Beiträge von Lebensmut74

    Allerdings weiß ich halt, dass er trinkt. Und er baut körperlich ab.

    Ich bins eit fast 10 Monaten trocken und mein Mann trinkt weiter. Es tut weh wenn man einen geliebten Menschen zusieht wie er sich zu Tode säuft. Ich kann dir aber sagen, dass du selbst gar nichts machen kannst sondern nur auf dich achten. Er brauch seinen eigenen Aufschlagpunkt und solange der nicht erreicht ist, nervt der Partner nur wenn er ständig mit dem Thema Alkohol anfängt. Dann wird verheimlicht, gelogen und peux a peux ist das Vertrauen kaputt. Ab und zu offen ohne Vorwurf darüber reden ist wichtig und glaub mir, dein Mann weiß ganz genau was Sache ist aber die Sucht ist unfassbar stark. Ich hab selbst 3 Jahre gebraucht und einen gesundheitlichen Dämpfer um endlich die Kurve zu bekommen.

    Ich wünsch euch viel Kraft

    LG Lebensmut

    Gab es bestimmte einschlägige Vorkommnisse

    Bei mir war mein Wendepunkt die Einlieferung ins Krankenhaus. Da war alles entzündet und die Leber stark beeinträchtigt. Vor diesem Zeitpunkt wollte ich auch schon lang aufhören und hab mir gesagt so geht das nicht weiter aber es ging trotzdem immer so weiter. Jeder hat seinen eigenen Aufschlagpunkt.

    Ich hab schon so lange nicht mehr hier im offenen Bereich geschrieben, möchte das aber gerne tun. Heute bin ich 9 Monate trocken und mein ganzes Leben hat sich verändert. Ich fühle mich 20 Jahre jünger, bin sehr aktiv und gehe sehr offen mit meiner Krankheit um.

    Ich kann nur jedem, der am Anfang seiner Abstinenz steht raten nicht wehmütig zurück sondern voller Freude in die Zukunft zu blicken. Es lohnt sich soooooo sehr.

    Ich habe nun über das Wochenende in Ruhe mit meinem Freund sprechen können

    Das ist der wichtigste Schritt überhaupt. Anhand seiner Reaktion hast du ja gesehen, dass er selbst ja auch mit seinem Konsum kämpft. Jetzt ist es ganz wichtig, dass du nur bei dir bleibst und deine Abstinenz an die erste Stelle stellst. Schnell wird er merken wie du dich veränderst und da wird sich zeigen ob das, so hart es klingt, bei euch noch passt.

    umzingelt sein

    Ich denke es ist ein bisschen so: als ich schwanger war, sah ich plötzlich überall schwangere Frauen. Jetzt wo ich trocken bin sieht man am Anfang plötzlich überall nur trinkende Menschen.

    Mittlerweile fällt mir das gar nicht mehr auf. Ich leb mein Leben und bin achtsam wenn es brenzlig wird.

    Und es wird so sein, dass das Zusammenleben so auf Dauer nicht funktionieren kann.

    Das kann man so nicht pauschal sagen aber es gibt grundlegende Spielregeln. Ich bin seit fast 9 Monaten trocken und mein Mann ist Alkoholiker. Bei uns ist es aber so, dass mein Mann stolz auf meine Abstinenz ist und mich niemals an meinem eingeschlagenen Weg hindern würde. Ich denke er weiß ganz genau, dass mir mein neu gewonnenes Leben das Wichtigste auf der Welt ist und er den kürzeren ziehen wird.

    Für mich bleibt. Ein alkoholfreies Umfeld ist dein Schutz. Und genau deshalb gehört es zu den Grundbausteinen. Ich kann das nur empfehlen.

    Dem stimme ich voll und ganz zu.

    Ich finde ja das Wort "Abstinenzzuversicht" so schön. Bei mir ist es nach bald 9 Monaten auch kein Kampf mehr sondern ich habe akzeptiert, dass ich nie wieder Alkohol trinken kann und will. Mein Leben hat sich so positiv verändert, dass es kein zurück gibt.

    Für mich war es so wichtig meinen Tagesablauf komplett neu zu strukturieren, da wo es ging. Zur Arbeit muss/darf ich nach wie vor aber da hab ich auch nicht getrunken. Ich unternehme jetzt wahnsinnig viel, lerne neue Dinge und Leute kennen. Ich habe meine Lebensfreude zurück.

    LG Lebensmut

    Liebe Stephie,

    indem ich bei mir bleibe und mir ist bewusset, dass die Situation die ich zuhause habe nicht jeder meistern könnte. Mir war von Tag 1 klar, dass meine Gesundheit und ich an erster Stelle stehen. Ich hatte keinen Rückfall. Durch die vielen positiven Erfahrungen die die Abstinenz mit sich gebracht haben ist es mir letztendlich ganz einfach gefallen. Für mich ist es auch ein Glück, dass mein Mann nichts trinkt was ich früher getrunken habe. Mein neugewonnenes Leben nimmt mir dieser scheiß Alkohol niemals mehr.

    Ich wünsche dir viel Kraft und schrieb hier regelmäßig, das hilft ungemein. Hier wird man vertanden und ab und zu zurechtgebügelt :lol:

    Lg Lebensmut

    Hi Stephie,

    mir geht es genauso wie dir. Ich habe vor 8 Monaten erfolgreich aufgehört und das war die Beste Entscheidung meines Lebens. Mein Mann schafft diesen Schritt leider nicht und säuft sich zu Tode. Wichtig ist bei sich zu bleiben. Stabilisier deine Abstinenz. Schau was du in deinem Leben ändern kannst. Mittlerweile mach ich sehr viel alleine und hab mir neue Strukturen aufgebaut. Ich liebe meinen Mann aber er ist für sein Leben selbst verantwortlich. Er sieht wie toll es mir geht und ist stolz auf mich.

    LG

    Lebensmut