Beiträge von Sebi882

    Danke euch allen, das Feedback hier ist Gold wert !


    Ich habe das Erlebnis von heute Morgen ein bisschen sacken lassen und bin jetzt wieder beim Standpunkt von gestern. Hart bleiben !

    Ich gucke jetzt was passiert, meine Grenze habe ich mir ja schon abgesteckt. Bis dahin auf Abstand bleiben.


    Aber es fällt so verdammt schwer, immer hin und her, obwohl man weiß, was das Richtige ist. Mein Kopf sagt das und mein Herz sagt das andere.

    Das ist schrecklich, warum steht man sich selbst so im Weg ?


    Aurora Sie sagt, sie hat einen Therapieplatz, weil sie sich ja am Sonntag selbst wegen Panikattacken ins Krankenhaus geschleppt hat.

    Ich glaube da nicht dran, erstens muss sie erstmal entgiftet werden (oder ?), zwetens sind Panikattacken kein Alkoholismus, drittens kriegt man nicht gleich einen Therapieplatz zugewiesen, ich weiß wie lange das dauert. Oder geht das bei Alkoholkonsum schneller ?

    Danke Alex.


    Ja, ich muss mich erstmal sortieren und warte ab. Da kommen wahrscheinlich noch andere Meinungen zu ?!


    Sie hat mich gerade angerufen und mein Bauch sagt, sie hat was getrunken. Oh Mann.

    Aber das ist jetzt auch die letzte Frist, die ich mir selber setze.

    Wenn man es sooo ernst meint, wie sie gesagt hat und ein paar Stunden später weitermacht, dann hat es keinen Sinn. Das ist mir gerade wieder sehr bewusst.

    So, ich war heute bei ihr und hab ihr ihre Sachen gebracht. Sie wollte noch mit mir reden. Ich war der festen Absicht, nichts zu sagen und hart zu bleiben.


    Was soll ich sagen ? RÜCKFALL !


    Sie war nüchtern, total emotional und hat gesagt, dass sie das Problem erkannt hat und was machen will. Angeblich fängt sie eine Therapie an.

    Sie hat mir einen Teil ihrer Lebensgeschichte erzählt, den ich immer hinterfragt habe. Ob das der Wahrheit entspricht, weiß ich nicht, da sie sehr viel lügt.

    Sie hat eine Stunde am Stück sehr ruhig und sachlich geredet.Zu den Beschimpfungen der letzten Tage meinte sie "das musste einfach mal raus".

    Außerdem meinte sie, dass das mit dem Trinken mit unserer Beziehung angefangen hat, weil sie so lange Single war und mit diversen Umständen nicht klargekommen ist. Aber sie gibt mir keine Schuld.

    Jetzt stelle ich schon wieder alles infrage !

    Zieht sie das jetzt durch ? War das wirklich nur eine Phase ? Meint sie es ernst ? Sind ihr durch den Partner- und Jobverlust die Augen geöffnet worden ?

    Ich denke ja immer noch, dass man aufgrund einer "schlimmen Beziehungsphase" nicht heimlich Wodka aus Flachmännern trinkt und auf der Arbeit um 12 Uhr betrunken ist. Da hat man doch schon einen längeren Weg seiner Trinkerkarriere hinter sich oder ?


    Sind das wirklich typische Methoden, um den CO an sich zu binden ?


    Hilfe, Hilfe !

    Eine Erkenntnis habe ich, glaube ich, aus dem o.g. Thread:

    Vielleicht sollte man nicht immer nur dem Alkohol die alleinige Schuld geben. Es ist immer noch ein Mensch dahinter. Ich bin z.B. ein ruhiger Typ. Wenn ich mal ein Bier getrunken habe, werde ich noch ruhiger.

    Wenn sie was getrunken hat wird sie beleidigend, manipulativ etc….


    Was meint ihr ? Verstärkt Alkohol den Grundcharakter ?

    Guten Abend ihr Lieben,


    danke erstmal für die Feedbacks.


    Wie ich vermutet habe, lässt sie nicht locker. Schreibt mich täglich an. Den einen Tag halbwegs versöhnlich, den nächsten Tag verwirrend, manipulativ, schwerst beleidigend und unter die Gürtellinie. Immer im Wechsel. Bei Whatsapp habe ich sie schon blockiert, seitdem kommen SMS.

    Ich habe das Gefühl, ich bin auf einem guten Weg, das Ignorieren klappt ganz gut und auf der Arbeit werde ich sie nicht mehr sehen (davor hatte ich ein bisschen Angst, sie weiterhin täglich sehen zu müssen). Trotzdem ist immer noch ein Gefühl von Hoffnung und auch Schuld da. Kommt sie zur Einsicht ? Hört sie nach der Trennung mit dem Trinken auf ? Lag es doch an mir ? Wie weit rutscht sie noch ab ? Mit diesen Gedanken komme ich noch nicht zurecht.

    Ich habe gerade intensiv den Beitrag von MadMax gelesen, der spiegelt viel von unserer "Beziehung" wider und hilft mir für ein besseres Verständnis und Durchhalten.

    Aber ich merke jetzt schon, durch den weniger werdenden Kontakt fühle ich mich etwas freier, beschäftige mich mehr mit mir selbst und vor allen Dingen mit meinem Sohn.

    Mir wird gerade bewusst, wie ich das vernachlässigt habe. Um mein Kind tut es mir am meisten leid, aber ich hole das nach und mache das gut.


    Morgen früh sind wir verabredet für eine Übergabe unserer Sachen. Ich habe gesagt "wenn du was getrunken hast oder eine Fahne vom Vortag, breche ich sofort ab".

    Mal gucken. Ihre Bedingung daraufhin war "du wirst nicht laut und antwortest auf meine Fragen". Ich war nie laut und hatte immer ein offenes Ohr, aber na gut. Immerhin keine wüsten Beschimpfungen.


    Danach werde ich nach langer Zeit mal wieder zum Sport gehen und Freitag habe ich den ganzen Tag meinen Sohn. Darauf freue ich mich und lenkt von Gedankenspiralen ab.

    Ansonsten habe ich gerade Urlaub, Anfang der Woche war ich ein paar Tage an der Ostsee. Das war schön, auch wenn die Gedanken überwiegend bei ihr waren.


    Mir wird aber auch immer mehr bewusst (auch durch viele Gespräche mit Freunden und Eltern), wie schnell und wie sehr man in so einer Abhängigkeit gefangen ist, wenn weiterhin ein Fünkchen Liebe oder Bindung vorhanden ist.

    Im Müll rumwühlen ist auch nicht meine Art, aber als Co macht man auch Dinge, die nicht immer unbedingt rational sind, glaube ich.

    Das war jedenfalls mein letzter „Beweis“ und ich werde mich aus allen Diskussionen raushalten.

    Schlimm finde ich irgendwie, dass alle was wissen und keiner was sagt. Aber so ist es halt ?!


    Ich habe eine kleine Erkenntnis, damit mache ich jetzt einen großen Strich unter die Sache. Auch wenn es wehtut, ich muss loslassen (und sie hoffentlich auch) und wünsche ihr, dass sie einen für sich guten und gesunden Weg findet.

    So, ein Update:


    Vorgestern ist es passiert, sie hat ihren Job verloren. Wie ich mich damit fühle ? Nicht gut, weil die Abwärtsspirale weitergeht und es mir leidtut, das mitzuerleben.

    Jedenfalls ist den Tag die Bombe geplatzt, viele Kollegen haben mit mir gesprochen und wollen sich von ihr abwenden, weil sie in betrunkenem Zustand wirre Nachrichten, Lügen und Intrigen vebreitet, die nicht tragbar sind. Das kommt jetzt nach und nach ans Licht. Auch das Thema Alkohol wurde thematisiert (nicht von mir, ich wurde darauf angesprochen, dass sie täglich eine Fahne hat, in tiefstem Winter das Fenster auflässt usw.). Abends beim Feierabend habe ich dann im Mülleimer der Damentoilette sieben Dosen Sekt gefunden, alle einzeln in Klopapier eingewickelt, und eine Flasche Mundspülung mit ihrem Namen drauf. Mein Bauchgefühl hat mich das machen lassen.


    Wir sind weiterhin getrennt, es sind noch Dinge passiert, die mich an der Trennung festhalten lassen. So langsam kommt sie wieder auf mich zu (weil sie das langsam realisiert, glaube ich). Ich ignoriere ihre Anrufe und Nachrichten und ziehe das durch. Ich hoffe, dann kehrt Ruhe ein.


    Drückt mir weiterhin die Daumen !

    Hallo zusammen,


    ich habe mir mal zu Herzen genommen, was ihr alles gesagt habt und hier im Forum noch ein bisschen quergelesen.

    Ich entschuldige mich für meine Gedanken und was ich geschrieben habe. Das ist nicht fair.

    Sie ist ein Mensch, ein toller, und sie hat ein Problem. Ihr geht es schlecht, aber sie hat sich selbst dafür entschieden. Ich kann ihr nicht helfen, das ist nicht mein Job.


    Eine Trennung ist das einzig Richtige, auch wenn es wehtut. Das bestätigt ihr mir und alle, mit denen ich darüber spreche.


    Seit gestern ist Funkstille. Auf der Arbeit fängt sie an gegen mich zu schießen, weil sie mir vorwirft ein schlechter Mensch zu sein, der ihr nur das Schlimmste will.

    Ich gucke, wie sich das entwickelt, ansonsten werde ich jetzt stark bleiben und nicht mehr auf ihre Nachrichten antworten usw.


    Drückt mir die Daumen.

    Ich weiß, dass das eine Krankheit ist. Und stockbesoffen war sie nicht, sie hat halt ihren Pegel, den sie hält und wo sie noch "zurechnungsfähig" ist.


    Ok, ich merke, ich ecke hier an und das ist auch gut so. Danke für die "harten" Worte. Ich weiß, ich muss zur Einsicht kommen und wissen, was ich will.


    Hauptsächlich tut es mir wahnsinnig weh, einem an sich tollen Menschen dabei zuzusehen, wie er sich in den Abgrund stürzt.

    Ich kann und will das halt alles nicht wahrhaben. Sie ist 38 und hat ihr Leben verloren ?

    Ich kann es nicht glauben, dass Alkohol so eine große Rolle einnimmt. Oft frage ich mich, ob sie wirklich trinkt. Habe ich sie zu unrecht beschuldigt ? Übertreibe ich ?


    Ich liebe sie ja auf eine Art und Weise, das macht es so schwer. Und ich kann mich nicht lösen, von ihr nicht, von ihrer Familie nicht (ich mag die und die mich auch) und ihren Freunden.

    Jetzt hat sie gerade wieder Schluss gemacht per Whatsapp. Wie soll ich reagieren ? Aussitzen ? Wie mache ich das auf der Arbeit, da sehe ich sie die ganze Zeit und da ist sie total charmant ;(

    Entschuldigung, manchmal kochen meine Emotionen auch über.


    Eine allgemeine Frage: Kann man als Speigeltrinker abstinente Tage haben ? Wie lange dauert es, bis man da hin kommt ? Von heute auf morgen morgens um 11 Uhr Wodka trinken ist schon ein längerer Weg oder ?

    Ich versuche einfach nur, das Ganze zu verstehen, wie es dazu kommt und wie man da tickt. Aber ich glaube, das kann ich nicht verstehen...

    Liebe AnnaBlume,


    danke. Wenn ich versuche mich in sie reinzuversetzen, passt deine Geschichte vielleicht ganz gut.

    Eben gerade hat sie am Telefon gesagt, dass sie mich nicht liebt und jemanden findet, der sie richtig liebt. Ihre Familie ist immer für sie da usw.

    Ich glaube, ihre Familie weiß von ihrem Problem und sie beschönigt das. Oder sie war trocken und hatte einen Rückfall und ihre Familie weiß das nicht. Keine Ahnung.

    Zu Konsequenzen: Sie hat mal abends im Saufkopf eine Kündigung per Mail an ihren Chef geschickt. Am nächsten Tag wurde ihre Probezeit um 4 Monate verlängert, danach hat sie sowas ie wieder gemacht.

    Einmal habe ich sie nachts rausgeschmissen und sie ist dann irgendwie mit Mühe und Not nach Hause gekommen.

    Klare Konsequenzen scheinen also was zu bringen.


    Meine Grenze ? Ist langsam erreicht. Ich habe mal zwei Therapien wegen Angststörungen gemacht, da habe ich gute Werkzeuge gelernt, um mit solchen Sachen umzugehen. Das rettet mich gerade. Aber irgendwann reichts.

    Was ich möchte ? Ehrlich gesagt: keine Ahnung. Ich will sie loswerden, auf der anderen Seite ist es aber auch total spannend, das zu erleben. Klingt pervers oder ?


    Wie ist das auf der Arbeit ? Merken das die anderen nicht ? Oft stehen viele direkt neben ihr. Merkt man das nicht, wenn man nicht drauf achtet, ob jemand betrunken ist ? Irgendwann fliegt man doch auf oder ?

    Und Familie ? Die kriegen das doch auch irgendwann mit ?! Neulich habe ich von ihren Eltern einen Schrank abgeholt und sie kam nicht mit, weil sie betrunken war. Vor ihren Eltern trinkt sie nicht, hat sie mal gesagt.


    Freunde ? Einige kennen sie seit 30 Jahren, die müssen doch auch was wissen ?

    So, wie vermutet, ist es mal wieder eskaliert. Ich habe sie als blöde Saufziege beschimpft (ich weiß, das sollte man nicht tun) und sie hat ihr Zeug gepackt und ist abgehauen.

    Jetzt kommen wirre Nachrichten "es ist vorbei", "schick mir eine Liste Liste mit Sachen von Dir", "ich will Dich nicht sehen", bla bla. Kenne ich alles schon.


    Was mich interessiert: Hat man als nasser Alkoholiker ein Bewusstsein für das, was man tut ? Was denkt man, wenn man damit konfrontiert wird ? Schämt man sich am nächsten Tag ? Lebt man da in einer Parallelwelt 8wegen der ganzen Lügen, auch was die ganze Lebensgeschichte betrifft), weil man mehr betrunken als nüchtern ist ?

    Hallo zusammen,


    ich möchte einmal mein Problem schildern, denn so langsam denke ich, ich werde verrückt.


    Im letzten Jahr habe ich meine jetzige Partnerin auf der Arbeit kennengelernt.

    Am Anfang war alles toll, wir passten gut zusammen und haben uns gut verstanden. Im Laufe unserer Treffen haben wir das eine oder andere Glas Wein getrunken und alles war ok und ganz normal. Bald war es auch soweit, dass wir so halb zusammengezogen sind, eine Woche bei ihr, eine Woche bei mir. Auch da haben wir dann zum Ausklang des Tages immer ein Glas Wein getrunken.

    Irgendwann ist mir dann aufgefallen, dass sie ein unmögliches Verhalten zeigt, wenn sie zuviel getrunken hat. Irrationales Verhalten, nicht ansprechbar, läuft nachts nackt durch die Wohnung, um den Geschirrspüler auszuräumen, macht Fotos von Tisch und Stühlen, und schickt mir das per Whatsapp während ich daneben sitze usw.

    Ich habe sie dann darauf angesprochen und es kam wenig Einsicht bezüglich ihres Trinkverhaltens. Also habe ich dann angefangen, abend die Weinflaschen wegzukippen. Ich selbst habe ab dem Zeitpunkt gar nichts mehr getrunken.

    Dann irgendwann (ich weiß den Zeitpunkt nicht mehr) habe ich leere 0,1-l-Wodkaflaschen gefunden. In ihrer Jacke, in ihrer Tasche, im Badschrank, unter dem Bett, in der Schublade, im Wäschekorb etc.

    Da habe ich sie mehrmals drauf angesprochen und sie hat es immer verleugnet. Auch ist mir natürlich ihr angetrunkenes Verhalten auf gefallen. Und sie stinkt nach Alk und man sieht es ihr an (zusammengekniffene Augen, Torkeln).

    Highlights waren 1. zu Weihnachten, als sie meine Mutter kennengelernt hat. Da ist sie morgens um 10 Uhr zum Kiosk und kam völlig breit nach Hause. Ich habe meine Mutter dahingehend schon sensibilisiert und sie hat nichts gesagt. Jedenfalls hab ich meine Partnerin darauf angesprochen und sie sieht das alles nicht ein. Den Kontakt zu meiner Mutter hat sie abgebrochen, sie will mit meiner Familie nichts mehr zu tun haben. Weil sie aufgeflogen ist, denke ich mal.

    2. habe ich einen 3 jährigen Sohn aus meiner vorherigen Beziehung. Meine Partnerin ist völlig vernarrt in ihn und bei einem Treffen mit uns drei hatte sie so eine Wodkafahne, dass ich mein Kind nur noch aus der Situation gerettet habe und mit ihm abgehauen bin. Das war richtig gruselig.

    3. habe ich zu Weihnachten eine Flasche Weißwein geschenkt bekommen. Die wollte ich trinken, als sie neben mir betrunken gepennt hat (mittlerweile schläft sie immer um 19 Uhr auf dem Sofa ein). Beim Aufmachen fiel mir auf, dass der Deckel schonmal abgeschraubt war und beim Trinken bemerkte ich, dass sie die Flasche mit Wasser wieder aufgefüllt hat. Einen Schluck hat sie dringelassen, damit es noch nach Wein schmeckt. Bis heute zweifle ich an mir selbst, ob das wirklich so war oder ob der Wein so wässrig schmecken muss ?!?!?!?

    4. Nachdem ich ihr gesagt habe, dass ich Flaschen gefunden habe, waren die irgendwann weg und ihre Taschen immer offen, so dass ich reingucken konnte. Eines Tages telefonierte sie mit ihrem Vater, er bräuchte Schrauben aus dem Keller. Aus dem Keller ist sie betrunken wieder hochgekommen. Das Telefonat war ein Fake (Telefonate und Nachrichten, die es nicht gibt, und wirklich übel erfundene Lügengeschichten sind ein anderes Thema. Die haben nicht immer was mit dem Alk zu tun). Dann musste sie Winterjacken in den Keller bringen, Schuhe runterbringen usw.

    Irgendwann war ich dann mal im Keller, da liegen versteckt leere Sekt- und kleine Wodkaflaschen.

    5. Da sie ja meine Arbeitskollegin ist, kriege ich ihren Alltag mit. Morgens um 11 Uhr geht sie immer für die Firma was einkaufen, danach stinkt sie nach Weißwein oder Sekt oder sowas.


    Das waren ein paar Beispiele, da gibt es noch mehr, wenn ihr Interesse habt. Ich habe bezüglich des Alkohols und der Lügen ein Tagebuch geführt.

    Mein Problem ist, ich zweifle an meiner Wahrnehmung..... trinkt sie wirklich heimlich ? Ist sie Pegeltrinker oder um den Stress zu bekämpfen (angeblich ist es auf der Arbeit so stressig und sie muss erst wieder damit klarkommen, dass sie nach langer Zeit einen neuen Partner hat). SIe gibt also auch mir die Schuld und sagt, dass das mit der Beziehung angefangen hat. Das weise ich aber klar von mir. Kann ein Pegeltrinker trockene Tage haben ? Soll ich ihren Vater kontaktieren (der weiß einiges, weil ich einiges an Papierkram aus ihrer Vergangenheit gefunden habe. Lappen weg, Krankenhausaufenthalt wegen Absturz und so) ? Auf dem Level macht man das nicht erst seit gestern, vermute ich mal. 0,1-Wodka kaufen und aus der Flasche trinken ist wohl schon eine Hemmschwelle.

    Ich weiß nicht, was mich an ihr hält. Irgendeine Bindung ist da. Manchmal ist sie drei Tage nüchtern ,dann ist es wirklich schön mit ihr.

    Eigentlich bin ich nur auf der Suche nach Flaschen und am Beobachten, wann sie das nächste Mal betrunken ist. Wie ein Hobby. Das ist mein Leben im Moment.

    Und irgendwie will ich auch, dass sie auffliegt. Auf der Arbeit, bei ihren Freunden...... Krass.


    Ich habe ihr so oft gesagt, dass ich ihr helfen werde, wenn sie das möchte.

    Ich kann einfach nicht glauben, dass sie ein Alkoholproblem hat. Das macht mich verrückt !

    Aber auch jetzt beim Schreiben merke ich, dass alles dafür spricht und trotzdem zweifle ich an mir....


    Daher meine Frage an Euch: bin ich verrückt ? 8|