Hallo Ihr Lieben,
habe vorhin gelesen, dass man hier gerade zu Anfang der Abstinenz viel schreiben soll. Ich glaube ich habe verstanden warum.
Wie ich mir dann vorhin schon mal überlegte, was ich denn Heute noch schreibe, fielen mir ein paar Dinge auf, die Heute anders waren als sonst. Wäre mir nicht so bewusst aufgefallen, wenn ich nicht nochmal drüber nachgedacht hätte.
Ich war vormittags in der Stadt, aber war Heute nicht so mein Ding da lange rumzuschlendern. War mir zu hektisch und zu laut. Überlegte dann was ich stattdessen schönes mache. Friseur. War ich lange nicht, wurde mal wieder Zeit. Gemacht, getan. So,was mir nun daran auffiel: In der nassen Zeit, gab's nach dem Friseurbesuch immer aus der Flasche. Der Friseurbesuch wurde mit Alkohol belohnt. Nun war der Friseurbesuch an sich die Belohnung!, für was auch immer. Brauchte nicht noch zusätzlich belohnt werden. Fand ich gut gerade eben so beim drüber nachdenken. Es tut sich langsam was bei mir.
Dann ist mir noch aufgefallen, dass die olle Nascherei weniger, fast gar nicht mehr da ist. Esse mich an meinen Mahlzeiten gut satt und das war es. 👍
An meine Wohnungstür habe ich von innen einen Zettel geklebt, den ich mir vor jedem Rausgehen durchlese. Meine Checkliste zur Risikominimierung.
Ob der Notfallkoffer gut gepackt ist und sowas und vor allem die Frage, ob ICH gerade da hin will wo ich hin will oder mein Suchthirn mich wieder irgendwo hinlocken möchte. Vielleicht hilft jemand anderem sowas ja auch. Ich fühle mich so gut gerüstet.
War dann noch zum Sport (nicht die Donnerstagsgruppe, die ich nicht so gerne mag), habe zu Abend gegessen und jetzt eben noch mit dem Kater gespielt (wozu ich zunehmend auch mehr Spass dran habe).
Ein Tag, an dem ich viel bei mir selbst war. Tatsächlich ein schöner Tag, auch wenn der Himmel hier eher trübe war.
....Und mit der Frisur bin ich auch noch zufrieden, so kann es gerne für mich weitergehen. ☀️
Liebe Grüße Blendi