Hallo, ich muss nochmal was loswerden. Ich bin die letzten letzten 7-8 Jahre überhaupt nicht mehr in Kneipen oder Clubs gegangen, weil mich viele Menschen nerven und ich meistens über das Ziel hinaus geschossen bin, Entnüchterrungszelle, Blessuren jeder Art, das ganze Programm halt. Da ich ein bisschen misanthropisch eingestellt bin hatte ich absolut kein Verlangen in Gesellschaft zu trinken, ich denke deshalb fällt es mir leichter mit Situationen wie im Supermarkt, Freizeitpark oder Restaurantbesuchen umzugehen. Ehrlich gesagt macht mir der Anblick von Alkohol oder trinkende Menschen absolut nichts aus, deshalb gehe ich aber trotzdem nicht in Biergärten oder Kneipen, wieso sollte ich das jetzt auch tun?...mir könnte nur ein Schicksalsschlag gefährlich werden oder ähnliches aber selbst davor habe ich keine Angst mehr. Ich bin wachsam und achte auf mich, sowas wie mit dem Tiramisu passiert mir nicht nochmal. Das soll jetzt aber nicht so klingen als stünde ich über den Dingen und alles fällt mir leicht, nein so ist das nicht, ich kann nur verdammt gut damit umgehen und brauche auch keine Vorbilder, bei Lebenskuenstler ist es halt so das er mir unbekannterweise super sympathisch ist, ich bin ihm vom Wesen her sehr ähnlich deshalb hab ich ihn erwähnt.
Meine emotionaler Ausnahmezustand ist zum Glück vorbei und ich habe mich wieder einigermaßen gefangen. Bei mir gibt es kein Gefühl das mir etwas fehlt wenn ich Menschen trinken sehe, ich lag gestern Abend wieder in meiner Hängematte und unten haben mein Vermieter und seine Sauffreunde wieder ordentlich getrunken, bis zum Kontrollverlust, es ging um Geld (Millionen 🙄) seine Frau und um seine Mieter, das hat mich zuerst amüsiert und ich fand es auch gut das ich so auf dem laufenden gehalten werde😬 aber nach einer Stunde war es nur noch peinlich und ich hab schon überlegt ob ich mal mit ihm rede bzgl. Alkohol und seinen "Freunden" aber ich denke das kann ich nicht, da bin noch zu unerfahren und sollte mich eher auf mich konzentrieren.
LG R/no