Guten Morgen Leute,
Und da zeigt sich eben auch, dass die Aussage „Meine Nüchternheit steht an erster Stelle“ hier schon mal nicht zutrifft.
Da zeigt sich überhaupt nichts, jedenfalls nicht wie wichtig sie mir ist, die Abstinenz. Diese Debatte mit der ersten Stelle hatten wir ja auch schon.
Die besten Begründungen oder Rechtfertigungen ändern nichts daran. Steht bei mir zu Hause Alkohol, bleibt es ein Risiko, denn ich bin Alkoholiker
Das weiß ich doch, das gestern ist zugegeben dumm gelaufen und ich denke darüber nach und werde auch noch mit meiner Frau darüber sprechen. Jeder macht es so wie er es für richtig hält und ich für mich muss Kompromisse eingehen, wie ich das jetzt in Zukunft handhabe muss ich mir noch überlegen.
Ich kann diskutieren und argumentieren, aber ein Risiko bleibt ein Risiko, egal wie sehr ich versuche, mich da herauszuwinden.
Ich bin zuhause nicht ständig mit Alkohol konfrontiert, meine Frau stolziert auch nicht ständig mit Alkohol vor meiner Nase rum. Niemals werde ich von meiner Frau und anderen hysterische Forderungen stellen. Das ist nicht mein Modell von der glücklichen Abstinenz und welches das richtige ist wird sich zeigen. Ich versuche auch nicht mich herauszuwinden, da kann ich dir gerade nicht folgen.
Ich hab hier geschrieben was vorgefallen ist und setz mich jetzt ja auch damit auseinander.
Hm, bist du dir da sicher? Ich meine, was soll sich denn groß ändern, wenn du den ersten Geburtstag hinter dir hast? Klar, es hört sich besser an, aber ob du 11 Monate trocken bist oder 12 Monate… macht das wirklich einen Unterschied?
11 oder 12 Monate machen keinen Unterschied, 1 oder 12 aber schon, jedenfalls für mich. Mir ist klar das sich nichts ändert, am nächsten Tag bin ich immer noch Alkoholiker aber hast du in deiner Trinkerkarriere schon mal 1 Jahr nicht getrunken? Es ist ein Wegstein, mein erster Geburtstag und mein erstes Lehrjahr, jedenfalls ist es für mich zumindest sehr wichtig.
Heute weiß ich warum.Ich hatte mir nach so vielen Versuchen vorgenommen diese Grenze zu erreichen. Wenigstens mal ein Jahr, für mich bis dahin ein Rekord.
Wahrscheinlich für jeden Alkoholiker
Kaum war das Jahr rum,kam das suchtgedächtnis um die Ecke, mehrmals, öfter, heftiger und wie es weiterging dürfte klar sein.
Darüber habe ich auch schon nachgedacht, inzwischen versucht das Suchthirn auch gerne die Variante >der Alkohol ist nicht die Ursache deiner Probleme mit den Beinen<wahrscheinlich ist er auch nicht der Hauptgrund aber beteiligt war er ja auf jedenfall. Gedanken wie ich bin kein richtiger Alkoholiker hatte ich auch schon. Wie gesagt das ganze Repertoire wurde/wird ausgespielt aber mir ist das bewusst und ich werde meiner Frau auch erklären das es durchaus sein kann das ich mich eines Tages als geheilt betrachten könnte nur um wieder Alkohol zu trinken.
Bleib weiter so wachsam und aufmerksam.
Und tausch dich fleißig hier aus.
Das bleibe ich auf jedenfall.
Gestern hab ich mir die Finger ordentlich verbrannt das war lehrreich, ich hab nicht nochmal vor auf die heiße Herdplatte zu langen.
Noch bin ich Lehrling, genauso wie @ Boss, Steff, Abstinenzler, Bibi und alle anderen neuen Lehrlinge, Lehrlinge machen nun mal Fehler, aus Fehlern lernt man und kann in Zukunft vermeiden Fehler zu begehen.
Und eigentlich zeigt es nur eines. Du hast dir bisher keine echten Alternativen aufgebaut.
Abstinenzler ist doch gerade dabei, er versucht es zumindest. Das geht nun mal nicht von heute auf morgen.
Leider muss ich jetzt aufhören, die Schule hat sich gemeldet, Kind ist krank...
Grüße R/no