Auch von mir alles Gute🍀
Ist es nicht schön, richtige Entscheidungen zu treffen? 😊
Auch von mir alles Gute🍀
Ist es nicht schön, richtige Entscheidungen zu treffen? 😊
Hallo Soapstar
ich finde das, was du in deinem Beitrag geschrieben hast, richtig und sehr wichtig.
Ich bin selbst noch Neuling. Als ich hier ins Forum gekommen bin, waren mir gedanklich andere Neulinge viel näher – Menschen, die erst ein, zwei Jahre oder sogar nur wenige Monate trocken sind. Mit jemandem, der seit 15 oder 20 Jahren trocken lebt, konnte ich mich am Anfang kaum identifizieren, weil mir das einfach noch so weit weg erschien.
Hartmut hat schon mehrmals geschrieben, dass ein Rückfall schleichend beginnt, viel früher, als man selbst glaubt. Genau das deckt sich mit meinen eigenen Erfahrungen. Für mich ist das wie ein Fass: Es tropft und tropft und tropft. Das Überlaufen des Fasses ist dann der Rückfall. Aber begonnen hat es schon viel früher, zu Tropfen.
Und genau da liegt aus meiner Sicht der entscheidende Punkt: Wenn man merkt, dass es anfängt zu tropfen, sollte man hier im Forum darüber schreiben, sich Rat holen und besonders vorsichtig sein. Eigentlich kennt man die Konsequenzen vom Saufen , aber die Sucht erzählt einem in solchen Momenten eine ganz andere Geschichte.
Deshalb ist es so wichtig, früh hinzuschauen und nicht erst dann, wenn das Fass schon fast voll ist.
Lg Zwieback
Hallo Schmidtty, bei mir war es früher ähnlich mit meiner Mutter, ich rufe sie an, aus Respekt. Wir plaudern schön über dies und das und ganz langsam fängt sie dann mit irgendwelchen vergleichen an, was der und der geschafft hat und bei mir hätte besser laufen können oder die Kinder von dem und dem und meine Kinder und so weiter….
Ich habe ihr dann irgendwann gesagt, Mama, hör mal, wir können uns wunderbar über alles unterhalten, aber bitte hör auf mich oder meine Kinder mit irgendjemand zu vergleichen. Ich mag das nicht! egal wer was gemacht hat. Ich rufe dich nicht an, um mir solche Vergleiche anzuhören…..
Das habe ich in einem etwas strengeren Ton zu ihr gesagt und anscheinend hat sie es verstanden. Wenn ich sie nun hin und wieder anrufe, muss ich mir zumindest keine Vergleiche mehr anhören. Lg
Damals hatte ich das Nichtraucherbuch von ihm gelesen – und tatsächlich hat es funktioniert. Ich habe über vier Jahre lang nicht geraucht. Irgendwann kam dann dieser eine Gedanke: Ach, eine Zigarette kannst du dir ruhig mal wieder gönnen , das ist doch nichts Schlimmes. Genau dieser Moment war der Anfang vom Ende. Danach habe ich wieder ungefähr zehn Jahre geraucht, trotz all dem, was ich aus dem Buch übers Aufhören wusste.
Auch das Buch über den Alkoholkonsum von Allen C. habe ich gelesen. Ehrlich gesagt hat es mir nicht wirklich geholfen. Statt etwas zu verändern oder mir Kraft zu geben, hatte es eher den gegenteiligen Effekt: Während ich getrunken habe, fühlte ich mich wegen dessen, was ich gelesen hatte, einfach nur schlecht und schuldig. Mehr bewirkt hat es leider nicht.
Allen Carr hat diesen Vergleich in einem seiner Nichtraucher-Bücher verwendet: Sucht ist wie Schuhe, die viel zu klein sind. Man hat eigentlich Schuhgröße 42, zwingt sich aber immer wieder in Größe 39. Das ist schmerzhaft und anstrengend – und doch freut man sich anschließend darüber, wie gut es sich anfühlt, die Schuhe wieder auszuziehen. Diese Erleichterung wird fälschlich für Genuss gehalten, obwohl sie nur das Ende eines selbst verursachten Leids ist.
Übertragen auf meine Trockenheit bedeutet das für mich: Diese Schuhe existieren noch. Sie sind Teil meiner Geschichte, aber nicht mehr Teil meines Alltags. Ich habe sie weggelegt. Nicht, weil ich sie irgendwann wieder anziehen will, sondern weil ich gelernt habe, dass ich keinen Schmerz mehr brauche, um mich erleichtert zu fühlen. Ich bleibe nüchtern, weil Schuhe, die passen, kein Ausziehen brauchen, um sich gut anzufühlen.🤩
Hallo Abstinenzler,
ich schreibe oft hier, weil ich zwischen deiner Vergangenheit und meiner eigenen viele Parallelen sehe und mich gut in deine Situation hineinfühlen kann.
Zunächst möchte ich etwas erzählen: Als ich vor anderthalb Jahren komplett mit dem Alkohol aufgehört habe, waren da viele schöne und zuversichtliche Gedanken in meinem Kopf – aber auch eine ganz bestimmte Angst. Eine Angst, die sich so anfühlte, als würde ich mich von meinem Kind verabschieden und es nie wiedersehen.
Nach und nach habe ich verstanden, dass das nichts anderes als das dumme Gelaber der Sucht war, die mich zu solchen Gedanken gezwungen hat. Mit der Zeit – wenn man wirklich begreift, was Alkoholismus bedeutet und sich wirklich trocken fühlt – merkt man erst, was für ein absoluter Bullshit das war. Diese Vorstellung von endgültigem Abschied, Schmerz, Trauer und all dem.
Heute ist, so wie ich denke, dein erster nüchterner Jahreswechsel seit langem. Halte dich von Alkohol fern und von allem anderen, was dich in irgendeiner Form verleiten, triggern oder sonst irgendwie runterziehen könnte.
Und morgen ist der 1. Januar. Der erste nüchterne 1. Januar. Ein Tag, an dem du nicht denkst, dass dir gleich der Schädel wegfliegt, und an dem du nicht versuchst, dich verzweifelt zu erinnern, was am Vortag passiert ist oder ob du irgendetwas Peinliches gemacht hast.
Stattdessen ist es ein Tag, an dem du einfach an die frische Luft gehst, tief durchatmest und stolz auf dich sein kannst. Ein Tag, an dem du Freiheit spürst. Dieses typische „1.-Januar-Gefühl“, das sich über all die Jahre eingebrannt hat, löst sich plötzlich auf – und man merkt, dass sich wirklich etwas verändert hat.
So war es zumindest bei mir.
Ich wünsche dir und allen anderen hier im Forum einen guten Rutsch ins neue Jahr. 🍀
Je intensiver der Streit, desto mehr greift man nach verletzenden Themen…. Gefundenes fressen für die Sucht.
Aufpassen !
Abstinenzler , du hast alle Zeit der Welt…
Freue dich über dein neues ” ich” 😊
In den letzten Monaten habe ich in meinen Beiträgen meist einfach „abstinent“ geschrieben. Für mich hatte der Begriff „trocken“ immer etwas, das man sich erst verdienen muss. In meinem Kopf war das so etwas wie eine Art Etappe, die man erst nach mehreren Jahren erreicht – vielleicht nach drei Jahren Abstinenz oder so. Erst dann, so dachte ich lange, dürfte man sich wirklich „trocken“ nennen – als eine Art Steigerung.
Wenn ich aber nach der Sichtweise von Hartmut gehe, dann dürfte ich mich eigentlich schon jetzt glücklich „trocken“ nennen.
Ich habe in all den Jahren, in denen ich so viel gesoffen habe, unglaublich viel kaputt gemacht – vor allem an meinem Körper. Und jetzt, nach eineinhalb Jahren ohne Alkohol, fühlt es sich für mich fast so an, als wäre mein Körper wieder auf Werkseinstellung zurückgesetzt worden. Natürlich nicht im technischen Sinn, sondern auf eine natürliche, biologische Weise.
Und diese „Werkseinstellung“ passt so verdammt gut, dass ich kein bisschen das Bedürfnis habe, jemals wieder an den „Einstellungen“ herumzuspielen. Ich möchte genau da bleiben, wo ich jetzt bin.
Die Gedanken an meine Vergangenheit lassen keine Beschönigungen von Alkohol zu und das hilft mir sehr. 🥲
Hallo Abstinenzler,
du schreibst: in einem Jahr … Nach einem Jahr Abstinenz ist man ein Jahr abstinent und kann darauf sehr stolz sein. Aber nach einem Jahr legt sich nicht automatisch im Kopf ein Hebel um, der großartig etwas verändert.
Die Veränderung fand bei mir schon viel früher statt – nämlich dann, als mein Kopf mit klaren, nüchternen Gedanken an das glaubte, was Tatsache ist, und die vorgespielten Geschichten von sich wies. Alkohol hat noch nie einem von uns gut getan.
Im Laufe der vielen Jahre, in denen ich intensiv gesoffen habe, habe ich so gut wie alles mit Alkohol verknüpft. An jedem Tag, an dem ich getrunken und irgendeiner dieser Verknüpfungen nachgegeben habe, habe ich einen neuen Stein gelegt. Im Nachhinein (ich bin jetzt 1,5 Jahre abstinent) muss ich sagen, dass ich mich mit jedem neuen Stein, den ich damals gesetzt hatte, mich immer mehr von der Außenwelt isoliert habe und gar nicht mehr über die Mauer sehen konnte, was auf der anderen Seite ist.
Im Forum hat einmal jemand geschrieben:
„Ich höre nicht mehr auf diese Lügengeschichten, die mir der Alkohol tagtäglich ins Ohr flüstert.“
Dieser Satz hat sich bei mir stark eingeprägt. Es gilt, diese Lügengeschichten nicht mehr zu glauben, sondern dem zu vertrauen, was den Tatsachen entspricht.
Versuche, diese Mauer, die du selbst errichtet hast, wieder abzubauen. Am Anfang ist die Hürde hoch, aber sie ist zu bewältigen. In einem Jahr ist eben nur ein Jahr rum. Versuche, die Tatsachen heute schon zu akzeptieren, und freue dich auf die Freiheit hinter der Mauer damit die Freude in einem Jahr umso größer ist🥰.
alles Gute Zwieback🍀
Was ist denn ein richtiger Alkoholiker?
Ja, was ist ein richtiger Alkoholiker?….
Es gibt Leute, die haben durch Alkohol ihr Arbeitsplatz verloren. Es gibt Leute, wo der Lappen nun schon zum dritten Mal weg ist. Es gibt Leute, die lange abstinent waren, aber bei der Hochzeit des eigenen Kindes wieder mit dem Trinken angefangen haben und es dann so übertrieben haben, dass die Hochzeit fast abgebrochen werden musste Und Braut und Bräutigam die Tränen in den Augen standen. Es gibt Leute, die alles verloren haben, unter der Brücke leben und der Tetrapack mit Wein das schönste ist was sie besitzen…. Und und und… sind diese Menschen richtige Alkoholiker? Kann sein, ich weiß es nicht. Es steht mir auch nicht zu darüber zu urteilen. Was ich aber weiß, ist, dass ICH ein richtiger Alkoholiker bin. Der beste Beweis dafür., ich war schon dreiviertel Jahr glücklich abstinent,( Frühjahr2025) und habe in einem Restaurant aus einem Glas Wasser getrunken, welches sicherlich nicht gut ausgespült war. Und vorher war dort irgend ein. Alkoholisches Getränk drinne., dieses Ereignis hat mich fast zwei Wochen nicht losgelassen und wieder diese Verzicht Stimme in mir geweckt. Ich spreche hier nur für mich. Ich bin ein richtiger Alkoholiker und ich bin sehr froh darüber endlich diesen Zustand akzeptiert zu haben. Wenn ich etwas schreibe, kommt es etwas Rau rüber , aber das sind meine Gedanken 😉
Hallo Abstinezler, ich habe mich früher auch immer wieder dadurch manipulieren lassen, wenn ich andere Leute beim Trinken gesehen habe oder im Supermarkt, wenn alkoholische Getränke aufs Kassenband gelegt wurden. Oder wenn ich auf Parkplätzen Bierdosen, Weinflaschen oder Ähnliches in den Sträuchern gesehen habe. All diese Dinge, die ich gerade aufgezählt habe, sehe ich tagtäglich immer noch – aber meine Sichtweise hat sich geändert.(Gott sei Dank brauch ich das nicht mehr denke ich jedes Mal, wenn ich so etwas sehe).
Die Teilnahme in diesem Forum und das tägliche Lesen haben meine Sichtweise verändert. Ich kenne dich zwar nicht, gehe aber davon aus, dass in deiner Vergangenheit genügend Dinge passiert sind, die darauf hindeuten, dass der Zeitpunkt gekommen ist, um für immer abstinent zu werden. Wenn man den Tiefpunkt erreicht hat, sollte ein Umdenken stattfinden.
Ich hatte in meiner Vergangenheit schon etliche Tiefpunkte und konnte nur mehr oder weniger Trinkauszeiten daraus machen. Was ist überhaupt der Tiefpunkt? Ist es die Null? Oder geht es noch ins Minus? Wenn es ins Minus geht, sollte man sich ernsthafte Gedanken ums Trocken werden machen – wenn man bei -10 angelangt ist, oder -15, oder -100, oder -1000. Umdenken, akzeptieren und kapieren – das ist das, woran ich glaube.
Und noch etwas: Aktuell bin ich an einem Punkt, an dem ich froh bin, ein richtiger Alkoholiker zu sein, ohne Wenn und Aber. Denn ich kenne meine Vergangenheit, ich weiß, wie es mir seit eineinhalb Jahren Abstinenz geht, und ich weiß auch, was mich erwartet, wenn ich bewusst wieder einen Schluck Alkohol trinken oder andere alkohol,haltigen Sachen zu mir nehmen würde…. Alkohol? Nein, danke.!!!
Alles Gute🍀. Zwieback.
Hallo Matcha
Immer wieder hört man den Satz: „Trocken werden ist kein Sprint, sondern ein Marathon.“ Für mich bedeutet das allerdings nicht, dass man ein Leben lang kämpfen oder durchhalten muss. Ich verstehe diesen Vergleich eher so, dass die Abstinenz etwas ist, das parallel zum Leben läuft – etwas, das mit der Zeit natürlicher und leichter wird und uns wieder glücklich macht.
Im Forum benutzen wir oft Alltagsvergleiche, um Dinge besser zu verstehen oder uns gegenseitig positive Denkanstöße zu geben. So wie man sagt: „Viele Wege führen nach Rom.“ Wie man dort hin kommt, spielt keine große Rolle – entscheidend ist nur, dass man dort ankommt. Und wir wollen ja gar nicht nach Rom, sondern wir wollen glücklich abstinent leben. Das ist unser Ziel. Und das kann meiner Meinung nach nur funktionieren, wenn man akzeptiert, was der Alkohol mit einem gemacht hat – und was man sich in all den Jahren selbst angetan hat. (und was man sich für die Zukunft ersparen möchte.)
Der kleinste Verzichtsgedanke kann im wahrsten Sinne des Wortes Gift sein.
Ich habe in meinem eigenen Thread einmal geschrieben: „Ein Leben “lang“ nach Alkohol gegriffen, ohne es zu begreifen.“ Die Ursache dafür waren immer wieder diese Verzichtsgedanken – sie haben mich im Kern ständig zum Alkohol zurück gezogen. Erst durch das ständige Lesen hier im Forum habe ich meine Denkweise ändern können und wichtige Entscheidungen getroffen.
Ich wünsche dir von Herzen, dass auch deine Verzichtsgedanken (falls du welche hast), nach und nach wie bei mir mir auf Null schrumpfen.
Lg Zwieback
Hallo Mareike, herzlich willkommen hier im Forum. Nachdem ich nun etwas in deinem Thread gelesen habe, möchte ich auch etwas dazu schreiben. Also von mir lautet ein Spruch: ein Leben lang nach Alkohol gegriffen ohne es zu begreifen. Ich habe so oft versucht aufzuhören, so oft ,und es hat nie geklappt, weil ich es falsch angegangen bin, weil ich die Hintergründe nicht wusste, weil diese Sachen, die ich hier im Forum gelernt habe einfach nicht verstanden hatte. Wenn man ein Ziel hat, weiß aber nicht wie man dorthin kommt, irrt man nur durch die Gegend, das Forum war mein Wegweiser. Mein Gedanke zu dir: du hast es hier ins Forum geschafft 👍., bleib dabei und lese tagtäglich. Auch wenn du nach einer gewissen Zeit meinst. Ach, jetzt weiß ich, wie es funktioniert. Jetzt weiß ich, was das Problem war. Ich bin jetzt geheilt und so weiter ….vergiss es, lese immer wieder hier im Forum kreuz und quer nur so kannst du verstehen, was Alkoholismus bedeutet und warum es dir bisher nicht gelungen ist, stabil abstinent zu bleiben und dich dabei glücklich zu fühlen .Alles Gute ,Zwieback.🍀
So, wie es viele Wege in die Abstinenz gibt, so gibt es auch leider sehr viele Wege zurück ins nasse, so wie Paul_ in seinem letzten Absatz beschreibt.
Heute bin ich mal wieder durch eine Fußgängerzone geschlendert und habe mir ein leckeres Eis dabei schmecken lassen( zwei up to Date Kugel in der Waffel, nicht dieses Zitrone oder Erdbeer wie von früher😊). Ich habe mich bedankt.
Bei mir, ich habe mich bei mir selbst für meinen jetzigen Zustand bedankt.
wenn du Abstinent bist, dann sei für dich abstinent und nicht für deine Frau.🙋🏻♂️
Hallo Chewie, ich schreibe jetzt mal so ,als ob das dein richtiger Name wäre . Also, die Person Chewie unterteilt sich in zwei Hälften. Es gibt einmal den Vernunfts-Chewie der sich hier im Forum angemeldet hat, und einmal die andere Seite, die gerne wieder dahin möchte, wo du herkommst. Für mich hört sich deine Situation so ziemlich 50/50 an. Höre auf deine Vernunft Seite und versuche, die Grenze zu verschieben in dem du an schöne Sachen denkst, die dir mit klarem Kopf noch bevorstehen. 85/15 wäre schon sehr gut. Alles gute🍀
Hallo Schnuppihase, du stehst noch ganz am Anfang von etwas wunderbarem, im Laufe der Jahre gewöhnt man sich an den Alkohol-Käfig in dem man sich tagtäglich bewegt und nimmt ihn gar nicht mehr wahr, weil man es ja nicht anders kennt. Erst im Laufe der Zeit erkennt man rückblickend den Käfig, in dem man gefangen war, und der einzige Weg dorthin ist absolute Abstinenz. Ich rate dir, lese jeden Tag im Forum und lass dich von der Suchtstimme nicht voll-labern/verarxxxen.
Jedes Mal, wenn die Sucht Stimme mit einer neuen Begründung um die Ecke kommt, weshalb du wieder trinken solltest. Sagst du einfach: nein, nein, nein , nein!
ICH WILL DAS NICHT MEHR. Ich möchte das, was mir gut tut, und das ist bestimmt kein Alkohol. Als Nächstes kommt: okay, dann wenigstens ein Bier oder ein Glas oder wenigstens ein Schluck…..
Sei keine Marionette wie ich es LEIDER! einige Jahrzehnte war. Alles Gute🍀
Hallo Mauseweich, herzlich willkommen. Ich denke hierher zu finden war das beste was dir passieren konnte., so war es zumindest bei mir. Funktionieren ist ein tolles Alibi für einen Alkoholiker. Ich habe in meiner nassen Zeit sehr gut funktioniert. An der Arbeit zum Beispiel hatte ich immer den Drang besser wie die anderen zu sein. Weshalb? Ganz einfach, damit man meinen Alkoholismus, den ich stets versuchte, im Rahmen zu halten, tolerierte. (Ich meine den Rest Atem Alkohol wenn ich an die Arbeit kam) Es war ein Ausgleich, der zwar sehr grenzwertig war, aber all die Jahre recht gut funktioniert hat auch wenn sich einige Vorgesetzte es sich haben anmerken lassen.Ich wün sche dir einen guten Austausch.🙋🏻♂️
Ich bin ein Alkoholiker….
Dieser kurze Satz, den so viele Menschen scheuen, wobei er so hilfreich sein kann. Ich schreibe diesen Text bewusst im offenen Bereich in der Hoffnung, dass ich damit irgendjemandem helfen kann. Dieses Wort.“ Alkoholiker.“ war für mich immer nur eine Beleidigung. …. Die Menschen denken zum Beispiel: ja, ich trinke in letzter Zeit etwas über dem Durchschnitt. Oder: nach dem Urlaub werde ich alles ändern… Oder: wenn das Kind auf die Welt kommt… oder ab dem neuen Jahr….Oder,oder?,Oder?…..
Man hat immer, alles, halbwegs unter Kontrolle. Selbst wenn man hier im Alkoholiker Forum landet meint man immer noch kein Alkoholiker zu sein.
Dass ich ein Alkoholiker bin, weiß ich schon seit sehr vielen Jahren. Trotzdem war es für mich nichts anderes als eine verbotene Beleidigung.
Wenn ich nun mit meiner Frau in die Konditorei gehe, achte ich penibel auf die Zutaten im Kuchen. Meine Frau (hat noch nie Alkohol getrunken) meint zu mir: so schlimm? Du bist doch Geheilt. Ich sage, nein, für mich gibt es keine Heilung. Sie sagt, du hast doch aber nun schon über ein Jahr nichts getrunken. Darauf hin. Sage Ich, ich bin ein Alkoholiker und muss auf mich aufpassen, mein Leben lang., du musst das nicht verstehen und lächele einfach.
Diese Akzeptanz, ein Alkoholiker zu sein, macht das Leben mit der Sucht um einiges einfacher. Wenn man sich aber mit diesem Wort nicht identifizieren kann, ist man möglicherweise mit einem Bein immer auf der: so schlimm ist es bei mir noch nicht. Irgendwann werde ich wieder kontrolliert trinken können-Seite. Und dort beginnt wieder die Gefahr.
Ich habe diese Zeilen geschrieben, weil ich es sehr traurig finde das im Vorstellungs-Bereich sich einige hin und wieder damit schwer tun. 🙋🏻♂️
Moin Paul
Natürlich gibt es für Träume irgendwelche wissenschaftliche Studien…..
Ich persönlich würde gerne darauf verzichten wenn ich könnte. Ich kann mich kaum an einen Traum erinnern, bei dem ich im Nachhinein gedacht habe: Wow, welch ein fantastischer Traum, also der hätte ruhig noch etwas länger andauern können 😁
In der Regel bin ich immer sehr froh darüber wenn ein Traum dadurch beendet wird das entweder die Blase so sehr drückt weil ich auf Toilette muss oder aber der Wecker klingelt und mich an meine Pflichten erinnert 😊
Ich träume oft irgendein dummes Zeug, welches ich auch schnell wieder vergesse. Vor einigen Monaten aber hatte ich auch einen Traum an den ich mich heute noch recht gut erinnern kann.
Ich war im Supermarkt und schiebe einen Einkaufswagen vor mir her. Im Einkaufswagen waren ein paar neutrale Sachen und eben ein oder zwei Dosen Bier. Ich war gefühlt sehr lange in diesem Supermarkt und immer wieder kreisten Gedanken im Kopf: was machst du da? Spinnst du? Das darfst du nicht!!! Stelle es sofort wieder zurück!!!!… dann kamen wiederum Gedanken: du hast doch letztens schon getrunken, du bist doch eh nicht mehr abstinent, stell dich nicht so an…..
Wie der Traum ausging, weiß ich nicht mehr so genau, was ich aber sehr wohl noch weiß ist das der Traum wirklich sehr anstrengend war und mir sehr lange vorkam🥵
Träume können wir leider nicht beeinflussen, Glücklicherweise die Realität aber sehr wohl und das ist das einzige was zählt.
Liebe Grüße und allen eine schöne Woche🙋🏻♂️