Es sind die Bilder, die mir selbst geholfen haben![]()
Beiträge von Nayouk24
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das alkfreie Bier ist ab sofort wirklich gestrichen
Eine richtige Entscheidung, Matcha .
Nur so wirst du abstinent, auch im Kopf.Wenn ich alkfreies Bier trinke, reize ich das System jedesmal aufs Neue.
Das Suchthirn bedient sich aller Sinne. Mal davon abgesehen, dass alkoholfreies Bier nicht 0,0 ist,
aber auch bei 0,0 Bier registriert das Suchthirn, es sieht aus wie Bier, es ist serviert wie Bier, es riecht wie Bier und es schmeckt wie Bier.
Das Suchthirn springt an und wähnt sich schon auf der Zielgeraden. Dann trinke ich es und - nichts passiert!
Die erwartete Wirkung des Suchthirns bleibt aus, entweder weil kein Alkohol drin ist oder in viel zu geringen Mengen.
Jetzt beginnt der Tanz erst richtig und der kann bei jedem unterschiedlich ausgehen.Das ist ungefähr so, als ob du dem Baby beim Füttern jedesmal den Breilöffel kurz vorm Mund wieder wegziehst.
Der Körper kann schon ohne Alkohol, aber deiner Psyche gibst du nicht die Chance, sich vom Alkohol loszusagen.
Ein fortwährender Kampf und irgendwann bin ich müde und erschöpft und dann ist der Weg zum nächsten Glas nicht mehr weit.Da ist eine Welt, zu der ich mir keinen Zugang mehr erlaube, in der anderen Welt bin ich noch nicht angekommen, eine Grenzgängerin auf dem Schwebebalken.
Das hast du gut ausgedrückt. Du bist es, die dich auf dem Schwebebalken hält.
Viele Grüsse
Nayouk
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Mich würde interessieren, ob die Entscheidung vor allem aus rationalen Gründen getroffen wurde, wie auch immer diese Gründe aussehen könnten.
Da bin ich dir auch noch eine Antwort schuldig.
So also war es bei mir eine rationale Sache, das mit der Abstinenz.
Diesen Punkt habe ich verpasst oder konnte ihn nicht nutzen.
Das System "mit Alkohol zu funktionieren" konnte ich nicht mehr aufrecht erhalten, da ich physisch und psychisch am Ende war.
Das war mein Tiefpunkt. Erst als ich den erreicht hatte, konnte ich die rationale Entscheidung treffen und mir fremde Hilfe holen. -
Wie lange bist Du schon trocken?
Steht in meiner Signatur. Wenn du über das Handy online bist, sind Signaturen nicht sichtbar.
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- abstinent seit 6.01.2024 - -
Das ist das Wichtigste. Wenn es für dich passt, ist alles gut.
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Eine Suchtberatung ist auch Hilfe zur Selbsthilfe.
Diese Forum ist eine Online-Selbsthilfegruppe.
Hier sitz keiner, der mir ausgetüftelte therapeutische Fragen stellt, da muss ich schon selber aktiv werden.
Schreiben, was mich beschäftigt, was ich denke, wo ich unsicher bin, was ich tue, was ich vorhabe.
Dann gibt es Reaktionen, Hilfe zur Selbsthilfe. -
Für mich wäre er erreicht, wenn ich durch alkoholisiertes Verhalten anderen erheblichen Schaden zufüge, wenn es um Leben und Tod geht, wenn ich meinen sozialen Status verliere, wenn sich meine Familie von mir abwendet.
Das wäre für mich in jedem einzelnen Fall eine Willensentscheidung und die hat in puncto "Aufhören" nie funktioniert.
Eine Willensentscheidung konnte dann greifen, als ich meinen persönlichen Tiefpunkt erreicht hatte. -
Wenn ich eines hier gelernt habe, dann war es Risikominimierung für einen Alkoholiker.
Wenn ich mich nicht wohl gefühlt habe oder ich eine Situation nicht einschätzen konnte, habe ich es sein gelassen.
Ja, Gedanken wie "nicht schon wieder" oder "irgendwann muss es doch mal wieder gehen" hatte ich auch,
aber auch, dass ich lange Zeit getrunken hatte und nun gerade mal ein paar Monate glücklich abstinent bin.
Dann will ich darauf verzichten, wenn es nicht geht, die Zeit kommt bestimmt.Du hast es richtig gemacht, du warst achtsam und hast danach gehandelt.
Die andere Variante wäre, ich ignoriere mein Unwohlsein, um nicht aufzufallen, keine Unannehmlichkeiten zu machen, nach dem Motto "da muss ich jetzt durch".
Entweder es geht gleich schief oder mein Suchthirn springt später an und versucht doch noch an Alkohol zu kommen.Ich wusste ganz genau selbst wenn ich mich dort hingesetzt hätte mit meiner Frau dabei hätte ich eh nix an Alkohol bestellt
Wahrscheinlich nicht, aber es hätte was mit dir machen können, u.U. mit unkalkulierbaren Risiken.
Du wirst diese Erfahrungen machen, weil sie sich manchmal gar nicht verhindern lassen und aus diesen habe ich gelernt, mich selbst einzuschätzen und mir zu vertrauen.
Gib dir Zeit und nutze sie, dann spielt sie für dich. -
Ganz schön viele Fragen, oder? Aber das kenne ich auch und es ist normal.
Ich könnte dir jetzt all die Fragen aus meiner Sicht beantworten, aber es geht auch einfacher.
Ich bin Alkoholiker und kann Alkohol nicht kontrollieren, nie wieder. Wenn ich es doch versuche, könnte es mein letzter sein.
Das habe ich akzeptiert. Punkt.Das gefährliche an den Fragen ist, dass dein Suchthirn da ordentlich die Finger mit drin hat.
Manipulationsversuche vom Feinsten. Z.B.Gibt es nicht genug Beispiele in meinem Umfeld von mopsfidelen alten Leutchen, die ihr Leben lang ihre Flasche Wein am Abend getrunken haben?
Ist das so? Woher weisst du das? Und wenn es so wäre, es spielt für dich keine Rolle mehr. Alkohol ist keine Option.
Die Gedanken des Suchthirns, wenn ich sie denn als solche erkannt habe, habe ich schnell abgewürgt. Keine Diskussion, dem Gedanken nicht folgen.
Mit der Suchtstimme spreche ich: "Du schon wieder, verschwinde du nervst, geh in dein Eck und trockne weiter vor dich hin". Punkt. Fertig.Ich habe mit der Zeit gerlernt auch die nicht offensichtlichen Suchthirngedanken zu erkennen. Das sind nämlich die, die getarnt als meine eigenen mich erreichen.
Die Attacken sind viel seltener geworden, aber wenn sie kommen sind sie noch perfider als schon gewesen..Kann ich es aus meiner (noch) recht komfortablen und gesellschaftlich (relativ) unauffälligen Situation heraus überhaupt schaffen, dauerhaft nüchtern zu bleiben?
Warum nicht? Auf alle Fälle ist es machbar und das beweisen hier viele Langzeittrockene.
Auch du kannst es erreichen, aber du musst schon etwas dafür tun, nur " nicht trinken" reicht nicht.
Dafür bin ich in dieser SHG und hier habe ich gelernt, wie es gehen kann.
Viele Grüsse
Nayouk -
Herzlich willkommen in unsere Selbsthilfegruppe, Yoyo ,
Tag 11

Körperlich bin ich auf wundersame Weise nicht abhängig.
Wie dem auch sei, die Alkoholkrankheit ist in erster Linie eine psychische Erkrankung.
Jetzt beginnt die eigentliche "Trockenarbeit" für dich.
Zu Anfang war ich sehr unsicher, da ich nicht wusste, was auf mich zu kommt und die Abstinenz erst am Anfang stand.
Schritt für Schritt habe ich mich rangetastet.
Wenn du die Grundbausteine liest, wirst du feststellen, das Risikominimierung sich wie ein roter Faden durchzieht.
Ich vermeide alle Risiken in Bezug auf Alkohol um die Zeit, in der ich noch instabil bin, so gefahrlos wie möglich zu gestalten.
Jeden Tag lerne ich dazu und mit der Zeit konnte ich mir selbst mehr und mehr vertrauen, da ich mich selbst besser einschätzen konnte.
Gib dir diese Zeit, denn sie wird von deiner Psyche gebraucht.Viele Grüsse
Nayouk
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andererseits spricht so ein kleines Teufelchen auf der Schulter, ach dann war und ist es ja nicht so schlimm...
Klar und ich habe mir gesagt, da war es gerade noch rechtzeitig.
Übrigens ist die Erholung von Leberwerten schon nach ein paar Wochen sichtbar und sie gehören zum kleinen Blutbild.
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Vor vielen Jahren hatte ich solche Trinkpausen auch mit meiner Frau.
Vorgeschlagen habe ich sie nie, mitgemacht sofort, weil sonst hätte ich ja ein Problem.
Und irgendwann habe ich das Trinkpausenversprechen nicht mehr eingehalten und habe heimlich getrunken.Für mich hat die Absicherung meiner Abstinenz oberste Priorität, denn wenn ich damit scheitere kann es sein,
dass ich aus der Suchtsprirale nicht mehr rausfinde und daran zu Grunde gehe.
Aus der Verantwortung mir gegenüber habe ich Regeln eingefordert und das war nie ein Problem und für meine Frau selbstverständlich.
Bei uns steht kein Alkohol rum.
Meine Frau trinkt Zuhause nicht in meiner Gegenwart.Ich kann doch von meinem Mann nicht verlangen, das teure Zeug wegzuschütten oder weiter zu verschenken,
Da mir meine Abstinenz wichtig ist, musste ich Unterstützung zur Risikominimierung einfordern.
Bei Suchtdruck flüstert deine Suchtstimme bestimmt nicht, "Nee, den darfst du nicht nehmen, das ist ein Geschenk deines Partners".
Nein, sie weiss ganz genau wo er steht und wird dir den Weg weisen. -
Hallo Leonie,
den Rückfall im letzten Dezember habe ich aber nicht vergessen, ärgert mich immer noch sehr
Der Rückfall ist passiert und deshalb gehört er zu deinem Weg. Eine Erfahrung, die dich auf deinem abstinenten Weg stärker machen kann.
Jeder Tag ohne Alk ist trotzdem irgendwie ein verdammt guter Tag.
Jeder Tag ohne Alk ist ein verdammt guter Tag

Liebe Grüsse
Nayouk
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Als Einstieg lass ich dir mal die Grundbausteine des Forums und den Notfallkoffer gegen Suchtdruck da.
ArtikelGrundbausteine für ein nüchternes Leben
Viele Menschen, die alkoholabhängig sind, wünschen sich, nicht mehr trinken zu müssen. Dieser Wunsch schwankt emotional – mal ist er stärker, mal schwächer und hängt oft von den Umständen ab, unter denen der Betroffene seiner Sucht nachgeht.Das Forenteam17. Mai 2021 um 16:40 Wie sieht es bei dir mit einem alkoholfreien Zuhause aus?
ArtikelDer Notfallkoffer
Craving, starkes Verlangen Alkohol trinken zu müssen, kann jeden Alkoholiker ereilen und da ist es ganz wichtig, für diesen nicht zu unterschätzenden Notfall vorzusorgen. Wie der Apothekenschrank im Haus, so sollte auch ein Hilfsmittel für den aufkommenden Suchtdruck schnell greifbar sein:
Der „Notfallkoffer“ für Alkoholiker.
Dazu gehört eine Liste mit Notfallnummer von Menschen, die im Vorfeld informiert wurden, Adresse und Ansprechpartner der realen Selbsthilfegruppe bzw. eure Login-Daten für…Das Forenteam27. August 2021 um 21:40 Ich habe meinen eigenen Notfollkoffer mit Dingen gepackt, die mir zusagen und funktionieren.
Z.B. habe ich Atemtechniken vorher geübt, damit ich sie im Akutfall schnell und sicher anwenden kann. -
Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet, Mattie .
Du kannst jetzt überall schreiben, jedoch in den nächsten 4 Wochen bitte nicht im Vorstellungsbereich bei den neuen Usern. Diese erkennst du am „orangeroten“ Namen.
Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.
Viele Grüße
Nayouk -
Hallo Mattie,
herzlich willkommen im Selbsthilfeforum für Alkoholiker.
In dieser Selbsthilfegruppe tauschen sich bekennende Alkoholiker aus, die ein dauerhaft abstinentes Leben anstreben.
So wie du geschrieben hast, trifft beides auf dich zu und du bist seit 14 Tagen abstinent.
Damit hast du eine gute Basis für eine Teilnahme in dieser SHG geschaffen.Für den weiteren Austausch folge dem Link zur Bewerbung für den offenen Bereich:
https://alkoholiker-forum.de/bewerben/
Bitte anklicken und einen kurzen Satz schreiben, da du dich ja schon ausführlicher vorgestellt hast.
Nach erfolgter Freischaltung werden wir Dein Thema zu "Erste Schritte für Alkoholiker" verschieben.
Viele Grüße
Nayouk
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Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet, Marrypoppins.
Du kannst jetzt überall schreiben, jedoch in den nächsten 4 Wochen bitte nicht im Vorstellungsbereich bei den neuen Usern. Diese erkennst du am „orangeroten“ Namen.
Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.
Viele Grüße
Nayouk -
nur ein bisschen Lebensqualität beim Abendessen.
Empfindest du es so oder kommt das von deinem Suchthirn?
Wenn ich solche Gedanken, Empfindungen habe, dann schaue ich genauer hin. -
Hallo Marypoppins,
Die eigene Erkenntnis Alkoholiker zu sein ist ein wichtiger Schritt in die Abstinenz.
Wie du in der Öffentlichkeit mit der eigenen Krankheit umgehst ist deine Entscheidung.
Dazu gibt es hier unterschiedliche Wege.Für den weiteren Austausch folge dem Link zur Bewerbung für den offenen Bereich:
https://alkoholiker-forum.de/bewerben/
Bitte anklicken und einen kurzen Satz schreiben, da du dich ja schon ausführlicher vorgestellt hast.
Nach erfolgter Freischaltung werden wir Dein Thema zu "Erste Schritte für Alkoholiker" verschieben.
Viele Grüße
Nayouk
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Artikel
Grundbausteine für ein nüchternes Leben
Viele Menschen, die alkoholabhängig sind, wünschen sich, nicht mehr trinken zu müssen. Dieser Wunsch schwankt emotional – mal ist er stärker, mal schwächer und hängt oft von den Umständen ab, unter denen der Betroffene seiner Sucht nachgeht.Das Forenteam17. Mai 2021 um 16:40