• Hallo lieber Tag 16

    Bin heute wieder bei meiner Ärztin gewesen, sie meinte gleich, dass die Leberwerte bestens wären, ich wusste gar nicht, dass sie die auswerten lassen hatte, dachte eigentlich dass sie Blut nur wegen dem Cholesterin abgenommen hat. So hab ich es ihr halt mal gesagt.

    Einerseits bin ich natürlich froh über die Werte, andererseits spricht so ein kleines Teufelchen auf der Schulter, ach dann war und ist es ja nicht so schlimm...

    Nun hat die Ärztin mir den "Auftrag bez. nahe gelegt", dass ich mich bei der Suchtberatung mal melden soll. Darüber muss ich mal schlafen und werde es morgen entscheiden.

    PS: ich hab ihr auch vom vergangenen Freitag erzählt, sie meinte nur, dass ich jederzeit bei ihr reinschauen könne, allerdings hat sie nicht gerade oft offen 🤣

    Lieber Tag 16, heute pack ich mal etwas in meinen Notfallkoffer.

  • andererseits spricht so ein kleines Teufelchen auf der Schulter, ach dann war und ist es ja nicht so schlimm...

    Klar und ich habe mir gesagt, da war es gerade noch rechtzeitig.

    Übrigens ist die Erholung von Leberwerten schon nach ein paar Wochen sichtbar und sie gehören zum kleinen Blutbild.

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • Habe mich mal heute überwunden bei der Suchtberatung anzurufen, leider ist die gute Dame erst wieder ab 16.09.

    Nun kommt es eben auch darauf an, was du dort erfahren möchtest. Wenn du Fragen hast, raus damit – hier ist auch ein größeres Schwarmwissen vorhanden.

    Gruß Hartmut

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    Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe!

    Trocken seit 2007

  • Eine Suchtberatung ist auch Hilfe zur Selbsthilfe.
    Diese Forum ist eine Online-Selbsthilfegruppe.

    Hier sitz keiner, der mir ausgetüftelte therapeutische Fragen stellt, da muss ich schon selber aktiv werden.
    Schreiben, was mich beschäftigt, was ich denke, wo ich unsicher bin, was ich tue, was ich vorhabe.
    Dann gibt es Reaktionen, Hilfe zur Selbsthilfe.

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • Eine Suchtberatung ist auch Hilfe zur Selbsthilfe.
    Diese Forum ist eine Online-Selbsthilfegruppe.

    Stimme ich voll und ganz zu.

    Hier sitz keiner, der mir ausgetüftelte therapeutische Fragen stellt, da muss ich schon selber aktiv werden.
    Schreiben, was mich beschäftigt, was ich denke, wo ich unsicher bin, was ich tue, was ich vorhabe.
    Dann gibt es Reaktionen, Hilfe zur Selbsthilfe.

    Da weiß ich nun nicht was du damit meinst, schreibe ich zu wenig, frage ich zu wenig, hab ich mich beschwert?

    Für mich passt es ja so und wenn ich gezielt fragen habe, melde ich mich.

    Ansonsten hilft mir sehr gut, einfach hier zu lesen.

    LG Michl

  • #Alex_aufdemweg

    Ich beziehe das auf meinen vorbestimmten Weg, ich glaube daran, dass wenn die Suchtberatung für mich so wichtig wäre, auch jetzt da wäre. Kurz gesagt, glaube ich, dass ich hier, von der Onlinegruppe mehr habe als von der Beratung, wo ich 1x oder alle 2 Wochen ein Gespräch hätte. Und der 16. , wo die Frau von der Beratung wieder da ist, ist eh bald.

    Hir kann ich jederzeit schreiben, lesen und fragen.

  • Rennschnecke

    Damals, als ich das 1x versucht habe trocken zu werden, immerhin um die 3 Jahre, wahr für mich auch die Suchtberatun die Nummer 1, zumindest ganz am Anfang. Zeitgleich hatte ich mich damals auch bei einer Online-SHG angemeldet und schnell wurde das zu meinem wichtigsten Baustein für meine Zukunft. Das Forum wurde dann irgendwie umbenannt oder so und ich verlor den Zugriff, ich weiß auch nicht ob es das überhaupt noch gibt.

  • #Alex_aufdemweg

    Ich beziehe das auf meinen vorbestimmten Weg, ich glaube daran, dass wenn die Suchtberatung für mich so wichtig wäre, auch jetzt da wäre. Kurz gesagt, glaube ich, dass ich hier, von der Onlinegruppe mehr habe als von der Beratung, wo ich 1x oder alle 2 Wochen ein Gespräch hätte. Und der 16. , wo die Frau von der Beratung wieder da ist, ist eh bald.

    Ich habe alles, wirklich alles mitgenommen, was mir angeboten wurde, um trocken zu werden. Die Suchtberatung war einer von ganz vielen Steinen, die ich genutzt habe, mir eine feste Abstinens aufzubauen. Für mich war die Suchtberatung nützlich: sie hat dafür gesorgt, daß ich schnell in eine ambulante Langzeitterapie komme, durch sie habe ich meine ganz tolle und wertvolle Selbsthilfegruppe vor Ort gefunden und in den Einnzelgesprächen konnte ich auch viele wertvollen Dinge mitnehmen.

    Du solltest nicht vergessen, auch wenn es Dir gerade gut geht: im ersten Jahr liegen die Rückfallquoten extrem hoch, ich habe von 90% gelesen und von den 10%, die das erste Jahr trocken schaffen, werden auch ganz viele nach Jahren der Abstinens aus den verschiedensten Gründen wieder rückfällig. Die Abstinens bleibt ein lebenslanger Prozess.

    Aber: ich kann es schaffen. Wenn ich wachsam bleibe und nicht leichtsinnig werden. Und: wir alle, die zur Zeit trocken sind, haben schon enormes geleistet! Darauf können wir stolz sein.

  • Stromer

    So wie du schreibst, klingt das fast so, als ob ich nicht alles tun würde um möglichst sicher trocken zu bleiben...

    Wieso denn das? Ich habe doch nur von mir geschrieben. Was Du machst, geht mich gar nichts an.

    Ich kann nur das an Empfehlung weiter geben, was mir ein Arzt damals geraten hat: "Nimm alles, wirklich alles mit, was Dir hilft, trocken zu werden und zu bleiben. Du hast sonst keine Chance gegen die Sucht". Mir hat das damals sehr motiviert und auch geholfen.

  • Ich war im ersten Jahr auch zusätzlich in einer realen Gruppe. Einmal die Woche. Hatte dann bald den Schlüssel. Dadurch habe ich mich sozusagen selbst verpflichtet hinzugehen.

    Mir, als Person war es (wohl) wichtig, jemandem ins Gesicht zu sagen, dass ich Alkoholiker bin. Und das öfters. Zu "sehen", dass es noch andere gibt.

    Wenn ich aber Fragen hatte - und das waren nicht wenige - habe ich sie hier gestellt. Denn dort ist das aufgrund des "Formates" nicht angesagt, direktes Feedback zu geben. Ich kann nur sagen, wie ich etwas gemacht habe. Das hat der Vorteil, dass ich keinen Gegenwind bekomme. Aber den Nachteil, dass ich eben auch keine klaren Infos bekomme. Die aber sehr sehr wichtig sind.

    Die Message kam dort viel zu langsam rüber. Bei mir musste das schneller gehen. Aber als Ergänzung, aus den oben genannten Gründen, war es für mich gut.

    Kurzum. Wenn Du wissen willst, wie es geht, bist Du hier richtig. Die Grundbausteine. Ganz klare Vorgaben. Und Du kannst immer fragen und Dich mitteilen.

    Für die "Kosmetik" kann dann noch anderes nachkommen.

    Seien es Gruppen, Therapie, Bücher, Filme und weiß nicht was alles. Je nach Bedarf.

    So sehe ich das. So hat es bei mir "geklappt".

    Wo ich hingehe, dort bin ich.

  • Wieder ist eine Woche um und der Termin bei meiner Ärztin ist auf Grund von ihr ins Wasser gefallen.

    Die vergangene Woche war Recht schnell um. Viel Arbeit dann noch Gartenarbeit und bei Kollegen helfen. Schlafen geht auch seit einer Woche wieder ohne Medikamente und viel mehr. Früher bin ich nach spätestens 5 bis 6 Stunden wieder wach gewesen, nun schlafe ich über 7 Stunden eher 8 Stunden mit einmal aufwachen durch.

    Ein Mal wurde ich fast zu einem Bier gezwungen. Ich sagte demjenigen zwar dass ich nichts trinke und dann auch noch Autofahren muss... Er stellte mir trotzdem ein offenes Bier her und sagte öfters, "geh, eines nur, mach schon". Ich blieb trotzdem bei meinem Wasser und hatte nichteinmal ein verlangen nach dem Bier. Für solche Zukünftige Ereignisse muss ich mir trotzdem was erarbeiten, denn so leicht wie es mir da ergangen ist, muss es ja nicht immer sein.

    Kommendes Wochenende wird auch noch eine Herausforderung. Zum einem sollte ich auf eine Hochzeit dann hat sich noch ein Verwandter, der auch gerne über den Durst trinkt, mit einer Art Verwandtschaftstreffen angekündigt und ein Club Ausflug, wo auch meist viel zu viel getrunken wird ist auch noch...

  • Servus Michl,

    Du hast die Empfehlungen wahrscheinlich noch nicht gelesen aber alles was da so ansteht solltest du am besten vermeiden. Du bist erst ca.3 Wochen trocken aber auch für mich wäre das ein großes unnötiges Risiko, gleich drei Megaevents an einem Wochenende, au backe, lass das bitte besser bleiben. Denk zumindest nochmal sehr gut darüber nach.

    Meine Empfehlung lass alle drei sausen.

    LG R/no

    Kommendes Wochenende wird auch noch eine Herausforderung. Zum einem sollte ich auf eine Hochzeit dann hat sich noch ein Verwandter, der auch gerne über den Durst trinkt, mit einer Art Verwandtschaftstreffen angekündigt und ein Club Ausflug, wo auch meist viel zu viel getrunken wird ist auch noch...

  • Lies Dir das hier doch mal durch.

    Vor allem "Alkoholfreies Umfeld", "Soziales Umfeld, Kollegen und Familie" und "Freizeitgestaltung".

    Das Forenteam
    17. Mai 2021 um 16:40

    wird auch noch eine Herausforderung.

    Genau das ist es, was ein Alkoholiker, besonders zu beginn, so überhaupt nicht gebrauchen kann.

    Wo ich hingehe, dort bin ich.

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