Beiträge von Kaa

    Uff, du hast nichts falsch gemacht, Kaa. Du hast seinen Psychoterror so lange ausgehalten und jetzt wird sich etwas verändern. Vielleicht nimmt er den Rausschmiss zurück um dich zu halten, aber dann musst du bitte stark bleiben. Du hast jetzt die Chance dich zu lösen. Erstmal über Wasser halten - kannst du zu deinen Eltern oder ist das komplizierter? Hast du vielleicht sonst Freunde, bei denen du dich heute ausheulen kannst? Ich wünsche dir ganz viel Kraft, du bist stark! Fühl dich gedrückt.

    Danke, ja ich kann zu meinen Eltern. Die wissen noch nicht, dass ich heute hinfahr mit Klamotten etc. Ich packe gerade meine Sachen. Aber fühle mich etwas erniedrigt. Ja Freunde hab ich zum Glück auch. Bin grad nur etwas geschockt.

    Soeben hat er mich rausgeschmissen. Jetzt muss ich zu meinen Eltern ziehen. Er meinte er wird immer weiter trinken und dass ich die beziehung kaputt gemacht habe, weil ich mich alleine nach wohnungen umgeschaut hab. Ich will jetzt nicht so verheult zu meinen Eltern , versuche mich gerade zu beruhigen. Bin so wütend!

    Danke Seepandarine .

    Heiligabend werde ich bei meinen Eltern verbringen und dann wahrscheinlich bei meinem Bruder übernachten, der wohnt um die Ecke. Für die Tage danach habe ich noch keinen Plan gemacht. Ich bin hin- und hergerissen. Ich könnte eine Woche bei meinem Bruder bleiben, aber ich weiß, dass ich meine Wohnung und mein Zimmer dann sehr vermissen werde. Mein Zimmer ist mein safe space, da fühle ich mich 100% wohl, alle meine Sachen sind hier, etc. Wahrscheinlich werde ich spontan entscheiden wie lange ich dort bleibe.

    Ich weiß auch nicht, was mein Partner vor hat, denn wir reden nicht miteinander und meiden uns in der Wohnung - er bleibt in seinem Zimmer, ich in meinem. Die Vorstellung, dass mein Partner über Weihnachten alleine ist, macht mich ehrlich gesagt ziemlich fertig, denn seine Familie lebt im Ausland und ich weiß nicht wie es bei seinen Freunden aussieht. Die letzten Weihnachten waren es immer wir zwei. Ich weiß, dass das nicht "mein Problem" ist, aber irgendwie ist es das doch. Keiner von uns beiden hat sich diese Situation ausgesucht. Ich finde es sehr schwer zu navigieren. Vielleicht hat hier jemand ein paar Ratschläge oder Erfahrungen zu diesem Thema explizit?

    Liebe Grüße, Halbmond

    Fühl dich gedrückt! Du bist nicht alleine damit falls es dich etwas tröstet. Wir haben uns das alle nicht ausgesucht und müssen das Beste draus machen. Ich war letztes Jahr an Weihnachten schon alleine, weil mein Partner mich einfach bei seiner Familie ausgeladen hat und zu meiner auch nicht mit ist und Weihnachten alleine verbracht hat. Ich war dann alleine bei meiner Familie und es war echt schön. Wir können froh sein eine Familie zu haben und sollten das schätzen. Ich werde meiner Familir sagen , dass sie keine Fragen stellen sollen. Vll hilft dir das ja auch :).

    Grüße KAA

    Heute ist es komplett eskaliert. Ich habe am PC heute morgen gearbeitet, er ist aufgestanden und meinte so komplett zusammenhanglos: "Sag mal kann es sein, dass du auf Single-Börsen angemeldet bist? Nur damit ich Bescheid weiß und meine Zeit mit dir nicht länger verschwende. Will nicht erst mit 50 Vater werden. Sag ob ich mir eine neue suchen soll. Ich fühle mich hingehalten". Ich meinte dann zu ihm, wie er auf sowas käme (Singlebörse) und ob er für die neue aufhören würde zu trinken wegen seinem Kinderwunsch, wenn er es schon bei mir nicht tut ( ich weiß, voll unnötig von mir gewesen das überhaupt zu erwähnen aber ich war so sauer). Dann meinte er:" lass das mal meine Sorge sein... Weihnachten dann du bei dir und ich bei mir?". Ich hab den ganzen Tag nicht mit ihm geredet und er mit mir nicht, außer dass er Türen geknallt hat und zum ersten Mal im Leben seine Wäsche trotzig gebügelt hat. Bisher hab ich den ganzen Haushalt + kochen alleine gemacht. Abends saß ich auf der Couch und habe in der ZDF Mediatek die "Heute Show" geguckt und war gleichzeitig am Handy (Wohnungssuche)... aufjedenfall ist mir nicht aufgefallen dass ich die Sendung schon zum 2. Mal hintereinander laufen gelassen habe. Daraufhin meinte er, ob ich überhaupt noch was merke und wenn ich eh nicht gucke, den Strom nicht verschwenden soll und ausmachen soll. Ich bin echt platt wie respektlos er mir gegenüber geworden ist. Achja zwischendrin war er heute wieder kiffen und hat sich sein Feierabendbier gegönnt (ich zähle nicht mehr aber laut Gesichtsausdruck weniger als die üblichen 2,5 liter täglich). Ich hatte heute eine Wohnungsbesichtigung. Leider war das auch nichts, die nächste ist am Freitag außer es kommt noch etwas dazwischen. Irgendwie macht es mich wütend, dass er sagt, ich hätte seine Zeit verschwendet, weil er hat sich doch durch seine Sucht verändert. Und mich ärgert es, dass ich weiß, dass er Mist über mich erzählen wird auch wenn es mehr über ihn aussagt als über mich. Ich weiß nicht wie ich die Zeit überstehen soll, die jetzt auf mich zukommt. Wenn ich wenigstens eine eigene Wohnung auf die schnelle finden würde, in der ich mich wohl fühle... das belastet mich so. Ich halte sein kaltes Verhalten mir gegenüber schwer aus. Er behandelt mich heute wie eine Schwerverbrecherin. Ich bin auf seine Provokationen heute Abend nicht eingegangen, auch wenn ich ihm am liebsten die Meinung sagen würde. Ich weiß das bringt nichts und am Ende stellt er mich noch als Furie dar. Ich bin einfach nur noch still in der Wohnung.

    Das kann ich verstehen - ich, und du ja auch, sind jeden Tag mit diesem Verhalten konfrontiert und können nicht davon flüchten, außer vielleicht in unsere Zimmer oder bei Freund/innen. Ich habe meinem Partner die Wohnungskündigung gegeben (er hat bei mir nur einen Untermietvertrag) und ich versuche mir nun die Wohnung hübsch zu machen. Wenn er dann raus ist, kann ich endlich wieder mein zuhause genießen. Ich glaube, wenn du den Schritt wagen kannst in eine neue Wohnung zu ziehen, dann fällt dir schon ganz viel Last ab und du hast ein Projekt, mit dem du dich ablenken kannst und dir gleichzeitig gut tun wird - es für dich und deine Katze schön machen. Durch die räumliche Trennung bist du auch nicht mehr dem ständigen Druck deines Partners ausgesetzt und ich glaube, dann wird vieles noch klarer. Dass du schon aktiv nach Wohnungen suchst, ist stark und zeigt, dass du endlich auf dich achtest. Die ersten Schritte sind sehr schwer.

    Liebe Grüße, Halbmond

    Ich denke auch, dass wenn ich eine Wohnung habe und mir diese schön einrichte, dass es mir viel besser gehen wird und ich so besser neu starten kann. Freut mich für dich, dass er bei dir bald raus ist!

    Hallo Kaa,

    Das hast du im Mai geschrieben und jetzt zitiert, du schreibst dazu, dass sich nix geändert hat.

    So wie ich es lese, sieht dein Partner nicht ein, dass er etwas ändern sollte. Und solange das so ist und du auch stillstehst, solange wird nichts passieren. Außer dass du immer unglücklicher wirst. Und er weitertrinkt.

    Du hast im Mai geschrieben, dass du die Hoffnung verloren hast und dir eine Wohnung suchen möchtest. Hast du denn inzwischen mal deine Fühler ausgestreckt? Irgendwas unternommen um eine Veränderung zu beginnen? Der Weg beginnt mit dem ersten Schritt, trau dich einfach, du musst ja keinen riesigen Sprung machen.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo Aurora, tatsächlich habe ich sehr viele Wohnungen angeguckt, allerdings Eigentumswohnungen und da hat hier und da was nicht gepasst (Preis/Lage). Nach Mietwohnungen schaue ich mich jetzt erst um, weil der letzte gewollte Kauf vor 2 Wochen geplatzt ist. Die Wohnungssuche war bisher auch sehr anstrengend... jetzt schau ich nach Mietwohnungen, weil das dann quasi nur für den Übergang wäre und man da eher Abstriche macht. Mir ging es bis vor kurzem damit auch recht gut, aber seitdem er mir Vorwürfe macht, hab ich mir ein schlechtes Gewissen einreden lassen. Ich konnte mich bisher sehr gut abgrenzen und versteh mich aktuell selber nicht!

    Hallo Kaa,

    Das hast du im Mai geschrieben und jetzt zitiert, du schreibst dazu, dass sich nix geändert hat.

    So wie ich es lese, sieht dein Partner nicht ein, dass er etwas ändern sollte. Und solange das so ist und du auch stillstehst, solange wird nichts passieren. Außer dass du immer unglücklicher wirst. Und er weitertrinkt.

    Du hast im Mai geschrieben, Hadass du die Hoffnung verloren hast und dir eine Wohnung suchen möchtest. Hast du denn inzwischen mal deine Fühler ausgestreckt? Irgendwas unternommen um eine Veränderung zu beginnen? Der Weg beginnt mit dem ersten Schritt, trau dich einfach, du musst ja keinen riesigen Sprung machen.

    Liebe Grüße Aurora

    Dein Text hat mir sehr geholfen, danke! Genau so ist es, er gibt mir die Schuld, dass wir nicht "vorwärts" kommen und gleichzeitig bin ich mir auch sicher, dass er unter anderem ein Kind will um mich an ihn zu binden. Aber gleichzeitig lass ich mir zum Teil auch diese Schuldgefühle einreden, obwohl ich weiß, dass das Quatsch ist...Ich denk dann doch drüber nach, ob er, wenn ich dies und das machen würde, dann die Motivation hätte aufzuhören. Ich weiß, dass das naiv ist und will diese Gedanken auch abstellen. Hätte nie im Leben gedacht, dass es mir so schwer fallen wird.

    Hallo Kaa, wie sieht es denn mittlerweile bei dir aus, hast du dich nach einer Wohnung umschauen können? Und wie fühlst du dich generell? Wir sind circa im gleichen Alter und ich weiß wie schwer das gerade für dich sein muss, erst Recht wenn du dazu noch einen Kinderwunsch hast. Nur weil sich bis jetzt nicht viel geändert hat, heißt das nicht, dass du schwach bist.

    Liebe Grüße, Halbmond

    Hallo Halbmond, ich fühle mich ausgelaugt und irgendwie etwas verloren. Dieses Gefühl von vorne starten zu müssen mit neuer Wohnung, irgendwann neuem Partner etc. macht mich ehrlichgesagt traurig. So hab ich mir mein Leben nicht vorgestellt. Ich hab das Gefühl, dass ICH gescheitert bin. Ich habe mich in den letzten Monaten nach seeeehr vielen Wohnung umgeschaut, aber nur nach Eigentumswohnungen. Jetzt erst fange ich an nach Mietwohnungen zu suchen, weil bei Eigentum doch schon mehr stimmen muss (Lage z.B.). Ich habe außerdem noch eine Freigängerkatze und brauche eigentlich eine Erdgeschosswohnung. Das gestaltet sich etwas schwerer als gedacht. Wie geht es dir denn?

    Hey ich bin mitte 30 und mit meinem Partner schon seit 6 Jahren zusammen (wohnen auch zusammen). Nach ca 2 Jahren fing er mit dem Feierabendbier an - so etwa zwei 0,5 l Flaschen Bier täglich. Ich selbst trinke überhaupt keinen Alkohol, habe mich aber schon gewundert, warum er z.B. im Urlaub so viel Alkohol verträgt. Naja aufjedenfall wurden aus den 2 Flaschen Bier 5 Flaschen Bier täglich [2,5 liter] + Gras. Durch diesen Konsum hat er 15 kg zugenommen. Er geht ganz normal seiner Arbeit nach aber sobald er daheim ist, greift er sofort zum Bier und flieht damit in den Garten. Ich habe ihn schon oft gebeten aufzuhören und immer Hoffnung gehabt, dass er irgendwann damit aufhört. Er sieht sich nicht als Alkoholiker, sondern betrachtet es als Stressabbau und normales Feierabendbier. Im Urlaub kann er es morgens kaum erwarten die erste Bier Flasche so früh wie möglich zu konsumieren (seit 2022 jedes Jahr im Urlaub). Sobald er mal an einem Tag kein Bier trinken kann aufgrund Familienfeiern (wenn man irgendwo eingeladen ist) fängt er extra einen Streit an und kommt nicht mit. Das häuft sich in letzter Zeit. Wenn er mal nix getrunken hat, ist er ein anderer Mensch => Stimmungsschwankungen und eigentlich fast schon unerträglich. Sobald er abends seine Biere hatte, ist er lieb. Ich habe ihn gefragt wie er sich die Kinderplanung so denn vorstellt,weil ich mir das so auf keinen Fall vorstellen kann. Angeblich würde es dann natürlich alles ändern und er würde komplett mit dem Trinken aufhören. DAS glaube ich natürlich nicht. Ich habe es niemanden erzählt, weil ich mich dafür schäme. Diese Woche, als er wieder eine Familienfeier platzen ließ und ich mal wieder alleine dort auftauchte, hat es bei mir Klick gemacht. Ich habe die Hoffnung verloren und eingesehen, dass ich mir eine Wohnung suchen muss. Mit Mitte dreißig hab ich ja sonst nicht mehr viel Zeit wegen Kinderwunsch einen passenden Partner zu finden. Ich habe hier im Forum schon einige Stories gelesen aber hatte bei mir selbst bis vor Kurzem immer noch Hoffnung, dass es nicht so schlimm ist, aber aufgrund der Stimmungsschwankungen von ihm, glaube ich, ist er abhängig auch wenn er es als Blödsinn abtut. Irgendwie ist meine Welt gerade zusammen gebrochen mit dieser Erkenntnis.... ein Neustart ist ja nie einfach aber ich kann nicht weiter wegsehen und es mir schönreden. Allein, dass ich sowas Niemanden erzählen würde, sagt ja schon Alles aus. Ich weiß auch nicht, wieso ich mir das so lange habe gefallen lassen.Geht ja seit Ende 2021 so... In dieser Zeit war er am Stück maximal 1 Monat ohne Bier, weil ich ihn unter Druck gesetzt habe aufzuhören.

    Zack haben wir den 10.12 und es hat sich immernoch nichts geändert. Bin irgendwie fix und fertig, einfach nur müde von meinen eigenen Gedanken. Heute meinte er er trinkt NUR weil wir kein Kind haben jnd er sich so sehr eins wünscht.

    Hey ich bin mitte 30 und mit meinem Partner schon seit 6 Jahren zusammen (wohnen auch zusammen). Nach ca 2 Jahren fing er mit dem Feierabendbier an - so etwa zwei 0,5 l Flaschen Bier täglich. Ich selbst trinke überhaupt keinen Alkohol, habe mich aber schon gewundert, warum er z.B. im Urlaub so viel Alkohol verträgt. Naja aufjedenfall wurden aus den 2 Flaschen Bier 5 Flaschen Bier täglich [2,5 liter] + Gras. Durch diesen Konsum hat er 15 kg zugenommen. Er geht ganz normal seiner Arbeit nach aber sobald er daheim ist, greift er sofort zum Bier und flieht damit in den Garten. Ich habe ihn schon oft gebeten aufzuhören und immer Hoffnung gehabt, dass er irgendwann damit aufhört. Er sieht sich nicht als Alkoholiker, sondern betrachtet es als Stressabbau und normales Feierabendbier. Im Urlaub kann er es morgens kaum erwarten die erste Bier Flasche so früh wie möglich zu konsumieren (seit 2022 jedes Jahr im Urlaub). Sobald er mal an einem Tag kein Bier trinken kann aufgrund Familienfeiern (wenn man irgendwo eingeladen ist) fängt er extra einen Streit an und kommt nicht mit. Das häuft sich in letzter Zeit. Wenn er mal nix getrunken hat, ist er ein anderer Mensch => Stimmungsschwankungen und eigentlich fast schon unerträglich. Sobald er abends seine Biere hatte, ist er lieb. Ich habe ihn gefragt wie er sich die Kinderplanung so denn vorstellt,weil ich mir das so auf keinen Fall vorstellen kann. Angeblich würde es dann natürlich alles ändern und er würde komplett mit dem Trinken aufhören. DAS glaube ich natürlich nicht. Ich habe es niemanden erzählt, weil ich mich dafür schäme. Diese Woche, als er wieder eine Familienfeier platzen ließ und ich mal wieder alleine dort auftauchte, hat es bei mir Klick gemacht. Ich habe die Hoffnung verloren und eingesehen, dass ich mir eine Wohnung suchen muss. Mit Mitte dreißig hab ich ja sonst nicht mehr viel Zeit wegen Kinderwunsch einen passenden Partner zu finden. Ich habe hier im Forum schon einige Stories gelesen aber hatte bei mir selbst bis vor Kurzem immer noch Hoffnung, dass es nicht so schlimm ist, aber aufgrund der Stimmungsschwankungen von ihm, glaube ich, ist er abhängig auch wenn er es als Blödsinn abtut. Irgendwie ist meine Welt gerade zusammen gebrochen mit dieser Erkenntnis.... ein Neustart ist ja nie einfach aber ich kann nicht weiter wegsehen und es mir schönreden. Allein, dass ich sowas Niemanden erzählen würde, sagt ja schon Alles aus. Ich weiß auch nicht, wieso ich mir das so lange habe gefallen lassen.Geht ja seit Ende 2021 so... In dieser Zeit war er am Stück maximal 1 Monat ohne Bier, weil ich ihn unter Druck gesetzt habe aufzuhören.