Du liest dich so richtig positiv gestimmt auf deinem neuen Weg in die Abstinenz. Wünsche dir gutes Gelingen und einen hilfreichen Austausch.
Hast du dir auch schon etwas überlegt, was du mit der Zeit anfängst in der du früher getrunken hast? Ein Hobby vielleicht oder was sportliches?
Besonders wenn du zur Entspannung / Belohnung getrunken hast, hast du da schon Ersatz gefunden, z.B. einen besonderen Tee oder Kakao?
Schön, dass man dies herauslesen kann. Ich bin auch positiv gestimmt. Nicht euphorisch, nicht niedergeschlagen - einfach irgendwie "ruhig", "abgeschlossen". Das soll nicht heißen, dass ich nicht auch grübel, Ängste habe etc. Vor allem natürlich Versagensängste, da ich über Jahre geeiert bin. Und weil sechs Wochen einfach nichts sagen. Am Ende des Tages ist aber alles richtig und das ist ein gutes Gefühl.
Zeit habe ich ohne Alkohol nicht übrig. Ich habe keine Leere oder Langeweile weggetrunken. Vielleicht mal zu Beginn der Alkoholikerkarriere. Ich habe getrunken, weil ich süchtig bin und nur so funktioniert habe.
Ich verteile die Zeit anders, sorge dafür, dass ich mich ausgiebig an der frischen Luft bewege, mit Hund keine große Anstrengung. Jetzt aber z. B. nicht nur die Notwendigkeit, sondern ausgiebig. Oder ich suche mir gezielt einen Film, ein Buch aus. Ich stricke wieder; monotone Beschäftigung für die Hände und den Kopf, die mich beruhigen bzw. entspannen.