Beiträge von Kecke

    Liebe Bibi,

    ich denke, nur meine ganz persönliche Sicht, du musst dich nur bei einem Menschen entschuldigen, und zwar bei dir selbst. Sich selbst verzeihen und nicht weiter anklagen, ist der erste Schritt, sich etwas neues aufzubauen. Die Vergangenheit ist nun mal nicht zu ändern.
    Wenn ich mir selbst verzeihe und gut zu mir bin, dann baue ich auf einem neutralen Boden, lege ein neues Fundament. Versuche ich ständig nur daran zu denken, was alles schief gelaufen ist, dann baue ich auf einer Ruine, auf verbrannter Erde.

    Ich weiß, sehr bildlich geschrieben; ich empfinde das so. Ich kann nix, gar nix, aus der Vergangenheit ändern. Die Person, der du das Auto vollgereihert hast, hat längst das Auto gewechselt. Wahrscheinlich erinnert sie sich gar nicht mehr dran. Was soll ihr deine Entschuldigung bringen. Ent - schulden - von welcher Schuld willst du dich befreien?

    LG
    Kecke

    Hallo Kecke, das sehe ich anders.Sicher sind die Eckpunkte klar.Jedoch gibt es immerwieder interessante Diskussionen die eine Sache von verschiedenen Seiten beleuchten.Das Wichtigste ist, das du am Thema dranbleibst.Für mich ist es jedenfalls eine gute Stütze geworden. Gruß Bono

    Lieber Bono,

    ich habe dazu gerade ausführlich Michl geantwortet. Das Forum als solches sehe ich auch als eine große Stütze an.
    Ja, ich bleibe auf jeden Fall dran. Noch knapp 2 Wochen, dann ist das erste Vierteljahr rum, das ich mir als Meilenstein gesetzt habe. Warum? Weil es immer wieder als die Phase beschrieben wird, die "überstanden" sein muss, dann kommt die Stabilisierung.
    Meilenstein 2 ist dann das komplette Jahr. Darauf freue ich mich.

    LG
    Kecke

    Hallo Kecke und willkommen,

    es wird schon so sein, dass alles schon einmal geschrieben wurde und doch ist es wichtig, immerwieder über Themen zu reden/schreiben. Ich bin auch nicht jemand der alles schreibt aber dafür sehr dankbar, dass es andere machen und ich lesen darf. Es ist auch so, zumindest bei mir ist es so, wenn ich manches von Leuten lesen die trocken sind und die auch schreiben, es änderst wirkt, als von Leuten die etwas vor langer Zeit geschrieben haben und ich nicht weiß ob der Mensch noch trocken.

    LG Michl

    Lieber Michl,

    okay, aus der Perspektive der Lesenden hast du natürlich recht. Diese Perspektive nehme ich täglich ein. Da interessiert es mich auch, wie der Weg weiter geht.

    Vielleicht empfinde ich auch nur meinen Weg zu uninteressant. Es passiert nichts und dies ist gut so!
    Als Beispiel: Ich schrieb, dass ich diese Woche geschäftlich unterwegs sein muss. Andere Stadt, Hotel etc. Sicherlich eine Herausforderung zu dem, was ich sonst mache - alles vermeiden. Und es ist nicht förderlich, dass direkt gegenüber dem Hoteleingang die Hotelbar ist, die ich als erstes sehe. Das in einer Karnelvalstadt.
    Als ich vor Wochen darüber schrieb, meinte Helmut, dass niemand etwas muss (geschäftlich unterwegs sein).

    Nun ja, er hat recht. Ich hätte den Auftrag absagen können.

    Was soll ich dann jetzt darüber schreiben? Im Forum steht, man soll zu Beginn Herausforderungen meiden, ich wusste es besser, also muss ich klarkommen.

    Nicht falsch verstehen. Ich komme mit der Situation Hotelbar klar. Auch damit, dass diese natürlich bevölkert ist und diverse Getränke serviert werden. Auch mit der Sektflasche, die am Frühstücksbuffet steht. Aber es ist bekloppt, dass ich mich dem überhaupt aussetze.

    Das meine ich damit, dass alles schon geschrieben ist. Auch zu "meiner Situation", zu Einladungen, die man annimmt oder nicht etc. Ich glaube, die alten Hassen müssen sich manchmal die Haare raufen, dass sie sich einen Wolf schreiben und die Neulinge beim Wort "Feuer" nur schreien "Wo" und hinrennen.

    Ich möchte den Eintrag hier nicht negativ beenden. Es geht mir gut, ich bin ruhig und ausgeglichen; ja, ich fühle eine tiefe innere Ruhe, wie ich auch gestern schon schrieb. Weitere "Experimente" vermeide ich aber, weil es keinen Grund gibt, meine Abstinenz "zu testen", auch wenn der Hintergrund hier beruflich ist.

    LG
    Kecke

    Hallo und Guten Abend zusammen,

    vier weitere Wochen packe ich auf mein Trockenkonto. Ruhig, zufrieden und unspektakulär.

    Ich lese jeden Tag im Forum, höre Podcast, lese Artikel über das Thema - meine Form der Aufarbeitung. Diese Anfangseuphorie, wie sie oft geschildert wird, ist bei mir nicht vorhanden. Ich vermisse sie nicht. Ich genieße den Gleichklang, dieses ruhige Fließen, Tag für Tag.

    Natürlich ist nicht alles rosig. In die "Loblieder der neuen Freiheit" und "alles so schön ohne Alkohol" mag ich nicht einstimmen. Dazu schenkt mir mein Suchthirn zu oft entsprechende Gedanken. Kein Suchtdruck, sondern die "üblichen" Pseudoargumente. Dann helfen Grundbausteine, alles meiden und auf den nächsten Tag warten. Fünf Euro in das Geht-vorbei-Sparschwein.
    Aber es ist auch gut. Tief in mir ist es ruhig, ist es ausgetrunken.

    Ab und an juckt es mich, hier zu schreiben; offensichtlich verwerfe ich dies wieder. Irgendwie ist alles schon geschrieben. Grundbausteine befolgen und alle Situationen vermeiden. Es gibt keinen Sondertrockenweg.

    Liebe Grüße
    Kecke

    Liebe Perdita,

    vielen Dank für die Markierung.

    Ich freue mich, meine Freundin wieder zu sehen, und bisschen Kultur und Input von Aussen und so. Anderseits werde ich viel mehr mit Alkohol konfrontiert sein als ich mir das gewohnt bin. Gerade die letzten beiden Tage ist dazu auch in andern Fäden geschrieben worden, und ich habe das sehr interessiert verfolgt, zum Beispiel bei R/no und Kecke

    Ich für mich vermeide nach Möglichkeit jede Konfrontation mit Alkohol. Jetzt ist bei mir aber auch alles frischer.
    Schwer antizipieren, ob ich mir das in einem Jahr zutrauen würde. Aus jetziger Sicht definitiv nein. Gerade diese Situation: alte Erinnerungen, Gefühle, die wieder aufkommen - mir wäre dies einfach zu viel.

    Mich zwingt niemand zu etwas, wenn ich krank bin oder außerstande wäre, etwas zu tun, das mir im Nachhinein schaden könnte. Das liegt immer alleine meiner Verantwortung.

    Richtig. Vielleicht ist "zwingen" auch ein unpassender Begriff. Ich will meinen geschäftlichen Verpflichtungen nachkommen. Das war auch das einzige, was mir in Trinkzeiten Struktur gegeben hat. Die Tätigkeit ist dieselbe, die ich ansonsten auch im Homeoffice ausübe. Sie ist nicht verbunden mit abendlichen Geschäftsessen etc. Ich arbeite von 08.00 Uhr bis ca. 17.30 Uhr und übernachte anschließend in einem Hotel ohne Restaurant/Hotelbar/Minibar. Den Ablauf kenne ich ebenso.

    Es gibt nichts, was mich da triggert. Eher das Gegenteil. Wenn ich solche Seminare in der Vergangenheit gegeben habe, war dies (außer 1 Mal) mit einer Trinkpause verbunden, da der Arbeitsaufwand so hoch ist, dass ich den nur nüchtern bewältigen kann.

    „Gesellschaftliches Leben“ – klingt harmlos. Aber ist es nicht genau das Leben, das damals zur Sucht geführt hat? Wo fängt man an, Unterschiede zu machen? Wie viele Gläser sind „okay“? Und woher weiß ich, dass es nicht wieder genauso endet, wenn ich mittendrin bin?

    Guten Morgen,

    nein. Es war nicht das gesellschaftliche Leben als solches, das war ich allein. Es hat mich keiner gezwungen.
    Zum anderen definiere ich "gesellschaftliches Leben" nicht damit, mich in den Biergarten zu setzen etc. Einfach "wieder unter Menschen gehen".

    Im Moment meide ich alles, was ich nicht zwingend muss. Bedeutet konkret, dass mich eine geschäftliche Verpflichtung im nächsten Monat aus meinen vier Wänden zwingt. Alles andere (Einladungen etc.) ist nicht zwingend und findet in diesem Jahr nicht mehr statt, im nächsten Jahr nicht gleich.

    Also kontrolliere ich das einzige, was ich sicher kontrollieren kann. Ich nähere mich nicht geistig, seelisch und körperlich auf Armlänge Alkohol.

    Guten Morgen Kazik,

    meine Beispiele bezogen sich auf meine Vergangenheit und das "Herdenwissen". Ich habe es hier gelesen (Wissen), nicht geglaubt, und bin letztlich (Erfahrung) gescheitert.

    Dass du im Verhältnis zu deiner Sucht keine Entschlossenheit, kein Wissen etc. benötigst und insbesondere der zitierte Satz sind für mich nicht greifbar.
    Um Kontrolle auszuüben, benötige ich doch zwangsläufig Referenzwerte, also Wissen. Um dich nicht auf Armlänge dem Alkohol zu nähern, benötigst du doch Willen.

    Und letztlich versuchst du doch auch zu kontrollieren, was du nicht kontrollieren kannst. Du antizipierst mögliche Verläufe (Wissen, Erfahrung) und reagierst im Vorfeld darauf.

    Ich kann hier in meinem Umfeld alkoholfrei leben, völlig problemlos. Haushalt ist substanzfrei, Umfeld trinkt nicht, ich arbeite im Homeoffice. --> dieses "Nest" unterliegt meiner absoluten Kontrolle. Ich lebe doch aber nicht nur im "Nest". Ich verlasse es bsw. im November geschäftlich und lebe dann 10 Tage im Hotel. Für diesen Teil brauche ich Willen, Entschlossenheit, Wissen etc., denn diese Situationen kann ich nur zum Teil kontrollieren.

    Oder als anderes Beispiel: Ich möchte nicht nur essen, (alkoholfrei) trinken, schlafen und arbeiten, sondern auch am gesellschaftlichen Leben teilnehmen. Hier rede ich nicht von Trinkgelagen, sondern einfach ein Treffen mit Freunden, den Theaterbesuch etc. Auch wieder Situationen, die ich nur zum Teil kontrollieren kann. Also brauche ich Strategien für mich, die ich mit Wissen und Erfahrung entwickle.

    LG Kecke

    Ich folge der Herde der Menschen, die erfolgreich stabil abstinent sind und in den meisten Fällen zufrieden sind. Immer einen Schritt nach dem anderen.

    Danke für den Willkommensgruß.
    Der Herde folgen -ich weiß nicht, ob es so ist. Natürlich lese ich kreuz und quer, nehme Sachen für mich heraus, sortiere sie. Vielleicht, um in deinem Bild zu bleiben, suche ich meinen Weg, um der Herde folgen zu können. Schaue, welche Klippen sie umschiffen und wie.
    Manches muss wirken.

    Zum Beispiel der alkoholfreie Haushalt. Warum das? Wenn ich will, dann ... Im Januar, in der Alkoholpause, habe ich nicht darauf geachtet. Der Wein konnte stehen, hat mich nicht interessiert. Dann habe ich wirklich zufällig 2 Proseccodosen gefunden, die ich vergessen hatte. In dem Moment habe ich sie nicht getrunken, es hat mich allerdings wahnsinnig getriggert. Und die Hintertür (wenn der Januar vorbei ist) war nicht nur angelehnt, sondern weit offen.

    Oder alkoholfreies Bier. Ich fand es übertrieben. Selbst wenn es mit 0,5 geladen ist; im Orangensaft sind auch 0,4 drin. Aber: was mache ich denn damit? Ich trinke es doch, um "dazu zu gehören". Zum wem? Zu denen, die trinken. Deshalb geht es nicht für mich.

    Das sind so zwei Beispiele. Diese veränderten Einstellungen sind nicht über Nacht gekommen, ich lese seit mindestens einem Jahr hier. Habe mir sozusagen einen Vorsprung für meinen Ausstieg geholt, um alles zu tun, dass dieser Weg jetzt eine Einbahnstraße bleibt.

    Du liest dich so richtig positiv gestimmt auf deinem neuen Weg in die Abstinenz. Wünsche dir gutes Gelingen und einen hilfreichen Austausch.

    Hast du dir auch schon etwas überlegt, was du mit der Zeit anfängst in der du früher getrunken hast? Ein Hobby vielleicht oder was sportliches?

    Besonders wenn du zur Entspannung / Belohnung getrunken hast, hast du da schon Ersatz gefunden, z.B. einen besonderen Tee oder Kakao?

    Schön, dass man dies herauslesen kann. Ich bin auch positiv gestimmt. Nicht euphorisch, nicht niedergeschlagen - einfach irgendwie "ruhig", "abgeschlossen". Das soll nicht heißen, dass ich nicht auch grübel, Ängste habe etc. Vor allem natürlich Versagensängste, da ich über Jahre geeiert bin. Und weil sechs Wochen einfach nichts sagen. Am Ende des Tages ist aber alles richtig und das ist ein gutes Gefühl.

    Zeit habe ich ohne Alkohol nicht übrig. Ich habe keine Leere oder Langeweile weggetrunken. Vielleicht mal zu Beginn der Alkoholikerkarriere. Ich habe getrunken, weil ich süchtig bin und nur so funktioniert habe.
    Ich verteile die Zeit anders, sorge dafür, dass ich mich ausgiebig an der frischen Luft bewege, mit Hund keine große Anstrengung. Jetzt aber z. B. nicht nur die Notwendigkeit, sondern ausgiebig. Oder ich suche mir gezielt einen Film, ein Buch aus. Ich stricke wieder; monotone Beschäftigung für die Hände und den Kopf, die mich beruhigen bzw. entspannen.

    Es ist interessant zu sehen, wie viel User mitnehmen können, die hier noch gar nicht angemeldet sind.

    Danke für den Willkommensgruß.

    Da die "Pflichtangaben" immer gefragt werden, habe ich einfach abgekürzt.
    Ich habe allerdings nicht nur dies aus den Beiträgen entnommen. Zum Beispiel, einfach mal nur zuhören (lesen), statt dem "ja aber" und darüber nachdenken.

    Bei Gelegenheit würde mich die "Dummheit" interessieren, aber jetzt komm erst mal gut an.

    Hallo Nayouk,

    die Grundbausteine empfehlen den Beginn des abstinenten Weges mit ärztlicher Abklärung und begleiteten Entzug. Diesen bin ich nicht gegangen. Da ein anderer Weg in diesem Forum zu recht entschieden abgelehnt wird, habe ich es mit "Dummheit" kurz umschrieben.

    Als Spiegeltrinkerin hatte ich beschlossen (am 01.09.), zunächst den Konsum zu verringern und die Trinkzeiten nach hinten zu verschieben. Danach Arztbesuch, der Schein muss doch gewahrt werden (Sarkasmus Ende). Allerdings habe ich bereits am Folgetag festgestellt, dass ich mich zwar an meine Spielregeln halte, jedoch nach alten Mustern. Und es war kein "Erfolg", nur zu reduzieren. Also habe ich ab Mittwoch den Alkohol komplett weggelassen.
    Es ist ein Glück, dass ich keine Absetzerscheinungen -ausgenommen ein wenig Unruhe- wahrgenommen habe.
    Blutbild etc. ist inzwischen erfolgt. Die Werte sind in Ordnung. Es besteht keine reversible Schädigung. Auch das ist Glück.

    Ob ich mich zu einer Therapie entscheide, dies weiß ich noch nicht. Es läuft gut, das Haus ist substanzfrei. Risikosituationen vermeide ich. Allerdings ist im Tenor der erfahrenen Forumsmitglieder immer zu lesen, dass nur nicht trinken nicht reicht. Also muss ich herausfinden, was ich noch tun kann bzw. auch muss.
    Hierzu gebe ich mir aber auch Zeit.

    Ich gratuliere dir zu deinem Entschluss nicht mehr zu trinken und willkommen hier in der SHG. Du hast ja schon einiges getan um deinen nüchternen Weg gut zu gehen.

    Jemand der Moderatoren wird sich bald um dich kümmern und dir antworten, bitte hab bis dahin etwas Geduld.

    Vielen Dank für den Willkommensgruß. Ich habe die Grundbausteine gelesen und folge denen, soweit es mir möglich ist. Ich vertraue einfach darauf, dass dies der richtige Weg ist. So habe ich auch etwas, wo ich mich "festhalten" kann.

    Heute möchte ich mich vorstellen, angemeldet bin ich schon etwas länger. Zunächst zu den „Pflichtangaben“:

    Ich bin Alkoholikerin.

    Ich möchte abstinent leben.

    Den Weg zu einem abstinenten Leben habe ich am 03.09.2025 eingeschlagen. Fast sechs Wochen werden es nun.

    Problematisch trinke ich seit ca. 20 Jahren; Alkoholikern bin bestimmt die Hälfte der Zeit. Es gelang mir mehr oder weniger gut, mein Leben um meine Sucht zu bauen, etwas anderes war es nicht.

    Trinkpausen, Kontrolliertes Trinken, Medikamente – es gab einiges, was ich ausprobiert habe, um mich auszutricksen. Schach mit mir selbst und der Gewinner stand bei jeder Partie fest. Ich war es jedenfalls nicht.

    Jetzt habe ich ausgetrunken und die Hintertürchen geschlossen. Die Grundbausteine sind in Bearbeitung, wenngleich ich den Beginn anders als empfohlen gewählt habe. Es steht aber außer Frage, dass diese Abweichung Dummheit war.

    Das Haus ist alkoholfrei, das entscheidende Umfeld eingeweiht – den Rest geht es nichts an. Stammlokale oder Trinkkumpane hatte ich nie, hier muss ich nichts ändern. Da ich fast ausschließlich im Homeoffice arbeite, befinde ich mich in meinem eigenen, geschützten Raum.

    Das intensive Lesen in diesem Forum hat mir bereits viel gebracht. Die Erfahrungsberichte veranlassen mich immer wieder, nach mir zu schauen. Ich möchte mich aber gern auch austauschen.

    Gerade empfinde ich es als „leicht“, vielleicht auch deshalb, weil der ganze Kraftakt der Verheimlichung weggefallen ist. Allerdings soll dies keine Trinkpause werden, daher muss ich nicht nur operativ, sondern auch strategisch denken.

    Den Notfallkoffer habe ich befüllt. Aber ich muss mich bsw. sensibilisieren, wann es Zeit ist, ihn zu öffnen. Was triggert mich, wann baut sich etwas auf ... welche Strategien gibt es vorher.

    Nun denn; 20 Jahre hat es mich wenig oder nur schmalspurig interessiert, also gebe ich mir auch hier Zeit, alles herauszufinden. Herauszufinden, ohne mich durch (unnötige) Selbstversuche in Gefahr zu begeben.

    Ich denke, hoffe, dies reicht für eine erste Vorstellung. Herzlichen Dank fürs Lesen.