Das hast Du gut auf den Punkt gebracht, was das Forum Dir gibt, geht mir auch so, danke!
Beiträge von Rennschnecke
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Noch ein Zweimonater - herzlichen Glückwunsch!
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Schon 2 Monate, das ist doch ein prima Anfang! 💐
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Glückwunsch, ein schöner Meilenstein!
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Du bleibst hier Tag für Tag dran und lässt Dich auch von kritischen Rückmeldungen nicht abschrecken. Gut so, weiter so!
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Wenn die Kinder in absehbarer Zeit studieren, sind sie doch in einem Alter, wo sie bei Gericht zu ihrem Aufenthaltswunsch befragt werden?
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Mein Kopf sagte Sauf wieder. Habe überlegt loszufahren weil es mich so gestresst hat. Haben uns wieder vertragen
Genau um solche Verknüpfungen geht es.
Du bist anscheinend nicht losgefahren. Weil Ihr Euch wieder vertragen habt? Oder weil Du Deinem Suchthirn ein Stoppschild entgegenhalten konntest?
Hast Du schon gesündere Strategien für Dich gefunden, mit solchen Stresssituationen umzugehen?
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Jeder hat sein Leben und geht mit Situationen anders um, für mich habe ich eine Entscheidung getroffen und bin dabei geblieben. Ich empfehle niemanden es mir nachzumachen, bin sicher kein Leitfaden für den perfekten Abstinenzler, wenn es sowas überhaupt gibt.
Was hast Du denn erwartet? "Gut gemacht, weiter so"?
Du scheinst Dich in einem sehr trinkfreudigen Umfeld zu bewegen. Hast Du den Leuten klipp und klar gesagt, dass Du nichts mehr trinkst, gar nicht mehr? Und sie stellen Dir trotzdem Alk vor die Nase, um Dich zum Mittrinken zu animieren?
Sind das wirklich Menschen, denen Du am Herzen liegst? Oder Leute, denen ein Saufkumpan verloren zu gehen droht?
Diesmal ist es gutgegangen, da hat Dich wohl die Anfangseuphorie noch getragen. So ein ähnliches (berufliches)Erlebnis habe ich mir ca. 4 Monate nach Abstinenzbeginn auch gegeben - und prompt einen Rückfalltraum gehabt. Das hat mir damals sehr zu denken gegeben.
Die Gefahr besteht, dass Du dann beim nächsten Mal denkst : "Ach komm, ich bin doch so stark, einer geht doch ..."
Auch die Fahrerrolle ist gefährlich: weil Du dann gebunden bist und nicht einfach abhauen kannst, wenn Du merkst, dass Dir die Veranstaltung nicht mehr guttut.
Der Alkgeruch im Auto kann Dich noch Tage später zu einem Spontankauf an der Tanke bewegen. Und dann hängst Du wieder an der Flasche und bist ganz schnell wieder da, wo Du nicht mehr sein wolltest.
Und da dann wieder herauskommen, wird bestimmt nicht leichter. Der nächste Rückfall könnte darum genau wie der nächste kalte Entzug der letzte sein. Ein ganz schön großes Risiko, oder?
Die Grundbausteine sind ja nicht entstanden, um jemanden zu gängeln, sondern aus der jahrelangen Erfahrung von Langzeittrockenen, wie das Rückfallrisiko (das immer bleiben wird, egal, wie lange jemand abstinent ist) gerade im ersten Jahr möglichst gering gehalten werden kann. Nicht mehr und nicht weniger.
Du hast recht, es ist Dein Leben. Und dies ist Deine selbstgewählte Selbsthilfegruppe.
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Hallo zusammen,
ich weiß nicht, ob es hierhin passt, Lesetipp, insbesondere für Frauen in toxischen Beziehungen:
Gerade habe ich gesehen, dass der aktuelle STERN einen Bericht über die Frauen enthält, die im vergangenen Jahr von ihren (Ex)Partnern etc. Ermordet wurden (Femizide).
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Oh, wie schön, Iwona, dass Du auch kommst!
Ich werde es wohl erst wieder auf den letzten Drücker entscheiden, dazu ist privat gerade zu viel durcheinander ...
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Musst Du Dich wirklich dafür rechtfertigen, dass Du mal ein bisschen Geld für Deinen Lebensunterhalt verdienen musst, weil Du von Deiner Vollzeitarbeit nicht leben kannst?
Wie finanzieren sich denn die Mitstreiter?
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Ach weißt Du, Toscanelli, das geht vielen so, dass sie sich hier am Anfang schon mal ungerecht und nicht zartfühlend genug behandelt fühlen - von den langjährigen Ehrenamtlichen.
War bei mir auch so, und bin immer noch hier - weil mir meine Abstinenz so wichtig ist und ich mir dafür keine bessere Hilfe vorstellen kann.
Und dazu gehört auch mal Klartext. Denn es ist noch keiner trockengestreichelt worden.
Ponyhof können und wollen wir hier nicht - aber Hilfe zur Suchtselbsthilfe für die, denen es ernst ist - weil der nächste Rückfall der letzte sein kann.
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Jedenfalls kam es eben wieder zum Streit und ja, ich muss ehrlich und leider zugeben, dass ich "körperlich" geworden bin. Nicht geplant, nicht aus Wut... eher aus Verzweiflung und das macht die Sache nicht im geringsten besser + ich mach mich dafür eh schon selbst fertig. Egal wie oft ich mir vornehme, ihn dann einfach links liegen zu lassen oder den Raum zu verlassen, ich kriegs nicht umgesetzt.
Meinst Du damit körperliche Gewalt gegen Deinen Partner? Ist das schon öfter vorgekommen oder wie ist der letzte Satz gemeint?
Ab gesehen davon, dass das genausowenig geht wie umgekehrt: Sieh es als Warnsignal, dass dringend zumindest räumlicher Abstand zwischen Euch nötig ist, bevor Eure Situation noch weiter eskaliert.
Wie sich die geplante Langzeittherapie auf ihn auswirkt, kannst Du ja auch aus für beide sicherer Entfernung abwarten, wenn Du das möchtest.
Allerdings ist so eine LZT bestenfalls ein weiterer Schritt ins abstinente Leben - anders als eine ärztlich begleitete Entgiftung aber nicht zwingend.
Entscheidend ist das, was von ihm danach kommt, um wirklich trocken zu werden und zu bleiben - und zwar jeden Tag, bis zum Ende seines Lebens.
Eine erst einmal räumliche Trennung kann beiden die nötige Ruhe geben, um sich zu sortieren.
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Ich zieh mir den Schuh auch an, Paul_ , weil ich Deinen Gefühlsausbruch spontan geliked hatte und das auch gar nicht zurücknehmen möchte.
(Ich besuche gerade fast täglich ein Gewaltopfer im Krankenhaus und bin deshalb bei dem Thema noch dünnhautiger als sonst).
Aber im Nachhinein gebe ich Linde66 und Nayouk24 recht und bin dankbar furs Editieren des Schimpfworts: So eine Reaktion ist menschlich verständlich, aber nicht im Sinne der Diskussionskultur dieses Forums. Es wurde ja auch sofort von Cos als Alkoholikerbeschimpfung missverstanden.
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ich liebe den nüchternen Mann und Menschen, der er eigentlich ist.
Hast Du ihn denn je nüchtern gekannt? Und damit meine ich nicht nur für ein paar Stunden, - jahrelange Giftzufuhr verschwindet nicht so schnell aus dem System.
Und glaubst Du, dass er Dich "nur" wegen seiner Sucht so schlecht behandelt? Oder "wegen" einer schweren Kindheit? Aber nicht jeder Geschlagene, nicht jeder Alkoholiker wird zum Schläger.
Warum ist Dein Drang, jemanden "gesundzulieben" (was nicht geht, bei aller Liebe) so viel größer als der eigentlich natürliche Drang, Dich selbst zu schützen? Hast Du vielleicht Ähnliches schon in Deiner Herkunftsfamilie erlebt?
Bitte diese Fragen nicht als Vorwurf verstehen, sondern als Anregung, mehr auf Dich zu schauen als auf ihn.
Alles Gute von einer trockenen Alkoholikerin mit eigener Co-Erfahrung
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Aller Anfang ist schwer, gerade in einer SHG, aber davon lässt Du Dich doch nicht aufhalten, oder, Lullaby?! Nur Mut!
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Au weia, gut, dass Du hierhergefunden hast!
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Im Keller steht noch Schnaps, das triggert mich aber komischerweise gar nicht, hab ich irgendwie nie gerne getrunken, meistens erst nach dem 8. Bier oder so um mich komplett abzudichten, werde ihn aber trotzdem die nächsten Tage an die Verwandschaft / Bekanntschaft / Nachbarschaft abgeben, bin zu sehr Schwabe ist mir zu schade zum Ausschütten.
Ein Klassiker bei frisch Abstinenten.
Dem Suchthirn geht es nicht um den Grschmack, sondern um die Prozente, gerade bei akutem Suchtdruck kann dieser scheinbar uninteressante Rest gefährlich für Dich werden.
Am besten gleich morgen wegbringen!
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5.Im Moment ist Zuhause noch nicht alkfrei...das erledigt mein Mann wenn ich weg bin.
Warum nicht gleich? Das ist nicht gut für Dich, gerade bei so einer Stimmung.
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Auf wen läuft denn der Mietvertrag? Und hattest Du nicht gestern auch was von häuslicher Gewalt geschrieben? Ist diese je von Arzt und/oder Polizei dokumentiert worden?