Hey ich bin mitte 30 und mit meinem Partner schon seit 6 Jahren zusammen (wohnen auch zusammen). Nach ca 2 Jahren fing er mit dem Feierabendbier an - so etwa zwei 0,5 l Flaschen Bier täglich. Ich selbst trinke überhaupt keinen Alkohol, habe mich aber schon gewundert, warum er z.B. im Urlaub so viel Alkohol verträgt. Naja aufjedenfall wurden aus den 2 Flaschen Bier 5 Flaschen Bier täglich [2,5 liter] + Gras. Durch diesen Konsum hat er 15 kg zugenommen. Er geht ganz normal seiner Arbeit nach aber sobald er daheim ist, greift er sofort zum Bier und flieht damit in den Garten. Ich habe ihn schon oft gebeten aufzuhören und immer Hoffnung gehabt, dass er irgendwann damit aufhört. Er sieht sich nicht als Alkoholiker, sondern betrachtet es als Stressabbau und normales Feierabendbier. Im Urlaub kann er es morgens kaum erwarten die erste Bier Flasche so früh wie möglich zu konsumieren (seit 2022 jedes Jahr im Urlaub). Sobald er mal an einem Tag kein Bier trinken kann aufgrund Familienfeiern (wenn man irgendwo eingeladen ist) fängt er extra einen Streit an und kommt nicht mit. Das häuft sich in letzter Zeit. Wenn er mal nix getrunken hat, ist er ein anderer Mensch => Stimmungsschwankungen und eigentlich fast schon unerträglich. Sobald er abends seine Biere hatte, ist er lieb. Ich habe ihn gefragt wie er sich die Kinderplanung so denn vorstellt,weil ich mir das so auf keinen Fall vorstellen kann. Angeblich würde es dann natürlich alles ändern und er würde komplett mit dem Trinken aufhören. DAS glaube ich natürlich nicht. Ich habe es niemanden erzählt, weil ich mich dafür schäme. Diese Woche, als er wieder eine Familienfeier platzen ließ und ich mal wieder alleine dort auftauchte, hat es bei mir Klick gemacht. Ich habe die Hoffnung verloren und eingesehen, dass ich mir eine Wohnung suchen muss. Mit Mitte dreißig hab ich ja sonst nicht mehr viel Zeit wegen Kinderwunsch einen passenden Partner zu finden. Ich habe hier im Forum schon einige Stories gelesen aber hatte bei mir selbst bis vor Kurzem immer noch Hoffnung, dass es nicht so schlimm ist, aber aufgrund der Stimmungsschwankungen von ihm, glaube ich, ist er abhängig auch wenn er es als Blödsinn abtut. Irgendwie ist meine Welt gerade zusammen gebrochen mit dieser Erkenntnis.... ein Neustart ist ja nie einfach aber ich kann nicht weiter wegsehen und es mir schönreden. Allein, dass ich sowas Niemanden erzählen würde, sagt ja schon Alles aus. Ich weiß auch nicht, wieso ich mir das so lange habe gefallen lassen.Geht ja seit Ende 2021 so... In dieser Zeit war er am Stück maximal 1 Monat ohne Bier, weil ich ihn unter Druck gesetzt habe aufzuhören.
Kaa - Hoffnung auf Besserung verloren
-
-
Hallo Kaa,
herzlich willkommen hier im Forum.
Mit dem was du schreibst, ist es gut auf dein Gefühl zu vertrauen.
Es wird sich bald ein Moderator bei dir melden, der für dich zuständig ist.
Viele Grüsse
Nayouk
-
Hallo Kaa,
herzlich willkommen in unserer Online-Selbsthilfegruppe.
Die Schilderung deiner Situation erinnert mich, wie so oft, an meine eigene Situation damals. Ich hab mich vor 18 Jahren getrennt aufgrund der Abhängigkeit meines ersten Mannes.
Ob dein Partner abhängig ist oder nicht ( obwohl so einiges darauf hindeutet, dass er es ist), ist ja letztendlich egal. Wichtig ist doch, dass es dir damit schlecht geht. Ich finde es gut, dass du erkennst, dass sich mit einem gemeinsamen Kind nichts bessern würde.
Hier kannst du dich für den Austausch bewerben: https://alkoholiker-forum.de/bewerben/
Klick auf den Link und schreib ganz kurz, dass du freigeschaltet werden möchtest. Nach der Freischaltung findest du dein Thema im Bereich für Angehörige und Coabhängige.
Liebe Grüße Aurora
-
Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet, Kaa.
Und Du kannst überall schreiben, jedoch bitte nicht die ersten 4 Wochen bei den neuen Teilnehmern im Vorstellungsbereich. (Erkennbar an den orangeroten Namen)
Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.
-
Hey ich bin mitte 30 und mit meinem Partner schon seit 6 Jahren zusammen (wohnen auch zusammen). Nach ca 2 Jahren fing er mit dem Feierabendbier an - so etwa zwei 0,5 l Flaschen Bier täglich. Ich selbst trinke überhaupt keinen Alkohol, habe mich aber schon gewundert, warum er z.B. im Urlaub so viel Alkohol verträgt. Naja aufjedenfall wurden aus den 2 Flaschen Bier 5 Flaschen Bier täglich [2,5 liter] + Gras. Durch diesen Konsum hat er 15 kg zugenommen. Er geht ganz normal seiner Arbeit nach aber sobald er daheim ist, greift er sofort zum Bier und flieht damit in den Garten. Ich habe ihn schon oft gebeten aufzuhören und immer Hoffnung gehabt, dass er irgendwann damit aufhört. Er sieht sich nicht als Alkoholiker, sondern betrachtet es als Stressabbau und normales Feierabendbier. Im Urlaub kann er es morgens kaum erwarten die erste Bier Flasche so früh wie möglich zu konsumieren (seit 2022 jedes Jahr im Urlaub). Sobald er mal an einem Tag kein Bier trinken kann aufgrund Familienfeiern (wenn man irgendwo eingeladen ist) fängt er extra einen Streit an und kommt nicht mit. Das häuft sich in letzter Zeit. Wenn er mal nix getrunken hat, ist er ein anderer Mensch => Stimmungsschwankungen und eigentlich fast schon unerträglich. Sobald er abends seine Biere hatte, ist er lieb. Ich habe ihn gefragt wie er sich die Kinderplanung so denn vorstellt,weil ich mir das so auf keinen Fall vorstellen kann. Angeblich würde es dann natürlich alles ändern und er würde komplett mit dem Trinken aufhören. DAS glaube ich natürlich nicht. Ich habe es niemanden erzählt, weil ich mich dafür schäme. Diese Woche, als er wieder eine Familienfeier platzen ließ und ich mal wieder alleine dort auftauchte, hat es bei mir Klick gemacht. Ich habe die Hoffnung verloren und eingesehen, dass ich mir eine Wohnung suchen muss. Mit Mitte dreißig hab ich ja sonst nicht mehr viel Zeit wegen Kinderwunsch einen passenden Partner zu finden. Ich habe hier im Forum schon einige Stories gelesen aber hatte bei mir selbst bis vor Kurzem immer noch Hoffnung, dass es nicht so schlimm ist, aber aufgrund der Stimmungsschwankungen von ihm, glaube ich, ist er abhängig auch wenn er es als Blödsinn abtut. Irgendwie ist meine Welt gerade zusammen gebrochen mit dieser Erkenntnis.... ein Neustart ist ja nie einfach aber ich kann nicht weiter wegsehen und es mir schönreden. Allein, dass ich sowas Niemanden erzählen würde, sagt ja schon Alles aus. Ich weiß auch nicht, wieso ich mir das so lange habe gefallen lassen.Geht ja seit Ende 2021 so... In dieser Zeit war er am Stück maximal 1 Monat ohne Bier, weil ich ihn unter Druck gesetzt habe aufzuhören.
Zack haben wir den 10.12 und es hat sich immernoch nichts geändert. Bin irgendwie fix und fertig, einfach nur müde von meinen eigenen Gedanken. Heute meinte er er trinkt NUR weil wir kein Kind haben jnd er sich so sehr eins wünscht.
-
Hallo Kaa, wie sieht es denn mittlerweile bei dir aus, hast du dich nach einer Wohnung umschauen können? Und wie fühlst du dich generell? Wir sind circa im gleichen Alter und ich weiß wie schwer das gerade für dich sein muss, erst Recht wenn du dazu noch einen Kinderwunsch hast. Nur weil sich bis jetzt nicht viel geändert hat, heißt das nicht, dass du schwach bist.
Liebe Grüße, Halbmond
-
Er steigert die Trinkmenge die Dosis.Wenn er nicht trinkt kommt er auf Entzug und dann gehts einem schlecht, deshalb schlechte Laune. Er sieht sich nicht als süchtig. Für ihn ist es normal so zu trinken. Ihm gehts noch zu gut. Keinen Grund zum aufhören.
-
Zack haben wir den 10.12 und es hat sich immernoch nichts geändert. Bin irgendwie fix und fertig, einfach nur müde von meinen eigenen Gedanken. Heute meinte er er trinkt NUR weil wir kein Kind haben jnd er sich so sehr eins wünscht.
Hä, was ist das denn für eine Argumentation.
„Ich trinke nur, weil wir kein Kind haben.“
Da wird einfach irgendein externer Grund gesucht, um nicht auf den eigenen Konsum schauen zu müssen.
Hauptsache, die Verantwortung liegt irgendwo anders.Ich erkenne das sofort, weil ich genau diese Nummer selbst abgezogen habe.
Mit meiner damaligen Freundin – der Mutter meines Kindes – habe ich ähnliche Spielchen gespielt. Rückblickend war das nichts anderes als Manipulation. Unbewusst, ja, aber trotzdem Manipulation. Schäme ich mich auch heute für das so zu sagen.Die Wahrheit ist simpel.
Es gibt keine äußeren Gründe, die einen Alkoholiker dauerhaft vom Trinken abhalten.
Nicht Liebe, nicht Partnerschaft, nicht der Kinderwunsch, nicht Familie.
Das sind alles nur Kulissen, vor denen sich das Problem abspielt.Wenn die Motivation nicht intrinsisch ist, passiert in der Regel gar nichts.
Null.
Dann wird höchstens so lange „mitgespielt“, bis der Druck weg ist.
Und danach geht alles weiter wie vorher.Zumindest war es bei mir so.
Edit: Oder will er jetzt unbedingt ein Kind, damit er so weiterleben kann wie bisher, weil eine Trennung dann für dich viel schwieriger wäre?
Seine Argumentation ergibt für mich überhaupt keinen Sinn. -
Liebe Kaa,
wenn dein Mann keine Verantwortung für sich selbst tragen kann, wird er dies vermutlich auch nicht können, wenn ein Kind da wäre.
Liebe Grüße Ino -
Hallo Abstinenzler und Boss ,
Sichtweisen von Alkoholikern können auch mal hilfreich sein. Es geht aber hier nicht um den Alkoholiker bzw in diesem Fall um den Partner von Kaa. Es geht hier um die Coabhängige und darum, wie sie einen Weg aus ihrer Situation herausfinden kann. Nicht, wie sich eventuell der Partner fühlen könnte, den hier ja keiner kennt.
Ihr seid beide noch nicht so lange dabei und es ist wichtig, dass ihr erstmal bei euch bleibt. Eure eigenen Themen angeht.
Lieber Gruß Aurora
-
Hallo Kaa,
Diese Woche, als er wieder eine Familienfeier platzen ließ und ich mal wieder alleine dort auftauchte, hat es bei mir Klick gemacht. Ich habe die Hoffnung verloren und eingesehen, dass ich mir eine Wohnung suchen muss.
Das hast du im Mai geschrieben und jetzt zitiert, du schreibst dazu, dass sich nix geändert hat.
So wie ich es lese, sieht dein Partner nicht ein, dass er etwas ändern sollte. Und solange das so ist und du auch stillstehst, solange wird nichts passieren. Außer dass du immer unglücklicher wirst. Und er weitertrinkt.
Du hast im Mai geschrieben, dass du die Hoffnung verloren hast und dir eine Wohnung suchen möchtest. Hast du denn inzwischen mal deine Fühler ausgestreckt? Irgendwas unternommen um eine Veränderung zu beginnen? Der Weg beginnt mit dem ersten Schritt, trau dich einfach, du musst ja keinen riesigen Sprung machen.
Liebe Grüße Aurora
-
Wenn Du jetzt ein Kind mit ihm machst, wirst Du bald zu den Frauen gehören, deren Partner säuft und die sich nicht trennen können, weil das mit nem Kind ja extra schwierig ist.
Wenn Du nicht auf der Brennsuppe dahergeschwommen kommst, lass das bloß bleiben.
LG LK -
Hallo Kaa, wie sieht es denn mittlerweile bei dir aus, hast du dich nach einer Wohnung umschauen können? Und wie fühlst du dich generell? Wir sind circa im gleichen Alter und ich weiß wie schwer das gerade für dich sein muss, erst Recht wenn du dazu noch einen Kinderwunsch hast. Nur weil sich bis jetzt nicht viel geändert hat, heißt das nicht, dass du schwach bist.
Liebe Grüße, Halbmond
Hallo Halbmond, ich fühle mich ausgelaugt und irgendwie etwas verloren. Dieses Gefühl von vorne starten zu müssen mit neuer Wohnung, irgendwann neuem Partner etc. macht mich ehrlichgesagt traurig. So hab ich mir mein Leben nicht vorgestellt. Ich hab das Gefühl, dass ICH gescheitert bin. Ich habe mich in den letzten Monaten nach seeeehr vielen Wohnung umgeschaut, aber nur nach Eigentumswohnungen. Jetzt erst fange ich an nach Mietwohnungen zu suchen, weil bei Eigentum doch schon mehr stimmen muss (Lage z.B.). Ich habe außerdem noch eine Freigängerkatze und brauche eigentlich eine Erdgeschosswohnung. Das gestaltet sich etwas schwerer als gedacht. Wie geht es dir denn?
-
Er steigert die Trinkmenge die Dosis.Wenn er nicht trinkt kommt er auf Entzug und dann gehts einem schlecht, deshalb schlechte Laune. Er sieht sich nicht als süchtig. Für ihn ist es normal so zu trinken. Ihm gehts noch zu gut. Keinen Grund zum aufhören.
100% Genau das sagt er immer! Dass es ihm gut geht und er absolut kein Problem hat.
-
Alles anzeigen
Hä, was ist das denn für eine Argumentation.
„Ich trinke nur, weil wir kein Kind haben.“
Da wird einfach irgendein externer Grund gesucht, um nicht auf den eigenen Konsum schauen zu müssen.
Hauptsache, die Verantwortung liegt irgendwo anders.Ich erkenne das sofort, weil ich genau diese Nummer selbst abgezogen habe.
Mit meiner damaligen Freundin – der Mutter meines Kindes – habe ich ähnliche Spielchen gespielt. Rückblickend war das nichts anderes als Manipulation. Unbewusst, ja, aber trotzdem Manipulation. Schäme ich mich auch heute für das so zu sagen.Die Wahrheit ist simpel.
Es gibt keine äußeren Gründe, die einen Alkoholiker dauerhaft vom Trinken abhalten.
Nicht Liebe, nicht Partnerschaft, nicht der Kinderwunsch, nicht Familie.
Das sind alles nur Kulissen, vor denen sich das Problem abspielt.Wenn die Motivation nicht intrinsisch ist, passiert in der Regel gar nichts.
Null.
Dann wird höchstens so lange „mitgespielt“, bis der Druck weg ist.
Und danach geht alles weiter wie vorher.Zumindest war es bei mir so.
Edit: Oder will er jetzt unbedingt ein Kind, damit er so weiterleben kann wie bisher, weil eine Trennung dann für dich viel schwieriger wäre?
Seine Argumentation ergibt für mich überhaupt keinen Sinn.Dein Text hat mir sehr geholfen, danke! Genau so ist es, er gibt mir die Schuld, dass wir nicht "vorwärts" kommen und gleichzeitig bin ich mir auch sicher, dass er unter anderem ein Kind will um mich an ihn zu binden. Aber gleichzeitig lass ich mir zum Teil auch diese Schuldgefühle einreden, obwohl ich weiß, dass das Quatsch ist...Ich denk dann doch drüber nach, ob er, wenn ich dies und das machen würde, dann die Motivation hätte aufzuhören. Ich weiß, dass das naiv ist und will diese Gedanken auch abstellen. Hätte nie im Leben gedacht, dass es mir so schwer fallen wird.
-
Hallo Kaa,
Das hast du im Mai geschrieben und jetzt zitiert, du schreibst dazu, dass sich nix geändert hat.
So wie ich es lese, sieht dein Partner nicht ein, dass er etwas ändern sollte. Und solange das so ist und du auch stillstehst, solange wird nichts passieren. Außer dass du immer unglücklicher wirst. Und er weitertrinkt.
Du hast im Mai geschrieben, Hadass du die Hoffnung verloren hast und dir eine Wohnung suchen möchtest. Hast du denn inzwischen mal deine Fühler ausgestreckt? Irgendwas unternommen um eine Veränderung zu beginnen? Der Weg beginnt mit dem ersten Schritt, trau dich einfach, du musst ja keinen riesigen Sprung machen.
Liebe Grüße Aurora
-
Hallo Kaa,
Das hast du im Mai geschrieben und jetzt zitiert, du schreibst dazu, dass sich nix geändert hat.
So wie ich es lese, sieht dein Partner nicht ein, dass er etwas ändern sollte. Und solange das so ist und du auch stillstehst, solange wird nichts passieren. Außer dass du immer unglücklicher wirst. Und er weitertrinkt.
Du hast im Mai geschrieben, dass du die Hoffnung verloren hast und dir eine Wohnung suchen möchtest. Hast du denn inzwischen mal deine Fühler ausgestreckt? Irgendwas unternommen um eine Veränderung zu beginnen? Der Weg beginnt mit dem ersten Schritt, trau dich einfach, du musst ja keinen riesigen Sprung machen.
Liebe Grüße Aurora
Hallo Aurora, tatsächlich habe ich sehr viele Wohnungen angeguckt, allerdings Eigentumswohnungen und da hat hier und da was nicht gepasst (Preis/Lage). Nach Mietwohnungen schaue ich mich jetzt erst um, weil der letzte gewollte Kauf vor 2 Wochen geplatzt ist. Die Wohnungssuche war bisher auch sehr anstrengend... jetzt schau ich nach Mietwohnungen, weil das dann quasi nur für den Übergang wäre und man da eher Abstriche macht. Mir ging es bis vor kurzem damit auch recht gut, aber seitdem er mir Vorwürfe macht, hab ich mir ein schlechtes Gewissen einreden lassen. Ich konnte mich bisher sehr gut abgrenzen und versteh mich aktuell selber nicht!
-
Wenn Du jetzt ein Kind mit ihm machst, wirst Du bald zu den Frauen gehören, deren Partner säuft und die sich nicht trennen können, weil das mit nem Kind ja extra schwierig ist.
Wenn Du nicht auf der Brennsuppe dahergeschwommen kommst, lass das bloß bleiben.
LG LKDa hast du vermutlich Recht.
-
Hallo Halbmond, ich fühle mich ausgelaugt und irgendwie etwas verloren. Dieses Gefühl von vorne starten zu müssen mit neuer Wohnung, irgendwann neuem Partner etc. macht mich ehrlichgesagt traurig. So hab ich mir mein Leben nicht vorgestellt. Ich hab das Gefühl, dass ICH gescheitert bin. Ich habe mich in den letzten Monaten nach seeeehr vielen Wohnung umgeschaut, aber nur nach Eigentumswohnungen. Jetzt erst fange ich an nach Mietwohnungen zu suchen, weil bei Eigentum doch schon mehr stimmen muss (Lage z.B.). Ich habe außerdem noch eine Freigängerkatze und brauche eigentlich eine Erdgeschosswohnung. Das gestaltet sich etwas schwerer als gedacht. Wie geht es dir denn?
Das kann ich verstehen - ich, und du ja auch, sind jeden Tag mit diesem Verhalten konfrontiert und können nicht davon flüchten, außer vielleicht in unsere Zimmer oder bei Freund/innen. Ich habe meinem Partner die Wohnungskündigung gegeben (er hat bei mir nur einen Untermietvertrag) und ich versuche mir nun die Wohnung hübsch zu machen. Wenn er dann raus ist, kann ich endlich wieder mein zuhause genießen. Ich glaube, wenn du den Schritt wagen kannst in eine neue Wohnung zu ziehen, dann fällt dir schon ganz viel Last ab und du hast ein Projekt, mit dem du dich ablenken kannst und dir gleichzeitig gut tun wird - es für dich und deine Katze schön machen. Durch die räumliche Trennung bist du auch nicht mehr dem ständigen Druck deines Partners ausgesetzt und ich glaube, dann wird vieles noch klarer. Dass du schon aktiv nach Wohnungen suchst, ist stark und zeigt, dass du endlich auf dich achtest. Die ersten Schritte sind sehr schwer.
Liebe Grüße, Halbmond
-
Hallo Kaa,
ich habe dir oben ein Herzchen gegeben. Bleib dran, lass dich nicht beirren. Viele Frauen hier wissen genau, was das für eine Achterbahnfahrt ist. Bleib dran!
Liebe Grüße, Linde
-
Unserer Selbsthilfegruppe beitreten!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!