Hallo Chewie,
wie geht es dir? Was hat sich bei der Suchtbetatung ergeben?
Viele Grüsse
Nayouk
Hallo Chewie,
wie geht es dir? Was hat sich bei der Suchtbetatung ergeben?
Viele Grüsse
Nayouk
Lies dir mal unsere Grundbausteine durch, ob du für dich etwas rausziehen kannst.
Artikel
Grundbausteine für ein nüchternes Leben
Viele Menschen, die alkoholabhängig sind, wünschen sich, nicht mehr trinken zu müssen. Dieser Wunsch schwankt emotional – mal ist er stärker, mal schwächer und hängt oft von den Umständen ab, unter denen der Betroffene seiner Sucht nachgeht.
Das Forenteam
Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet, Diana
Du kannst jetzt überall schreiben, jedoch in den nächsten 4 Wochen bitte nicht im Vorstellungsbereich bei den neuen Usern. Diese erkennst du am „orangeroten“ Namen.
Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.
Viele Grüße
Nayouk
und bis heute durchgehalten.
Durchhalten klingt nach 5 Jahren noch anstrengend.
Für den weiteren Austausch folge dem Link zur Bewerbung für den offenen Bereich:
https://alkoholiker-forum.de/bewerben/
Bitte anklicken und einen kurzen Satz schreiben, da du dich ja schon ausführlicher vorgestellt hast.
Nach erfolgter Freischaltung werden wir Dein Thema zu "Erste Schritte für Alkoholiker" verschieben.
Viele Grüße
Nayouk
Hallo Diana,
herzlich willkommen in unserer Selbsthilfegruppe für Alkoholiker.
5 Jahre Abstinenz ist eine lange Zeit, dazu meinen Glückwunsch.
Bevor wir weiter in den Austausch gehen können, sind ein paar Basics zu klären.
In dieser Selbsthilfegruppe tauschen sich ausschließlich Alkoholiker aus, die sich dazu bekennen und eine lebenslange Abstinenz anstreben.
Wie sieht es da bei dir aus, siehst du dich als Alkoholikerin und möchtest du dauerhaft abstinent bleiben?
Viele Grüße
Nayouk
Ob häufig oder nicht, mit diesem Verhalten trainiere ich ein Muster an, welches mich in die Sucht führen kann.
Also sich quasi betäuben möchte, weil z. B. der Alltag so (Kinder, Trauerfall, Familie, BeruBeruf) stressig ist. Kennt ihr das? Wie bezeichnet man das?
Das Verhalten, welches du beschreibst, ist missbräuchlicher Alkoholkonsum. Ich trinke gezielt um eine bestimmte Wirkung zu erzielen, und nicht nur um einen lockeren Abend in Gesellschaft zu verbringen.
Ich habe die Startseite ein wenig entschlackt
Das hat ihr wirklich gut getan, danke dafür.
LG Nayouk
Hallo Hera,
willkommen im Team und danke für deine Bereitschaft, das Forum zu unterstützen.
LG Nayouk
Hallo Leonie,
schön von dir zu hören. Was treibst du so? Besuchst du eine reale SHG?
LG Nayouk
Zitieren: Markiere den Text, dann kommt ein Balken mit Zitat speichern oder Zitat einfügen.
Unter der Textbox siehst du die gespeicherten Zitate.
Das Suchthirn war zur Stelle und hat dir seine Lösung vorgeschlagen.
Du hast es erkannt und richtig gehandelt. Alkohol ist keine Option.
Solltest es zum Äusserten kommen, brauchst du erst recht einen klaren Kopf.
Deine Verhältnisse kenne ich nicht, aber sollte es einen Sozialplan geben, spielt das Alter auch eine Rolle und das wäre gut für dich.
Nimm es als wertvolle Erfahrung mit.
Ich bin mit meiner Frau immer noch zusammen, auf Augenhöhe glücklich und zufrieden.
Sie hat kritisiert, kontrolliert, geschimpft, gestritten und sehr früh durch glückliche Umstände erkannt, dass sie auf dem besten Wege in die Co-Abhängigkeit ist. Zu dem Zeitpunkt wusste ich gar nicht, dass es so etwas gibt.
Dann hat sie sich abgegrenzt, hat mich mein Ding machen lassen und hat ihrs gemacht.
Ich wusste, dass sie weiss, was ich weiss. Wir beide wussten, dass ich Alkoholiker bin.
Wir waren zusammen, aber ein partnerschaftliches Leben sieht anders aus.
Ich kam ins Handeln, bevor ich für sie nicht mehr tragbar gewesen wäre.
Es hätte auch anders geschehen können. Im Nachhinein war es unsere einzige Chance, bei der sie und ich einen selbst bestimmten Anteil hatte.
Viele Grüsse
Nayouk
Ich kann nur von mir sprechen, es hat Jahre gedauert bis ich meinen Tiefpunkt oder den Punkt erreicht hatte, an dem ich eigenverantwortlich handeln konnte.
Warum ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt? Ich weiss es nicht, aber ich weiss, dass ich physisch und psychisch nahe am Ende war.
Die Strategie " es wird schon irgendwie gehen" funktionierte nicht mehr, weil es eben nicht mehr ging.
Mir vorher professionelle Hilfe zu holen, wäre eine vernünftige, rationale Entscheidung gewesen, ungeachtet meines Selbstmitleids, meiner Scham und trotz meiner Sucht. Die Sucht hat nur ein Ziel, Alkohol, und ein Weg mit fremder Hilfe steht dem entgegen. Es hat sich schlicht meiner Vorstellungskraft entzogen, dass für mich ein Leben ohne Alkohol möglich ist.
Warum streitet man die Sucht ab?
Weil ich dann bewusst handeln müsste und das konnte ich erst, als ich mir die Sucht eingestanden habe, als ich sie bedingungslos akzeptiert habe.
Der Alkohol stand nicht an erster Stelle, weil ich es so wollte, sondern weil ich abhängig war.
So ist es, auch wenn es als Entschuldigung klingen mag, ist es aber nicht.
Schon traurig, dass man Selbstmord auf Raten der Liebe vorzieht.
Dass ich süchtig wurde, daran trage ich Verantwortung. Aber irgendwann war die Tür zu gefallen und es gab kein zurück mehr. Ich war süchtig geworden.
Das scheinbar einzigste, was diesen Zustand erträglich machte, war Alkohol und je länger es ging, desto mehr brauchte ich, um die gleiche Wirkung zu erzielen. Ein verzweifelter Kampf zwischen Selbstvorwürfen, Selbstbetrug und weiter existieren.
Ich hatte Angst meine Liebsten zu verlieren, war aber unfähig das richtige zu tun. Es gab keine Entscheidung zwischen Liebe und Sucht, die war längst ohne mein Bewusstsein getroffen worden.
…Danke nochmal für deine Antwort, war es eine 12Schritte Klinik…?!? Oder sind anfängliche Ausgangssperren in Suchtkliniken üblich…
Es war eine Suchtklinik mit breitem Behandlungsspektrum und wer wollte konnte sich auch mit den 12 Punkten auseinandersetzen.
Ob Ausgangssperren üblich sind, kann ich nicht beurteilen, in dieser Klinik war es so, sie waren Teil des Therapiekonzepts und jeder der sich dorthin begeben hat, wusste was auf ihn zukommt. Wenn ich Entzug und Entwöhnung ernst nehme, die mir angebotene Hilfe annehme, dann habe ich auch kein Problem mit anfänglichen Ausgangssperren.
Selbst wenn es diese nicht gegeben hätte, wäre ich nicht auf die Idee gekommen, mich in den ersten 10 Tagen ausprobieren zu wollen.
Hallo Thomson,
schau mal hier und in den Forenregeln.
Anforderungen für den Zugang zu den geschützten Bereichen - Alkoholiker Forum
Viele Grüsse
Nayouk
Hmh, frisch abstinent und dann auf einer Hochzeit?
Es war deine Entscheidung und du hast es gemacht und es ist gut gegangen.
Du hast jetzt aber auch gespürt, wie präsent das Suchthirn ist und das kann auch gehörig schief gehen.
Du musst nur an die falschen Leute geraten, in der falschen Situation sein, plötzlich Angst haben, dass es jemand merkt, dass du Alkoholikerin bist und ......und schon ist es passiert.
Es hat sich ja dann in die richtige Richtung bewegt. Was hättest du gemacht, wenn es sich nicht beruhigt hätte? Hättest du weiter ausgehalten und durchgehalten?
Ich habe irgendwann ein Gespür dafür entwickeln, wie weit ich aktuell gehen kann. Für den Fall, dass ich mich oder die Situation doch falsch eingeschätzt habe, hatte ich immer einen Plan B, mit dem ich jederzeit ohne Rücksicht auf andere die Situation verlassen konnte.
Risikominimierung heisst auch, gerade im ersten Jahr Veranstaltungen, bei denen der Alkohol in der ersten Reihe sitzt, auszulassen. Der Grund: ich kann mich am Anfang nicht auf mich verlassen. Erkenne ich die Gefahr rechtzeitig, bin ich handlungsfähig?
Das Gute ist, du hast eine Erfahrung gemacht, die dich weiterbringen kann, wenn du sie richtig deutest. Sie zu machen war trotzdem ein Risiko.
Ich habe nur geschafft das Suchthirn schlafen zu legen.
Es ist wie mit einem kleinen Kind, ich habe es zum schlafen gebracht und ich poltere nicht in der Gegend rum, damit ich es nicht aufwecke. Ich weiss aber auch, dass es ohne mein Zutun aufwachen kann und dann weiss ich, was zu tun ist.
Herzlichen Glückwunsch zu 10 Monaten Abstinenz.