Guten Morgen. Also dem Süchtigen muss erst so richtig dreckig gehen durch den Konsum, damit er die Einsicht hat aufzuhören.
Guten Morgen Abstinenzler,
richtig dreckig ging es mir bestimmt 1000x und selbst das hat nicht ausgereicht, an meinem Leben auch nur eine Kleinigkeit ändern zu können. Ich musste wirklich, wie in so vielen Geschichten schon gehört und gelesen, meinen sogenannten Tiefpunkt erreichen, an dem es einfach nicht mehr weiterging und ich, hoffentlich für immer, aufhören durfte zu trinken.
Es ging auch schon längst nicht mehr darum, " das Leben zu genießen", savoir vivre oder sonstigen Schmarrn, den man sich noch jahrelang eintrichtert, um (von der Uhrzeit her) früher mit dem Saufen anfangen zu können. Es ging nur noch um Sucht, Sucht, Sucht, getarnt unter dem Deckmantel des "Feierns", des "Genusses" oder ähnlichem.
Trigger0815 Ich bin kein Co, aber ich bin mir sicher, dass du hier nur nach dir schauen solltest! Zu meiner nassen Zeit konnte mich nichts und niemand vom Trinken abhalten. Ich konnte keine Beziehungen (nicht nur partnerschaftliche, sondern auch zu Eltern und sonstigen nahestehenden Menschen)führen und das hatte nichts mit fehlender Liebe oder Sturheit oder sonstwas zu tun, sondern weil ich als Alkoholiker trinken musste. Ich wünsche Euch auf jeden Fall viel Kraft und alles Gute, aber verliere Dich nicht in all den Dramen, die evtl. noch kommen mögen.
VG Soapstar