Vielleicht bin in 10 oder 20 Jahren Vorsitzende der Ortsgruppe ...
Warum nicht, hast ja noch ein bisschen Zeit![]()
Alles Gute für die Bandscheibe.
Vielleicht bin in 10 oder 20 Jahren Vorsitzende der Ortsgruppe ...
Warum nicht, hast ja noch ein bisschen Zeit![]()
Alles Gute für die Bandscheibe.
Hallo Free,
du hast für deine Abstinenz ja schon einiges in die Wege geleitet.
Ich möchte nicht versäumen, dir die Grundbausteine dieses Forums ans Herz zu legen.
Artikel
Grundbausteine für ein nüchternes Leben
Viele Menschen, die alkoholabhängig sind, wünschen sich, nicht mehr trinken zu müssen. Dieser Wunsch schwankt emotional – mal ist er stärker, mal schwächer und hängt oft von den Umständen ab, unter denen der Betroffene seiner Sucht nachgeht.
Das Forenteam
Unsere Selbsthilfegruppe orientiert sich an diesen klaren Grundbausteinen, die sich als verlässliche Grundlage für ein abstinentes Leben bewährt haben. Diese geben uns die gemeinsame Richtung und schaffen den Rahmen für Austausch und Unterstützung.
Natürlich kann sich jedes Mitglied für andere Wege oder eigene Konzepte entscheiden. Diese persönliche Entscheidung respektieren wir. In unserem Forum werden sie jedoch nicht vertieft behandelt, da wir uns bewusst auf unsere Grundbausteine konzentrieren.
Viele Grüße
Nayouk
Ich brauche eine Community mit Gleichgesinnten und hoffe, dass ich damit wieder in die richtigen Bahnen komme.
Willkommen in der Community.
Es gibt für mich nur eine richtige Bahn und das ist die Abstinenz und ihre Stabilisierung.
Die Wege dorthin sind unterschiedlich. Wir hier im Forum empfehlen die Grundbausteine, die ich dir zu Anfang ans Herz legen möchte.
Artikel
Grundbausteine für ein nüchternes Leben
Viele Menschen, die alkoholabhängig sind, wünschen sich, nicht mehr trinken zu müssen. Dieser Wunsch schwankt emotional – mal ist er stärker, mal schwächer und hängt oft von den Umständen ab, unter denen der Betroffene seiner Sucht nachgeht.
Das Forenteam
Mein Partner unterstützt mich wo er kann, aber er steckt nicht drin.
Richtig, er steckt nicht drin und es ist auch nicht seine Verantwortung, aber es ist gut, dass du jemanden hast, der dich unterstützen kann.
Nüchtern werden und bleiben ist deine Verantwortung.
Ein Spruch hier sagt: "Nur nicht trinken reicht nicht". Wenn du dich fragst, was noch und wo fange ich an, dann fang mit den Grundbausteinen an.
Hallo Hightower,
herzlich willkommen in unserer Selbsthilfegruppe für Alkoholiker.
Du hast dich wieder auf den Weg gemacht, Glückwunsch dazu.
Ich bin schon seit fast einem Jahr hier in diesem Forum und habe viele Beiträge mitgelesen.
Da kennst du ja auch die Grundlagen für die Teilnahme hier im Forum![]()
Hast du einen Arzt, der dich beim Entzug betreut ?
Viele Grüsse
Nayouk
Ich bin bereits seit 7 Tagen abstinent.
Dann hast du den wichtigsten Schritt schon gemacht.
Es klingt aber so, dass du mit den Ärzten noch nicht offen gesprochen hast.
Achte auf dich, denn es können auch nach Tagen noch Komplikationen auftreten.
Für den weiteren Austausch folge dem Link zur Bewerbung für den offenen Bereich:
https://alkoholiker-forum.de/bewerben/
Bitte anklicken und einen kurzen Satz schreiben, da du dich ja schon ausführlicher vorgestellt hast.
Nach erfolgter Freischaltung werden wir Dein Thema zu "Erste Schritte für Alkoholiker" verschieben.
Viele Grüße
Nayouk
ich möchte es endlich schaffen ein abstinentes Leben zu führen.
Dabei kann dich dieses Forum unterstützen, wenn der erste Schritt von dir kommt.
Wir raten immer einen Entzug ärztlich begleiten zu lassen. Suche deinen Hausarzt auf und lege die Karten offen auf den Tisch.
Mit ihm kannst du auch die weitere Vorgehensweise besprechen.
Lies dir dazu folgenden Artikel durch, dieser enthält auch einen Artikel über den "kalten Entzug".
Artikel
Vom 1. Arztbesuch bis zur Entgiftung
Viele Alkoholkranke haben Angst vorm Arztbesuch.
Es werden sooo viele Gründe genannt, nicht zum Arzt zu gehen....
Ihr seid mit euren Ängsten vorm 1. Arztbesuch und der Entgiftung nicht
…
Das Forenteam
Wenn du beim Entzug ärztlich begleitet wirst, kann es für dich hier gleich weitergehen, d.h. du würdest für den Austausch mit den anderen Usern freigeschaltet.
Ansonsten kann eine Freischaltung nach 7 Tagen Abstinenz erfolgen.
Alkoholismus ist eine schwere Krankheit und gehört in professionelle Hände. Sei es dir und deiner Gesundheit wert und gehe zuerst zum Arzt.
Wie willst du weiter vorgehen?
Viele Grüsse
Nayouk
Hallo misakawallace ,
herzlich willkommen in unserer Selbsthilfegruppe für Alkoholiker.
Es ist gut, dass du dir über deinen Alkoholkonsum ernsthaft Gedanken machst.
In dieser Selbsthilfegruppe tauschen sich Alkoholiker aus, die sich dazu bekennen und eine lebenslange Abstinenz anstreben.
Wie sieht es da bei dir aus, siehst du dich als Alkoholikerin und möchtest du ein dauerhaft abstinentes Leben führen?
Viele Grüße
Nayouk
So sind die Biographien unterschiedlich.
Ich habe mit der Gleichen Menge angefangen wie ich aufgehört habe.
Da hätte ich nicht aufhören müssen![]()
In meinem Fall da ich erst relativ spät (Mitte 40) ernsthaft mit dem Saufen angefangen habe, war mir sogar völlig klar, dass ich abhängig werden würde.
So klar war mir das nicht. Unter klar verstehe ich, der Zusammenhang zwischen Erkenntnis und Folge ist unausweichlich.
Natürlich wusste ich, dass man von Alkohol süchtig werden kann und am Ende Alkoholiker ist. Die Betonung liegt auf "man".
"Aber ich doch nicht, so weit ist es noch lange nicht und vorher reduziere ich, oder höre ganz auf".
Ich konnte mich auch als Nichtsüchtiger lange erfolgreich selbst belügen.
Ja und dann, dann war ich irgendwann süchtig. Die Erkenntnis reifte mit dem zunehmenden Zwang trinken zu müssen. Es ging nicht mehr ohne und alle Versuche mir das Gegenteil zu beweisen scheiterten, weil ich Alkoholiker geworden war.
Und es ging weiter. Zu jeder Phase meines Alkoholiker Daseins konnte ich mich irgendwie einrichten, so daß ich dachte, wenn ich diesen Zustand halten kann, wird es gehen. Es ging nicht, es wurde immer schwerer diesen Zustand zu ertragen und am Ende konnte ich ihn nicht mehr ertragen.
Die Geschichte fing bei mir und meinem Handeln an, da war ich noch alleine, und sie endete mit mir und meiner Sucht.
Entschuldige bitte, da habe ich doch glatt ein ganzes Jahr unterschlagen.
Für den weiteren Austausch folge dem Link zur Bewerbung für den offenen Bereich:
https://alkoholiker-forum.de/bewerben/
Bitte anklicken und einen kurzen Satz schreiben, da du dich ja schon ausführlicher vorgestellt hast.
Nach erfolgter Freischaltung werden wir Dein Thema zu "Erste Schritte für Alkoholiker" verschieben.
Viele Grüße
Nayouk
Hallo Yvi und herzlich willkommen hier.
Glückwunsch zu über einem halben Jahr Abstinenz.
Aber es klingt ein bisschen so, als ob du das alles „absolviert“ hast, um die MPU zu bestehen.
Ich konnte nur für mich trocken werden.
Hier tauschen sich bekennende Alkoholiker aus, die eine lebenslange Abstinenz anstreben.
Siehst du dich als Alkoholikerin und möchtest du dauerhaft abstinent leben?
Viele Grüße
Nayouk
Ich möchte mich für die Erfahrungen und Ratschläge bedanken.
Ich vermute mal, sie haben etwas in dir bewegt![]()
Du hast jetzt schon viele Meinungen bekommen und ich denke du kannst sie einordnen. Am Ende wirst du entscheiden.
Die Überlegungen, die du anstellst, habe ich mir erst nach Monaten gestellt. Ich dachte, ich bin stabil, ich weiss doch was ich mir jetzt zutrauen kann.
Nichts wusste ich. Mein Experiment ging gut, aber es hat mich ganz schön gebeutelt. Ab da war mir klar, da gibt es eine Kraft in mir, die kann ich nicht alleine durch sturen Willen unter Kontrolle bringen. Dazu braucht es wesentlich mehr und um das zu erreichen braucht es Zeit und wenn ich mir diese nicht nehme, wird es beim nächsten Mal vielleicht nicht gut gehen.
Schwierig ist immer, wenn ich mich rechtfertigen muss, weil ich keinen Alkohol trinke. Total bescheuert, oder?
Das ist nicht bescheuert, du bist noch nicht soweit.
Wenn du dich allerdings doch entscheidest daran teilzunehmen, dann solltest du dir sehr klar sein, wie du damit umgehst.
Da steht plötzlich dein Chef vor dir und drückt dir ein Glas Sekt in die Hand und sagt, "Frau Bergfloh, jetzt möchte ich endlich mal mit ihnen anstossen". Ab jetzt werden Entscheidungen in Sekundenbruchteilen getroffen und die Frage ist, wer ist schneller, du oder dein Suchthirn.
Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie du darauf reagieren kannst, "Nein Danke, ich trinke keinen Alkohol" usw.
Aber entscheidend ist, ob du all das in dem Moment sicher abrufen kannst.
Ich konnte es nicht.
Rein logisch betrachtet, wenn ich mir jeden morgen sage "Heute trinke ich nicht" und das dann auch mache, dann gibt es nie wieder einen Tag an dem ich trinken werde.
Ich wollte weder heute, noch morgen, noch übermorgen trinken. Ich wollte überhaupt nie wieder trinken. Ich wusste nur noch nicht, wie mir das gelingen kann, aber mit dem Satz konnte ich nicht viel anfangen, ich fand ihn eher irritierend, obwohl mein Therapeut ihn mir ganz zu Anfang nahe gelegt hatte.
Aus Ärger können starke Gefühle entstehen und das Suchthirn steht schon auf dem Trittbrett.
Für mich war es wichtig, dass ich wusste, wie ich damit umgehen kann, dass Ärger nicht zum Handelnden wird.
Im Notfallkoffer z.B. kannst du vllt. etwas passendes für dich finden.
Kennst du die HALT-Regel:
H - Hungry - Hunger vorbeugen - Gut essen! Und auch das Trinken nicht vergessen!
A - Angry - Ärger vorbeugen oder abbauen.
L - Lonley - Sich in der SHG oder nahen Menschen anvertrauen. Nicht einsam bleiben.
T - Tired - Bei Müdigkeit sofort gegen wirken. Sich Ruhe gönnen, genügend schlafen bei Erschöpfung.
HALT-Gefühle sind starke Gefühle, die Suchtdruck auslösen können. Daher ist es wichtig, dass ich sie erkenne und frühzeitig dagegen wirke oder sie gar nicht erst entstehen lasse.
Respekt, dass du dich wieder gemeldet hast.
Es ist nicht schlimm zu fallen, aber es ist schlimm nicht wieder aufzustehen.
Du bist wieder aufgestanden, du hast gehandelt.
Du bist jetzt um einige Erfahrungen reicher und die können dir helfen, dass du diesmal auf dem abstinenten Weg bleibst.
Melde dich, sobald dein ärztlich begleiteter Entzug in der Klinik beginnt.
Alles Gute.
Solltest du mal eine volle Flasche finden, lass sie zu, nicht öffnen und so wie sie ist in den Müll geben, oder du bittest jemanden, die Flasche zu entsorgen.
Fall du jetzt denkst, so ein Blödsinn, ich werde doch noch eine Weinflasche in den Ausguß kippen können - mach es nicht, es nennt sich Risikominimierung.
Das ist ein guter Vorsatz, den du auch schnell umsetzen kannst.
Warte nicht ab, denn was du an Symptomen nach 3 Wochen Abstinenz beschreibst, sollte dringend abgeklärt werden.