Kathrin Antje - Vorstellung

  • ich kämpfe gegen die Sucht.

    Das hat dazu geführt, dass es bisher ein relativ leichter Kampf ist.

    Ich denke, ich weiss, was du meinst.
    Für mich ist der Begriff "Kampf" mit viel Energie und Anstrengung verbunden. Ich kann nicht bis an mein Lebensende kämpfen.

    Ich habe gelernt, die Sucht zu kontrollieren und die Veränderungen in meinem Leben, so wie du es beschreibst, haben dazu geführt, dass die Kontrolle immer stabiler wird.

    Es ist ein anderes Mindset, was mir dabei hilft.

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • Vielen lieben Dank für Eure Antworten.

    Es ist sehr gut zu lesen, wie Ihr mit der Sucht umgeht. Da es ja für mich noch ein Lernprozess ist, bin ich sehr dankbar für Eure Antworten.

    Jetzt winkt der Bettzipfel. Es ist so ein Segen, wieder gut zu schlafen.

    Liebe Grüße

  • Ich finde ja das Wort "Abstinenzzuversicht" so schön. Bei mir ist es nach bald 9 Monaten auch kein Kampf mehr sondern ich habe akzeptiert, dass ich nie wieder Alkohol trinken kann und will. Mein Leben hat sich so positiv verändert, dass es kein zurück gibt.

    Für mich war es so wichtig meinen Tagesablauf komplett neu zu strukturieren, da wo es ging. Zur Arbeit muss/darf ich nach wie vor aber da hab ich auch nicht getrunken. Ich unternehme jetzt wahnsinnig viel, lerne neue Dinge und Leute kennen. Ich habe meine Lebensfreude zurück.

    LG Lebensmut

  • Kampf ist ein Begriff aus anderen Bereichen, z.B. im Fußball versuchen so einige Teams vom Kampf ins Spiel zu kommen.


    Klar musste ich anfangs mächtig gegen Suchtdruck angehen, also letztlich umgangssprachlich kämpfen müssen. Das legte sich mit der Zeit.


    Der Begriff "Kampf" ist etwas unglücklich gewählt. Ein Kampf richtet sich gegen einen Gegner. Dem Gegner Alkohol bin ich nicht gewachsen. Also kämpfe ich nicht mit oder gegen ihm, sondern weiche ihm aus und habe inzwischen meinen Frieden mit ihm gemacht.

    Kathrin Antje Arbeite an Deiner Abstinenz, das trifft es m.E. besser. Du arbeitest für etwas, nämlich Deine Gesundheit und nicht gegen etwas, nämlich den Alkohol.

    Dies fällt mir spontan dazu ein.

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