehörigen hat, offenbar ernster als ihr hier, und bewerte die gegenseitige Verantwortung der Ehepartner und Bereitschaft zur Unterstützung daher entsprechend anders.

    Macht nix. Muss ja nur eigenen Familie passen.

    In einem forum gegen Übergewicht wird vermutlich eher der Naschkram und Fastfood verbannt, als eine Flasche Sekt.

    Ich bleibe trotzdem hier. Finde viele Beiträge hilfreicher als dort, wo viele dick sind, weil sie nie gesunde Ernährungsgewohnheiten entwickelt haben und noch danach suchen.

    Damit bei uns keiner so dick wird, wie Haley Morris-Cafiero in ihrem Fotoprojekt "wait watcher", ist es auch für meinen Mann kein zu großes Opfer auf süße Fallen zu verzichten.

    Eine Sucht stoppen, und dafür eine andere zu etablieren, soll bei uns keine Option sein.

    Mich haben eure Rückmeldungen überrascht.

    Nach meinen Informationen* ist es ähnlich schwer sein Übergewicht zu bekämpfen und die Ernährung dauerhaft auf gesund umzustellen, wie es Sucht-Kranken fällt, ihre Sucht zu stoppen und Gewohnheiten zu ändern. Ist ja auch immer das gleiche Belohnungssystem im Hirn beeinträchtigt worden.

    *dazu gibt es unendliche Studien und tv-Berichte. Z.B auf Arte.

    Aber da es in diesem Forum um die Alkoholsucht geht, werde ich die esssucht nicht weiter ansprechen.