Ich fand es hier richtig interessant und es gab einige Gedankenanregungen von verschiedenen Seiten.
Ich finde es als guten Austausch und freue mich noch mehr von dir zu lesen Avalon
Ich fand es hier richtig interessant und es gab einige Gedankenanregungen von verschiedenen Seiten.
Ich finde es als guten Austausch und freue mich noch mehr von dir zu lesen Avalon
Ich mag deine Gedankengänge. Sind irgendwie tiefgründig. Denke dass du nach nem Schlaganfall alles andere als leichtsinnig bist. Aber deine Art wie du „Leichtsinnig“ siehst finde ich klasse.
Ich finde es hier gerade sehr interessant.
Gerade weil ich in den letzten Wochen eine richtige und sehr positive, trockenere Veränderung meiner Abstinenz spüre.
An meinen „Klick“ Moment kann ich mir jederzeit wieder erinnern, wenn ich möchte.
Willkommen hier in der SHG, ich wünsche dir einen hilfreichen Austausch.
Hast du schon Pläne was du mit der neu gewonnenen Zeit anfängst? Vielleicht ein altes Hobby wieder zum Leben erwecken oder was ganz neues ausprobieren? Mir war wichtig und sehr hilfreich Dinge zu machen, die mir richtig viel Spaß bringen. Mir auch Gutes zu tun. Nach nem stressigen Arbeitstag was zu haben worauf ich mich freue.
Bin mal gespannt was du dir schönes für dich überlegst.
Hallo René, das ist ja super, dass du schon 22 Tage ohne Alk verbracht hast. Bitte hab noch etwas Geduld, es wird sich jemand der Moderatoren um dich kümmern.
Magst du noch etwas mehr von dir erzählen? Siehst du dich als Alkoholiker?
darauf geachtet keine Medikamente zu nehmen in denen Alkohol war
Das mache ich auch so und achte dauerhaft darauf.
Meine Mundspülung ist alkoholfrei, auch Pralinen mit Alkohol esse ich nicht.
Genau richtig. Gibt ja auch alles ohne Alk. Machst du gut.
Fragt ihr im Restaurant bei jedem Gericht nach?
Ich frage nicht nach. Aber Gerichte wo direkt hervorgeht, dass Alk drin ist, esse ich nicht. z.B. Tiramisu, Schwarzwälder Kirschtorte, oder was flambiertes oder Weinsoße usw.
Ja, gerade bei schlechter Stimmung bzw. dunkler Stimmung denke ich ans Trinken.
Ich habe mir einiges überlegt, um mir gutes zu tun. Sport, Eis essen, Schaumbad usw. Was magst du gerne? Lieblingsmusik, fotografieren oder Sauna, Fußball? Etwas wo du dich richtig drauf freust.
Das war für mich wichtig und hat von Gedanken an Alk abgelenkt.
Ich fühle mich im Moment echt und klar. Oft mit Ecken und Kanten, meistens aber eher sanft. Bin nicht der Typ, der gerne Stress macht oder streitet.
Das. raucht alles seine Zeit um sich wieder einzupendeln. Ich kenne das auch alles und es dauert ne Weile. Mir hat immer geholfen mir etwas besonders Gutes oder Schönes zu gönnen. mEist war das Zeit für mich in der Badewanne, tolle Parfums oder dosenweise veganes Eis. Auch lange Spaziergänge mit dem Hund, am liebsten sehr abseits und ohne viele Begegnungen.
1000 Tage mega schön, ich gratuliere dir herzlich lieber Nayouk24 . Bin dir aber auf den Fersen und werde dann ordentlich angeben 😂
Glückwunsch zu 888 Tagen. Ich muss unbedingt auch mal im Rechner gucke wieviel Tage es bei mir eigentlich sind. Bin ja zeitlich in deiner Nähe.
Lasse es schön krachen und freu dich über die schöne Zahl 🎉💐🎈
Wow das perfekte Thema hier fürs Forum, wie ich finde.
Mir ging es nämlich so, dass ich am Anfang dachte, was wollen die eigentlich von mir. Einiges habe ich überhaupt nicht kapiert.
Mir war es ein Rätsel was damit gemeint war, „was nicht passt einfach liegen lassen“. Von wegen, ich sah mich sofort in der Rechtfertigung.
Aber das hat sich im Laufe der Zeit völlig geändert. Erst später hatte ich verstanden was mit der einen oder anderen Aussage überhaupt gemeint war.
Dauernd wurde mir gesagt, das braucht Zeit, Geduld und Gelassenheit. Das hatte ich aber nicht. Alles sollte sofort super gut sein.
Aber genau Zeit, Geduld und Gelassenheit führen zum Ziel, ein zufriedenes Leben als trockene Alkoholikerin zu führen.
Ich habe hier viel für mich gelernt, ausprobiert, umgesetzt und meine Einstellungen geändert. Habe mir Notizen gemacht, reflektiert. Rückschläge unter die Lupe genommen und hier gefragt wie es besser läuft.
Ich bin aber immer weiter auf meinem abstinenten Weg gelaufen. Gestolpert bin ich oft, aber ich bin nie hingefallen und liegen geblieben.
Irgendwann wurde mein Weg glatter und gerader. Geschmeidig zu gehen, Spaß kam dazu, sogar genießen konnte ich auf einmal meinen Weg.
Am allerwichtigsten war für mich, meine Abstinenz immer, wirklich immer an oberste Stelle zu platzieren. Meine Abstinenz hat Priorität 1, egal was kommt.
Das hat gut geklappt und das Forum hat mich gut durch Hürden begleitet und durch navigiert.
Nun lebe ich gut alkoholfrei mit der Sucht und meine Abstinenz steht für immer auf einem Sockel und hat Platz 1 in meinem Leben.
meinem nachträglich erwähnten 2,5-Jährigen.
Liebe Rennschnecke, ich gratuliere 💐 dir natürlich auch gerne zu 2,5 Jahren ohne Alk. Bald sind es bei mir auch 2,5 Jahre.
Ich lese dich immer gerne. 🫶
Abstinenz ist keine Strafe.
Wenn ich sie ständig als Verzicht oder Verlust betrachte, bekommt der Alkohol einen Wert, den er eigentlich gar nicht verdient.
Ich verzichte schließlich nicht auf etwas, das mir guttut. Ich lasse etwas weg, das mich krank gemacht hat.
Und deshalb gefällt mir dein Gedanke mit der Notwendigkeit. Nicht jeden Tag aufs Neue kämpfen, diskutieren oder mich überzeugen müssen.
Diese Gedanken hatte ich am Anfang nicht so und habe mir ehrlich gesagt ziemlich schwer getan. Hatte oft mit Suchtdruck & Co. zu tun. Das hat sich erst geändert, als ich die o.g. Gedanken für mich entdeckt und verinnerlicht hatte.
Heute bin ich 10 Monate abstinent
💖lichen Glückwunsch zu 10 Monaten ohne Alk. Dein Beitrag ist ganz große Klasse. Hast den Nagel auf den Kopf getroffen und sehr schön geschrieben.
Es war auch sehr komisch für mich, weil es überhaupt das erste Mal seit meiner Abstinenz war, dass ich mit Alkohol konfrontiert wurde.
Ich würde aber lügen, wenn ich leugnete, dass es eine Stimme in mir gibt, verknüpft mit einem Gefühl der Sehnsucht,
Das war bei mir auch so. Am Anfang bin ich Alk regelrecht aus dem Weg gegangen. Erstmal dran gewöhnen und festigen, keinen zu trinken.
Irgendwann war ich aber dann mit Alk konfrontiert und musste lernen, damit gut für mich umzugehen.
Ich hatte ja häufiger mit Suchtdruck und Suchtgedanken zu tun. Es braucht seine Zeit und meine Abstinenz war bei mir immer und strikt auf Priorität 1. Alles andere kam erst danach, denn ohne meine Abstinenz ist alles andere nix. Ich bekam hier viele Tipps und jede erdenkliche Unterstützung. Ich habe mich bei Suchtdruck immer sofort hier gemeldet und alle waren für mich da.
Also ich kann nur empfehlen, hier sehr viel zu schreiben und zu lesen.
Ganz gefährlich, du hast so recht! Mein Saufhirn: komm, lass uns feiern.
Aber nein, mein Mann und ich stossen mit Tee an.
Super. Freut mich für dich, dass du die Suchtstimme schnell abblocken konntest. Alles Gute im neuen Job ✌️🌸
Ein großer Faktor ist bei mir Stress.
Wenn ich sehr gestresst bin, können mich Situationen aus dem Alltag triggern die mich sonst kalt lassen würden.
Hier ist es dann besonders wichtig für mich dass ich mich schnell sortiere und die Gedanken verwerfe.
Das ist dann dass Alarmsignal kürzer zu treten und mehr Pausen einzulegen.
Stress war bei mir auch ein gefährlicher Faktor für meine Abstinenz. Inzwischen habe ich gemerkt, dass das gar nicht mehr so ist. Ich war in den letzten Wochen massiv Stress ausgesetzt, aber das Suchtgedächtnis schläft tief und fest vor sich hin. Ich sehe das als gutes Zeichen und dass sich die Stabilität meiner Abstinenz weiter entwickelt hat. Das braucht natürlich seine Zeit.
Nach wie vor steht meine Abstinenz immer an erster Stelle. Es ist die Kunst alles zu tun, damit die Suchtstimme Ruhe hält. Ich habe auch gelernt Pausen einzulegen und mein Leben so zu verändern, dass ich weniger Stress habe. z.B. Arbeitszeit reduzieren.
Ok, auf Ereignisse von „Außen“ habe ich nicht immer Einfluss. Aber ich habe immer geschaut, dass ich dafür sorge, dass es mir gut geht. Denn nur dann sorge ich auch gleichzeitig für die Stabilität meiner Abstinenz.
Vieles ist nüchtern auch gar kein Problem, sondern einfach das ganz normale Leben.
Da stimme ich zu und dazu gehört eben eine gute Portion Gelassenheit.
Morgaine das Gefühl der Leere kenne ich auch. Habe mir da einiges überlegt. Von Eis essen über Beautytime in der Badewanne, häkeln und Gymnastik.
Das hat bei mir richtig lange gedauert, bis diese Leere weg war.
Dopaminausschüttung
Ob meine Dopaminausschüttung sich wieder richtig normalisiert hat, weiß ich ehrlich gesagt nicht.
Warum ist man als Alkoholiker so egoistisch und stellt seine Sucht komplett über alles?
Ich hatte auch ein schlechtes Gewissen, sogar mir selbst gegenüber, aber da war die Sucht auch direkt wieder zur Stelle, um ein schlechtes Gewissen schnell mit Alkohol zu betäuben und auszublenden. Tag für Tag.
Durch die Sucht wird das Trinken zum „Muss“. Das ist schon ne Nummer, aus der einfach wieder auszukommen, sehr schwer ist.
Ich habe mir ständig vorgenommen aufzuhören. Das hat mich massiv in Panik versetzt. Ich konnte stellenweise an nichts anderes mehr denken, als an Alk. Dann endlich das ersehnte erste Glas Wein, mit oder ohne schlechtem Gewissen, runter geschüttet als wäre es Limo. Dann hat erstmal das Zittern aufgehört. Das 2., 3. Glas usw. Das mussten auch keine Weingläser sein. Ein Limoglas, Tasse ganz egal.
Nicht umsonst kommt es zu Trennungen, Streit. Egoismus wird durch die Sucht herbeigeführt , Bedenken oder schlechtes Gewissen wird durch die Sucht einfach beiseite geschoben. Die Sucht ist stärker als alles andere. So war das jedenfalls bei mir.
Bei mir gab es Gott sei Dank einen persönlichen, auf die Gesundheit bezogenen „Klick“. Ab da habe ich es geschafft aufzuhören. Aber nicht jeder hat so einen „Klick“Punkt.
Für mich hieß das damals nicht nur Glas weg. „Einfach nicht trinken“ ist die Theorie von Leuten, die nie gesoffen haben.
Ich musste meine Welt umbauen.
Ich habe meine Welt auch umgebaut und meine Abstinenz als obersten Dreh- und Angelpunkt gesetzt.
Habe mein Leben nach meiner Abstinenz ausgerichtet. Auch berufliche Veränderungen, kleine optische Veränderungen zuhause, vor allem der Platz an dem ich immer getrunken hatte neu umgestaltet. Es gibt keine Kompromisse wenn Gäste kommen. Gibt absolut keinen Alkohol bei mir zuhause.
Ich habe auch viel innere Trockenheitsarbeit geleistet.
Alles hat sich gelohnt und alles behalte ich so bei.
Also nen schnellen Tipp noch, trink immer genug Wasser, lieber mehr als zu wenig. Einfach damit erst gar kein Durst aufkommt. Das stabilisiert die Abstinenz.