hallo, gratulation zu zwei monaten und das in richtiger stresszeit. halte durch.
ich erinnere mich auch noch sehr gut an die studienzeit und die stressbedingte sauferei. bei mir hat alkohol nie etwas befördert. immer, wenn ich abgabe hatte, hat mich der stress zum saufen gebracht. das erste glas, um mich zu beruhigen, das zweite, um mir mut zu machen, das dritte. um mich zu inspirieren, das vierte, um mich zu trösten, weil ich keinen klaren gedanken mehr fassen konnte, das sechste, um mich darüber hinwegzutrösten, das siebte, um das scheitern vergessen zu machen, das achte, weil es eh schon egal war, die übrigen dann einfach so .... .
frage mich heute noch, wie ich so manche seminarbarbeit geschafft habe! es war immer fürchterlich. wenn ich damals schon gewusst hätte, was spaziergänge, mediatationen, atemübungen, telefonate, staubsaugen, abspülen .... alles bewirken, dann hätte ich heute noch so manche gehirnzelle mehr.
mein supermarkt ist abstinenzfreundlich: die alkoholabteilung liegt etwas abseits, man muss einige stufen hinablaufen, um in sie zu kommen. das ist bewältigbar. vielleicht findets du ja auch etwas ähnliches. und in biomärkten ist alkohol nie so penetrant ausgestellt. mich nervt wahnsinnig, dass an tankstellen, die fläschchen direkt neben der kasse stehen. neulich habe ich mich darüber aufgeregt, der tankwart meinte nur, das sei morgens das hauptgeschäft und ich würde nicht für möglich halten, wer das alles kauft (kleinstadt!). bis vor einigen jahren gab es auch noch den chefschluck: da schenkte der chef aus einer flasche ein "stamperl" an der kasse aus. da vergeht es einem doch, oder?